Wer die griechischen Inseln entdecken will, ist auf der Suche nach Kunst und Kultur, Natur und Mensch. FAZ.NET hilft mit Handbüchern voller Tipps und Informationen. Es geht per Reiseführer vom geheimnisvollen und geschichtsträchtigen Kreta auf die östlichen und westlichen Kykladen.
Einen hervorragenden Überblick bietet der Reiseführer „Griechische Inseln“. 400 Seiten stark, ist der Führer ein ebenso attraktives wie auch praktisches Informationswerk, findet der Rezensent. Mit einer Fülle an historischen Daten, Mythen und appetitanregenden Hinweisen auf die Gastronomie ist der Griechenland-Besucher bestens vorbereitet.
Was in Kreta kreucht und fleucht
Ferien auf Kreta - viel zu schön, um sich nur Ausgrabungen anzusehen und an Stränden zu aalen. Einen etwas anderen Blick auf die Insel zeigt der Reiseführer „Kreta“ von den Biologinnen Dagmar Lange und Monika Wächter. In ihm findet der Leser „konventionelle“ Reiseziele auf der Mittelmeerinsel, wird aber auf den Ausflügen auf botanische Besonderheiten hingewiesen. 112 Fotos in Farbe dokumentieren die Flora und Fauna wie den Ölbaum, Orchideen und die kretische Wildkatze.
Zu Fuß durch die griechische Inselwelt
Weiter geht es mit dem Buch „West-Kykladen“ auf die Inseln Milos, Kea bis hin zu Kimolos. Das erstaunlich vielseitige Büchlein gibt Einblicke in Geschichte, erzählt Legenden, berichtet über die soziale Struktur, auch wirtschaftliche und politische Aspekte finden sich. Persönlich unterhaltsam ist es außerdem: Der Autor hat Anekdoten und interessante Wanderer-Erfahrungen in die Themen eingeflochten.
Als praktisch erweist sich die Liste der nützlichen Sachen, die der Reisende einpacken sollte, Programmvorschläge, Wanderkarten, auf denen Klöster und Sehenswürdigkeiten und sogar gute Tavernen verzeichnet sind. Der Rezensent meint: hervorragend.
Das Archipel der kleinen Ostkykladen
Das Buch „Amorgos und kleine Ostkykladen“ befasst sich nicht nur mit Sehenswürdigkeiten wie den 32 Kirchen der Chóra, sondern auch mit alltäglichen Fragen wie: „Wo bekomme ich hier bloß eine Telefonkarte?“ oder der Toilettenfrage. Der Gast erhält zudem Hinweise, wie er sich in einer teils noch archaischen Gesellschaft verhalten solle.