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Fernsehwoche, 26. Juni - 2. Juli Stauffenberg zum zweiten

25.06.2004 ·  Nachdem die ARD ihren Stauffenberg-Film schon im Februar sendete, ist nun - auch noch recht früh - das ZDF an der Reihe. Außerdem in der Fernsehwoche: ein Extrem-Columbo bei RTL.

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Nachdem die ARD ihren Stauffenberg-Film schon im Februar sendete, ist nun - und damit auch noch recht früh - das ZDF an der Reihe. Außerdem in der Fernsehwoche: ein Extrem-Columbo bei RTL. Der Überblick von FAZ.NET.

Samstag, 26. Juni

RTL, Komödie, 20.15 Uhr: Männerzirkus

Jane hat Erfolg - allerdings nur mit ihrem Job bei einem Fernsehsender, für den sie Talk-Show-Stars beschaffen muß. Mit den Männern dagegen hat sie ihre Schwierigkeiten. All ihre persönlichen Niederlagen nutzt sie zu Analysen des untreuen Geschlechts mit seinem Hang zur „imperativen Kopulation“ um und veröffentlicht sie mit großem Erfolg unter Pseudonym. Regisseur Tony Goldwyn hat mit diesem Film aus dem Jahr 2001 nicht mehr als ein schematisches Wechselspiel zustande gebracht, in dem die Klischees vom schicken Single-Dasein zu besichtigen sind und die glatten Karrieretypen mit Handy und Champagnerglas doch nur mit ihren Paarungssorgen beschäftigt sind.

Sonntag, 27. Juni

3sat, Konzert, 20.15 Uhr: Die Berliner Philharmoniker in der Waldbühne 2004

Es müssen ja nicht immer nur Rudis Männer sein. Das gemischte Team von Rattle ist doch mal ein schönes Kontrastprogramm.

Montag, 28. Juni

ZDF, Dokumentation, 0.05 Uhr: Call Me Babylon

In Zeiten der multimedialen Kommunikation spielen Distanzen keine Rolle mehr. Es ist nicht erforderlich, dass sich die Gesprächspartner im selben Land befinden. In Tausenden von Telefon-Service-Zentralen, sogenannten Call-Centern, erklingen junge, freundliche Stimmen und nehmen Telefonate aus allen Kontinenten entgegen. Mit ihrer aufgeschlossenen, fachkundigen Art lösen sie scheinbar jedes Problem. Dem Regisseur Andreas Pilcher gelinge „eindrucksvoll ein zugleich präzises und offenes Porträt moderner Arbeits- und Lebenswelten - ohne jeden ideologischen Krampf“, urteilte die Jury des Grimme-Preises, die das Stück in diesem Jahr auszeichnete.

Dienstag, 29. Juni

ZDF, Doku-Drama, 20.15 Uhr: Die Stunde der Offiziere

Noch immer deutlich vor dem Jahrestag, aber lange nach der ARD, die ihren „Stauffenberg“ schon im Februar sendete, präsentiert nun das ZDF seine Version der Ereignisse um den 20. Juli 1944. Regisseur Hans-Erich Viet und Drehbuchautor Hans-Christoph Blumenberg verknüfen Spiel- und Dokumentarszenen, es spielen Harald Schrott (Stauffenberg), Bernhard Schütz, Hermann Lause und andere.

RTL, Krimiserie, 22.15 Uhr: Monk

Einen Emmy als bester Comedy-Hauptdarsteller erhielt im vergangenen Herbst Tony Shalhoub, der in dieser amerikanischen Detektivserie einen zwangsneurotischen Ermittler, eine Art Extrem-Columbo, äußerst gelungen darstellt. RTL zeigt heute den Pilotfilm zur Serie.

Mittwoch, 30. Juni

BR, Drama, 23.55 Uhr: Mein letzter Film

Auf der Bühne ist die Lebensbeichte im stundenlangen Monolog keine Seltenheit - siehe Becketts "Letztes Band", das sich längst zum Klassiker geadelt weiß. Im Kino dagegen darf ein Solo von neunzig Minuten nach wie vor als unerhörte Kühnheit gelten, die nicht nur den Darsteller herausfordert wie keine andere Rolle, sondern auch vom Regisseurformale Phantasie im Übermaß verlangt. In dieser Hinsicht ist „Mein letzter Film“, geschrieben von Bodo Kirchhoff, im Jahr 2002 inszeniert von Oliver Hirschbiegel und gespielt von Hannelore Elsner, auf beeindruckende Weise mustergültig.

Donnerstag, 1. Juli

Pro Sieben, Liebeskomödie, 20.15 Uhr: Love Crash

Die jung-dynamisch-erfolgreiche Singlefrau Ina Steuer (Valerie Niehaus) läuft vor ein Auto, überlebt allein dank Gunnar (Stephan Hornung) den Unfall, weiß dafür aber nicht mehr, wer sie ist. Der folgenreiche „Love Crash“ erweist sich freilich zuletzt als durchaus charakterbildend.

Freitag, 2. Juli

Pro Sieben, Thriller, 20.15 Uhr: Startup

Noch ein Thriller oder schon ein Historiendrama? In Peter Howitts Films aus dem Jahr 2000 spielt Tim Robbins, unübersehbar an Bill Gates geschult, einen dubiosen Software-Guru, der in Verdacht gerät, einen jungen Computerfreak ermordet zu haben.

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