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Französische Homoehe Heilige Familie

 ·  Das französische Modell zur Homo-Ehe verschreckt das konservative Bürgertum. Manchmal mündet es aber auch in ein überraschendes Bekenntnis zur Familie.

Artikel Lesermeinungen (3)

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Jakob Cornides
Jakob Cornides (cornija) - 28.01.2013 23:08 Uhr

Homosexuelle können schon jetzt heiraten.

Ich wundere mich, dass die FAZ diesen Beitrag für veröffentlichungswürdig hält. Ganz offensichtlich gelingt es dem Autor nicht, den richtigen Ton zu treffen; er oszilliert zwischen (gespielter?) Empörung über die Idee, dass es vielleicht therapeutische Wege geben könnte, und (ebenfalls aufgesetzt wirkender) sanfter Ironie über diejenigen, die solchen Vorstellungen anhängen - und gibt damit doch nur zu erkennen, dass er sich selbst seiner Sache nicht ganz sicher ist.

Tatsache ist: der angebliche Homosexuelle war mit einer Frau verheiratet und hat mit ihr zwei Kinder. Dann hat er sich darauf besonnen, dass Männer auf ihn eine stärkere sexuelle Attraktion ausüben als seine Frau.

Das beweist, dass auch Homosexuelle heiraten können, wenn sie es wollen. Was aber jetzt gefordert wird, ist nicht die "Öffnung" der Ehe, sondern ihre Substituierung durch eine neuartige Institution, in der es nicht um die Zeugung und Aufzucht von Kindern geht, sondern nur um gegenseitige sexuelle Befriedigung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.01.2013 02:27 Uhr
Z. Froemert
I. Froemert (German76) - 30.01.2013 02:27 Uhr

Eine dumme Aussage, Herr Cornides

Sie haben, mit Verlaub, keinerlei Ahnung von homosexuellen Beziehungen, und scheinen keine Homosexuellen persönlich zu kennen, wenn Sie allen Ernstes der Meinung sind, dass es in homosexuellen Beziehungen ausschliesslich um sexuelle Befriedigung geht. Informieren Sie sich und gegen Sie auf andere Leute zu, statt sich auf der Basis solcher lächerlicher Vermutungen Ihre Meinung zu bilden.

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Gustav Gessing
Gustav Gessing (GDrei) - 28.01.2013 22:24 Uhr

Man fühlt sich an Monty Pythons "Das Leben des Brian" erinnert

Stan kann keine Kinder bekommen, aber das darf man ihm nicht sagen, weil man ihn damit "unterdrückt.". Deswegen bekommt er das "Recht", Kinder zu bekommen, auch wenn das gar nichts ändert.

Der reale "Fortschritt" heute: weil sie es alleine bei aller Liebe nicht schaffen, soll den Homosexuellen zu Kindern verholfen werden, per Adoption oder mit "medizinscher Hilfe". Nach dem Wohl der Kinder, die in ein völlig künstliches Milieu gesteckt werden sollen, fragt keiner, es geht nur noch um Selbstverwirklichung der Erwachsenen. Egoismus pur.

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Jahrgang 1951, Kulturkorrespondent mit Sitz in Genf.

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