26.12.2012 · Die aktuelle Debatte dreht sich vor allem darum, wie Frauen möglichst zackig in den Kapitalismus installiert werden können. Von einem selbstbestimmten, freien Leben ist nicht die Rede.
Von Antonia BaumRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
"Die Abhängigkeit der Frauen von ihren Männern, welche
sie ursprünglich mit tatkräftiger Unterstützung durch
Nudelhölzer, Teppichklopfer, Bratpfannen und nicht zuletzt mittels
sexueller Gängelung leicht an der Leine halten konnten, wurde im
Zuge des hysterischen, pardon historischen Feminismusexperiments einer
Abhängigkeit von Gehaltsabrechnungen geopfert. »Das ist
Freiheit pur«, dachte die feministische Frau von damals.
Es kam anders. Denn inzwischen stellen immer mehr Frauen fest, dass
arbeiten gehen, eigenes Geld verdienen und damit endlich von fiesen
Männern unabhängig sein, auch nicht besonders sinnstiftend
ist. Wenn ihnen in der Arbeitswelt was nicht passt, können sie
ihrem Chef keine Szene machen, so wie früher ihrem
Göttergatten, als sie noch Hausfrau waren".
Aus 'Stadtmensch Cronicles'.
Tja Mädelz, ihr habt einfach versagt.
Up, up and away- Singapore Airlines, Cathay Pacific, Thai Airways...
Zugegeben: Die Autorin ist mit gerade einmal 28 Jahren noch jung und
lernfähig, gerade was das Thema Selbstverwirklichung anbelangt.
Aber woher kommt dieses grassierende Anspruchsdenken gerade unter jungen
Menschen in unserer heutigen Zeit?
Jede(r) meint, etwas Besonderes zu sein und dementsprechend wird - oft
vergebens - nach dem Besten gestrebt, oft ohne Erfolg.
Im Falle der Autorin äußert sich dieser Wunsch in der
finanziellen Unabhängigkeit durch den Mann zum Zwecke der
literarischen Selbstverwirklichung.
Aber WAS genau ist es denn, das den jungen Menschen so besonders macht?
Die Beantwortung dieser Frage wäre ein erster Schritt zur
Selbsterkenntnis, auch wenn diese eine negative Überraschung parat hält.
Vielleicht ist es ja besser, seinen Platz im Leben zu akzeptieren,
anstatt den Frauenquotenwahnsinn mitzumachen.
Und vielleicht ist es ja sogar richtig, in einer Ehe gegenseitig
Kompromisse einzugehen und dem Mann bei Hausarbeit und Kindeserziehung
zu helfen.
Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht...
Im Rahmen der durchaus berchtigten Emanzipationsbestrebungen seit den
60er und 70er Jahren, ist es den Frauen gelungen den Männern, wegen
ihres schlechten Gewissens einzureden, dass Frauen bessere Menschen seien.
Der Artikel zeigt lediglich ein Beispiel dafür, welche Konsequenzen
dieses Missverständnis natürlich nach sich zieht.
Das absurdeste Beispiel hierfür ist die Frauenquote. Da wird es
allen Ernstes für wünschenswert erachtet, dass eine weniger
kompetente Frau einen Job erhält, statt eines geeigneteren Mannes,
um vergangenes Unrecht wiedergutzumachen....
Während die banale Lösung des Problems wäre
Frauenkanzleien zu organisieren, die jegliche Diskriminierung vor
Gericht zerren und immense Strafzahlungen einklagen.
Das würde jegliche Diskriminiereung ganz schnell abstellen, am
eigenen Geldbeutel lernt der Konzernvorsitzende genauso schnell wie ein Odachloser.
Lohnlüge
Sie müssen nicht alles glauben, was in der Zeitung steht:
"Frauen verdienen ja nicht weniger: bei gleicher Tätigkeit,
gleicher Qualifikation und gleicher Berufserfahrung wird es sehr schwer
nachzuweisen sein, dass es tatsächlich in nennenswertem Umfang (von
Einzelfällen abgesehen) eine ungleiche Bezahlung gibt (...)
Ansonsten ist Lohndiskriminierung auch heute schon bei uns verboten. Und
jede Frau hat die besten Chancen, eine Klage zu gewinnen, wenn es eine
ungleiche Bezahlung bei sonst gleichen Voraussetzungen gibt." -
Ex-Bundes-Frauen(!)ministerin Renate Schmidt.
Laut dem Statistischen Bundesamt, sind 90% der berufstätigen
Männer mit einer Vollzeitstelle geschlagen, aber gerade mal 54% der
Frauen. Dennoch verdienen Frauen gerade mal 23% weniger als Männer.
Verblüffend, nicht wahr? In der Zeitung steht, dass Frauen
lohndiskriminiert werden, tatsächlich aber verdienen sie bei
weniger Arbeitszeit mehr.
Mir gefällt der Artikel, weil er die vielfältigen und in sich
widersprüchlichen Wünsche und Befürchtungen einer Frau
benennt, anstatt das eindimensionale Abziehbild zu präsentieren,
das in unserer Gesellschaft üblicherweise als Interessenvertretung
der Frauen durchgeht.
In dem hier präsentierten Bild kann "der Mann"
gleichzeitig als als Rettung und Bedrohung gesehen werden, so wie es ja
häufig ist, wenn starke Gefühle im Spiel sind, anstatt als
Feind. Ein Mann wiederum kann die hier präsentierte weibliche
Widersprüchlichkeit (die im übrigen auch nicht alle Frauen
haben müssen), bestenfalls respektieren, aber nicht lösen. Das
mag sogar für die Frau selbst gelten.
Feminismus verkennt die Lebenswirklichkeit von Frauen
Feminismus ist für die Mehrheit der Frauen und Männer überhaupt kein Thema, denn wenn zwei Menschen einigermassen harmonisch zusammenleben, lassen sie sich durch simple Kampfparolen nicht aufeinanderhetzen. Feminismus kommt nur dort ins Spiel, wo Unzufriedenheit nach einem theoretischen Überbau sucht, wenn der auch noch so fadenscheinig ist. Wenn die Ehe platzt oder man die erhoffte Beförderung nicht bekommt, müssen Männer sich abfinden, während es Frauen auf die Unterdrückung durch den Mann ableiten können. Sich heute über Hausarbeit zu beklagen ist einfach nur peinlich, denn im modernen Haushalt ist das vernachlässigbar und kluge Paare finden eine Regelung. Vielleicht leisten Frauen einen grösseren Teil dieser Arbeit, dafür sind ihre Partner ein paar Stunden länger im Büro. Den Unsinn von der ungleichen Bezahlung bitte ich nicht ständig zu wiederholen. Hier empfehle ich einigen Zeitgenossen, sich mit den Grundlagen der Statistik vertraut zu machen, bevor sie solche analysieren.
Ist das, was Männer tun wirklich so viel erstrebenswerter für Frauen?
Morgens aufstehen, zur Arbeit hetzen..gleich den ersten An...iss
kassieren weil etwas nicht passt.
Keinen Lob kassieren, für das was man leistet. Länger bleiben
um ja als Teamplayer zu bestehen. Zu guter letzt mit nem Blumenstrauss
und vielleicht einer Armbanduhr in der Hand abgewrackt zu werden.
Ziemlich erstrebenswert was??
Ich finde man sollte auch mal die Dinge würdigen, die
"wahre" Frauen zu Hause leisten. Gesellschaftlich wertvolle
Menschen zu erziehen, Haus und Herd am Laufen zu halten. Den Mann so zu
versorgen, dass dieser möglichst effizient seine Arbeit in der
Firma verrichten kann. Schließlich braucht Mann all dies um
effizient arbeiten zu können. So ist unsere Gesellschaft zu unserem
heutigen Wohlstand angelangt und nicht anders. Es ist einfach unfair,
all diese bemerkenswerten Leistungen der "untätigen" Frau
so in den Schatten zu stellen.
Da schreibt die Dame ..."und zu Hause bleiben könnte, wo ich,
in ganz langsamer Arbeit, Bücher schreiben würde, von denen
ich nicht leben kann." und "Zu Hause könnte ich ... mir
auch vorstellen, Kinder zu bekommen, die ich mit viel Liebe zu
Akademikern erziehen würde. "
-> Wenn Sie tatsächlich Bücher schreiben will, dann sollte
sie es mit den Kindern besser sein lassen - die himmlische Ruhe ist dann
nämlich ganz schnell vorbei.
Mir scheint, hier träumt jemand einfach von einer Welt, die es
nicht gibt :-).
"Bauknecht weiß was Frauen wünschen"
Frau Baum spricht nicht alles an: Wie sieht heute der Alltag der
Hausarbeit in den technisch hochgerüsteten Küchen aus?
Hier lebt ein alter Mythos fort, der schon lange seine Gültigkeit
verloren hat. Heute muss keine Frau, kein Mann auf den Knie die Dielen
wienern oder am Waschtag die Wäsche bleichen. Keiner Holz hacken
und Gemüse anbauen. Alles geht leicht von der Hand (Manus), dank
der technischen Revolution in Küche und Keller. Dank AEG & Co.
Die Emanzipation gelang operativ, wobei Partnerschaften weiterhin
traditionelle Erwartungen folgen, trotz Alices Kampf.
Ob Erzieherin, Krankenschwester oder Grundschullehrerin, die
Einkünfte aus weiblichen Traumberufen reichen nicht, um eine
Familie ernähren zu können. Verständlich der Wunsch der
Frauen mit einem Mann leiert zu sein, der der Garant für die
Existenzsicherung ist. Wir träumen gerne und sehnen uns nach
paradiesischen Lebensverhältnissen.
Diese Mythe sind vom Machtkampf im emanzipatorischen Wandel unangetastet geblieben
dank der technischen Revolution in Küche und Haus ...
Und wer hat‘s erforscht, erfunden, entwickelt, projektiert, produziert? Männer!
"Hallo Chef! Meine Frau weiß nicht zu würdigen, dass ich ihr mit meiner Arbeit ein angenehmes Leben ermögliche und deshalb habe ich mich entschlossen, in den Streik zu treten. Ich werde also die nächsten Tage nicht erscheinen, bis dann!"
Zu Beginn des Artikels wird dargelegt, daß eine abhängige
Beschäftigung in der Regel zu alles anderem als einem
"selbstbestimmten" Leben führt. Eine Binsenweisheit;
erstaunlich ist nur, daß in der Gender-Debatte
regelmäßig und ohne Widerspruch das Gegenteil behauptet wird.
Männer wußten das schon immer. Aber Männer haben zu
arbeiten und eine "Familie" (= eine Frau) zu versorgen. Ein
Mann, der das anders sieht, wird entweder von der eigenen Frau oder von
der Gesellschaft (= die Frauen allgemein) Druck bekommen.
Worin besteht jetzt also die große Unterdrückung der Frauen?
Darin, daß sie wählen können, zu arbeiten oder sich
versorgen zu lassen? Warum sieht man in den Innenstädten und
Einkaufszentren überwiegend Frauen? Wer arbeitet und wer gibt das
Geld dann hauptsächlich aus?
Übrigens interessiert sich kaum ein Mann dafür, wieviele
Kleider eine Frau hat und Schuhe, und ob sie die trendige Creme benutzt.
Das ist praktisch ausschließlich eine Sache der Frauen untereinander.
Träumen Sie weiter, Herr Eichel
Glauben Sie ruhig weiter, daß Frauen solche Dinge für Sie machen. Umso dankbarer sind Sie dann, für eine Frau arbeiten zu dürfen ;)
Quark
Frauen, die nicht stets unrealistisch attraktiv aussehen, werden gerade von Männern, auch extrem häßlichen, mit Hohn und Verachtung überschüttet. Auch die Erscheinungen des Alters gehören zu den Dingen, die an Frauen nicht akzeptabel sind. Daher kommt nunmal auch die Nachfrage nach der "trendigen Creme".
...hat es bisher noch nicht einmal zu einer Gleichbehandlung in der Lohntüte geschafft. Stattdessen macht sich unsere Familienministerin über das Geschlecht unseres Herrgotts Sorgen. Dies zeigt wieder mal, dass die Emanzipation in Deutschland immer noch nur im Duden stattfinded. Es finden irgendwie immer nur linguistische Auseinandersetzungen statt. Das was man in Deutschland als Erfolge des Femismus glaubt verbuchen zu können, hat den Frauen nicht wirklich geholfen. Es hat das Leben der Frauen eher verschlehtert als veressert. Die Familienpolitik bzw. das Scheidungsrecht hat die Frauen nicht besser sondern schlechter gestellt. Wie auch die Altersarmut der Frau auf dem Konto der Emanzipation verbucht werden muss. Emanzipation geht anders!
Antworten (10) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 21:23 UhrHallo Herrmann,
jetzt ist mir aber mein Herz in die Hose gerutscht. Mir wird ja richtig Angst, wenn Sie so loslegen. Ich hoffe sonst geht es Ihnen aber gut.
Hallo Frau Hoffmann
Dass ich ihren Müll auf meinem Bildschirm lesen kann, geht zu 99%
auf die Kreativität und Arbeitsleistung von Männern
zurück. Selbst im siebten Familienbericht an die Bundesregierung,
der häusliche und außerhäusliche Arbeit,
aufgeschlüsselt nach Geschlecht, aufführte, heißt es,
dass Männer mehr arbeiten. Wohlbemerkt_ wenn man
Familien-"arbeit" mit einbezieht.
Es ist so, dass Männer für Frauen arbeiten, Frauen aber
höchstens den _eigenen_ Haushalt schmeißen. Keine Frau
könnte die sogenannte "Arbeit" (Selbstverwirklichung
--> Erfüllung des Kindeswunsches) leisten, wenn nicht ein Mann
oder die Männer sie von der Arbeit der Lebenserhaltung freistellen würden.
Hallo Angelika!
Von welchen Chancen reden Sie? Zur Info: Nur 0,1 Promille der
Männer bekleiden eine Chefposition, die übrigen malochen
einfach. Nehmen Sie das mal zur Kenntnis, bevor sie geblendet vom
Feminismus den Männern irgendwelche Privilegien unterstellen, die
es schlichtweg nicht gibt. Es gibt keine fiesen Männerbünde,
die sexistischerweise Frauen ausgrenzen würden. Es ist vielmehr so,
dass Frauen etwas besseres vorhaben mit ihrer kostbaren Lebenszeit, in
ihrer kostbarsten Jugendjahren, als über Jahrzehnte hinweg 70 - 100
Stunden die Woche zu arbeiten... für was? Für die
"Karriere"? Selten so gelacht! Sie neiden den 0,1 Promille der
Männer ihre Karriere? Na, dann hängen Sie sich mal rein,
über Jahrzehnte!
Ich würde Sie also bitten, dass Sie bei ihren Erörterungen und
Betrachtungen den normalen Mann - und nicht den Karrieristen -
betrachten. Und der ist nicht Chef, sondern der arbeitet einfach und
nimmt Befehle entgegen. Etwas, was sich keine keine emanzipierte Frau in
ihrem Haus bieten lässt!
Milchmaedchenrechnung
Lieber Herr Knecht
in Ihrer Ansicht, dass Maenner mehr und haerter arbeiten, sitzen Sie der
Milchmaedchenrechnung und des Ammenmaerchens des kapitalistischen
Arbeitsmarktes auf - denn Sie denken nur an Lohnarbeit, die bezahlt ist.
Sieht man sich den gesamten 'Topf' Arbeit an, inklusive der Arbeit, die
im 'privaten' und unbezahlt stattfindet, arbeiten tatsaechlich Frauen
mehr und haerter. Und zwar weltweit. Sogesehen ist Ihre Ansicht, dass
gutbezahlte Maenner individuelle Frauen 'aushalten' inkorrekt -in
Wahrheit koennen die Maenner nur der gutbezahlten Arbeit nachgehen,
weil ihre Lebenszeit durch die unbezahlte Arbeit von Frauen fuer den
Arbeitsmarkt freigemacht wird.
Hallo Herrmann,
genau da liegt der Hase begraben. Als Frau hat man selten Chancen in die Positionen zu gelangen, die einem das ermöglichen würden. Aber priviligiert würde ich mein Geschlecht eher nicht nennen. Es gibt halt mal die kleinen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deshalb erreicht Mann auch mehr; deshalb füllt er auch die Kassen und Frau profitiert wenigsten hier davon. Das nennt man dann ausgleichende Gerechtigkeit oder auf Neu-Deutsch Transfer-Union.
Hallo Angelika!
Allerdings. Aber das wiederum liegt daran, dass Männer mehr und
härter arbeiten. Und Arbeit ist kein Privileg, nicht der
"Himmel", wie von FeministInnen behauptet, sondern
Mühsal, Maloche und Quälerei. Ich wiederhole mich: Will eine
Frau Geld verdienen wie ein Mann, muss sie halt arbeiten wie ein Mann,
was aber recht unerquicklich ist.
Du gehörst den privilegierten Geschlecht an. Und nie im Leben
würdest Du auf die Idee kommen, einem erwachsenen, gesunden Mann
ein Leben im Wohlstand mit deiner Arbeit zu ermöglichen. Habe ich
nicht recht?
Hallo Herrmann,
dass Männer die Kassen fúllen - liegt es nicht auch daran, dass Männer besser verdienen als Frauen?
HalloAngelika!
Gegen Altersarmut gibt es ein Mittel: Arbeiten. Also nicht nur Selbstverwirklichung betreiben, indem man sich den Kinderwunsch erfüllt. Und wenn Frauen in bestimmten Versicherungen jetzt mehr zu zahlen haben, dann gilt dasselbe auch für Männer in anderen bestimmten Versicherungen, solche, die die Altersvorsorge betreffen zum Beispiel. Dessen ungeachtet gilt aber: Männer füllen die (Renten-, Gesundheits- ) Kassen, Frauen leeren sie. Hier läuft also dasselbe Spiel, wie es Mann und Frau auch privat betreiben: Männer unterhalten Frauen. Privat kann sich ein Mann vielleicht dagegen entscheiden, eine individuelle Frau zu unterhalten, aber gegen das aufoktroyierte System der Transferleistungen von Männern zu Frauen über Versicherungskassen und Steuern kommt er nicht an.
HalloHerrmann!
Vielleicht kommt es auch auf den Blickwinkel an. Vielleicht bin ich tatsächlich was den Lohn betrifft einer Propagandalüge auffgesessen, dannn nennen Sie mir Ihre Quellen. Ich fúr meinen Teil beobachte, dass Frauen immer mehr unter dem Deckmäntelchen der Emanzipation zur Kasse gebeten werden und sie dadurch immer stärker von der Altersarmut bedroht sind. Zum Beispiel die neuen Unisex-Tarife bei den Versicherungen. Frauen müssen jetzt genau so viel wie Männer für ihre Kfz-Unfallversicherung bezahlen, obwohl sie nachgewiesen weniger Schäde verursachen. Es gibt noch mehr solcher Beispiele. Aber Frau wehrt sich nicht. Frauist ja schließlich emanzipiert.
Die übliche Propaganda
Hallo Angelika! Ich habe eine gute Nachricht für Sie! Sie sind
einer feministischen Propagandalüge aufgesessen. Eine Frau, die
arbeitet wie ein Mann, verdient auch wie ein Mann. Die Frage ist nur, ob
sie das auch will...
Also nicht Kunstgeschichte oder Germanistik sondern eine harte
Naturwissenschaft studieren, dann klingelst auch im Geldbeutel. Frau
muss halt mal ihre Neigungen und Wünsche zurückstellen, keinen
Amüsierberuf ausüben sondern tatsächlich arbeiten. Aber
Arbeit ist Qual.
Da schreibt Frau Meyer:
"Der Staat ist unter anderem dafür zuständig, das Land
vor dem Aussterben zu bewahren, den inneren und äußeren
Frieden zu sichern und damit den Wohlstand zu fördern. Wenn sich
herausstellt, daß in einer globalisierten Welt die alten Werte des
Feudalismus, der Diskriminierung der Hälfte der Bevölkerung in
eine untergoerdnete Rolle der VERANTWORTUNG inder Gesellschaft nicht
mehr funktionieren, dann hat der Staat eben die Aufgabe, die
Infrastruktur für ein neues Wertesysem zu schaffen"
Wonach stinkt das denn? In meinen Augen nach Volkskammer, KPDSU und
ähnlichem Totaritalismus. Gut, von daher passt der aktuelle
Radikalfeminismus gut in dieses Ressort, aber wer würde in einem
solchen Staat leben wollen?
Wir auf keinen Fall? DER Staat als Allheilmittel hat noch nie
funktioniert. Wir erleben doch gerade, wie der Staat sich Lobbygruppen
beugt und wie allen voran die RadikalfeministInnen sich zu
StiefelleckerInnen des kapitalistischen Systems entwickeln.
Bloß nicht
Wer küsst schon Edison, wenn das Licht angeht?
So ist das in diesem Leben. Jede heute neue Errungenschaft ist morgen
alt. Auch der Feminismus. Brutal, nicht?
Es gibt keine Unabhängigkeit. Weder vom Ehemann, noch vom
Arbeitgeber, noch vom Staat. Sogar Selbstständige - was von selbst
und ständig kommt - sind abhängig von ihren Kunden, von der
allgemeinen Wirtschaftslage und nicht zuletzt von der Zahlungsmoral.
Was wurde erreicht?
Es wurden massive Keile in die Gesellschaft getrieben. Keile des
Misstrauens, des Egoismus, des Kreisens um das eigene Ego. Es wurde die
Vereinsamung von Menschen vorangetrieben, die sich in etwa 20 Jahren
wirklich zeigen wird, wenn all die "emanzipierten" Männer
und Frauen weit und breit niemanden haben, der für sie sorgen kann.
Dem nicht genug, treibt man nun Keile zwischen Eltern und Kindern. Was
man selbst nicht hat, dürfen andere auch nicht haben, also wird
kübelweise übelster Dreck über die abgeladen, die sich
für gegenseitige Verantwortung entscheiden, die DEN Staat nicht im
Haus haben wollen.
Glasklar!
Sehr schöner Kommentar. An anderer Stelle fand ich einen Artikel
über zunehmende Asexualität, die ein weiterer Aspekt einer
egozentrierten, ach so emanzipierten Gesellschaft ist. Wir sind immer
mehr wie die berühmten Stachelschweine, legen immer mehr Wert auf
schöne, lange Stacheln, weil wir uns angeblich gegen jeden wehren
müssen, Unsere Partner sind Accessoires, jedem gehört
irgendetwas, inklusive des Partners und anderer Subjekte. Vielleicht
legen wir deswegen so viel Wert auf ein tolerantes Bild (von uns), weil
wir in Wahrheit immer mehr selektieren und einem personellem Faschismus
folgen? Es wird die Zeit kommen, über der wir über unser
kindisches Verhalten schmunzeln, unser gegenseitiges Misstrauen und der
psychotische Drang, immer das Beste haben zu müssen.
Und vielleicht kommt dann auch die Zeit, in der wir endlich die
größte Verwirrung erkennen. Allerdings ist die Lust am Drama
aus derAnnahme einer personellen Identität einfach noch zu
verlockend, um transzendiert zu werden.
Der erste Absatz könnte zu dem Gedanken verführen, die Autorin wäre einem Anflug von Vernunft …
erlegen, der Gedanke, daß es klüger sei, sich dem geliebten
Manne zu unterwerfen als einer fremden Entität, ist ja
grundlogisch. Aber das war wohl nur ein Köder, was folgt, ist dann
doch nur wieder billige Propaganda. Woher kommt nur der absurde Gedanke,
Frauen würden das, was sie zur gesellschaftlichen Arbeitsteilung
beitragen, umsonst leisten? Sind sie, im Gegensatz zu Männern, vom
Konsum abgeschnitten? Dürfen sie nicht essen, sich nicht kleiden,
müssen sie auf dem kalten Boden schlafen? Oder ist es nicht
vielmehr so, daß sie im Vergleich zum Manne einen viel
höheren persönlichen Konsum pflegen, manchmal den vielfachen?
Leistet nicht also der Mann einen größeren Teil seines
Beitrages zur gesamten Arbeitsleistung »umsonst«, weil er im
Verhältnis zur Leistung weniger konsumiert?
Man sollte ehrlicherweise zum vorgeschlagenen Experiment also wenigstens
die Gegenprobe machen: Erst eine Woche Generalstreik der Frauen, dann
eine Woche Streik der Männer. Dann werden die Toten gezählt.
Was ist daran klüger??
Wenn der Arbeitgeber sich eine andere sucht, habe ich einen Eintrag im Lebenslauf, wenn mein Mann sich eine andere sucht, habe ich nichts als meinen altersbedingt gesunkenen Marktwert. Unterhaltszahlungen vom Ex sind nur für eine kleine Spitze der Gesellschaft in nennnswerter Höhe leistbar. Für die meisten Frauen ist es bei der aktullen Scheidungsrate völlig irre, sich auf Gedeih und Verderb an ihren Mann zu binden.
"Frau-sein-wollen" entspricht dem Feindbild der FeministInnen. Hier hat Antonia Baum hervoragend
das Problem beschrieben: Wenn die Frau Frau sein möchte, wird sie
von den Kampf-Feministinnen geächtet.
Sie soll sich dem Genderstream "unterwerfen", sonst wäre
sie nur "abhängig".
Dass in einer Beziehung Frau und Mann, wie Mann und Frau, immer beide
voneinander abhängig sind, ist Schwarzer egal. Eine Frau hat - im
Gegensatz zum Mann(!) - die einmalige Möglichkeit, sich ein
sicheres Terrain, alleine durch das Hervorheben ihrer Weiblichkeit, zu
sichern. Ein echtes Weibchen zu sein, ist nichts Negatives, nichts
Abwertendes und schon gar nichts Unterwürfiges. Das können
aber nur "echte Frauen", und Männer eben Dieser,
beurteilen. Echte Frauen pfeifen auch auf den ganzen Genderirrsinn und
verwirklichen sich in Freiheit. Denn entweder werden notwendige Arbeiten
geteilt, oder aber durch das Ausleben der Weiblichkeit hat die Frau
einen Mann, der dafür Angestellte hat :-)
Dafür darf die Frau jedoch nicht den Mann als "Feind"
betrachten und hässlich sein; schade, Frau Schwarzer...
>>nicht den Mann als Feind betrachten und hässlich sein...<<<
Lesen Sie, Herr Eichel, ganz genau: >>den Mann als Feind
betrachten und hässlich sein<<
nur beides zusammen ist der Untergang der Frau ;-)
Aber mit Ihrer Einschätzung kann ich sehr gut leben, da mein
Kommentarteil, auf den Sie sich beziehen, die fast wörtliche
Wiedergabe einer Aussage einer Kollegin(!) ist. Einer richtigen Frau allerdings.
Wie viele Prozent der Frauen in Deutschland...
... schätzen Sie haben Aussichten auf einen Mann, der sich
Angestellte leisten kann? Und würden Sie nicht sagen, dass diese
Frauen dann idR von ihrer genetischen und kulturellen Ausstattung her in
der Lage wären, mit ihrem Leben sinnvollere Dinge anzustellen, als
ein extrateures Accessoire für ihren Mann darzustellen?
Ihr gehässiger kleiner Aussehenskommentar wirft übrigens, das
so nebenbei, ein sehr unvorteilhaftes Licht auf Ihren Charakter, Ihre
Manieren und Ihr Stilgefühl.
Doppelte Lüge - Die falschen Etiketten des angeblichen Feminismus in Deutschland
Zum Einen wäre da das Gendermainstreaming, welches sie im
Wochentakt bevorzugt in Umerziehungsblättern wie SZ oder ZEIT
finden und welches, bei allem vorgeschobenen Lohn- und Quotengesabbel,
natürlich nicht unser Wohl, sondern das Wohl der Auftraggeber, der
Politik und der Arbeitgeberverbände, im Auge hat und auf die
Eingliederung der Frau als Steuerzahlerin und Konsumentin, aber
natürlich auch auf die Zerstörung der Fam. und die
frühzeitigen Kontrolle über den Nachwuchs und entsprechenden
Machtzuwachs des Staates und der Politik abzielt.
.
Zum Anderen haben wir den spez. dt. Feminismus, der bislang
ausschließlich an den Vorteilen der Frauen auf Kosten der
Männer gearbeitet hat und an Gleichberechtigung offenbar nur im
Rahmen des Rosinenpickens interessiert ist.
.
Zählen Sie doch einmal die Artikel in denen man sich für das
Recht des Mannes auf Beruf UND Kind einsetzt oder die Ehen, in denen die
Frau sozial nach unten geheiratet und den Mann vom Karrierezwang befreit hat!
Deutschland macht einen Mentalitätswechsel durch! Freiheit in christlicher Verantwortung.
In Zeiten der FREIEN, globalen Marktwirtschaft heißt es Abschied
nehmen von althergebrachten Familienmodellen. Wir können es uns
ganz einfach nicht mehr leisten, das Alleinverdienermodell und die
Witwenversorgung zu finanzieren. Wenn wir diesen Weg nicht beschreiten,
gerät Deutschland sofort in den Blickpunkt der Ratingagenturen.
Deutschland befindet sicher gerade in einem Mentalitätswechsel.
Deutschland hat sich in vielen internationalen Verträgen
völkerrechtlich verbindlich zur FREIEN Marktwirktschaft und zur
LEISTUNGSGesellschaft bekannt und sich zum Umbau der Gesellschaft zu
einer Dienstleistungsgesellschaft verpflichtet. Die Abkehr vom
Versorgungsstaat hin zu einem schlanken Staat, die Befreiung des
Arbeitsmarktes von allen staatlichen Fesseln und der Verpflichtung zur
Eigenvorsorge ist ein erster Schritt.
Dieser Mentalitätswechsel ist unumkehrbar und ohne Alternative. Wer
etwas anderes will, will nicht nur Sozialismus-Stalinismus, sondern
riskiert Krieg.
Unter einem selbstbestimmten, freien Leben versteht Frau Baum offenbar
vor allem eines ohne Arbeitgeber. Das geht sicher vielen Männern
ebenso. Für Frauen aber bietet es sich an, in die Rolle der
Hausfrau zu schlüpfen, nur dass Frau Baum halt auch nicht gerne
für den Haushalt sorgen möchte. Sie sehnt sich nach dem Leben
als Luxusfrauchen und beschwert sich gleichzeitig darüber, dass von
einem solchen eine gewisse äußerliche Representativität
erwartet wird. Dies ist ein Problemfeld, in das man verwöhnte
Töchter finanziell sicher und gut ausgestatteter Familien prima
hineinerziehen kann - sozusagen als Dauerspannungsfeld des Lebens,
versehen mit dem Aufkleber "Neuer Feminismus".
Frau Jenny Maiwald spricht mir aus der Seele, indem sie schreibt:
"...ich kenne nur wenige Frauen, mit denen ein Gespräch
über Politik oder Wirtschaft überhaupt möglich ist."
Damit fängt es an, meine Damen!
Demagogie und Stimmungen, um seine eigenen Probleme zu verdecken
Mit dem hier gut versteckten Schlachtruf des Hasses auf das andere
Geschlecht, welches sich speist aus persönlichen Einzelerfahrungen
und deren Assoziationen, lassen sich geschickt die Massen mobilisieren.
Die Menschen, die diesen Schlachtruf folgen, werden hinterher verdutzt
darstehen, und sich wundern wie es dazu kam solch einen Schaden zu
erliten zu haben.
Es geht hier um Macht über andere.
Hier wird der Blick geziehlt auf bestimmte Schlüsselreize und
Situationen gelenkt.
Es ist aber nicht so. Es gibt auch schönes zw den Geschlechtern.
Auch im althergebrachten.
Darum geht es aber nicht. Letzendlich zieht diese Art der Beeinflussung
auf Vergrößerung der Abstandes zw den Revolutionären und
ihren Opfern.
Aber so wie hier beschreiben, bekommen wir genau das, wass die 68er
immer wollten.
Zersetzung der Gesellschaft. "Macht kaputt, was euch kaputt macht"
Dass die Linken damit nicht zufreiden waren,
zeigte sich spätenstens mit den Radikalisierungen und der RAF.
Und ich habe mich schon gewundert,
..dass ich diesmal so wenige "Sterne" bekommen habe.
Aber wenn man drüber lacht, wird man auch nicht ernst genmmen.
Wer wischt jetzt den Boden?
Wenn Sie hier "den hier gut versteckten Schlachtruf des Hasses auf das andere Geschlecht"
hören, dann hat einer von uns beiden diesen Artikel falsch verstanden.
Feministinnen tragen die Schuld an ihrer Misere
Mit diesem Beitrag wird klar: Feministinnen sind der Frauen Wölfinnen.
Weder ich, und ganz sicher niemand meines Freundes- oder
Bekanntenkreises zwingt Frauen zu irgendetwas.
Aber woher stammt nun der Druck sich für Schminken zu schämen?
Sich für Sex entschuldigen zu müssen? Arbeiten gehen zu müssen?
Von niemand anderem als den diskutierenden Frauen!
Mir persönlich ist es relativ schnuppe, ob das Gros der Frauen sich
für oder gegen Berufstätigkeit, für oder wider Kinder
entscheidet. Druck erzeugt doch nur die eigene Erwartungs- und (!)
Forderungshaltung von Frauen – pardon – FeministInnen, die
der Frau oktroyieren wie sie frei zu sein haben.
Erschütternderweise vermengt die Autorin allgemeinen
gesellschaftlichen Druck, den leider nicht nur Frauen, sondern mit
Sicherheit auch Männer spüren mit feministischer Repression.
Als unterlägen nur Frauen äußeren Zwängen!
Das männliche Äquivalent zum Schönheitswahn ist der
Erfolgsdruck. Es tut weh, aber der Horizont endet nicht am Tellerrand.
Antonia Baum Jahrgang 1985. Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.
Jüngste Beiträge