29.02.2012 · Mehr als 5.000 Privatdozenten lehren an deutschen Universitäten - nicht umsonst, aber ohne Salär. Über den Tausch von Ehre gegen Dienstleistung in der höheren Bildung.
Von Stefan LaubeRichtlinien für Lesermeinungen
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Sehr informativer, sehr nötiger Artikel, ...
... vielen Dank! Für einzig ergänzungwürdig halte ich, dass Privatdozenten oft nicht nur finanziell, sondern auch im Hinblick auf ihre Karriere in einer extrem schlechten Situation sind: mit der Habil überqualifiziert für vieles andere, aber kaum Chancen, jemals eine Professur zu bekommen.
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Dies ist aber auch ein Problem der Unternehmen...
...die haben nämlich Angst, sich jemanden überqualifiziertes, unzufriedenes ins Haus zu holen. Das mag zwar sein, aber gleichzeitig über Fachkräftemangel jammern gilt nicht.
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...ich finde insbesondere den Verweis auf das Schweizer Beispiel
interessant. Eine stark erhöhte, aber immer noch
stundenabhängige Bezahlung scheint mir ein günstiger,
machbarer Kompromiss zwischen dem Recht auf Stelle und dem aktuellen
Zustand zu sein.
Bei einem Recht auf eine Stelle hätte ich Furcht davor, dass dann
als Reaktion einfach nur so viele Habilitationen akzeptiert werden, wie
Stellen vorhanden sind, so wie die Franzosen beispielsweise nur
Staatsexamen an Lehrer vergeben, die sie auch einstellen können.
Die Französische Variante würde mir eher wenig zusagen, da
eine Habilitation immer noch einen Ziel und einen Wert darstellt,
unabhängig davon, ob man diesen Wert finanziell einfordern kann.
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