13.03.2012 · Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: Die ARD holt die meisten Preise, unter anderem mit einem Film über Online-Mobbing. Hannelore Hoger erhält eine Sonderehrung.
Von Michael HanfeldRichtlinien für Lesermeinungen
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Drei Muss-Voraussetzungen für die Verleihung des Grimme-Preises: Es muss möglichst eine Sendung von ARD oder ZDF sein; denn die haben die größten Produktionsetats. Die Sendung muss ein sozialkritisches Thema beleuchten - denn ARD und ZDF haben ja einen Bildungsauftrag (etwa Mann schlägt Frau - Frau emanzipiert sich; Migrant, Schwuler oder Lesbe wird/werden (am besten alle zusammen) diskriminiert - er/sie wehren sich; Bürger begehren gegen den Staat auf wie bei Stuttgart 21; Fukushima und die Atomwende usw. usw. usw.). Schließlich sollte die Sendung von der Degeto oder einer anderen sendereigenen Firma produziert worden sein, damit die Kohle in der Familie bleibt. Bei alledem wird nur eins vergessen: ARD und ZDF schaut kaum noch jemand an (außer ein paar Rentnern), weil einem der Degeto-Einheitsbrei, die dümmlichen Musikantenstadls, das Talk-Gequake und der tägliche Gottschalk-Terror mittlerweile zum Hals raushängt - ebenso wie die Selbstbelobhudelung bei der Grimmepreis-Verleihung.
Die Gewinner des Grimme-Preises stehen fest: ............
Vielleicht sollte man in der Jury auch mal das zwangszahlende Publikum beteiligen, dann sähen die Preise sicherlich anders aus. Die Hauptprogramme ARD und ZDF kann man ja außer den Nachrichten und dem Wetterbericht nicht mehr anschalten.