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Fernsehpreis : Ein Emmy für „Die Wölfe“

  • Aktualisiert am

„Die Wölfe”: Stefanie Stappenbeck und Florian Lukas in dem ZDF-Film Bild: dpa

Der begehrteste internationale Fernsehpreis geht in diesem Jahr auch an einen deutschen Film: das ZDF-Dokudrama „Die Wölfe“. Zwei weitere deutsche Produktionen gingen bei der Verleihung in New York leer aus.

          Der ZDF-Dreiteiler „Die Wölfe“ ist in New York mit einem Emmy auszeichnet worden. Bei der Vergabe der internationalen Fernsehpreise konnten die Produzenten Regina Ziegler und Heiner Gatzemeier in der Nacht zum Dienstag eine der begehrten Trophäen entgegennehmen. „Wir haben fünf Jahre an dem Projekt gearbeitet. Ich finde, wir haben den Preis verdient“, sagte Ziegler später strahlend vor Journalisten. Das Doku-Drama über die Geschichte einer Berliner Jugendbande lief Anfang des Jahres im Fernsehen.

          ZDF-Intendant Markus Schächter wurde bei der Galaveranstaltung in New York mit einem Ehren-Emmy ausgezeichnet. Der 60-Jährige erhielt den „Directorate Award“ für seine Managementqualitäten an der Spitze der Sendeanstalt. „Markus Schächter hat das ZDF durch eine turbulente Vergangenheit geführt und es gut für eine erfolgreiche Zukunft positioniert“, sagte der frühere amerikanische Außenminister Henry Kissinger in seiner Laudatio. Zwei weitere nominierte Produktionen aus Deutschland - beide von der ARD - gingen dagegen leer aus. Die Dokumentation „Der große Rausch - Ein Investmentbanker packt aus“ von Stephan Lamby unterlag in der Kategorie Dokumentarfilm dem britischen Konkurrenten „The Ascent of Money“. Die Comedy-Serie „Türkisch für Anfänger“ konnte sich nicht gegen den japanischen Hit „Hoshi Shinichi's Short Shorts“ durchsetzen.

          Insgesamt waren dieses Jahr für die zehn Kategorien 41 Produktionen nominiert, darunter die drei aus Deutschland. In den vergangenen Jahren war das deutsche Fernsehen bei den Emmys mehrfach leer ausgegangen. Die internationale Academy of Television Arts & Sciences vergab die Preise zum 37. Mal.

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