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Glossar Popmusik TripHop

29.08.2001 ·  Der TripHop verbindet die Beats des HipHop mit den langsamen Bassläufen des Dubreggae, Streichersamples und Popmelodien.

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Die Wurzeln des TripHop liegen in HipHop und Dubreggae. Vom HipHop werden die Beats (nicht der Rap), vom Dubreggae die langsamen Bassläufe (nicht der Reggae-Upbeat) weiter verwendet.

Hinzu kommen Streichersamples, Knister- und Brummgeräusche sowie melancholische Popmelodien, die oft von Frauen gesungen werden. Klanglich ähnelt TripHop dem Drum'n'Bass, jedoch sind seine Grooves wesentlich langsamer. Der schleppende Rhythmus ist das entscheidende Stilmerkmal des TripHop, er liegt bei etwa 80 BpM (Beats per Minute). Durch ihn entsteht eine tranceartige, mitunter psychedelische Atmosphäre - der Hörer soll sich auf eine bewusstseinserweiternde Reise, einen „Trip“ begeben.

Entstanden ist TripHop Anfang der 90er Jahre im englischen Bristol. Zu seinen bekanntesten Interpreten zählen heute Massive Attack, Portishead, Tricky, Moloko und das österreichische Duo Kruder&Dorfmeister. Weil der Begriff „TripHop“ im Zuge des kommerziellen Erfolgs von Portishead inflationär verwendet wurde, meiden ihn viele Künstler heute. Statt dessen sprechen viele lieber von „Downbeat“. Doch ob „TripHop“ oder „Downbeat“: Beide Stile eignen eher fürs heimische Sofasitzen denn für die Tanzfläche.

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