29.04.2001 · Mit seinem Animationsfilm „Hessi James“ kann Johannes Weiland am 10. Juni auf einen Studenten-Oscar hoffen.
Ein deutscher Jungfilmer ist unter den fünf ausgewählten Finalisten für den diesjährigen Studenten-Oscar. Außer dem deutschen Johannes Weiland sind Filmstudenten aus den Niederlanden, Frankreich, Mexiko und Polen unter den Nominierten, wie das amerikanische Preiskomitee am Freitag mitteilte. Der Sieger stehe allerdings noch nicht fest. Die Preise werden am 10. Juni in Beverly Hills bei Los Angeles vergeben.
Der 24-jährige Freiburger Johannes Weiland hat nach Angaben aus Akademiekreisen gute Chancen auf die hoch angesehene Auszeichnung. Die amerikanische Filmakademie hat seit 1994 schon vier Mal Deutsche gekürt. Die Finalisten wurden aus 27 Beiträgen aus 23 Ländern ausgewählt, unter ihnen auch Hanro Smitsman (Niederlande) und Slawomin Fabicki (Polen).
Der Student der Filmakademie Baden-Württemberg ist für seinen Animationsfilm „Hessi James“ nominiert worden. Er war dafür bereits im vergangenen Jahr beim Londoner Effects and Animation Festival ausgezeichnet worden.
Im vergangenen Jahr hatte der Münchner Florian Gallenberger (29) einen Studenten-Oscar erhalten. Für „Quiero Ser“ (Ich möchte leben) bekam er dann auch im März einen richtigen Oscar für den besten Kurzfilm des Jahres. Zuvor hatten Studenten der Filmhochschulen Potsdam-Babelsberg, Ludwigsburg und Köln Studenten-Oscars gewonnen.