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Der Französischunterricht, den Premierminister Edward Heath auf dieser Karikatur von Barry Fantoni mit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft verknüpft, hatte Wirkung: 1975 stimmten 67 Prozent der Briten mit „Oui“.

Brexit-Tagung : Ich bin kein Engländer, aber Brite

Der parlamentarische Begriff von Staatsbürgerschaft, demonstriert an der eigenen Person: Die aus Bayern gebürtige Labour-Politikerin Gisela Stuart erklärt beim Besuch in der alten Heimat den Brexit.

Sind Ernie und Bert schwul? : Unzertrennlich

Ernie und Bert aus der „Sesamstraße“ seien ein schwules Paar, sagte jetzt einer der Autoren der legendären Kindersendung. Dann fühlte er sich missverstanden. Dabei ist die Sache doch ganz eindeutig.

Mond-Tourist aus Japan : Rucki Tsuki

Yusaku Maezawa will sich bei seiner Mondfahrt von Künstlern aus aller Welt begleiten lassen. In seiner Heimat könnte das für Unmut sorgen. Schließlich pflegt man dort seit jeher ein besonderes Verhältnis zu unserem Trabanten.

Hambacher Forst : Drei Zimmer, Küche, Wipfel

Friede den Hütten, Krieg den Palästen: Ausgerechnet die Brandschutzverordnung bringt die besser ausgestatteten Baumhäuser im Hambacher Forst ins Wanken.

Telefonieren in Amerika : Werbelästigung

Nahezu die Hälfte aller Telefonanrufe sollen in Amerika nicht mehr persönlicher Natur sein, sondern irgendeine Form von Verwaltungs- oder Kommerzheimsuchung. Die Meldung hat nur einen Haken. Eine Glosse.

Neues subtiles Must-have : Fast gar nicht tätowiert

Menschen hatten noch nie so viele Probleme sich festzulegen. Da scheint ein Tattoo mit seiner Beständigkeit fast ein Ding der Unmöglichkeit. Beliebt ist es dennoch. Jetzt gibt es einen neuen Trend. Eine Glosse.

Maaßens Doktorarbeit : Recht, selektiv

Der Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat eine Doktorarbeit zur Flüchtlingspolitik geschrieben. Das Thema ist einschlägig für seinen Kampf ums politischen Überleben.

Eingemachtes auf Twitter : Sorge, du hast ausgesorgt

Wer glaubt, bei Twitter ginge es immer wieder nur ans Eingemachte, wird hier bestätigt und widerlegt: Geht es um Steinobst und Kürbisfrüchte in Gläsern, gelangt das Medium zu humaner Hochform.

Plagiatsfälle in Spanien : Elefantenspuren

Kaum hatte der spanische Sozialistenführer seine Ministerin in Schutz genommen, trat sie zurück. Vom Umgang mit den Plagiatsvorwürfen gegen Carmen Montón führen mehrere Pfade zu tieferen Sinnzusammenhängen.

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  • Von der Überwachungskamera festgehalten: Angriff auf einen Mann im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße. Der Täter wurde identifiziert.

    Super-Recognizer : Sie nannten ihn „Orakel“

    Die Kölner Polizei leiht sich „Super-Recognizer“ von Scotland Yard, um die Übergriffe der Silvesternacht aufzuklären. Kognitionsforscher wissen über diese Menschen, die Gesichter überall wiedererkennen, noch viel zu wenig.
  • Judith Butler durchmisst die Spannweite zwischen Natur und Kultur

    Judith Butler wird 60 : Die umstrittene Natur der Sache

    Als Israel-Kritikerin neben der Spur, als Gender-Theoretikerin Avantgarde: Zum sechzigsten Geburtstag der Philosophin Judith Butler, die lehrte, einfachen Unterschieden zwischen den Geschlechtern zu misstrauen.
  • Jahrestag Verdun : Mit dem Bajonett unter Dauerfeuer

    Vor hundert Jahren begann die Schlacht bei Verdun. Sie wurde zum Emblem der neuen Schrecken des Kriegs, das Schlachtfeld zum Gedenkort. Auch für die Aussöhnung von Franzosen und Deutschen.
  • Heiner Müller dachte die Grenzen des Theaters weiter. Eine internationale Tagung an der Frankfurter Goethe-Universität widmete sich nun seinen Ideen.

    Heiner Müller heute : Arbeit am Bösen

    Wo liegen die Grenzen des Theaters, was geschieht an seinen Rändern und wie verändert sich unser Verständnis des Theaters? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt der Tagung zum „Theatre of the A-Human“ an der Frankfurter Goethe-Universität.
  • Ist die „Willkommenskultur“ nur eine Gelegenheit, die Standpunktlosigkeit der Deutschen als Standhaftigkeit auszudeuten, wie Frank Böckelmann vermutet?

    Flüchtlingskrisendiskussion : Hyper! Moral!

    Gegner von Angela Merkels Flüchtlingspolitik bekommen intellektuelle Schützenhilfe: Autoren der Zeitschrift „Tumult“ machen Arnold Gehlen zum Kritiker der Gegenwart. Und beklagen eine „souveränpolitische Verwahrlosung“.