Home
http://www.faz.net/-gqz-6zswk
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Heimatbesuch Mein Kiew

 ·  Ich war lange nicht mehr in der ukrainischen Hauptstadt. Dumpfheit und Verdrossenheit liegen über der Stadt. Und doch ist sie immer noch meine Heimat. Ein Reisebericht.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (4)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Werner Schneider

Aus Sicht eines deutschen ehemaligen Strafgefangenen

geht mir die Beweinung von Frau Julia Timoschenko langsam auf die Nerven. Zuerst einmal: auch im deutschen Vollzug wird, wenn sich ein Gefangener gegen angeordnete Verlegungsmaßnahmen körperlich wehrt, Gewalt angewandt. Und zwar nicht zu knapp, die blauen Flecke können da durchaus deutlicher ausfallen als bei Frau Timoschenko.
Dann weiß ich, daß die Behandlung von Krankheiten auch im deutschen Knast von Gefangenen nicht als optimal empfunden wird. Man denke nicht, daß jeder Knastarzt bei einer beginnenden Netzhautablösung diese diagnostizieren kann oder will. Auch Leute mit einer Kiefervereiterung haben schon mal die eine oder andere Woche " Spaß" bis zur Behandlung. Und bei körperlicher Aufsässigkeit... siehe oben.
Noch nie habe ich gehört, daß ein deutscher Charitéprofessor zu solchen deutschen Gefangenen angereist ist. Noch nie hat sich die Kanzlerin auch nur ansatzweise um solche Probleme gekümmert. Warum dann bei dieser korrupten Frau? Fühlt man sich wegen Ähnlichkeit verbundem?

Empfehlen
Alexander Kalileev

Stimmt alles

Es ist ja sehr bedauerlich, dass Sie die Autorin falsch verstanden haben. Man liest nur das was er lesen will. Es ist kein 17-er Jahrhundert um die Bevölkerung zu zwingen die Sprache zu sprechen die die nicht sprechen will. Und alle mehrsprachigen "zivilisierten" Länder (Kanada, Schweiz usw), zu denen sich die Ukraine bestimmt hinzuzählt, haben bei sich mehr als eine offizielle Sprache eingeführt.
Und es vollkommen egal auf welcher Sprache wird man erniedrigt oder beschimpft.

Empfehlen
Valeriy Drotenko
Valeriy Drotenko (vmdrot) - 14.05.2012 12:27 Uhr

Meistens stimmt...

Ausser Behauptung dass Russisch ist überall - viele Menschen sprechen Ukrainisch, und das ist trotz der diskriminierenden Stellungnahme der Behörden (die nie überwiegend Ukrainisch gewesen waren) und nicht dank dass es einzige Amtssprache ist. Dasselbe betrifft Fernsehen - Russisch dominiert, im Rundfunk auch, und jene pauschale Massnahmen, die wurden seit 1991 unternommen, stellen nicht die sprachliche Gerechtigkeit wieder her, die Gerechtigkeit, die wurde systematisch seit 1654 (zwar, Jahr des Bündins mit Moskau) verletzt geworden.

Übrigens, kaum wird die Mundart die man hier spricht für echte Russisch in Moskau anerkannt - eher, man wird sie belachen.

Eine Frage an die Autorin - bedauern Sie etwa, dass Russisch nicht ein Amtssprache ist?

Empfehlen
Marc Schweizer

Nett geschrieben...

...und Frau Weisband hat recht: Kiew bekommt niemand kaputt :-)

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Regen in Paris

Von Nils Minkmar

Acht Monate lang durfte Regisseur Patrick Rotman den französischen Präsidenten Hollande begleiten. Entstanden ist ein Film über Regen und Depression. In Frankreichs Kinos scheint er zu floppen. Mehr 1 6