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Frühkritik: Günther Jauch Keine Sendung bis Mitternacht

 ·  Jauchs Sendung zur Bundesversammlung war hoffentlich die Letzte zum Thema Bundespräsident. Es ist nicht mehr zu ertragen. Wir sollten Gauck nun arbeiten lassen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (13)

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Gisela Günther

"Gesegnet" von Herrn Mascolo

wird ja der jetzt gewählte Bundespräsident erst einmal von den Medien "in Ruhe gelassen" werden. Zumal ja Herr Mascolo in seiner selbstgegfälligen "dem Fernsehvolk" erklärte, wie gut das alles jetzt werden wird und er ja schon immer gewußt, dass Herr Gauck der bessere Präsident wäre. Da werden ja eventuelle Grundbucheinträge und Kreditverträge von Herrn Gauck "Ruhe haben". Aber ob die Medien sich werden alle daran halten, dass wage ich zu bezweifeln. Was kann Herr Gauck als Bundespräsident eigentlich bewirken? Ein paar schöne Reden halten, mehr nicht.

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Harald Möller
Harald Möller (Velbert) - 19.03.2012 15:52 Uhr

Der Bundespräsident als Talkshowthema

Wer gehofft hatte, es würden nun andere Themen die öffentlich-rechtlichen Talkshows bevölkern, muss sich eines schlechteren belehrt sehen. Heute gibt es in der ARD bei "Hart, aber fair" "natürlich" - "Der Bewährungshelfer - kann Gauck das Ansehen der Politiker heilen?", wobei allein dieser Satz einem schon die Fussnägel aufrollt, so schief ist er, denn was heisst denn "das Ansehen heilen"? Und was hat der Bewährungshelfer mit dem "Heilungsprozess" zu tun. Vielleicht sind dem Redakteur auch einfach nur die Titel ausgegangen bei all den Talkshows der letzten Monate zum (beinahe) gleichen Thema.

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Jörg Beckmann

Onkel Jauch

Am Abend des Tages, an dem wir Deutschen uns einen neuen Bundespräsidenten wählen, muss es natürlich auch in der einst wichtigsten politischen Talkshow der ARD eine Sendung zum neuen Bundespräsidenten geben. Insofern möchte ich der FAZ-Kritik widersprechen. Dass es allerdings - wiedermal - eine eher lähmend-lahme Jauch-Sendung wurde, ist da ein anderes Argument. Wobei mir immer einfällt, dass Anne Will ja abgelöst wurde, weil die ARD in Jauch einen besseren Talkmaster sah. So kann man sich irren! Selbst der gleich am Wahlnachmittag gesendete Presseclub war nicht nur aktueller, sondern durch die gescheiten Statements der Teilnehmer einem onkelhaften Jauch-Talk um Längen überlegen.

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Renee Claude
Renee Claude (recla) - 19.03.2012 12:16 Uhr

Einsame Liga

Das mit der "in der Liga Schmidt" von Mascolo ist als Metapher schon ganz okay. Jede Liga (denken Sie an die Bundesliga, an irgendeine) hat eine gewisse Anzahl von Mitgliedern und demnach naturgemäß auch eine gewisse Bandbreite. Und Sie wollen doch nicht eine One-Man-Liga, in der Schmidt sich mutterseelenalleine langweilt.

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Richard  Fladda
Richard Fladda (richy.f) - 19.03.2012 11:05 Uhr

Verfolgter Präsident

Nun ist Herr Gauck ein „Präsident der Herzen“ geworden. Ich fürchte dies ist für manche zu wenig. Er sollte ein Übermensch sein, der jedem Anspruch gerecht wird. Nur so könnte er ALLE Erwartungen erfüllen. Man hat den Eindruck, dass man genau dies erwartet. Es melden sich schon die öffentlichen Oberlehrer, Ratschlaggeber, Besserwisser und Kenner der Person Gauck. Alle die Erwähnten meinen mit seinen Äußerungen Recht zu haben. Lasst den Präsidenten Gauck in Ruhe seine Arbeit machen. Er ist das geworden was er ist, auch ohne fremde Hilfe. Er ist das was er ist. Nicht mehr und nicht weniger. Und deswegen wird er sich Verfolgungen und Beobachtungen aussetzen müssen. Ich fürchte noch mehr als Herr Wulff. Die Geier sind schon unterwegs die auf den kleinsten, vermeintlichen Ausrutscher bereits warten. Ich hoffe, ich habe Unrecht. Unser Land hat es nicht verdient.
Übrigens, wer ist eigentlich G. Jauch?

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Horst Rachinger

Jauch(e)

Eine typische Jauch-Sendung, bei der man häufig den Eindruck hat, er sei über das Thema nicht ausreichend informiert worden. Bekannt ist ja schon lange, dass sein Selbstbild vom Wunschdenken geprägt ist. Sendungen dieser Art sollten wir uns lieber ersparen. Danke für den Kommentar.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2012 11:42 Uhr
Helga Zießler

"Sendungen dieser Art sollten wir uns lieber ersparen"

Wie wahr! Diesem Ratschlag folge ich schon seit sehr langer Zeit. Manchmal gucke ich noch rein - nur, um sicher zu sein, dass ich dieser Art Sendung nicht unrecht tue. Und jedesmal muss ich feststellen: es ist noch schlimmer geworden. Unfähige Moderatoren, immer und über dieselben schwatzhaften Gäste, die nichts zu sagen haben, aber munter und eitel quasseln dürfen. Nein, das ist vergeudete Zeit. Ein Buch lesen oder schlafen gehen ist besser und gesünder.
Doch das gilt leider nicht nur für die sogenannten Talk-Shows, das gilt für das meiste, was uns vom teuren, zwangsfinanzierten deutschen TV geboten wird. Bis auf sehr wenige Ausnahmen, z.B. in den Spartenkanälen. Fast alles andere ist Volksverblödung. Also immer daran denken: auf der Fernbedienung gibt es auch einen Aus-Knopf!

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Dietrich Ostermann
Dietrich Ostermann (didio) - 19.03.2012 10:16 Uhr

Ist doch toll...

Solche Sendungen mit solchen Themen nehme ich immer zum Anlass, die Kiste aus zu machen und ins Bett zu gehen, mit dem ruhigen Gewissen, nichts verpasst zu haben.

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Thomas Kobler

Man wird sich möglicherweise...

...noch nach Herrn Wulff zurück sehnen. Ausser in den letzten Monaten, konnte man den ja auch mal gefliessentlich übersehen. Aber Herrn Gauck!? Bürger und Politiker dürfen ab jetzt keine Bundespräsidentenrede mehr verpassen. "Was sagst Sie zur Rede des Bundespräsidenten?", wird die meist gestellte Frage in der Republik werden. Die Silbenanalyse wird erfunden. Gefolgt von: "Was trug Gauck?". Ueberhaupt, wahrscheinlich wird "Gauck" den Titel Bundespräsident absolet machen - so wie früher "uns Uwe" oder heute "der Franz". Auch das ewig beleuchtete Arbeitszimmer in Bellevue soll realisiert werden. Die Grünen machen zwar Vorbehalte, aber das Volk will den "Gauck" Tag und Nacht beim Redenschreiben vermuten. Seine Hemden werden nach dem Tragen verbrannt werden müssen, und gnade uns Gott, wenn der im Urlaub ein Hawaii-Hemd trägt. Limousinen-Hersteller werden ihr Top-Modell in "Freiheits-Klasse" umbenennen und Touristen twittern aus Berlin: Bellevue ist die schönste Hauptstadt der Welt!. Amen.

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gisbert heimes

Ja, lassen wir nun seine Levitenreisen über uns ergehen

Substantiell Neues oder Anderes oder Richtungänderndes sollte keiner von ihm erwarten. Wieso auch. Ist gar nicht seines Amtes, nicht wahr?

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 19.03.2012 08:43 Uhr

Es ist nicht mehr zu ertragen.

Sollte es nicht heißen: "Er ist nicht mehr zu ertragen." ?
Andere Themen treiben mich bei G. Jauch genauso zum Ausschaltknopf.

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Closed via SSO

Warum gibt es zu Jauch eine Frühkritik

G. Jauch, wohl neben JBK der schlechteste Talker im deutschen Fernsehen, sollte nicht bei der FAZ eine Plattform erhalten. Herr Jauch sollte als wichtigster Grundstein einer Schlaftherapie verwendet werden, nicht mehr und nicht weniger.
Zu Bundespräsident Gauck fällt mir eigentlich nicht viel ein, er war mir früher sehr sympatisch, hat aber in den Jahren davon sehr viel verloren. Schon bei der letzten Wahl wollte ich ihn nur, damit des nicht der Schnäppchenjäger wird.
Also stimme ich Herrn Lübberding mal voll zu, abwarten und Tee trinken.

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Angela Ansbacher

" - aber es war sehr schoen"

Immerhin. Aber das noch Schoenere ist, man muss eine Talkshow nicht gesehen haben. Man erhaelt die Essenz mitsamt Bonmots in FAZ-Fruehkritik zum Fruehstueck serviert. Aber Schluss mit lustig kann gar nicht sein. Jetzt geht's erst los mit den Diskussionen um Herrn Gaucks schoene Reden. Da duerfen wir uns in den naechsten 5 (sehen wir's optimistisch) Jahren auf einige Fruehkritiken freuen.

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