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Das Streben nach Erkenntnis ist kein Job: Max Weber 1917 in Lauenstein.

Max Weber : Ohne Entsagung keine Forschung

Vor hundert Jahren hielt Max Weber in München seinen berühmten Vortrag über „Wissenschaft als Beruf“. Die Fragen, die er aufwarf, verdienen auch heute noch eine überzeugende Antwort.

Neue Wortschöpfung „lindnern“ : Meierei

Dass der Nachname des FDP-Vorsitzenden derart schnell in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist, kann kaum verwundern. Doch bei „lindnern“ schwingt mehr mit, als die allgemeine Definition fasst.

Netzneutralität in Amerika : Spurwechsel

Der neue Chef der amerikanischen Medienaufsichtsbehörde FCC, Ajit Pai, macht Schluss mit der Netzneutralität. Er erfüllt einen politischen Auftrag. Doch die Kritik der Tech-Konzerne an seinem Schritt hat einen Haken.

John Lennons Nachlass : Der Chauffeur

Der Fund von John Lennons gestohlenen Tagebücher habe Yoko Ono „sichtlich bewegt“, heißt es. Der Dieb ist ein alter Bekannter der Witwe - und hat ihr das Leben vor einiger Zeit schon einmal schwer gemacht.

Woran starb Frédéric Chopin? : Herzenssache

Polnische Forscher haben das in Cognac konservierte Herz von Frédéric Chopin untersucht und die Todesursache bestimmt. Eines der Rätsel um sein Leben konnten sie aber nicht lüften.

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  • Computerweltschöpfer : Der heiße Krieger

    Vannevar Bush sah nicht nur Hyperlink und Desktop voraus. Im Denken des Militärstrategen verdichteten sich Atombombe und Computer zu einer tödlichen Einheit: dem militärisch-industriellen Komplex.
  • Der 1946 geborene Historiker und Schriftsteller Dan Diner.

    Dan Diner wird 70 : Vom Unsinn des Identitären

    Eigensinniges Denken ist sein Markenzeichen. Nach der Lektüre jeder seiner Werke denkt der Leser: Darauf hätte man auch kommen sollen. Zum Siebzigsten von Dan Diner.
  • Die Politikwissenschaften wagt sich nur noch selten aus den Hörsälen heraus

    Lage der Politikwissenschaft : Fach ohne Ausstrahlung

    Die Stimme der Politikwissenschaft ist in der Öffentlichkeit kaum noch zu vernehmen. Die Debatten bestimmen Juristen oder Ökonomen. Die jüngere Generation schweigt.
  • Scharfsinniger Beobachter der Theorie: Hilary Putnam

    Zum Tod von Hilary Putnam : Was Theorien alles nicht sind

    Hilary Putnam war ein Meister im Auflösen falscher Unterscheidungen und einer der großen analytischen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Jetzt ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.
  • Von der Überwachungskamera festgehalten: Angriff auf einen Mann im Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße. Der Täter wurde identifiziert.

    Super-Recognizer : Sie nannten ihn „Orakel“

    Die Kölner Polizei leiht sich „Super-Recognizer“ von Scotland Yard, um die Übergriffe der Silvesternacht aufzuklären. Kognitionsforscher wissen über diese Menschen, die Gesichter überall wiedererkennen, noch viel zu wenig.
  • Judith Butler durchmisst die Spannweite zwischen Natur und Kultur

    Judith Butler wird 60 : Die umstrittene Natur der Sache

    Als Israel-Kritikerin neben der Spur, als Gender-Theoretikerin Avantgarde: Zum sechzigsten Geburtstag der Philosophin Judith Butler, die lehrte, einfachen Unterschieden zwischen den Geschlechtern zu misstrauen.
  • Jahrestag Verdun : Mit dem Bajonett unter Dauerfeuer

    Vor hundert Jahren begann die Schlacht bei Verdun. Sie wurde zum Emblem der neuen Schrecken des Kriegs, das Schlachtfeld zum Gedenkort. Auch für die Aussöhnung von Franzosen und Deutschen.
  • Heiner Müller dachte die Grenzen des Theaters weiter. Eine internationale Tagung an der Frankfurter Goethe-Universität widmete sich nun seinen Ideen.

    Heiner Müller heute : Arbeit am Bösen

    Wo liegen die Grenzen des Theaters, was geschieht an seinen Rändern und wie verändert sich unser Verständnis des Theaters? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt der Tagung zum „Theatre of the A-Human“ an der Frankfurter Goethe-Universität.
  • Ist die „Willkommenskultur“ nur eine Gelegenheit, die Standpunktlosigkeit der Deutschen als Standhaftigkeit auszudeuten, wie Frank Böckelmann vermutet?

    Flüchtlingskrisendiskussion : Hyper! Moral!

    Gegner von Angela Merkels Flüchtlingspolitik bekommen intellektuelle Schützenhilfe: Autoren der Zeitschrift „Tumult“ machen Arnold Gehlen zum Kritiker der Gegenwart. Und beklagen eine „souveränpolitische Verwahrlosung“.