Kreischende Fans, glückliche Autogrammjäger und Hollywood-Stars mit professioneller Geduld: Der Berlin-Besuch des „Traumpaars“ Tom Cruise und Penélope Cruz, die am Mittwoch ihren neuen Film „Vanilla Sky“ präsentierten, war ein Höhepunkt für alle, die Weltstars erleben wollten.
Fast zwei Stunden lang widmeten sich die beiden Schauspieler den zumeist jungen Menschen, die sich hinter den Absperrgittern am Potsdamer Platz warteten. Ausdauernd signierten Cruise und Cruz Fotos, drückten Hände und plauderten mit den Fans.
Grenze zwischen Realität und Illusion verschwimmt
Sehnsucht ist das Thema des eher verstörender Thrillers „Vanilla Sky“. Die Suche nach der wahren Liebe gerät darin zu einem Albtraum, in dem ständig die Grenzen zwischen Realität und Illusion verschwimmen. Cruise spielt einen reichen Erben und Playboy, der sich zum ersten Mal wirklich in eine Frau (Cruz) verliebt, aber kurz darauf durch einen Autounfall entstellt wird. Wenig später findet er sich nach einem angeblichem Mord in einer Gefängniszelle wieder, wo er mit Hilfe eines Psychiaters versucht, der Wirklichkeit auf die Spur zu kommen. Der Film „Vanilla Sky“ von Cameron Crowe, der an diesem Donnerstag in deutsche Kinos kommt, ist ein Remake des spanischen Streifens „Open Your Eyes“ von 1997.
Energisch widersprachen die beiden Schauspieler Meldungen, sie hätten bei den Dreharbeiten zueinander gefunden. „Wir haben uns erst später verliebt“, sagte Cruise, der auch als Koproduzent an dem Film beteiligt ist. „Penélope war viel zu professionell, um sich bei der Arbeit auf etwas anderes zu konzentrieren. Aber jetzt sind wir wahnsinnig glücklich."