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FAZ.NET-Frühkritik: Günther Jauch Vater Revoluzzer, Sohn Investmentbanker

 ·  Bei Günther Jauch trafen Daniel Cohn-Bendit und Josef Ackermann in einer etwas plakativen Diskussion über die Sünden der Banken aufeinander. Intellektuelle Gewinnprogonose: Mittelgut.

Artikel Bilder (3) Lesermeinungen (49)

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Karl Dietrich Naumann

Sehr aufschlußreich !

Die direkte Gegenüberstellung der Führungselite der Grünen mit dem Top Banker
zeigt eindeutig den Niveau Unterschied ! Wir werden politisch von der Kreisklasse
an der Nase herumgeführt und das Schlimme : Die Deutschen Lemminge rennen
denen hinterher !

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Michael Knoechelmann

Europalobbyist mit Bankenlobbyist - c'est la vie ?

Vor diesem Debattierer muss sich kein Vertreter der Funktionselite fürchten. ´Dany le Rouge', das war mal als in Nanterre die Mädchen Wohnheime für ihn tabu waren und der damals repressive und autoritäre Staat die kritischen Universitäten , den Stätten der Aufklärung zusperrte, kritische Geister wie ihn über die Grenze entsorgte, dann bei uns auf APO und KKW Gegner eindrosch und angesichts strickender Parlamentarier im Turnschuhlook hysterisch den Untergang des Abendlandes witterte.
Vor diesen Themen stehen schon lange keine Barrikaden mehr ! Dennoch wackelt die Tektonik unserer Selbstgewissheit. DCB mit seinem wohldosierten , talkshowkompatiblem Echaufement für die hungernden Spanier und gegen teure Ronaldos konnte gegen die Weltsicht des Herrn Ackermann kaum ein Tore machen, geschweige denn eine Alternative (welche?) verteidigen. Er ist konsumierbar geworden. Dabei ist die Welt noch nicht fertig. Auf die Frage nach seinem Sohn reagierte er übrigens mit:´c' est la vie !`?

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Andreas Gehrmann

Mannomann,

ich weiß nicht wer das mitbekommen hat, aber Cohn-Bendit hat gesagt: "Von Banken habe ich keine Ahnung!". Mhh, jetzt kann man mal darüber spekulieren, warum sich gerade DIESE beiden bei Jauch zum Plausch treffen. Es ist so wie immer: "Volksverarschung par excellence"! Da darf ein Ackermann seine Thesen fast unwidersprochen verbreiten und zudem auch noch ungestraft in die Kamera lügen. Z.B. zu der These, dass die DB unbeschadet durch die Krise gekommen sei. Dass das nur deshalb möglich war, weil der Staat die HRE und IKB verstaatlichte, wird nicht thematisiert. Auch wird nicht widersprochen, wenn es um die Sparorgien in den Südstaaten geht. Dass ein Land, dessen Erträge zu 75% aus dem Binnenmarkt und zu max. 25% aus dem Export kommen, so nicht sparen darf um wettbebwerbsfähig zu werden, wird ebenfalls geschickt verschwiegen. Bevor man nämlich zu Deutschland aufschließen kann, sind diese Länder nämlich völlig ruiniert, weil der Binnenmarkt völlig zusammengebrochen ist. Experten ... pah..

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Willi Müller

Die "besten"

Mit der Aussage, die "besten" würden auswandern, wenn sie finanzielle Einbußen zu befürchten hätten, zeichnet Hr. Ackermann sehr anschaulich ein Bild, was in der Öffentlichkeit schon lange Bestand hat. Hr. Ackermanns Abstraktion des Bankers ist nahezu ausschließlich durch seine Einkünfte motiviert. Mehr noch, ist das Einkommen ein Gütemaß, mit dessen Hilfe Fähigkeit evauliert wird. Offenbar nutzt es in diesen Kreisen nicht, einfach nur gut zu sein. Um jeden Preis muss sich diese Güte auch im Gehalt widerspiegeln. Andere Motivationen, wie bspw. der gute Lebensstandort Deutschland, nette Kolegen, Freunde, Bekannte oder der Spass am Job sind völlig irrelevant. Der Banker von heute ist ein Narzist, dessen zerbrechliches Ego an ominöse Rankinglisten gekoppelt ist. Es muss "da oben" ein armes Leben sein. Vielen Dank für die tiefen Einblicke Hr. Ackermann.

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günter ganivet
günter ganivet (F451) - 01.10.2012 14:25 Uhr

Nachtigall, ick hör dir trapsen...

Sehr beeindruckend war für mich der (fehlgeschlagene) rethorische Versuch des Herrn Cohn-Bendit, das Amalgam zwischen Euroskeptikern und "Rechten" zu konstruieren.

Rechtsextreme würden in Griechenland von Haus zu Haus gehen und den Bewohnern € 20.- anbieten, wenn sie rechts wählten.

Glücklicherweise gingen weder der Moderator noch Herr Ackermann darauf ein, sodass C-Bs beifallheischende Frage, ob wir etwa wieder die Rechtsextremen in Europa an der Macht haben wollten, drohend im Raum stehen blieb.

Nicht erst seit diesem rethorischen Schmierenstück von C-B weiß ich, wo ich als Euroskeptiker in den Augen des überwiegenden Teils unserer Politiker beheimatet bin.

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Rüdiger Kalupner

Alfred Herrhausen: 'Wir verbringen die meiste Zeit damit, ....

... die Dinge n i c h t zu Ende zu denken.' Joseph Ackermann hat sicherlich die EURO- und die Industriesystem-Krise schon zu Ende gedacht. Bislang schweigt er darüber, dass ein Weltordnungs-Übergang mit einem dramatischen Exodusszenario am Anfang ante portas steht und unaufhaltsam ist. Er wird schon die richtigen Vorwegnahmeplanungen und Spekulations-Programme für den Tag X - Öffnung der Wissensmauer - bei der Deutschen Bank erarbeitet und gestartet haben.

Wer kann das von sich sagen?

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Lena Wagner

Die Nebelkerzenwerfer von ARD und ZDF sind in unentwegtem Einsatz – gestern mit Jauch.

Was will man schon von einer Diskussionsrunde mit Cohn-Bendit und Ackermann erwarten?

Der eine will sich nur seinen Sessel im Brüsseler EU-Parlament auf Lebenszeit sichern und der andere ist ein rigoroser, knallharter Vertreter der Hochfinanz.

Dass Ackermann als Vertreter der Hochfinanz den Anleihekauf der EZB gutheißen würde, war mir auch schon vor der Sendung klar. Na, Herr Ackermann, immer noch im Besitz der ein oder anderen Ramschanleihe, die Sie bei der EZB abladen möchten? Und billiges Geld zum Zocken ist für einen Banker natürlich auch nie verkehrt.

Einen Diskussionsteilnehmer, der die Interessen der dt. Steuerzahler vertrat, musste der Zuschauer mal wieder vermissen.

ARD und ZDF werden nicht müde, die immer gleichen Euro-Durchhalte-Parolen zu senden, egal ob bei Illner mit Schmidt und Gauck oder im Heute-Journal mit sog. Experten wie Soros und Asmussen oder bei Jauch mit Cohn-Bendit und Ackermann.

@ARD und ZDF: Kritischer Journalismus sieht anders aus.

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peter myer

peinlich, abe rzu erwarten.

was für ein peinlicher typ der cohn bendit ist, konnte man gestern wieder "bewundern" keine ahnung, euro-europa-ideologie verbreiten, seit 30jahren berufspoltiker, nie was anständiges gelernt. so sehen teile der politischen elite heutzutage aus. erschütternd.

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Otto Meier

Das Wesentliche fehlt in der Frühkritik.

Es gab nämlich eine sehr wichtige Übereinstimmung zwischen Banker und Revoluzzer: Die Forderung nach einem postnationalen bzw. vereinten Europa als Antwort auf die drängendsten Fragen der Zeit.

Denn das haben beide richtig erkannt und auch benannt, die winzigen Nationalstaaten Europas können sich in Zukunft global nur behaupten, wenn sie enger zusammenrücken.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 15:00 Uhr
Jan Poppe
Jan Poppe (Kwich) - 01.10.2012 15:00 Uhr

Hr. Myer hat als Beispiel China oder Indien

angefügt weil Sie Flächen- und vor allem Bevölkerungsmässig DIE Global Players wären, wenn es nur um Größe gehen würde.

Da dies als Argument für ein Groß-Europa herangezogen wird hat er als "Gegenbeweis" Indien und China ins Spiel gebracht, dass die Lebensumstände dort als "lebendiger" Beweis eben nicht aufzeigen, dass Größe im globalen Markt zwangsweise zu Erfolg führt.

Es sind eher die Rahmenbedingungen, sprich Gesetze, einer Nation und die Einbindung von Volk, Bildung, Resourcen die zu Erfolg führen können. Länder sind nichts anderes als Organisationen wie Firmen auch.

Das Argument "Economy of scale" also Massenproduktion, cost leadership, Marktführerschaft etc. als die einzige Heilsantwort ist falsch.

Gerade in gesättigten Märkten (wie Europa und NA) sind eher kleine innovative Unternehmen erfolgreich.

Deutschland als Resourcen armes Land kann als Vordenker und Erfinder super überleben.

Aber nicht als reiner Massenproduzent und Technik-/Forschungsfeindliches Land.

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Peter Gorski

@ Herr Myer

ich versteh Ihr Argument nicht.
Die Völker Europas sollen zusammen stehen gegen *global players*
warum soll Herr Meier also nach China oder Indien ziehen?

Ich hab auch noch kein stichhaltiges Argument gehört, warum kleinstaatlicher Nationalismus einer Exportnation gegen globale Probleme bestehen können sollte!

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Peter Gorski

@Herr Meier

dazu gab es gestern auch interessante O-Töne von französischen Demonstranten,
die die Völker Europas aufriefen zusammen zu halten gegen Banken, Lobbyisten und Regierungen.
So ist auch meine Meinung!

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peter myer

fakten bitte.

und warum soll das so sein? argumente und fakten habe ich dazu noch nie gehört.

wenn ihnen angebliche global player so gefallen ziehen sie doch nach china oder indien.

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Armin Schindler

Peinlich schwacher Auftritt von CB

Von Wirtschaft und Banken hat er keine Ahnung. Das gab er wenigstens selbst zu. Aber das kann man überhaupt nicht akzeptieren, denn er sitzt seit langem im europäischen Parlament und hatte in den letzten Jahren genug Zeit, sich nach der ersten Finanzkrise die Kenntnisse anzueignen. Ein seichtes emotionales Geschwafel gab er von sich und war Ackermann haushoch unterlegen! Von solchen unqualifizierten Gestalten, die sich von Griechen jahrelang belügen ließen und zu feige sind, die richtigen Konsequenzen zu ziehen, wird Europa regiert!

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Horst Henn
Horst Henn (glufa) - 01.10.2012 12:03 Uhr

Cohn-Bendit - keine Ahnung und noch stolz darauf

Der Niederrgang unserer Parlamente wird an Herrn Cohn-Bendit deutlich. Der Führer einer großen Fraktion im EU Parlament gibt offen zu und beweist es auch, dass er vom zur Zeit größten Problem in der EU keine Ahnung hat und auch sich keine Mühe geben will, etwas daran zu ändern. Solche Herren stimmen aber über die Zukunft der EU ab. Das kann nur im Desaster enden!

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Dr. Oliver Strebel

Schauen Sie mal ins FAZ-Archiv 1979 bis 1985 zu "Indianerkommune"

Die FAZ hat damals ausführlich berichtet ;). Dann weiss man, was Cohn Bendit ist.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 01.10.2012 11:36 Uhr

Wer ist Cohn Bendit?

... einfach mal googlen: "cohn bendit kinder".

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 16:55 Uhr
peter myer

......

das will ich ihnen sagen, was daran primitiv ist, es geht wohl- wie ich jetzt nachgelesen habe- um ein buch aus dem jahre 1975 was cohn bendit geschrieben hat und was im jahr 2001 hervoprgekramt wurde und man ihm unterstellt hat er wäre ein pädophiler. er hat 2001 dazu stellung genommen und sich dazu erklärt. es ist weder verurteilt noch gab es opfer die sich gemeldet haben und ihn beschuldigen.

mit verlaub, ich finde diese art der auseinandersetzugn immer zutiefst dürftig.
ich halte cohn bendit für einen schrecklichen menschen, polemisch, unsachlich, ein ideologe in europafragen- ich teile kaum eine poltische meinung mit diesem herrn -Aber ich bin nicht bereit mich mit unterstellungen mit solchen menschen auseinanderzusetzten, das ist schlicht primitiv und entspricht auch nicht meinem rechtsverständnis und wenn sie wert auf rechtsstaatlichkeit legen, sollten sie es auch nicht tun.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 01.10.2012 14:43 Uhr

Was ist daran primitiv Herr Myer?

Solche Leute gehören nicht in Parlamente PUNKT. Und sie säßen auch nicht dort, wenn die Wähler Bescheid gewußt hätten - was Sie aber wohl gerne verhindern möchten. Ich bin sicher, wenn Herr Ackermann darüber informiert gewesen wäre, hätte es die Talkshow in dieser Konstellation niemals gegeben.

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peter myer

......

man muß nicht auf das primitive niveau herunter herr noll.

damit sind sie kein deut besser als cohn bendit.
billiger populismus der ins persönliche geht, das ist cohn bendit aber leider auch ihr nieveau.

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Daniela Tolberd

und dafür zahlen

wir GEZ Gebühren, mantraartiges ständiges Wiederholen ohne neue Einsichten, der Hof gibt sich die Ehre, wir zahlen und werden zahlen für Unsinn, sowohl beim ÖR TV, als auch auf EU Ebene, klar dass D. Cohn-Bendit gegen die Sparprogramme ist, sonst müsste man ja mal bei dem aufgeblähten Koloss in Brüssel mit 50% Kürzung von den Bezügen jedes Einzelnen beginnen, um ein Zeichen fürs Sparen zu setzen.
Auch nichts Neues von J. Ackermann, der satt und zufrieden immer die gleichen Floskeln von sich gibt.
G. Jauch scheints auch nicht weiter zu kümmern, belangloses Gequatsche im Sinne der Propaganda gehört schliesslich zur Tagesordnung.
Interessanter für mich wäre eine Diskussion zur besten Sendezeit mit Hr. Popp, Hr. Schachtschneider, Hr. Hankel und als Gegenpart einige unsere Euro-Retter(gleichgültig welcher Couleur), ich bezweifle allerdings sehr, dass eine derartige Diskussionskonstellation jemals in das Programm der "Meinungsmacher" aufgenommen wird.

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Stefan Porkert

Jauch wieder unterirdisch ...

was für eine Verschwendung von GEZ-Gebühren !

Wenigstens hat D.K.B. Herrn Ackermann einige Fragen gestellt, die eigentlich Herr Jauch hätte stellen müssen.

Ich kann diesen weichgespülten Superschwiegersohn nicht mehr ertragen.
Ein Michel Friedmann z. B. hätte die Jungs sicher da gepackt, wo es nötig gewesen wäre.

Kein Wort zu den bisherigen Vertragsbrüchen.
Kein Wort zu Target2-Salden.
Kein Wort zu den Zinskonvergenzen durch den Euro, die letztlich zur billigen Geldschwemme geführt haben.
Kein Wort zu Alternativen, z. B. notwendigen Abwertungsmöglichkeiten der PIGS-Staaten.
Kein Wort zu einer Vision für Europa.
Kein Wort zu ...

Diese Sendung hätte ich locker ohne Moderationskärtchen moderiert und dann wären die beiden Herren nicht so weichgespült davongekommen.

Wo sind denn die Moderatoren mit Sachverstand und cojones in der Hose?

Das ist alles nur noch ein Trauerspiel.

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Stephanie Reyntjes

Ab und raus aus Arenen...

Da verlangte zwar in der Jauch-Arena kein Meinungssüchtiger nach "Beinfreiheit" (... ob unter Genossen oder Metaphern...), aber man könnte sich ungeziemt dem Meinungsbrei entziehen .. und zur Nacht nach eigenem Hunger und Durst tafeln.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 01.10.2012 10:09 Uhr

Machtfrage

Eines klang in dem interessanten Gespräch an: die Macht der jeweiligen Seite wird den Krisenverlauf bestimmen. Und da schien sich Herr Ackermann sicher ("dann gehen die Guten eben in andere Regionen"...). Weiß er doch, dass beispielsweise innerhalb von 147 Unternehmen mit globaler Wirtschaftsmacht vor allem 50 einflussreiche Superunternehmen die Weltmärkte beherrschen, davon gehören 49 Finanzkonzernen. Das ist ein fast exklusiver Club von Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen. Deren Geschäftsmodelle sind einer regulierenden Kontrolle faktisch nicht zugänglich, beherrschen mit ihrem "Spekulationshopping" jedoch 80% der Weltökonomie. Vermögen in der Regie von Hedgefonds betrug 2010 das 30,4fache der Weltproduktion!
Diese gigantische Finanzmacht, quasi feudalistisch (bzw. mafios) organisiert, hat ein riesiges Erpressungspotential. Bislang gelang nur Island (bei rel. geringer wirtschaftlicher Abhängigkeit) ein wirksames Gegensteuern, ansonsten lenken "altgediente" Finanzexperten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 12:44 Uhr
Rüdiger Kalupner

Machtfrage II - KREATIVITÄT im EU-Krisen- und Evolutionsprozess ....

.... ist die Macht-Nr.1 und wird die EU-Krise beenden. Wer das konkret und projektfähig-operational drauf hat, wird den Krisenverlauf steuern und für unser aller Wohl - durch Sturz des 2%Wachstumszwang-Absolutisten a la Rumpelstilzchen - die globale Absturzkrise der Industriekultur beenden.

Das sind Dimension, von denen CB bisher keine Ahnung hat.

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 01.10.2012 10:06 Uhr

Bourgeoises Euro-Gedöns

Senderhetorik !
-Was nicht kommuniziert wird, ist nicht, und je mehr es kommuniziert wird, desto mehr ist es.
-Alles, was kommuniziert wird, ist etwas wert, und je mehr es kommuniziert wird, desto wertvoller ist es.
-Wer kommunizieren will, darf wenig informieren.
-Kernbotschaft wiederholen, verstärken, zusammenfassen, wiederholen, alles in 35sekunden, dann gibt’s Applaus, nur so kommt die Kernbotschaft an.

Sendeinhalte ?
Neiddebatte, Banker, Schweinsteiger, 500mal verdienen als eine Krankenschwester
Welcher Erkenntnisgewinn war zum Thema Bankenregulierung von Ackermann und Bendit zu erwarten, wenn der Moderator wiederholt die ARD Prime Time Sendezeit zu einer Frageshow fürs Boulevard degradiert, parallel zu seinem Millionenspiel- Casting für einen Möchtegern Viva-Nachrichtentaxi.

Hr Ackermann, was wäre wenn sich Staaten kein Geld leihen müssten? Und was wäre mit einer geregelten Währungsreform, statt unendlicher Euro-Rettung?

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Markus Teuber

Das Gehalt einer Krankenschwester

Wie allgemein bekannt,sind in Brüssel alle finanziell recht gut bestallt !
EU-Beamte,"Abgeordnete",Kommissare,....
.
Insofern dürfte der ehemalige Revoluzzer , Freund von späteren RAF-Genossen und Europa-Abgeordneter durchaus das Vielfache einer Krankenschwester bezahlt bekommen - dort in Brüssel !

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.10.2012 11:23 Uhr
Diethard Manzer

Nicht ganz korrekt Herr Günter Platzdasch

Cohn Bendit sagte, daß er das Drei-bis Vierfache seiner Frau verdiene. Ich bin aber wie Sie der Meinung, daß auch dies noch zu viel ist.

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Günter Platzdasch

mit barzel: "so nicht!"

soooo einfach kommt man "dany" nicht bei: er selbst thematisierte in dieser sendung, daß er 'in europa' das zigfache dessen verdiene, das seine frau als lehrerin bekomme.

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günther reichert

Alle ziehts zum Gelde,manche denken an d Demokratie,die vergeldlicht,verwirtschaftlicht worden ist.

Ich fühlte mich bei den beiden Personen fiktiv versetzt in die Zeit der Ostindischen Handelskompanie.
Da gabe es auf der einen Seite die,die um den Einfluss der Demokratie in England kämpften,auf der anderen Seite einen Vertreter,der den Einfluss des Geldes aus dem Handel der ostindischen Handelscompany vorantrieb.Mit dem Unterschied,dass wir heute in DE eine Demokratie haben(die natürlich weiter zu entwickeln ist);bei den großen "Geldmachern",das Geld nicht aus Handel aus Realprodukten ,sondern eher aus gedrucktem oder virtuellem Geld kommt.
Die ostindische H-Company schöpfte den Reichtum für die Superreichen(auch Regierende) in England,ging aber nach ca 200 Jahren unter,zuviel weltweite Beherrschung anderer Länder und Ausbeutung sowie sagenhafter Reichtum führte zum Ende.Heute wird bei den Bankern in DE nicht das Regierungsystem unterstützt,sondern nur die eigenen Leute,sprich Banker sowie die Demokratie eher unterlaufen(siehe Goldman Sachs),usf.Man müßte noch genauer hinschauen.

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Jahrgang 1951, Redakteur im Feuilleton.

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