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Feminismus Töchter einer Revolution

 ·  Die aktuelle Debatte dreht sich vor allem darum, wie Frauen möglichst zackig in den Kapitalismus installiert werden können. Von einem selbstbestimmten, freien Leben ist nicht die Rede.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (48)
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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 28.12.2012 12:22 Uhr

Mir kommen gleich die Tränen!

"Die Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern, welche sie ursprünglich mit tatkräftiger Unterstützung durch Nudelhölzer, Teppichklopfer, Bratpfannen und nicht zuletzt mittels sexueller Gängelung leicht an der Leine halten konnten, wurde im Zuge des hysterischen, pardon historischen Feminismusexperiments einer Abhängigkeit von Gehaltsabrechnungen geopfert. »Das ist Freiheit pur«, dachte die feministische Frau von damals.
Es kam anders. Denn inzwischen stellen immer mehr Frauen fest, dass arbeiten gehen, eigenes Geld verdienen und damit endlich von fiesen Männern unabhängig sein, auch nicht besonders sinnstiftend ist. Wenn ihnen in der Arbeitswelt was nicht passt, können sie ihrem Chef keine Szene machen, so wie früher ihrem Göttergatten, als sie noch Hausfrau waren".
Aus 'Stadtmensch Cronicles'.

Tja Mädelz, ihr habt einfach versagt.

Up, up and away- Singapore Airlines, Cathay Pacific, Thai Airways...

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Michael Rakete

Sense of Entitlement

Zugegeben: Die Autorin ist mit gerade einmal 28 Jahren noch jung und lernfähig, gerade was das Thema Selbstverwirklichung anbelangt.

Aber woher kommt dieses grassierende Anspruchsdenken gerade unter jungen Menschen in unserer heutigen Zeit?

Jede(r) meint, etwas Besonderes zu sein und dementsprechend wird - oft vergebens - nach dem Besten gestrebt, oft ohne Erfolg.

Im Falle der Autorin äußert sich dieser Wunsch in der finanziellen Unabhängigkeit durch den Mann zum Zwecke der literarischen Selbstverwirklichung.

Aber WAS genau ist es denn, das den jungen Menschen so besonders macht?

Die Beantwortung dieser Frage wäre ein erster Schritt zur Selbsterkenntnis, auch wenn diese eine negative Überraschung parat hält.

Vielleicht ist es ja besser, seinen Platz im Leben zu akzeptieren, anstatt den Frauenquotenwahnsinn mitzumachen.

Und vielleicht ist es ja sogar richtig, in einer Ehe gegenseitig Kompromisse einzugehen und dem Mann bei Hausarbeit und Kindeserziehung zu helfen.

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Tyler Durden Volland

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht...

Im Rahmen der durchaus berchtigten Emanzipationsbestrebungen seit den 60er und 70er Jahren, ist es den Frauen gelungen den Männern, wegen ihres schlechten Gewissens einzureden, dass Frauen bessere Menschen seien.
Der Artikel zeigt lediglich ein Beispiel dafür, welche Konsequenzen dieses Missverständnis natürlich nach sich zieht.

Das absurdeste Beispiel hierfür ist die Frauenquote. Da wird es allen Ernstes für wünschenswert erachtet, dass eine weniger kompetente Frau einen Job erhält, statt eines geeigneteren Mannes, um vergangenes Unrecht wiedergutzumachen....

Während die banale Lösung des Problems wäre Frauenkanzleien zu organisieren, die jegliche Diskriminierung vor Gericht zerren und immense Strafzahlungen einklagen.
Das würde jegliche Diskriminiereung ganz schnell abstellen, am eigenen Geldbeutel lernt der Konzernvorsitzende genauso schnell wie ein Odachloser.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 13:20 Uhr
Herrmann Knecht

Lohnlüge

Sie müssen nicht alles glauben, was in der Zeitung steht:

"Frauen verdienen ja nicht weniger: bei gleicher Tätigkeit, gleicher Qualifikation und gleicher Berufserfahrung wird es sehr schwer nachzuweisen sein, dass es tatsächlich in nennenswertem Umfang (von Einzelfällen abgesehen) eine ungleiche Bezahlung gibt (...) Ansonsten ist Lohndiskriminierung auch heute schon bei uns verboten. Und jede Frau hat die besten Chancen, eine Klage zu gewinnen, wenn es eine ungleiche Bezahlung bei sonst gleichen Voraussetzungen gibt." - Ex-Bundes-Frauen(!)ministerin Renate Schmidt.

Laut dem Statistischen Bundesamt, sind 90% der berufstätigen Männer mit einer Vollzeitstelle geschlagen, aber gerade mal 54% der Frauen. Dennoch verdienen Frauen gerade mal 23% weniger als Männer. Verblüffend, nicht wahr? In der Zeitung steht, dass Frauen lohndiskriminiert werden, tatsächlich aber verdienen sie bei weniger Arbeitszeit mehr.

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Wolfgang Schlage

Schöner Artikel

Mir gefällt der Artikel, weil er die vielfältigen und in sich widersprüchlichen Wünsche und Befürchtungen einer Frau benennt, anstatt das eindimensionale Abziehbild zu präsentieren, das in unserer Gesellschaft üblicherweise als Interessenvertretung der Frauen durchgeht.

In dem hier präsentierten Bild kann "der Mann" gleichzeitig als als Rettung und Bedrohung gesehen werden, so wie es ja häufig ist, wenn starke Gefühle im Spiel sind, anstatt als Feind. Ein Mann wiederum kann die hier präsentierte weibliche Widersprüchlichkeit (die im übrigen auch nicht alle Frauen haben müssen), bestenfalls respektieren, aber nicht lösen. Das mag sogar für die Frau selbst gelten.

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Carlos Anton

Feminismus verkennt die Lebenswirklichkeit von Frauen

Feminismus ist für die Mehrheit der Frauen und Männer überhaupt kein Thema, denn wenn zwei Menschen einigermassen harmonisch zusammenleben, lassen sie sich durch simple Kampfparolen nicht aufeinanderhetzen. Feminismus kommt nur dort ins Spiel, wo Unzufriedenheit nach einem theoretischen Überbau sucht, wenn der auch noch so fadenscheinig ist. Wenn die Ehe platzt oder man die erhoffte Beförderung nicht bekommt, müssen Männer sich abfinden, während es Frauen auf die Unterdrückung durch den Mann ableiten können. Sich heute über Hausarbeit zu beklagen ist einfach nur peinlich, denn im modernen Haushalt ist das vernachlässigbar und kluge Paare finden eine Regelung. Vielleicht leisten Frauen einen grösseren Teil dieser Arbeit, dafür sind ihre Partner ein paar Stunden länger im Büro. Den Unsinn von der ungleichen Bezahlung bitte ich nicht ständig zu wiederholen. Hier empfehle ich einigen Zeitgenossen, sich mit den Grundlagen der Statistik vertraut zu machen, bevor sie solche analysieren.

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Closed via SSO

Jup!!Macht`s uns Männern nach

Ist das, was Männer tun wirklich so viel erstrebenswerter für Frauen?

Morgens aufstehen, zur Arbeit hetzen..gleich den ersten An...iss kassieren weil etwas nicht passt.

Keinen Lob kassieren, für das was man leistet. Länger bleiben um ja als Teamplayer zu bestehen. Zu guter letzt mit nem Blumenstrauss und vielleicht einer Armbanduhr in der Hand abgewrackt zu werden. Ziemlich erstrebenswert was??

Ich finde man sollte auch mal die Dinge würdigen, die "wahre" Frauen zu Hause leisten. Gesellschaftlich wertvolle Menschen zu erziehen, Haus und Herd am Laufen zu halten. Den Mann so zu versorgen, dass dieser möglichst effizient seine Arbeit in der Firma verrichten kann. Schließlich braucht Mann all dies um effizient arbeiten zu können. So ist unsere Gesellschaft zu unserem heutigen Wohlstand angelangt und nicht anders. Es ist einfach unfair, all diese bemerkenswerten Leistungen der "untätigen" Frau so in den Schatten zu stellen.

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Closed via SSO

unüberlegt ....

Da schreibt die Dame ..."und zu Hause bleiben könnte, wo ich, in ganz langsamer Arbeit, Bücher schreiben würde, von denen ich nicht leben kann." und "Zu Hause könnte ich ... mir auch vorstellen, Kinder zu bekommen, die ich mit viel Liebe zu Akademikern erziehen würde. "

-> Wenn Sie tatsächlich Bücher schreiben will, dann sollte sie es mit den Kindern besser sein lassen - die himmlische Ruhe ist dann nämlich ganz schnell vorbei.

Mir scheint, hier träumt jemand einfach von einer Welt, die es nicht gibt :-).

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Hans Lutz Oppermann

"Bauknecht weiß was Frauen wünschen"

Frau Baum spricht nicht alles an: Wie sieht heute der Alltag der Hausarbeit in den technisch hochgerüsteten Küchen aus?

Hier lebt ein alter Mythos fort, der schon lange seine Gültigkeit verloren hat. Heute muss keine Frau, kein Mann auf den Knie die Dielen wienern oder am Waschtag die Wäsche bleichen. Keiner Holz hacken und Gemüse anbauen. Alles geht leicht von der Hand (Manus), dank der technischen Revolution in Küche und Keller. Dank AEG & Co. Die Emanzipation gelang operativ, wobei Partnerschaften weiterhin traditionelle Erwartungen folgen, trotz Alices Kampf.

Ob Erzieherin, Krankenschwester oder Grundschullehrerin, die Einkünfte aus weiblichen Traumberufen reichen nicht, um eine Familie ernähren zu können. Verständlich der Wunsch der Frauen mit einem Mann leiert zu sein, der der Garant für die Existenzsicherung ist. Wir träumen gerne und sehnen uns nach paradiesischen Lebensverhältnissen.

Diese Mythe sind vom Machtkampf im emanzipatorischen Wandel unangetastet geblieben

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Herrmann Knecht

Streik? Streik!

"Hallo Chef! Meine Frau weiß nicht zu würdigen, dass ich ihr mit meiner Arbeit ein angenehmes Leben ermögliche und deshalb habe ich mich entschlossen, in den Streik zu treten. Ich werde also die nächsten Tage nicht erscheinen, bis dann!"

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 26.12.2012 12:54 Uhr

Wer fragt denn die Männer?

Zu Beginn des Artikels wird dargelegt, daß eine abhängige Beschäftigung in der Regel zu alles anderem als einem "selbstbestimmten" Leben führt. Eine Binsenweisheit; erstaunlich ist nur, daß in der Gender-Debatte regelmäßig und ohne Widerspruch das Gegenteil behauptet wird.

Männer wußten das schon immer. Aber Männer haben zu arbeiten und eine "Familie" (= eine Frau) zu versorgen. Ein Mann, der das anders sieht, wird entweder von der eigenen Frau oder von der Gesellschaft (= die Frauen allgemein) Druck bekommen.

Worin besteht jetzt also die große Unterdrückung der Frauen? Darin, daß sie wählen können, zu arbeiten oder sich versorgen zu lassen? Warum sieht man in den Innenstädten und Einkaufszentren überwiegend Frauen? Wer arbeitet und wer gibt das Geld dann hauptsächlich aus?

Übrigens interessiert sich kaum ein Mann dafür, wieviele Kleider eine Frau hat und Schuhe, und ob sie die trendige Creme benutzt. Das ist praktisch ausschließlich eine Sache der Frauen untereinander.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 01:34 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 27.12.2012 01:34 Uhr

Träumen Sie weiter, Herr Eichel

Glauben Sie ruhig weiter, daß Frauen solche Dinge für Sie machen. Umso dankbarer sind Sie dann, für eine Frau arbeiten zu dürfen ;)

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Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 26.12.2012 14:48 Uhr

Quark

Frauen, die nicht stets unrealistisch attraktiv aussehen, werden gerade von Männern, auch extrem häßlichen, mit Hohn und Verachtung überschüttet. Auch die Erscheinungen des Alters gehören zu den Dingen, die an Frauen nicht akzeptabel sind. Daher kommt nunmal auch die Nachfrage nach der "trendigen Creme".

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 12:19 Uhr

Der deutsche Feminismus

...hat es bisher noch nicht einmal zu einer Gleichbehandlung in der Lohntüte geschafft. Stattdessen macht sich unsere Familienministerin über das Geschlecht unseres Herrgotts Sorgen. Dies zeigt wieder mal, dass die Emanzipation in Deutschland immer noch nur im Duden stattfinded. Es finden irgendwie immer nur linguistische Auseinandersetzungen statt. Das was man in Deutschland als Erfolge des Femismus glaubt verbuchen zu können, hat den Frauen nicht wirklich geholfen. Es hat das Leben der Frauen eher verschlehtert als veressert. Die Familienpolitik bzw. das Scheidungsrecht hat die Frauen nicht besser sondern schlechter gestellt. Wie auch die Altersarmut der Frau auf dem Konto der Emanzipation verbucht werden muss. Emanzipation geht anders!

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Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 21:23 Uhr
Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 21:23 Uhr

Hallo Herrmann,

jetzt ist mir aber mein Herz in die Hose gerutscht. Mir wird ja richtig Angst, wenn Sie so loslegen. Ich hoffe sonst geht es Ihnen aber gut.

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Herrmann Knecht

Hallo Frau Hoffmann

Dass ich ihren Müll auf meinem Bildschirm lesen kann, geht zu 99% auf die Kreativität und Arbeitsleistung von Männern zurück. Selbst im siebten Familienbericht an die Bundesregierung, der häusliche und außerhäusliche Arbeit, aufgeschlüsselt nach Geschlecht, aufführte, heißt es, dass Männer mehr arbeiten. Wohlbemerkt_ wenn man Familien-"arbeit" mit einbezieht.

Es ist so, dass Männer für Frauen arbeiten, Frauen aber höchstens den _eigenen_ Haushalt schmeißen. Keine Frau könnte die sogenannte "Arbeit" (Selbstverwirklichung --> Erfüllung des Kindeswunsches) leisten, wenn nicht ein Mann oder die Männer sie von der Arbeit der Lebenserhaltung freistellen würden.

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Herrmann Knecht

Hallo Angelika!

Von welchen Chancen reden Sie? Zur Info: Nur 0,1 Promille der Männer bekleiden eine Chefposition, die übrigen malochen einfach. Nehmen Sie das mal zur Kenntnis, bevor sie geblendet vom Feminismus den Männern irgendwelche Privilegien unterstellen, die es schlichtweg nicht gibt. Es gibt keine fiesen Männerbünde, die sexistischerweise Frauen ausgrenzen würden. Es ist vielmehr so, dass Frauen etwas besseres vorhaben mit ihrer kostbaren Lebenszeit, in ihrer kostbarsten Jugendjahren, als über Jahrzehnte hinweg 70 - 100 Stunden die Woche zu arbeiten... für was? Für die "Karriere"? Selten so gelacht! Sie neiden den 0,1 Promille der Männer ihre Karriere? Na, dann hängen Sie sich mal rein, über Jahrzehnte!

Ich würde Sie also bitten, dass Sie bei ihren Erörterungen und Betrachtungen den normalen Mann - und nicht den Karrieristen - betrachten. Und der ist nicht Chef, sondern der arbeitet einfach und nimmt Befehle entgegen. Etwas, was sich keine keine emanzipierte Frau in ihrem Haus bieten lässt!

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s hoffmann
s hoffmann (rhoffmann) - 26.12.2012 20:24 Uhr

Milchmaedchenrechnung

Lieber Herr Knecht

in Ihrer Ansicht, dass Maenner mehr und haerter arbeiten, sitzen Sie der Milchmaedchenrechnung und des Ammenmaerchens des kapitalistischen Arbeitsmarktes auf - denn Sie denken nur an Lohnarbeit, die bezahlt ist. Sieht man sich den gesamten 'Topf' Arbeit an, inklusive der Arbeit, die im 'privaten' und unbezahlt stattfindet, arbeiten tatsaechlich Frauen mehr und haerter. Und zwar weltweit. Sogesehen ist Ihre Ansicht, dass gutbezahlte Maenner individuelle Frauen 'aushalten' inkorrekt -in Wahrheit koennen die Maenner nur der gutbezahlten Arbeit nachgehen, weil ihre Lebenszeit durch die unbezahlte Arbeit von Frauen fuer den Arbeitsmarkt freigemacht wird.

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 20:09 Uhr

Hallo Herrmann,

genau da liegt der Hase begraben. Als Frau hat man selten Chancen in die Positionen zu gelangen, die einem das ermöglichen würden. Aber priviligiert würde ich mein Geschlecht eher nicht nennen. Es gibt halt mal die kleinen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deshalb erreicht Mann auch mehr; deshalb füllt er auch die Kassen und Frau profitiert wenigsten hier davon. Das nennt man dann ausgleichende Gerechtigkeit oder auf Neu-Deutsch Transfer-Union.

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Herrmann Knecht

Hallo Angelika!

Allerdings. Aber das wiederum liegt daran, dass Männer mehr und härter arbeiten. Und Arbeit ist kein Privileg, nicht der "Himmel", wie von FeministInnen behauptet, sondern Mühsal, Maloche und Quälerei. Ich wiederhole mich: Will eine Frau Geld verdienen wie ein Mann, muss sie halt arbeiten wie ein Mann, was aber recht unerquicklich ist.

Du gehörst den privilegierten Geschlecht an. Und nie im Leben würdest Du auf die Idee kommen, einem erwachsenen, gesunden Mann ein Leben im Wohlstand mit deiner Arbeit zu ermöglichen. Habe ich nicht recht?

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 18:34 Uhr

Hallo Herrmann,

dass Männer die Kassen fúllen - liegt es nicht auch daran, dass Männer besser verdienen als Frauen?

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Herrmann Knecht

HalloAngelika!

Gegen Altersarmut gibt es ein Mittel: Arbeiten. Also nicht nur Selbstverwirklichung betreiben, indem man sich den Kinderwunsch erfüllt. Und wenn Frauen in bestimmten Versicherungen jetzt mehr zu zahlen haben, dann gilt dasselbe auch für Männer in anderen bestimmten Versicherungen, solche, die die Altersvorsorge betreffen zum Beispiel. Dessen ungeachtet gilt aber: Männer füllen die (Renten-, Gesundheits- ) Kassen, Frauen leeren sie. Hier läuft also dasselbe Spiel, wie es Mann und Frau auch privat betreiben: Männer unterhalten Frauen. Privat kann sich ein Mann vielleicht dagegen entscheiden, eine individuelle Frau zu unterhalten, aber gegen das aufoktroyierte System der Transferleistungen von Männern zu Frauen über Versicherungskassen und Steuern kommt er nicht an.

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 16:55 Uhr

HalloHerrmann!

Vielleicht kommt es auch auf den Blickwinkel an. Vielleicht bin ich tatsächlich was den Lohn betrifft einer Propagandalüge auffgesessen, dannn nennen Sie mir Ihre Quellen. Ich fúr meinen Teil beobachte, dass Frauen immer mehr unter dem Deckmäntelchen der Emanzipation zur Kasse gebeten werden und sie dadurch immer stärker von der Altersarmut bedroht sind. Zum Beispiel die neuen Unisex-Tarife bei den Versicherungen. Frauen müssen jetzt genau so viel wie Männer für ihre Kfz-Unfallversicherung bezahlen, obwohl sie nachgewiesen weniger Schäde verursachen. Es gibt noch mehr solcher Beispiele. Aber Frau wehrt sich nicht. Frauist ja schließlich emanzipiert.

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Herrmann Knecht

Die übliche Propaganda

Hallo Angelika! Ich habe eine gute Nachricht für Sie! Sie sind einer feministischen Propagandalüge aufgesessen. Eine Frau, die arbeitet wie ein Mann, verdient auch wie ein Mann. Die Frage ist nur, ob sie das auch will...

Also nicht Kunstgeschichte oder Germanistik sondern eine harte Naturwissenschaft studieren, dann klingelst auch im Geldbeutel. Frau muss halt mal ihre Neigungen und Wünsche zurückstellen, keinen Amüsierberuf ausüben sondern tatsächlich arbeiten. Aber Arbeit ist Qual.

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Stefan Pohl

Der erste Absatz könnte zu dem Gedanken verführen, die Autorin wäre einem Anflug von Vernunft …

erlegen, der Gedanke, daß es klüger sei, sich dem geliebten Manne zu unterwerfen als einer fremden Entität, ist ja grundlogisch. Aber das war wohl nur ein Köder, was folgt, ist dann doch nur wieder billige Propaganda. Woher kommt nur der absurde Gedanke, Frauen würden das, was sie zur gesellschaftlichen Arbeitsteilung beitragen, umsonst leisten? Sind sie, im Gegensatz zu Männern, vom Konsum abgeschnitten? Dürfen sie nicht essen, sich nicht kleiden, müssen sie auf dem kalten Boden schlafen? Oder ist es nicht vielmehr so, daß sie im Vergleich zum Manne einen viel höheren persönlichen Konsum pflegen, manchmal den vielfachen? Leistet nicht also der Mann einen größeren Teil seines Beitrages zur gesamten Arbeitsleistung »umsonst«, weil er im Verhältnis zur Leistung weniger konsumiert?
Man sollte ehrlicherweise zum vorgeschlagenen Experiment also wenigstens die Gegenprobe machen: Erst eine Woche Generalstreik der Frauen, dann eine Woche Streik der Männer. Dann werden die Toten gezählt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 14:53 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 26.12.2012 14:53 Uhr

Was ist daran klüger??

Wenn der Arbeitgeber sich eine andere sucht, habe ich einen Eintrag im Lebenslauf, wenn mein Mann sich eine andere sucht, habe ich nichts als meinen altersbedingt gesunkenen Marktwert. Unterhaltszahlungen vom Ex sind nur für eine kleine Spitze der Gesellschaft in nennnswerter Höhe leistbar. Für die meisten Frauen ist es bei der aktullen Scheidungsrate völlig irre, sich auf Gedeih und Verderb an ihren Mann zu binden.

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Bertram von Steuben

"Frau-sein-wollen" entspricht dem Feindbild der FeministInnen. Hier hat Antonia Baum hervoragend

das Problem beschrieben: Wenn die Frau Frau sein möchte, wird sie von den Kampf-Feministinnen geächtet.
Sie soll sich dem Genderstream "unterwerfen", sonst wäre sie nur "abhängig".
Dass in einer Beziehung Frau und Mann, wie Mann und Frau, immer beide voneinander abhängig sind, ist Schwarzer egal. Eine Frau hat - im Gegensatz zum Mann(!) - die einmalige Möglichkeit, sich ein sicheres Terrain, alleine durch das Hervorheben ihrer Weiblichkeit, zu sichern. Ein echtes Weibchen zu sein, ist nichts Negatives, nichts Abwertendes und schon gar nichts Unterwürfiges. Das können aber nur "echte Frauen", und Männer eben Dieser, beurteilen. Echte Frauen pfeifen auch auf den ganzen Genderirrsinn und verwirklichen sich in Freiheit. Denn entweder werden notwendige Arbeiten geteilt, oder aber durch das Ausleben der Weiblichkeit hat die Frau einen Mann, der dafür Angestellte hat :-)
Dafür darf die Frau jedoch nicht den Mann als "Feind" betrachten und hässlich sein; schade, Frau Schwarzer...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 00:49 Uhr
Bertram von Steuben

>>nicht den Mann als Feind betrachten und hässlich sein...<<<

Lesen Sie, Herr Eichel, ganz genau: >>den Mann als Feind betrachten und hässlich sein<<
nur beides zusammen ist der Untergang der Frau ;-)
Aber mit Ihrer Einschätzung kann ich sehr gut leben, da mein Kommentarteil, auf den Sie sich beziehen, die fast wörtliche Wiedergabe einer Aussage einer Kollegin(!) ist. Einer richtigen Frau allerdings.

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Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 26.12.2012 15:01 Uhr

Wie viele Prozent der Frauen in Deutschland...

... schätzen Sie haben Aussichten auf einen Mann, der sich Angestellte leisten kann? Und würden Sie nicht sagen, dass diese Frauen dann idR von ihrer genetischen und kulturellen Ausstattung her in der Lage wären, mit ihrem Leben sinnvollere Dinge anzustellen, als ein extrateures Accessoire für ihren Mann darzustellen?

Ihr gehässiger kleiner Aussehenskommentar wirft übrigens, das so nebenbei, ein sehr unvorteilhaftes Licht auf Ihren Charakter, Ihre Manieren und Ihr Stilgefühl.

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Cecile de Winter

Doppelte Lüge - Die falschen Etiketten des angeblichen Feminismus in Deutschland

Zum Einen wäre da das Gendermainstreaming, welches sie im Wochentakt bevorzugt in Umerziehungsblättern wie SZ oder ZEIT finden und welches, bei allem vorgeschobenen Lohn- und Quotengesabbel, natürlich nicht unser Wohl, sondern das Wohl der Auftraggeber, der Politik und der Arbeitgeberverbände, im Auge hat und auf die Eingliederung der Frau als Steuerzahlerin und Konsumentin, aber natürlich auch auf die Zerstörung der Fam. und die frühzeitigen Kontrolle über den Nachwuchs und entsprechenden Machtzuwachs des Staates und der Politik abzielt.
.
Zum Anderen haben wir den spez. dt. Feminismus, der bislang ausschließlich an den Vorteilen der Frauen auf Kosten der Männer gearbeitet hat und an Gleichberechtigung offenbar nur im Rahmen des Rosinenpickens interessiert ist.
.
Zählen Sie doch einmal die Artikel in denen man sich für das Recht des Mannes auf Beruf UND Kind einsetzt oder die Ehen, in denen die Frau sozial nach unten geheiratet und den Mann vom Karrierezwang befreit hat!

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Ottfried Meyer
Ottfried Meyer (Gladium) - 26.12.2012 11:13 Uhr

Deutschland macht einen Mentalitätswechsel durch! Freiheit in christlicher Verantwortung.

In Zeiten der FREIEN, globalen Marktwirtschaft heißt es Abschied nehmen von althergebrachten Familienmodellen. Wir können es uns ganz einfach nicht mehr leisten, das Alleinverdienermodell und die Witwenversorgung zu finanzieren. Wenn wir diesen Weg nicht beschreiten, gerät Deutschland sofort in den Blickpunkt der Ratingagenturen.
Deutschland befindet sicher gerade in einem Mentalitätswechsel.
Deutschland hat sich in vielen internationalen Verträgen völkerrechtlich verbindlich zur FREIEN Marktwirktschaft und zur LEISTUNGSGesellschaft bekannt und sich zum Umbau der Gesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft verpflichtet. Die Abkehr vom Versorgungsstaat hin zu einem schlanken Staat, die Befreiung des Arbeitsmarktes von allen staatlichen Fesseln und der Verpflichtung zur Eigenvorsorge ist ein erster Schritt.

Dieser Mentalitätswechsel ist unumkehrbar und ohne Alternative. Wer etwas anderes will, will nicht nur Sozialismus-Stalinismus, sondern riskiert Krieg.

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Carmen Rinkler
Carmen Rinkler (Rinkler) - 26.12.2012 11:06 Uhr

Luxusfrauchen

Unter einem selbstbestimmten, freien Leben versteht Frau Baum offenbar vor allem eines ohne Arbeitgeber. Das geht sicher vielen Männern ebenso. Für Frauen aber bietet es sich an, in die Rolle der Hausfrau zu schlüpfen, nur dass Frau Baum halt auch nicht gerne für den Haushalt sorgen möchte. Sie sehnt sich nach dem Leben als Luxusfrauchen und beschwert sich gleichzeitig darüber, dass von einem solchen eine gewisse äußerliche Representativität erwartet wird. Dies ist ein Problemfeld, in das man verwöhnte Töchter finanziell sicher und gut ausgestatteter Familien prima hineinerziehen kann - sozusagen als Dauerspannungsfeld des Lebens, versehen mit dem Aufkleber "Neuer Feminismus".

Frau Jenny Maiwald spricht mir aus der Seele, indem sie schreibt: "...ich kenne nur wenige Frauen, mit denen ein Gespräch über Politik oder Wirtschaft überhaupt möglich ist." Damit fängt es an, meine Damen!

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Klaus Letis

Demagogie und Stimmungen, um seine eigenen Probleme zu verdecken

Mit dem hier gut versteckten Schlachtruf des Hasses auf das andere Geschlecht, welches sich speist aus persönlichen Einzelerfahrungen und deren Assoziationen, lassen sich geschickt die Massen mobilisieren. Die Menschen, die diesen Schlachtruf folgen, werden hinterher verdutzt darstehen, und sich wundern wie es dazu kam solch einen Schaden zu erliten zu haben.

Es geht hier um Macht über andere.

Hier wird der Blick geziehlt auf bestimmte Schlüsselreize und Situationen gelenkt.
Es ist aber nicht so. Es gibt auch schönes zw den Geschlechtern. Auch im althergebrachten.
Darum geht es aber nicht. Letzendlich zieht diese Art der Beeinflussung auf Vergrößerung der Abstandes zw den Revolutionären und ihren Opfern.

Aber so wie hier beschreiben, bekommen wir genau das, wass die 68er immer wollten.
Zersetzung der Gesellschaft. "Macht kaputt, was euch kaputt macht"

Dass die Linken damit nicht zufreiden waren,
zeigte sich spätenstens mit den Radikalisierungen und der RAF.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 14:45 Uhr
Klaus Letis

Und ich habe mich schon gewundert,

..dass ich diesmal so wenige "Sterne" bekommen habe.

Aber wenn man drüber lacht, wird man auch nicht ernst genmmen.

Wer wischt jetzt den Boden?

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Bertram von Steuben

Wenn Sie hier "den hier gut versteckten Schlachtruf des Hasses auf das andere Geschlecht"

hören, dann hat einer von uns beiden diesen Artikel falsch verstanden.

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Rüdiger Vollmer

Feministinnen tragen die Schuld an ihrer Misere

Mit diesem Beitrag wird klar: Feministinnen sind der Frauen Wölfinnen.
Weder ich, und ganz sicher niemand meines Freundes- oder Bekanntenkreises zwingt Frauen zu irgendetwas.

Aber woher stammt nun der Druck sich für Schminken zu schämen? Sich für Sex entschuldigen zu müssen? Arbeiten gehen zu müssen?

Von niemand anderem als den diskutierenden Frauen!
Mir persönlich ist es relativ schnuppe, ob das Gros der Frauen sich für oder gegen Berufstätigkeit, für oder wider Kinder entscheidet. Druck erzeugt doch nur die eigene Erwartungs- und (!) Forderungshaltung von Frauen – pardon – FeministInnen, die der Frau oktroyieren wie sie frei zu sein haben.

Erschütternderweise vermengt die Autorin allgemeinen gesellschaftlichen Druck, den leider nicht nur Frauen, sondern mit Sicherheit auch Männer spüren mit feministischer Repression. Als unterlägen nur Frauen äußeren Zwängen!

Das männliche Äquivalent zum Schönheitswahn ist der Erfolgsdruck. Es tut weh, aber der Horizont endet nicht am Tellerrand.

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Closed via SSO

Danke, Frau Baum. Sie nennen den Kernbestandteil der Gesellschaft beim Namen.

Umerziehung. Und daher ist jeder Ihrer Gedanken dazu korrekt. Weil niemand, auch keine Mehrheit Ihnen Recht und Freiheit nehmen darf - genau das passiert aber in diesen sozialpädagogischen Großeinrichtungen, die sich Gesellschaft nennen. (Offener Vollzug unter paternalistischer Gedanken, Themen finde ich richtiger und ich freue mich auf die junge Generation in Deutschland, die dahin will, wo vorne ist und nicht mehr selbstverordnet in der unteren Mittelklasse ihr fremdbestimmtes Leben fristet. ).

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Ronny Schaffer

Prinzesschen jammert wieder

Auf der einen Seite wird der reiche Prinz gewünscht und sich retroromantschen Träumereien aus schlimmsten Kitschromanen hingegeben, Dann aber wieder soll es ein selbstbestimmtes Leben sein, ein bisschen wie in den schlechten ARD-Schnulzen, wo sie den reichen Landarzt hat, der ihr das Atelier zum Egotrip finanziert. Und sie kann ätherisches, zerbrechliches Wesen spielen.. Und genau da wird doch so gerne die einfache Rechnung konditioniert: Ich habe den Körper, du das Geld. Besonders widert der subtile Egoismus an, der unter dem Deckmantel eines "selbstbestimmten" Lebens gerne propagiert wird. Als ob es keine Männer gibt, die täglich Drecksarbeiten verrichten, nur damit Prinzesschen durch saubere Straßen laufen kann und ihrem verkorksten Selbstbild eine weitere Illusion hinzufügt.
Zwei dieser Illusionen solltet diese Träumerinnen schnell fallen lassen (im eigenen Interesse): Ein selbstbestimmtes Leben ist weitestgehend eine Lüge und Männer sind keine Menschen zweiter Klasse.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 15:08 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 26.12.2012 15:08 Uhr

Machtungleichgewicht

Der Körper verfällt nunmal schneller als das Geld und das Rüstzeug zur Erwirtschaftung desselben. Jemand, der sich auf die sexuelle Attraktivität seines Körpers zur Sicherung seinens Lebensunterhaltes verlässt, ist in einer unterlegenen Position gegenüber demjenigen, der Geld erwirtschaftet und nach dem Ende seiner sexuellen Attraktivität gut ausgebildet und im Beruf etabliert ist. Diese angeblichen, mit permanenter Panik und Bemühung um das Aussehen erkauften "süßen Jahre" der jungen Frauen kommen mit einem beträchtlichen Preisschild und es ist nicht überraschend, dass viele von ihnen das nicht attraktiv finden. Wirklich unabhängig ist nur, wer sich seinen Lebensunterhalt selbst sichern kann.

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Carmen Rinkler
Carmen Rinkler (Rinkler) - 26.12.2012 11:29 Uhr

Genau so ist es!

Die Traumwelt von Frau Baum entspricht tatsächlich den Geschichten aus schlechten Filmen der öffentlich-rechtlichen Sender. Dort stellen sich die Luxusfrauchen auch immer erst ein wenig zickig an, bevor sie sich vom Prinzen erobern lassen. Der trägt sie dann natürlich dauerhaft auf Händen - wobei man die Männer in diesen Filmen auch in den seltensten Fällen richtig arbeiten sieht. Alle haben Zeit dafür, sich ausschließlich mit ihren Beziehungskisten zu beschäftigen.

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26.12.2012, 08:23 Uhr

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Mit Kafka teilte er die Einfühlung in das Schicksal der Bedrängten. Das Erfolgsrezept seiner Bücher könnte den Titel eines Aufsatzes tragen, den er 1993 veröffentlicht hat. Zum Tod von Gabriel García Márquez. Mehr 3 3