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Film „Anam“ - Buket Alaklus' Debütfilm über das Leben einer Putzfrau

 ·  In ihrem preisgekrönten Debütfilm „Anam“ erzählt Buket Alakus die Suche einer in Hamburg lebenden Türkin nach ihrem drogenabhängigen Sohn.

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Hamburg ist ihre Stadt. Hier lebt die in Istanbul geborene Filmemacherin Buket Alakus seit ihrem vierten Lebensjahr, und hier hat sie auch ihren ersten Spielfilm gedreht: „Anam“ ist die Geschichte einer türkischen Putzfrau, die sich im Kampf um ihren Junkie-Sohn emanzipiert und ungeahnte Kräfte entwickelt.

Nursel Köse spielt diese Frau, die bis auf das traditionelle Kopftuch allerdings kaum den landläufigen Klischeevorstellungen der türkischen Mama mit Putzjob entspricht. Anam ist attraktiv und streitet sich heftig mit ihrem Ehemann, der sie betrügt und schließlich verlässt. Trotzdem ist ihre Welt zu klein, um rechtzeitig zu begreifen, dass ihr Sohn Drogen nimmt. Als er verschwindet, sucht sie ihn, entschlossen, ihn aus der Abhängigkeit von seinem Dealer zu befreien.

Zur Unterstützung hat ihr die Filmemacherin „zwei Engel“ an die Seite gestellt: Als temperamentvolle Afrikanerin Didi tritt die in Hamburg lebende Jazz- und Gospelsängerin Audrey Mouton auf. Und Saskia Vester präsentiert sich abseits ihres TV-Images im aufreizenden Billig-Outfit der schrillen Kollegin Rita.

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