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Deutscher Titelwahn Doktorwürde für alle!

 ·  Der schmückende Namenszusatz gehört heutzutage offenbar zur Grundausstattung der oberen Mittelschicht. Wie wäre es mit einer flächendeckenden Promotion Deutschlands?

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (32)
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Michael Peter

Nicht alle haben es verstanden

Wenn man hier so die Reaktionen liest, vermutet man doch schnell, dass einige Foristen ihren Titel "auf dem kurzen Dienstweg" bekommen haben. Ich glaube, der Beitrag von Herrn Enzensberger ist durchaus seriös zu nehmen, wenn man sich im Ausland lustig macht über Deutsche Dr. Titel, und z.B. den Dr. Med. nicht anerkannt wird. Vor kurzem habe ich noch gesehen, dass jemand sich mit dem Titel "Senator h.c" schmuckt. Vermutlich aus dem antiken Rom.

Mit diesem Titelwahn macht Deutschland - Bildungsland sich überall lächerlich.

Ich schlage vor, dass der Dr. Titel für Euro 10.000 / Jahr an extra Einkommensteuer erworben werden kann. Max. 4 pro Person, da anders die Visitenkarten zu breit werden. Euro 25.000 extra KFZ Steuer, und man darf den Titel auch auf dem Kennzeichen führen. Der Haushalt wäre morgen ausgeglichen.

Für echte Dr. gibt es den neuen Titel "Dr460". 4 Jahre harte wissenschaftliche Arbeit auf höchstem Niveau, 60 Stunden / Woche Untergrenze.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 16:47 Uhr
Hans Müller

Stimmt ...

... wenn hier von Anspruchsdenken und erwarteter Vorzugsbehandlung die Rede ist, könnte man meinen Doktoren bekämen etwas zwangsweise geschenkt.

Der Dr. Titel weist nach, dass man im wissentlichen Bereich eine gewisse Leistung erbracht hat. Zugegebenermaßen ist die Leistung nicht immer vergleichbar oder abgesichert, aber das ist beim Abi, der Führerscheinprüfung oder der Lehre ebenso.

Wenn nun Doktoren von anderen Personen einen gewissen Vertrauensbonus bekommen, scheint die bisherige Erfahrung mit den Titelträgern diesen Bonus bisher gerechtfertig zu haben, streng nach dem Motto: "Wenn der das geschafft hat wird er für die andere Aufgabe auch geeignet sein". Wenn dies zunehmend weniger gerechtfertigt sein sollte, wird sich das Verhältnis zu Doktoren von alleine einpendeln.

Insofern wäre etwas mehr Entspannung diesbezüglich sicher mehr angebracht als von "Blasiertheit" oder "Vorzugsbehandlung" zu reden. Schließlich könnte ja jeder Dr. werden wenn's so einfach ist ;-).

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 21.02.2013 13:26 Uhr

Alternativvorschlag: Wiedereinführung der Monarchie

Oder meinetwegen eine Abwandlung hiervon, die es einem Staatsoberhaupt erlaubt, Menschen von Verdienst in einen neu zu schaffenden Ritter- oder Adelsstand zu erheben. Klappt in Großbritannien prima! Sir Stefan Raab, Baron Kohl, Sir Udo Jürgens, Graf Ackermann...das klingt doch wenigstens nach was! Und hat den Vorteil, dass er - da lediglich auf Gutdünkens eines Gremiums verliehen - nicht so schnell wieder aberkannt werden kann.

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Andrea Fink

Der Titel ändert den Menschen nicht

Eine Promotion ist grundsätzlich erst einmal der Nachweis der Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit. Wer eine berufliche Karriere in Wissenschaft und Forschung anstrebt, muss eine Dissertation verfassen und das Rigorosum absolvieren. In anderen Bereichen ist sie nicht zwingend notwendig und auch nicht karrierefördernd.
Es gibt qualitative Unterschiede in Wahl und Umfang des Themas, in Gestaltung und Ausarbeitung, usw., die sich in der Benotung ausdrückt.
Ein inflationärer Anstieg an Doktorarbeiten ist unverkennbar. Wird der Wunsch, ein Dissertationsverfahren zu durchlaufen, jedoch hauptsächlich von dem Gedanken getragen, sich anschließend mit dem Titel schmücken zu können, drücken sich hierin kleingeistige, unsouveräne Ideen aus. Ein Titel ändert einen Menschen nicht, macht ihn nicht besser, ehrbarer, elitärer. Die prononcierte Benutzung eines Titels zum Gewinn an Ansehen und gesellschaftlicher Stellung ist lächerlich und kann nur in den entsprechenden Kreisen funktionieren

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Michael W. Driesch

Eine Frage der Zeit

Nach den elendigen Plagiaten in den Dissertationen einiger Herrschaften aus der "Führungselite" war es ja nur eine Frage der Zeit, bis solche ebenso elendigen Diskussionsbeiträge die Runde machen. Satire geht anders, das kann es also nicht sein. Warum unzählige Promovierte, die ihren höchsten akademischen Grad mit harter Arbeit und seriös verdient haben, vom werten Herrn Enzensberger mit diesem Beitrag abgewertet werden, bleibt als Frage im Raum. Das Thema Sippenhaft haben wir in Deutschland doch spätestens seit Ende 1989 hinter uns gelassen, oder? Herr Enzensberger?

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Franz-Josef Wilde

Dr. Enzensberger!

Der Autor "promovierte" .." mit einer Arbeit über Clemens Brentanos Poetik"(1). Über den Sinn einer wissenschaftlichen Arbeit ist er informiert. Das Problem der Dorktoritis ist nicht der qualifizierte Nachweis einer Fähigkeit zum wissenschaftlichen Arbeiten an sich, sondern ein mangelndes Qualitätsmanagement und eine fehlende Qualitätssicherung bei der Erstellung einer Dissertation. Hier sind die Universitäten anzugreifen. Den schmückenden Namenszusatz kann man doch leicht entlarven, wenn man einen Blick in so eine Arbeit wirft. Ansonsten kann man natürlich jedwede Qualifikation streichen, vom "Oberpostdirektor" angefangen bis zum "Anglisten".
(1) Wikipedia

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David Pfob
David Pfob (DavidLA) - 21.02.2013 09:22 Uhr

Wie soll man das denn bitte verstehen?

Also ich musste schon ziemlich lachen als ich den Artikel gelesen habe. Man könnte meinen wegen dem dargelegten Zynismus, aber es war vielmehr wegen der selbstverständlichen Überheblichkeit die hier heraussticht. Lieber Herr Dr. Hans Magnus Enzensberger, ich würde auch gerne in naher Zukunft meine Promotion absolvieren. Nach welchem Maßstäben darf ich dass denn Ihrer Meinung nach? Unsere Gesellschaft entwickelt sich immer mehr zu einer Dienstleistungsgesellschaft, die Hochschulen werden verstärkt von jungen Leuten aufgesucht (trotz demografischen Wandel). Es ist eine völlig natürliche Entwicklung, dass es immer mehr Doktoranden gibt. (Für weitere Ausführungen reichen die zur verfügung gestellten Zeichen leider nicht aus.)

Wenn man Ihren Artikel liest, hat man das Gefühl, dass nachdem Sie Ihren Titel erreicht haben keinem anderen dieses Privileg mehr zusteht - schließlich haben Sie ihn ja jetzt...

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Hans Müller

Thema verfehlt ...

Natürlich können wir jedem die Doktorwürde verleihen. Dieses Vorgehen würde perfekt zur Gleichmacherei passen, die oberstes politisches Ziel zu sein scheint (egal ob es dabei um Einkommen, Vermögen, Geschlecht oder Intelligenz geht).
Ein Doktortitel ist, wenn rechtmäßig erworben, mit einem großen persönlichen Einsatz verbunden und dokumentiert die Fähigkeit, selbstständig nach wissenschaftlichen Vorgaben ein Thema zu bearbeiten und trotz auftretender Schwierigkeiten sein Ziel zu erreichen. Diese Fähigkeit mag auch ohne Titel vorhanden sein, aber das gilt für jegliche mit einem Abschluss dokumentierte Fähigkeit gleichermaßen.
Beim Auftreten von Betrugsfällen das Kind mit dem Bade auszuschütten erscheint mir doch recht abwegig.
Die Diskussion wird hoffentl. dazu führen, dass aufgrund der größeren Kontrolle Betrügereien abnehmen und sich weniger Menschen mit falschen Federn schmücken.

Die Polemik dieses Artikels mag dem Autor Genugtuung bereiten, wird dem Problem jedoch nicht gerecht!

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Korbinian Schreiber

Dr. h.c.

Für den braucht man doch nicht ehrgeizig sein und der Gipfel ist auch nicht erreicht, wenn ein Dr. h.c. mult. auf dem Briefkopf steht, oder? Der zeugt eher von einer Mitgliedschaft in einer Verbindung oder Burschenschaft. Einen Dr. h.c. können Sie übrigens für etwa 100€ im Internet kaufen. Manchmal gibt es Angebote für 25€.

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Carlos Anton

Promotion nur fuer herausragende Studenten

Die Promotion sollte den Besten eines Jahrgangs vorbehalten sein. Die Loesung waere daher sehr einfach: man erlaubt nur den besten 5% eines Jahrgangs in ihrem Fach die Promotion. Damit haetten die Professoren auch mehr Zeit fuer eine ernsthafte Betreuung. Die lange Promotionszeiten in Deutschland sind ohnhin eine Verschwendung von Ressourcen.

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Stefan Neudorfer
Stefan Neudorfer (sttn) - 21.02.2013 08:53 Uhr

Aber wie können dann diejenigen die sich gerne

Akademiker nennen und alle anderen als Bildungsfern bezeichnen sich deutlicher von der Masse abheben?

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M. Seeck

Leider is es so,

dass diverse Titel der schon unvermeintlichen Befriedigung des eigenen Egos dienen und fast schon marktschreierisch angepriesen werden, wie das dazugehörige Poloshirt und die wohlbekannten Automarken es bestätigen. Der Titel wird geputzt und poliert and nach Möglichkeit, jedem aufs Auge gedrückt.

Es gibt Länder, da gilt es als äusserst peinlich, sich im nicht professionellen Teil seines Lebens mit Titeln zu schmücken. Es existieren aber auch Länderrr, da werden selbst Magisterrr oder im nichtakademischen Bereich sogar Berufsbezeichnungen als Pseudotitel verwendet.

Ist Showtragen von Titel eine Frage der gesellschaftlichen Gepflogenheiten und Akzeptanz ?

Ohne Zweifel. Denn solange ein Grossteil der Nichttitelträger oder gar der "unsäglichen" Nichtakademiker die Hacken reflexartig zusammen schlagen wenn sie mit dem "Doktor" konfrontiert sind , werden die einschlägigen Titelträger diese Situation billig für sich nutzen. Carpe titulum !

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Andy  Dufresne

Lieber einen auftrebenden Doktorranden...

In meinen Augen ist der Doktorand ein krasser Gegenentwurf zur immer öfter in Erscheinung tretende Mischung aus "Hedonisten" und "Slacker", der derzeit eine Renaissance in unserer Gesellschaft erlebt.
Vielleicht schreiben sie mal einen Artikel darüber.
Auf der einen Seite gibt es Menschen die morgens um 8 Uhr in der Bibliothek auf der Matte stehen und um 17 Uhr dem Pförtner einen guten Abend wünschen und auf der anderen Seite den Menschen, der in der Regel um 10 Uhr aufsteht, seine Hausaufgaben per Copy und Paste erledigt und sich durch die Universität mit einem 2,3 Abschluss mogelt. (Sozialwissenschaften, Kunst, Zwischen beiden herrscht in übrigens jahrelang überhaupt kein Gehaltsunterschied, oder wird vehement bekämpft. Ersterer erlangt irgendwann seinen Dr. Titel, für zweiteren ist die neue Sony Playstation das höchste der Gefühle.

Die Diskotheken sind doch am Wochenende voll mit diesen gescheiterten Selbstdarstellerexistenzen. Dann doch lieber Dr. mult. hc als Lebensleistung.

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Andy  Dufresne

Neidisch Herr Enzensberger?

Herr Enzensberger,
ihr Text enthält viele Worte, aber wenig Inhalt.
Ihre einzige Prämisse ist, dass immer mehr Menschen sich mit diesem Namenszusatz schmücken. Daraus leiten sie ironisch ab, dass man doch jedem Bürger diesen Titel zuspielen könnte. Sie verkennen viele Dinge:
1. Mag es in ihren Augen zu einer Inflation dieses akademischen Titels kommen. Dies ist aber doch aufgrund der wachsenden Zahl von Menschen mit Hochschulabschluss nicht verwunderlich. Es muss also weitere Möglichkeiten für Arbeitgeber geben zu differenzieren. Und da bieten sich LL.M.-Progamme, Doktorgrade und sonstige Zusatzqualifikationen eben an.
2. Leisten Doktorranden einen nicht unerheblich einen Beitrag zur Wissenschaft und aktuellen Diskursen.
3. Doktoranden bilden an den Universitäten den akademischen Unterbau und sind häufig für die eigentliche praktische Ausbildung der Studenten zuständig.

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thomas vogel

bitte keine halben Massnahmen

Der Dr mult. ist nur das Starterpack

auch ausserhalb der medizinischen Gemeinde moege der Professorentitel als Teil der
"silber edition" erwerbbar sein.

Staatsbuergern mit "gold status" kann darueber hinaus ein Rang des unteren/ mittleren Adels zugesprochen werden, Grafen und Freiherren und ihre diversen Variationen wie wir das schon aus der Politik kennen.

Platinum Staatsbuegern kann der Papsttitel gewaehrt werden, die Verhandlungen sind allerdings nach dem ersten Probelauf ins Stocken gekommen.

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Dietmar Reuschel
Dietmar Reuschel (drjdr) - 21.02.2013 08:32 Uhr

Ehrendoktor nicht als Namenszusatz

Die Doktorwürde bezieht sich auf viele Niveaus. Vom Dr. Med., der eine Hausarbeit schreibt, über diverse Level, vom Philosophen über Wirtschaft bis hin zu Ingenieuren, mit dem Gipfel in den Naturwissenschaften, bei denen die Ansprüche der Lehrstühle jedoch auch von Professor zu Professor stark variieren.

Die Industrie nutzt doktoranden für drei Jahre gerne als billige Arbeitskraft, was die Zahl der Promovierenden sicher deuclich erhöht hat - Drittmittel für die Unis.

Eine Gruppe, die der Doktorwürde Schande macht, könnte man allerdings per Ferderstrich das Interesse verleiden: Den Ehrendoktoren. Man behalte die Ehrendoktorwürden bei. erlaube denjenigen jedoch nicht, ihn dem Namen voranzustellen. In gewissen Sinne also eine Urkunde, wie ein Patent.
Viele Industriekonzerne erwirken für Ihre Manager Doktor- und Professorentitel, die über Drittmittel sehr einfach eingekauft werden - und wer mag es den Unis verdenken, die heute leider finanziell abhängig sind.

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Karl Dietrich Naumann

Linke Bildungspolitik !

Als Baby 24 Std. in die Kita, freiwilliger Schulbesuch, kein Sitzenbleiben, "Abitur" für
alle , Master für alle , Doktor für alle, nur noch "Häuptlinge" und keine "Indianer" .
Das sind die "Geistesblitze" dieser "Verbildung", macht nur weiter so und wir sind wieder
Affen auf den Bäumen !

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Karl Rotte

Promotionsrecht erweitern

Die Fasthochschulen wollen ja seit eh und je das Promotionsrecht. Jemand, der mir gerade nicht sicher einfällt (Georg Hensel?), antwortete gerne, er habe beim Demel promoviert; mich selbst hat die Messe Frankfurt mal in einem einzigen Durchgang zum Prof. Dr. befördert. Es wäre also - gerade in Zeiten der Einheitsschule und der Einheitstarife - sehr angebracht, das Promotionsrecht großzügig an jede Stelle zu verleihen, die einen Adreßstempel führen kann. Die Alternative "Promotion durch Geburt" wäre a) selektiv - oder würde ein Ausländer bei Einreise hilfsweise zum Doktor, falls echt promoviert, zum Prof., wie ein Infanterie-Captain an Bord eines Navy-Schiffes vorübergehend Major? - und b) offensichtlich wertlos, weil ohne Aufwand erworben.

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Reinhard Kropp

Und wer sorgt dann dafür, daß das Geschrei nicht zu groß wird...

...wenn alle ihre Ruf zum Professor hören wollen?

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Sandra Lenghi

Bisher hielt ich ja relativ viel von HME...aber nach der heutigen Einlassung könnte sich das ändern

Ich habe selten einen solchen Unfug (klar, ist alles nur ironisch gemeint) aus der Feder eines sich der geistigen Elite zurechnenden Poeten gelesen. Es soll Berufsgruppen geben, in den der Dr.-Titels die Voraussetzung ist, überhaupt für einen Arbeitsplatz in Betracht gezogen zu werden. Die Naturwissenschaften stellen einen solchen Fall dar. Der nach mehrjähriger Forschungstätigkeit verliehene Dr.-Titel stellt den Nachweis eigenständigen Forschens dar - und wird auch von der Industrie als solcher gesehen. Bis zum Diplom hat ein Chemiker, Biologe oder Physiker im Regelfall nur bereits seit Jahrzehnten bekannte Experimente gemacht, als Basis. Die Diplomarbeit von 6-9 Monaten ist zwar experimentell, bewegt sich aber in engem Rahmen. Erst im Verlauf einer mehrjährigen unabhängigen Forschung für die Doktorarbeit wird der Nachweis eigenständiger Tätigkeit erbracht. Das ist auch im Ausland so, wenn Sie in der Forschung nach oben wollen. Der Bachelor bleibt dort "Fussvolk" und rackert im Labor.

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Jessica Zhu

Ein gesundes und glückliches Leben ist entscheidend

Wissen ist fürs Leben da. Wenn man mit erworbenen Doktor Titel mehr über das leben weiß, dann ist es gut. Ansonsten hat diese Doktor-Würde wenigen Sinn, besonders wenn es ein Symbol von Status wird. Jeder Mensch auf dieser Erde hat gleiche Würde. Wenn Studium beispielsweise die Menschen krank macht wegen Lernstress, ist es noch sinnloser. Das Ziel der Bildung besteht darin, gut Menschen für die Gesellschaft zu bilden. Ein gesundes und glückliches Leben ist entscheidend, nicht der Titel.

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20.02.2013, 22:23 Uhr

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