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Der Französischunterricht, den Premierminister Edward Heath auf dieser Karikatur von Barry Fantoni mit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft verknüpft, hatte Wirkung: 1975 stimmten 67 Prozent der Briten mit „Oui“.

Brexit-Tagung : Ich bin kein Engländer, aber Brite

Der parlamentarische Begriff von Staatsbürgerschaft, demonstriert an der eigenen Person: Die aus Bayern gebürtige Labour-Politikerin Gisela Stuart erklärt beim Besuch in der alten Heimat den Brexit.

Subway-Kunst : Yoko Onos Himmelsoase

Die New Yorker U-Bahn verströmt an vielen Stationen noch den Charme des neunzehnten Jahrhunderts. Staunen lässt die Benutzer jetzt ein Mosaik von Yoko Ono.

Sozialphänomen „Ghosting“ : Ganz leise abserviert

Etwa 80 Prozent der Millenials wurden schon auf diese Weise abserviert. „Ghosting“ ist in der oberflächlichen Welt des Online-Datings keine Seltenheit mehr – und kann dennoch wehtun.

Kommentar zu CSU und Medien : Wahl und Vorurteil

Ob am Sonntag überhaupt noch jemand in Bayern zum Abstimmen geht? Die Landtagswahl ist doch schon gelaufen. Den Eindruck könnte man zumindest haben. Daran ist die Medienberichterstattung nicht ganz unbeteiligt.

Papst-Kommentar : Auftragsmord

Während einer Generalaudienz sagte Papst Franziskus kürzlich, ein Schwangerschaftsabbruch sei mit einem Auftragsmord zu vergleichen. Kalkuliert der Amtsinhaber seine geistlichen Worte politisch?

Italienische Widersprüche : Utopien unter Hausarrest

In der italienischen Gemeinde Riace funktioniert die Integration von Migranten seit Jahren hervorragend. Zu hervorragend für den Geschmack von Innenminister Matteo Salvini, der deshalb den Bürgermeister verhaften ließ.

Politiker und Brillen : Auge um Auge

Rechtzeitig zu den Landtagswahlen belegt eine Studie: Wer Brille trägt und markante Gesichtszüge hat, ist der überzeugendere Politiker. Was aber sagt das über den Wert der Brille in Krisenzeiten? Eine Glosse.

„Lady Chatterley’s Lover“-Fall : Der Wert des Skandals

Auf 15.000 Pfund schätzt das Auktionshaus Sotheby’s eine zerfledderte Taschenbuch-Ausgabe von „Lady Chatterley’s Lover“ – weil der Roman Teil eines Gerichtsprozesses war, der Großbritannien 1960 veränderte.

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  • Eberhard Lämmert 1979 in Berlin

    Zum Tod von Eberhard Lämmert : Respekt vor dem Poeten

    Eberhard Lämmert war ein politisch denkender Germanist, der die Poesie nie zum Werkzeug politischer Interessen machte. Mit den „Bauformen des Erzählens“ legte er früh einen Klassiker seines Fachs vor. Jetzt ist er im Alter von neunzig Jahren gestorben.
  • Eine Shoshone-Indianerin auf Bisonjagd: Warum sollten unsere weiblichen Vorfahren nur in der Höhle gesessen haben?

    Geschlechterrollen : Frauen, die Großwild jagen

    Keine Märchen mehr: Ein Buch und eine Freiburger Ausstellung widmen sich den Männern und Frauen der Steinzeit. Die Geschlechterforschung verdankt der Urgeschichte neue Einsichten.
  • Alte Sprachen : Was uns fremd scheint, ist uns so nah

    Griechisch und Latein haben bildungspolitisch keinen leichten Stand. Warum soll man antike Texte heute noch lesen? Weil wir sonst den Zugang zur europäischen Phantasie verlieren.
  • Wessen Geistes Kind war er wirklich? Die Debatte um Heideggers Verstrickung in den Nationalsozialismus ebbt nicht ab.

    Heidegger-Konferenz : Ein Kongress der Weißwäscher?

    In Paris wird über Martin Heidegger und „die Juden“ debattiert, und schon vorab gibt es heftige Polemik. Dem Herausgeber der „Schwarzen Hefte“ wirft man Scheinheiligkeit vor.
  • Islamische Vielfalt: Muslime beten auf der World Muslim Congregation in Bangladesch

    Islam und Terror : Warum nur in Gottes Namen?

    Zu sagen, der Islam sei friedliebend, damit ist es nicht getan. Denn die Täter von Paris hatten einen religiösen Bezug. Aber es kam noch etwas hinzu. Zur Anatomie einer mörderischen Frömmigkeit.
  • Ulrich Beck 1944 - 2015

    Zum Tod von Ulrich Beck : Der Freihandsegler der Theorie

    Der Soziologe Ulrich Beck brachte Zeitgeist und politischen Wandel auf griffige Formeln und wurde damit zu einem der prominentesten Vertreter seines Faches. Jetzt ist er im Alter von siebzig Jahren gestorben.
  • Ulrich Beck 1944 - 2015

    Autor der Risikogesellschaft : Ulrich Beck gestorben 

    Er war einer der bekanntesten deutschen Soziologen der Gegenwart. Ulrich Beck prägte die Begriffe der Risikogesellschaft und der Zweiten Moderne. Jetzt ist er im Alter von siebzig Jahren gestorben.
  • Stilist: Rüdiger Safranski

    Rüdiger Safranski wird 70 : Spielzüge der Denker

    Ein Jahrzehnt war er gemeinsam mit Peter Sloterdijk Teil des „Philosophischen Quartetts“ im ZDF. Zur Zeit belegt er regelmäßig Plätze auf der Bestsellerliste: Der Schriftsteller Rüdiger Safranski wird siebzig.
  • Hier steigt die Zuneigungskurve ganz offensichtlich: Rachel McAdams und Channing Tatum im Film „Für immer Liebe“

    Statistik-Test : Die Liebeskurve der Worte

    Allen Vorwürfen gegen Google zum Trotz: Der Ngram Viewer ist umwerfend. In Millisekunden ermittelt er, wie oft ein Wort in den Büchern der vergangenen Jahrhunderte verwendet wurde. Wir machen den Test auf „Liebe“, „Angst“ und „Ich“.
  • Leo Trotzki (2.v.l.) sorgt bis in die Gegenwart für Kontroversen.

    Humboldt-Universität : Mobbing, trotzkistisch

    Ein Berliner Historiker wird diffamiert. Doch worum geht es in dem Disput? Um fachliche Mängel, etwa? Nein, es geht um eine wissenschaftliche Rufschädigung, wegen seiner streitbaren Forschung.
  • Germanen, Angelsachsen und Normannen: Woraus setzt sich der Engländer zusammen? Hier ein Kampf ums Dasein, abgebildet auf dem Teppich von Bayeux.

    Neues Max-Planck-Institut : Die DNA der Geschichte

    Die Max-Planck-Gesellschaft hat ein Institut für Geschichte und Naturwissenschaften gegründet. Dort soll es um die Anwendbarkeit biologischer Modelle in der Geschichtswisssenschaft gehen. Eine epochale Herausforderung.
  • Plötzlich populäre Populisten: Unser Bild zeigt Alexander Gauland, dessen Redebeitrag für die AfD im brandenburgischen Landtag auf einen Bildschirm ins Foyer des Parlaments übertragen wird.

    Populismus : Gebt uns die Zeit zurück

    Die Nostalgie als Waffe der Demagogen: Von populistischen Parteien ist nicht mehr zu erwarten als Stimmungsmache - und zwar zugeschnitten auf Wähler, die sich ein vermeintlich goldenes Zeitalter zurückwünschen.
  • M. Rainer Lepsius, 1928 bis 2014

    Zum Tod von M. Rainer Lepsius : Der denkende Bürger

    Es gab in der deutschen intellektuellen Landschaft der vergangenen fünfzig Jahre wenig Gelehrte, die ihn in seinem Gedankenreichtum übertroffen haben. Zum Tod des Soziologen M. Rainer Lepsius.