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Filmfestspiele Neuer Wenders-Film im Wettbewerb von Venedig

29.07.2004 ·  Während Wenders' Spielfilm „Land of Plenty“ beim Festival von Venedig im Wettbewerb läuft, sind drei weitere deutsche Filme außer Konkurrenz zu sehen. Außerdem laufen Filme von Spielberg, Chabrol und Antonioni.

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Bei den 61. Internationalen Filmfestspielen von Venedig wird Wim Wenders' Spielfilm „Land of Plenty“ uraufgeführt. Das neue Werk, ein emotional intensiver und persönlicher Spielfilm über Armut und Paranoia in Amerika, läuft gemeinsam mit insgesamt 21 Filmen im Wettbewerb um den Goldenen Löwen.

Die Filmbiennale vom 1. bis 11. September steht erstmalig unter der Leitung des italienischen Produzenten Marco Müller. Schwerpunkt ist auch in diesem Jahr mit 13 Produktionen der europäische Film. „Bei unserem Festival wollen wir die besten Filme des Jahres von den besten Autoren zeigen“, sagte Müller am Donnerstag bei der Präsentation des Biennale-Programms in Rom. Weitere Filme im Wettbewerb sind „Vanity Fair“ der indischen Regisseurin Mira Nair, die bereits 2001 mit „Monsoon Wedding“ den Goldenen Löwen gewann, sowie „Promised Land“ des israelischen Filmemachers Amos Gitai mit Anne Parillaud und Hanna Schygulla.

Kidman und Bacall

Zudem ist Jonathan Glazers Streifen „Birth“ mit Nicole Kidman und Lauren Bacall in den Hauptrollen zu sehen. In dem Film geht es um einen kleinen Jungen, der sich in eine ältere Frau (Kidman) verliebt und sich daraufhin für die Wiedergeburt ihres verstorbenen Ehemannes hält. Rund 80 Prozent aller Hauptdarsteller der Filme würden persönlich am Lido vertreten sein, sagte Müller. Zur Eröffnung des Festivals werde Steven Spielbergs neuestes Werk „Terminal“ gezeigt, das außer Konkurrenz läuft. Der Regisseur und sein Hauptdarsteller Tom Hanks sollen zur Premiere nach Venedig reisen.

Insgesamt zeigt die Filmbiennale 71 Spielfilme, unter anderem von Regisseuren wie Claude Chabrol („La demoiselle d'honneur“) und Michelangelo Antonioni („Eros“). Außer Konkurrenz werden bei der Biennale drei weitere deutsche Produktionen gezeigt: Oskar Roehlers „Agnes und seine Brüder“ mit Katja Riemann, German Krals „Musica Cubana“ und Edgar Reitz' „Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende“.

Präsident der Jury ist in diesem Jahr der britische Regisseur John Boorman („Country of my Skull“). Unterstützt wird er unter anderem von „Goodbye Lenin“-Macher Wolfgang Becker und Regisseur Spike Lee, der selbst außerhalb des Wettbewerbs mit dem Film „She Hate Me“ mit Monica Bellucci, Woody Harrelson und John Turturro in den Hauptrollen dabei ist.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa
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