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Frühkritik: Günther Jauch Ein Stück in vier Akten

 ·  Kann man im Wahlkampf das Wiener Kaffeehaus mit dem Web 2.0 und Aktionstheater kombinieren? Es kommt auf die Inszenierung an. Bei Jauch war es zu erleben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (57)

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Christoph Wirtz

Danke an die anderen Foristen, ....

... die mich an das erinnert haben, was wirklich wichtig ist: Der Inhalt. Die Erscheinung von Herrn Ponader fand ich zuerst etwas übertrieben anti-mainstream und provokativ, tatsächlich ist mir jemand mit Jesuslatschen und ehrlicher Überzeugung jedoch viel lieber als ein aufgeblasenes Adels-Windei wie zu Guttenberg, dem die deutschen Medien und große Teile der Öffentlichkeit zu Füßen lagen.

Weiter so, Piraten!

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Florian Adler

Der Trollkandidat

Sollte die Rolle von Herrn Ponader die sein, im politischen Experimentiertheater den Troll zu ge-ben, dann nur zu. Sollten die Repräsentanten der Piratenpartei meinen, Kleiderordnung und Etikette gelten nicht für sie, dann nur zu. Sie sind via Talk-Show *Gäste* in vielen Wohnzimmern, in denen sich potentielle Wähler aufhalten. Ob solche Gäste geduldet werden, wird nach wenigen Minuten mit der Off-Taste entschieden.
.
Wenn ich bisher an Piraten dachte, dann an Personen wie den Jurist Patrick Breyer, promoviert über VDS, u.a. Mitwirkung an der erfolgreichen Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die VDS und der TKG-Verfassungsbeschwerde. Oder an Uli König, Informatiker, bisher beschäftigt beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz SH. Beide seit gestern im SH-Landtag. Sie könnten sich zu dem entwickeln, das viele Parteianhänger in ihnen sehen: Vermittelnde Agenten, die die Online-Welt, Bürger und Politik sinnvoll vernetzen, die für Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung eintreten.

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malte maltensen

Der gute Herr Ponader

ist also ehrenamtlicher Geschäftsführer der Piraten und lebt von Hartz IV. Das führt zu reichlich hämischen Kommentaren. Allerdings dürfte Herr Ponader damit den Steuerzahler weit weniger kosten als alle anderen Geschäftsführer der anderen politischen Parteien deren Vertreter dabei waren. Wer bitteschön macht das sonst umsonst? Es ist sehr skurril, daß Leute, die viel vom Sparen halten dann über Herrn Ponaders mickriges Einkommen herziehen. Warum ist er damit nicht eigentlich Vorbild? Ach und er kleidet sich nachlässig. Also ich bin gegenüber Anzugträgern immer vorsichtig (obwohl ich selber - ab und zu - einer bin). Sie wollen sich damit Seriosität geben und ich frage mich wer das nötig hat. Jedenfalls sind die größten Bankrotteure allesamt geschniegeld und gebügelt gewesen und seit einigen Jahren sogar gegelt. So sieht "politische" Auseinadersetzung der Medien aus? Bloß weil die Piraten die gewohnte "Arimethik" der Regierung stören. Ein verächtlicher Kommentar ohne Inhalt.

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Paul Banaschak

Ich habe noch nicht eine Sendung von Jauch verfolgt - reicht mir immer schon,

wenn ich sein Gesicht mal ab und zu sehe, wenn ich aus versehen in eine seiner Sendungen klicke.
Wenn ich allerdings den Bericht hier lese, stelle ich fest, dass ich nichts verpasst habe.

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Otto Meier

Hat Ponader wirklich getwittert?

So wie ich es verstanden habe, hat Herr Ponader lediglich das Getwitter verfolgt, selbst aber nicht getwittert. Ganz im Gegensatz zu unseren etablierten Politikern, die in Bundestagssitzungen, deren Wichtigkeit wohl höher anzusiedeln sein dürfte als eine grottenschlechte Talk-Show, nicht nur durch körperliche, sondern vermehrt auch durch geistige Abwesenheit zwecks aktiven Twitterns etc. glänzen.

In einer geistig nicht gerade fordernden Talk-Show eines Herrn Jauch sinnvolleren Tätigkeiten nachzugehen, kann durchaus als gerechtfertigt angesehen werden, insbesondere, wenn sich die eigene Funktion dort darin erschöpft, Beleidigungen über sich ergehen lassen zu müssen. Was aber überhaupt nicht akzeptabel ist, ist, daß unsere Volksvertreter permanent ihre Mißachtung uns gegenüber dadurch zum Ausdruck bringen, daß sie in Landtagen und im Bundestag körperlich und/oder geistig durch Abwesenheit glänzen.

Was sonst noch zum Niveau der Show zu sagen wäre, wurde hier schon ausreichend geäußert.

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Georg Berns

Aufs Äussere geschaut

Lass uns über seine Sandalen und die fehlenden Socken debattieren, statt sich mit den Inhalten auseinander zu setzen. Eines kann dem Herrn Ponader jedenfalls nicht nachgesagt werden, er sei ein Blender. Ich erinnere nur an das aufgeblasene Osterei Herr zu Guttenberg. Bunte und glatte Schale, nur leider null Inhalt. Der Pirat hat auf zwei wirklich wichtige Punkte hingewiesen, dass die Rechten aus dem Landtag ausgeschieden sind und darüber hinaus es nur Verlierer in der Runde gab, ausgenommen der Piraten. Absolut haben alle verloren und an die Nichtwähler abgegeben. Das beeindruckte die Berufspolitiker erstaunlich wenig. Die Demokratie bröckelt und die Vertreter der sog. demokratischen Parteien kümmert das herzlich wenig. Wiederholen ständig ihre auswendig gelernten Wahlkampffloskeln und bestehen sich auf die Brust trommelnd auf ihren „Wahlsieg“ und auf ihre „Osterei-Inhalte“, bis das Alles dem Wähler zum Hals raus hängt und er der nächsten Wahl fernbleibt oder die Piraten wählt.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 07.05.2012 14:50 Uhr

Ganz unten.

Ganz unten sind leider nicht die Gebühren für diesen Mist.

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Thoralf Will
Thoralf Will (umrath) - 07.05.2012 14:16 Uhr

Entlarvende Kommentare

Es ist schon erstaunlich, wie wenig die hier Kommentierenden den Artikel bzw. die Ideen, die hinter der Piratenpartei stehen, verstanden haben. Fast ausnahmslos hacken die Kommentare hier auf dem Erscheinungsbild oder der veränderten Kommunikationsform herum, ohne zu begreifen, dass sowohl das Erscheinungsbild als auch die Kommunikations bezeichnend dafür sind, was die Piraten transportieren wollen: Kommunikation ist wichtiger als das Erscheinungsbild.

Wer hübsch aussehende Menschen haben will, sollte bei Heidi Klum zuschalten. In der Politik sollte es praktisch ohne Bedeutung sein, ob jemand im Sakko oder T-Shirt, mit Lackschuhen oder Sandalen auftritt.

Interessanterweise wiederholt sich hier der gleiche inhaltsleere Aufschrei, den es Ende der 70er, Anfang der 80er bei den Grünen gab. Auch da haben die Konservativen den Mund nicht mehr zubekommen und wollten nicht glauben, dass es Menschen gibt, die ihre Meinung nicht teilen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 16:14 Uhr
Hajo Kling

Wie damals bei den Grünen..

.. ja, es ist schon erstaunlich, dass es um Socken und Sandalen einerseits und Smartphones andererseits geht - dachte man doch eigentlich, die Menschen seien 2012 etwas weniger oberflächlich als dreißig Jahre zuvor. Aber das war wohl ein naiver Irrtum. Ein Blick ins TV-Programm ("DSDS", "GNTP") hätte mich davor bewahren müssen.

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Paul Banaschak

Herr Will, es gibt Menschen, die sind entwicklungsfähig und solche die es nicht sind

das haben sogar die meissten 68er kapiert.
Wenn dieser Mann von ALG2 lebt, wo ihm mit einem 1er Abi alle Türen offen stehen, sagt das alles aus.

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Roger Gresle
Roger Gresle (Gresle) - 07.05.2012 15:35 Uhr

Entlarvend schlichte Kommunikation

Sehen Sie, ihr Missverständnis besteht darin, dass sie den anderen unterstellen, sie hättens nicht verstanden. Das ist etwas, was mir bei den Piraten immer öfter auffällt, die etwas verquere Realitätsinterpretation. Allein schon ihr Begriff "veränderte Kommunikationsform"; also das ist ja erst mal keine Qualität an sich - eben nur anders. Und neu ist es ohnehin nicht - wenn jemand sich während eines Gesprächs mit vor ihm sitzenden Personen permanent über sein Smartphone der Rückmeldung einer imaginären Welt versichern muss; ich kann Ihnen mal sagen, was der Herr damit kommunizierte: Mangelndes Selbstbewusstsein, mangelndes Wissen, mangelnde Kompetenz, mangelnden Respekt (vor den anderen Menschen im Studio) und mangelnde Autarkie im Denken.

Was ihre Kritik an den Kommentaren zu seinem Äusseren angeht haben Sie natürlich recht. Trotzdem ist es , wenn es nur um die Sache geht, auch aus Sicht der Piraten schlicht unnötig und wenig hilfreich, so aufzutreten.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 07.05.2012 14:13 Uhr

Im Vergleich.

Neben die Herren Lindner und Röttgen, wirkte Herr Ponader echt, ehrlich und aufrichtig. Müsste
ich ein gebrauchtes Auto von einem dieser Herren kaufen, würde es für mich sicherlich das von Herrn Ponader sein.

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Christoph Wirtz

Zunächst einmal finde ich es bedauerlich, dass Politik immer mehr in diesen ....

... "Talkshows" stattfindet, die die Parlamente in ihrer Wichtigkeit bzgl. der öffentlichen Meinung überholt haben.

Zitat: "Christian Lindner, ...... Er erläuterte die fehlende Gegenfinanzierung der diversen Piratenvorschläge." Zitatende.

Das ist nicht Herrn Lindners Ernst, eine fehlende Gegenfinanzierung war doch noch nie ein Grund, nicht alles Mögliche zu versprechen und zu planen, auch und gerade bei den etablierten Parteien.

Im Artikel fällt der Begriff "Inszenierung". Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Mensch, der als Stimme der Piraten eingeladen wurde, mit Absicht gewählt wurde, um diese Partei in der öffentlichen Wahrnehmung zu diskreditieren. Spinner gibt es überall, und die Piraten haben ja auch führende Personen, die eloquent und in anderer Hinsicht "auffällig" sind.

Das war eine stützende Maßnahme des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens für die etablierten Parteien: "Seht her, mit solchen Menschen seid ihr in einem Boot, wenn ihr "Piraten" wählt".

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Markus Teuber

Ganz Unten !

Die Piraten sinddoch nur ein Ebenbild ,wo wir in Deutschland mit "unsrer Politik" mittlerweile angekommen sind !
.
Ganz unten !
.
Jedes Volk bekommt die Politiker,die es wählt !
.
Die "follower" (sind das die,die hier und anderswo lauthals verkünden,daß sie die Piraten wählen?) "followen" ihren Seeräubern doch deshalb,weil diese Captain Jacks doch nur eines tun : nein -nicht politisch protestieren,falsch geraten !
.
Die Piraten sind ein Sammelsurium von -bei manchem möchte man meinen,sich nicht oft waschenden- Selbstverwirklichern und Wichtigtuern,welche unseren sonstigen Politkaspern lediglich eines voraus haben :
.
einen ausgesprochen schlechten Modegeschmack !
.
Beim nächsten Mal sollte Jauch Karl den Großen" Lagerfeld dazu einladen !
.
Der wüßte,wie man diese "schmuddeligen" Straßenkinder zurechtweist.
.
Daß allerdings die Piraten "unsere politische Hoffnung" sein sollen -bestätigt mir :
.
Ganz Unten sind wir !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 14:52 Uhr
Piet Staker
Piet Staker (P.Staker) - 07.05.2012 14:52 Uhr

"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern"

Tja, manche Menschen haben sich seit 1965 nicht verändert.

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Hans Schmitz

Beruf-(s)-Politiker

Warum regen wir uns auf über eine Erscheinung wie Herr Ponader? Er ist doch streng genommen nur die konsequente Fortführung der Existenzform "Politiker". Die deutschen Politiker sind in ihrer überwiegenden Mehrheit Beamte oder andere "Lebenskünstler" die gar nicht wissen wie man etwas auf die Beine stellt, wie man durch harte Arbeit und gute Ideen etwas schafft. Hätten sie davon eine Ahnung wären sie ja nicht Politiker geworden.

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Gerhard Schoeller

Bemerkung

Wie gehen wir mit Hochbegabten um ? Ist dies ein Einzelfall ?
Werden begabte nicht als Streber abgestemmpelt und resignieren oder werden zu Clown ?
Zu dem historischen Vergleich, den sie zurückzogen:
Hat schon mal jemand untersucht wie das Bewrbungsgespräch in Wien für das Studium an der Kunstakademie verlief ?
War der schwerpunkt der Dialekt oder die ungeputzten Schuhe zur Bewertung?
Hätte der Professor vielleicht freundlich dem Bewerber auf die Schulter geklopft, seine Visitenkarte mitgegeben und ihm gesagt, er soll sich doch zuerst an einer einfacheren Akademie bewerben. Soviel zum nachdenken an die sog. Eliten.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 17:30 Uhr
Reinhard Wolf

@ Gerhard Schoeller: Mein Dank für Ihre Aufmerksamkeit auch an Ihre Adresse:

No Panic: Ich bin nicht verbittert und finde mich in dem ganz normalen Wahnsinn ganz gut zurecht. Wie es auf anderen Planeten ausschaut weiß ich leider nicht, aber dieser Planet ist doch schon recht heftig! Von Zeit zu Zeit läßt es sich an der einen oder anderen Stelle recht gut leben, aber leider immer nur temporär. Wenn Sie mit "wir leben nicht in der schlechtesten aller Welten" das Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland meinen, dann gebe ich die jüngste Vergangenheit (Nazi-Deutschland und DDR-Diktatur) zu bedenken und die Zukunft (Energieknappheit (keine eigenen Resourcen!) und Verschuldung, insbesondere die EFSF-Bürgschaften) sieht auch nicht allzu rosig aus. Richtig ist, dass es sich in dem momentan praktizierten Wegwerfüberfluß sehr angenehm leben läßt. Im Moment! Ich arbeite ehrenamtlich zwei Tage in der Woche bei der Tafel e.V, und weiß wovon ich spreche: Wir rücken immer häufiger mit einem 7,5 Tonner! aus!
Trotzdem: Ich würde lieber in einer nachhaltigen Gegenwart leben

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Markus Teuber

Abwracken und Einsortieren

Sehr geehrter Herr,
.
Ihre Beschwerden in Punkto Abwrackprämie und Regaleinsortierer kann ich in diesem Zusammenhang nicht ganz nachvollziehen !
.
Natürlich war die Abwrackprämie völliger Unsinn !
.
Nur wurde dieselbe nicht aus der -wie Sie es nennen - "westlichen Lust am Wegwerfen" exekutiert.
.
Es ware die Metall-Gewerkschaft !- welche dieselbe vehement forderte,nachdem sogenannte "Wirtschaftsweise" -bei den Römern hießen sie Auguren- den Untergang der Automobilindustrie in der Finanzkrise 2008/2009 aus dem Vogelflug gelesen hatten !
.
6,50 Brutto -das waren 13 DM ! Ich kann mich erinnern ,daß ich als Student bei solchen Billig-Jobs auch keine höheren Löhne erzielte !
13 DM (also 6,50) PRO STUNDE -das war für eine HANDLANGER-Tätigkeit ein guter Lohn ! (obwohl ich naütrlich gerne mehr gehabt hätte)
.
9,00 oder gar 10,00 Euro -das wären ja 18,00-20,00 DM !! Einen solchen Lohn für einfache Arbeiten HAT und HÄTTE es nie gegeben !

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Gerhard Schoeller

Bemerkung1

Danke fü Ihren kommentar.
Ich kenne sie nicht, aber traue mir doch eine Antwort zu:
Möglicherweise sind sie zu recht verbittert. Aber wir leben nicht in der schlechtesten aller Welten.
Machen sie auch Kompromisse und helfen mit in ihrer Freizeit in Parteien, Vereinen, privatem Umfeld u.s.w. die Mißstände zu benennen und auch taktisch klug zu verbessern.
FAZ oder NZZ lesen ist ja schon mal ein guter Start.

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Reinhard Wolf

Zu Ihrer Frage nach dem Einzelfall: Ich bin zwar kein Hochbbegabter, aber seit 2005 in Hartz IV.

In einer Welt (insbesondere der Arbeitswelt), die durch und durch aus Lügen gewebt ist, bekommt niemand auch nur den einfachsten Job, wenn er nicht dem großen Verrat des Wachstumswahns seine Aufwartung macht und unisono in das Horn derer bläst, die der festen Überzeugung sind, dass im Wegwerfüberfluß das Wohl der Menschheit liegt. Wenn Sie dann noch erwähnen, dass Sie kein Verständnis für den Raubbau an der Natur und den immer knapper werdenden Rohstoffen haben und in keinster Weise nachvollziehen können, dass für den Überflußwegwerfwahn (30-40% aller Lebensmittel werden in den Industrienationmen weggeworfen und wenn zu viel Autos produziert werden, dann gibt es für das Wegwerfen von 2.000.000 funktionsfähigen Fahrzeugen sogar eine Prämie! =>Abwrackprämie!) auch noch das Klima riskiert wird, dann bekommen Sie noch nicht einmal einen Job als Regaleinsortierer im Einzelhandel für 6,50 Euro brutto/Stunde (mit 3,25 Euro vom Amt subventioniert). Ganz unbhängig von Ihrer Aus- und Ein-Bildung

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Hartmut Jacques

Man hat es nicht begriffen

Ponader inszenierte mit seinem Auftritt das Gegenstück der Etablierten. Er zeigte die Bedeutungslosigkeit der Worthülsen der Berufspolitiker.
Nach der Schl.-Host.-Wahl wird von all dem Geklingel nichts mehr übrig bleiben. Es wird weiter gehen, wie bisher auch. Warum? Weil es gar nicht anders geht. Die Neuen sind an der Hinterlassenschaft der jeweils Vorherigen angebunden und damit in ihren Handlungsspielräumen eingeengt. Es geht dann nur noch um Nuancen. Die Republik hat sich inzwischen all zu weit vom GG entfernt und ist von einem Rechtsstaat zu einem Richterstaat geworden.
Das ist es, was die Wähler von der Urne fernhält. Nach jeder Wahl als der Depp dastehen zu müssen, der den Protagonisten geglaubt hat, ist eben nicht jedermanns Sache. Ergo, er spart sich den Weg.
Die Piraten sind derzeit ein Weg, das deutlich zu machen. Ein anderer wäre, die Wahlzettel mit einer Möglichkeit zu versehen, keine dieser Parteien oder Personenen sind für mich wählbar. Das wäre dann auch demokratisc

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Hartmut Albrecht

"Das Kabarett ist tot"

sangen die Kabarettisten der Lach- und Schießgesellschaft schon vor Jahrzehnten. Es ist heute durch derartige Talkshows ersetzt, die wir mit unseren Zwangsgebühren finanzieren. Ich verstehe die Wähler der Piraten, die das hohle Geschwätz der etablierten Parteien satt haben; noch mehr verstehe ich die ohnmächtige Wut derjenigen, die das ganze Theater mit ihrer Arbeitsleistung, ihren Steuern und ihrer bürgerlichen Anständigkeit am Leben erhalten. Nach den Wahlen in GR und F wird sich jedoch etwas ändern; erst mal zum Schlechteren.

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Eckart Lockau

gut geschrieben,

.... aber stellen Sie sich d e n mal als unser Finanzminister vor, bitte, bitte nicht!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 14:03 Uhr
Sascha Krenz
Sascha Krenz (Pretch) - 07.05.2012 14:03 Uhr

warum

suchen Sie bitte mal bei Youtube nach Geld und Johannes Ponader. Der Mann hat mehr Ahnung von Finanzen als die allermeisten Berufspolitiker.

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Sascha Krenz
Sascha Krenz (Pretch) - 07.05.2012 12:02 Uhr

Lebensunterhalt

Wer von den Kommentatoren Herrn Ponader vorwirft Sozialhilfe zu beziehen sollte einen Moment drüber nachdenken wovon wohl die anderen "Volksvertreter" in der Runde bei Jauch leben.

Meinungen die fordern er solle seinen Intellekt lieber der Wirtschaft statt der Politik zur Verfügung stehen zeigen wohl am meisten über das deutsche Politik- und Politikerverständnis.

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Arvid Doerwald

Hitlervergleich von Lübberding führt zu Entschuldigung von Schirrmacher

Herr Schirrmacher hat sich persönlich für Lübberdings ahistorische Entgleisung entschuldigt. Gut. Ich vermisse eine Entschuldigung des Autors bei Herrn Ponader. In der Online-Faz reicht es allerdings nur für einen dürren Zweizeiler. Wenigstens kann über Twitter jeder Interessierte die ganze Geschichte verfolgen und nachlesen.

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Robert Eich

Falscher Vergleich

Was Herr Ponader mit Hitler zu tun haben soll, das sollten Sie erklären, Herr Lübberding. Auch die angestrengte Befragung des Herrn Jauch, ob Herr Ponader Hartz IV bezieht, was er ja schon wußte, weil es auf seinen Kärtchen stand, war bemerkenswerter Journalismus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 14:16 Uhr
Christoph Wirtz

Stempel

Zitat: "Auch die angestrengte Befragung des Herrn Jauch, ob Herr Ponader Hartz IV bezieht, was er ja schon wußte, weil es auf seinen Kärtchen stand, war bemerkenswerter Journalismus." Zitat.

Vielleicht ging es nur darum, dem Mann, vor den Augen von Fernsehdeutschland, dieses stigmatisierenden Stempel aufzudrücken.

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Paul H. Peiseler
Paul H. Peiseler (paolo5) - 07.05.2012 11:13 Uhr

Talk bei Jauch

3 auf einer Bank. Wen könnte man ernsthaft und warum wählen? Antwort: "Niemanden!" 1. Den FDP-Mann nicht, weil er bereits in jungen Jahren ein gescheiterter Unternehmer ist. 2. Den CDU-Mann nicht, weil er zu lieb ist und 3. den Piraten nicht, weil ich von keinem Hartz 4-Bezieher politisch vertreten werden möchte!!!
Ergo >jetzt weiss ich zumindest, woher die intensive Piraten-Forderung nach BGE = Bedingungsloses Grundeinkommen rührt.< Ferner sagte die gestrige Aussage eines führenden Schleswiger Piraten alles: "Scheiße, jetzt müssen wir Arbeiten." Deutschland ahoi.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.05.2012 12:31 Uhr
Arvid Doerwald

Ohne 1. für die FDP ein gutes Wort einlegen zu wollen ...

ein gescheiterter Unternehmer hat zumindest diese Erfahrung hinter sich und daraus (hoffentlich) gelernt. Das wird in D deutlich unterschätzt.

2. Einen Röttgen, der sich nicht zu sagen traut wie es nach einer eventuellen Niederlage in NRW weitergeht, kann ich nicht als lieb, sondern nur als verschlagen bezeichnen.

3. Es spricht sehr viel für ein Grundeinkommen und es rechnet sich auch, allerdings nicht in den Varianten, die derzeit bei den Piraten diskutiert werden.

Sollten Sie Weiterbildungsinteresse verspüren, so können Sie sich unter bandbreitenmodell.de einlesen und auch nachrechnen.

Ein schönen Tag noch.

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