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Der Französischunterricht, den Premierminister Edward Heath auf dieser Karikatur von Barry Fantoni mit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft verknüpft, hatte Wirkung: 1975 stimmten 67 Prozent der Briten mit „Oui“.

Brexit-Tagung : Ich bin kein Engländer, aber Brite

Der parlamentarische Begriff von Staatsbürgerschaft, demonstriert an der eigenen Person: Die aus Bayern gebürtige Labour-Politikerin Gisela Stuart erklärt beim Besuch in der alten Heimat den Brexit.

Merkel gegen Seehofer : Kein Automatismus, sagt die Chefin

Es gebe keinen Automatismus für einen deutschen Alleingang in der Flüchtlingspolitik, sagt die Bundeskanzlerin. Die SPD und Annegret Kramp-Karrenbauer stimmen ihr zu. Was bedeutet das für den Innenminister?

Medien-Kommentar : Sendungsbewusst auf Twitter

Wenn ARD-Chefinnen twittern, geht es zur Sache. Sie nehmen sich Markus Söder vor und Kollegen, die ein Zitat Horst Seehofers aufgreifen. Journalismus sieht anders aus.

Bundesregierung-Kommentar : Klima im Nebel

Irgendwann löst sich auch der dichteste künstliche Nebel auf. Schönstes Beispiel sind Merkels sonnige Energiewunderlandpläne – von denen zum Auftakt des Klimadialogs nicht viel bleibt.

„Gangsta-Rap“-Kommentar : Keine Verharmlosung?

Die Staatsanwälte haben es sich bei ihrer Verfahrenseinstellung gegen Kollegah und Farid Bang zu leicht gemacht. Junge Fans nehmen deren menschenverachtende Texte zum Nennwert.

Das Videospiel „Fortnite“ : Bis der Letzte fällt

Es bietet weder eine neue Mechanik, noch ist es besonders schön anzusehen: Warum das „Battle-Royale“-Videospiel „Fortnite“ plötzlich für soviel Aufsehen sorgt.

Bloomsday revisited : Sláinte, Leopold!

Heute wird in Dublin wieder Bloomsday gefeiert, jener Tag, an dem James Joyce seinem Leopold Bloom in „Ulysses“ durch die Straßen der Stadt folgt. Warum ist das Ereignis so unwiderstehlich?

Noch ein WM-Eklat : Russenfußball

Die russische Sängerin und Putin-Vertraute Julia Tschitscherina darf auf Geheiß der Fifa bei einem WM-Fest nicht auftreten. Sie hat zu laut Propaganda für den russischen Zugriff auf die Ost-Ukraine gemacht.

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  • Karl Dietrich Bracher (1922 - 2016).

    Nachruf Karl Dietrich Bracher : Der die Geschichte kennt

    Karl Dietrich Bracher hat die Politikwissenschaft der Bonner Republik entscheidend geprägt. Als Mann der Gegenwart fragte er, was wir aus der Vergangenheit lernen können. Im Alter von 94 Jahren ist er nun gestorben. Eine Erinnerung.
  • Karl Dietrich Bracher (1922 - 2016).

    Nachruf Karl Dietrich Bracher : Der Lehrer der Bonner Republik

    Man muss aus der Geschichte lernen, und man kann aus ihr lernen, wenn man die Demokratie vor den falschen Krisenpropheten retten will: Zum Tode des Zeithistorikers und Politikwissenschaftlers Karl Dietrich Bracher.
  • Der Koran wird auch als Symbol in Kriegen benutzt. Zum Beispiel vom Brigadegeneral Tahsin Yazici, der auf einem Bild den Koran küsst und damit in der türkischen Presse der 1950er Jahre geradezu ikonischen Rang erreicht.

    Türkische Demokratie : Der lange Arm des Islams

    Beim Hamburger Turkologentag wird die türkische Demokratie auf den Seziertisch gelegt. Der Islam hatte auch im Laizismus immer ein Wörtchen mitzureden.
  • Uniblog : Die sozialsten Studenten aller Zeiten

    Neuerdings wollen Hochschulen neben guten Noten und vielen Praktika auch sozial engagierte Studenten. Aus diesem frommen Wunsch ist in kurzer Zeit ein absurder Wettbewerb entstanden.
  • Computerweltschöpfer : Der heiße Krieger

    Vannevar Bush sah nicht nur Hyperlink und Desktop voraus. Im Denken des Militärstrategen verdichteten sich Atombombe und Computer zu einer tödlichen Einheit: dem militärisch-industriellen Komplex.
  • Der 1946 geborene Historiker und Schriftsteller Dan Diner.

    Dan Diner wird 70 : Vom Unsinn des Identitären

    Eigensinniges Denken ist sein Markenzeichen. Nach der Lektüre jeder seiner Werke denkt der Leser: Darauf hätte man auch kommen sollen. Zum Siebzigsten von Dan Diner.
  • Die Politikwissenschaften wagt sich nur noch selten aus den Hörsälen heraus

    Lage der Politikwissenschaft : Fach ohne Ausstrahlung

    Die Stimme der Politikwissenschaft ist in der Öffentlichkeit kaum noch zu vernehmen. Die Debatten bestimmen Juristen oder Ökonomen. Die jüngere Generation schweigt.
  • Scharfsinniger Beobachter der Theorie: Hilary Putnam

    Zum Tod von Hilary Putnam : Was Theorien alles nicht sind

    Hilary Putnam war ein Meister im Auflösen falscher Unterscheidungen und einer der großen analytischen Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts. Jetzt ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.