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Felicitas Hoppe erhält Büchnerpreis Hasenkind und Löwenritterin

 ·  Felicitas Hoppe erhält den Büchner-Preis. Dass die gravitätische Ehrung dem Luftgeist unserer Literatur Blei an die Ferse hängt, ist nicht zu befürchten.

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Jane Smith
Jane Smith (Nasrim) - 15.05.2012 20:41 Uhr

die richtige Entscheidung?

Ich kenne von Frau Hoppe nur das Buch "Hoppe". Dessen erste Seite ist wunderschön, der Text aber insgesamt schwer lesbar, geschweige denn genießbar. Sehr postmodern das Ganze. Eine Schriftstellerin, die sich darin gefällt zu fabulieren und die das sehr gut kann und die ein feines Sprachgefühl hat. Aber sie ist keine Erzählerin! Ich bin mir nicht einmal sicher, dass sie überhaupt was zu sagen oder zu erzählen hat. Ihren Geschichten kann man nur schwer folgen, der Text ist gekennzeichnet durch Brüche, die den Lesefluss immer wieder schmerzhaft unterbrechen.

Mir schien der Text ein Versuch zu sein, die Arbeitsweise der Engländerin Jeannette Winterson auf zu nehmen, die es ja versteht, die eigene Biographie zum Ausgangspunkt ihrer Erzählungen zu machen. Das erzählerische Niveau von Winterson erreicht Hoppe aber nicht, auch wenn sie sprachlich ebenso gut ist. Sie ist ein fader Abglanz, wenn man Winterson kennt. Schade eigentlich. Und keinen Büchner Preis wert.

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 15.05.2012 13:03 Uhr

Gabs denn noch andere Kandidaten?

Weiss jemand das?

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Jahrgang 1974, verantwortliche Redakteurin für Literatur und Literarisches Leben.

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