10.08.2012 · Den Organspendeskandal und seine Folgen hatte „Beckmann“ in seiner Sendung ins Visier genommen. Die Diskussion blieb über weite Strecken allerdings recht brav. Nur der Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation verkündete erstaunlich selbstbewusste Thesen.
Von Oliver TolmeinRichtlinien für Lesermeinungen
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Heute neue Idee: "...muss der Staat eine unabhängige Behörde schaffen".
Also wenn "der Staat" nun auch in dieser Sache eine neue Behörde schafft, dann würde ich alles daran setzen, meine Organe mit Sicherheit vorausschauend für deren Bürokraten zur nunmehr staatlichen Verschiebung unbrauchbar zu machen!
Es gibt mehr Menschen, die auf eine Transplantation warten. als Spenderorgane. Da kann es doch ungerecht zugehen! Warum also nicht nach der surrealen Methode nach Duchamps argumentieren - "Es gibt keine Lösung, weil es kein Problem gibt."
Absolut zutreffender Schlusssatz
Dank dem Autor für diese gewohnt prägnante gelungene Analyse
einer Talkshow.
Selbstreferenzierte Systeme agieren selbstgerecht und entwickeln
Eigenleben mit Verlust von Fokussierung und Orientierung am eigentlichen Auftrag.
Die Förderung der Organspende und Organzuteilung als menschlicher
Solidarleistung. Schwierig aber lösbar. In Respekt vor Spendern,
deren Angehörigen und wartenden Kranken. Qualifiziert durch hohe
Disziplin in der Wartezeit mit daher besten Voraussetzungen für
bestmöglichen Gesundheitsgewinn.
Weshalb unterstützt die Gesundheitspolitik zu viele
Geschäftsmodelle und zu wenig Berufsethik?
Die Präsidenten der Bundesärztekammer verdienen respektvolles
Gehör, den es geht um einen Kernbereich der Daseinsvorsorge.
Richtschnur sind die Interessen der Kranken, Beitrags- und Steuerzahler.
Und die Realitäten wirksamer Arbeitsbündnisse. Patienten sind
keine Kunden, Heilberufler dürfen keine smarten Eventanimateure sein.
Weniger Gesundheitskommerz, mehr Heilkundekultur!
Ohne an der Diskussion teilnehmen zu wollen, möchte ich doch auf 2 Gesichtspunkte hinweisen
Auch bei noch so ausgefeilten Kontrollen, sollte man aufpassen,
daß man sich nicht "zu Tode" kontrolliert, weil das
nämlich der Tod des Patienten sein wird.
Und ausgerechnet Spanien als Musterland hinzustellen, entbehrt nicht
einer gewissen Komik und kann nur durch Zeitgenossen geschehen, die die
spanischen Verhältnisse nicht aus der Nähe kennen: Sowohl in
der Politik, als auch in der Administration und schon auf jeden Fall in
der Medizin spielt Geld (auch in Form von Korruption) eine nicht
unwichtige Rolle. Die bewusste Vermischung von Sozialversicherung und
privater Medizin lässt unendlich viele "Spielchen" zu.
Obwohl ich hier in Spanien auch sozialversichert bin, nehme ich doch
durchaus gerne private Kliniken in Anspruch, was bedeutet, daß
mein Vertrauen in die medizinischen Leistungen der Sozialversicherung
beschädigt worden ist.
Dieses System kann nicht funktionieren
Allein die "Soziale Kontrolle" in der üblichen
Krankenhaushierarchie ist völlig absurd.
Es müssen möglichst viele Leute eingebunden werden. Zwei
Ärzte tendieren dazu, sich gegenseitig zu schützen. Es
müssten ganze Gruppen oder Teams entscheiden.
Was man aus diesen Kreisen unter der Hand hört ist nicht besonders angenehm.
Und die Mitarbeiterstrukturen, soziale Kontakte, Abhängigkeiten,
Ungangsformen und Bestimmungen zur Verschwiegenheit verhindern eine Aufklärung.
Dieses System zu schützen, um die Spender nicht zu verschrecken,
ist der falsche weg.
Es sind weitere Fälle zu erwarten, wenn man mal genauer hinschaut!
Die DSO und der genante Herr haben versagt.
Aber nicht doch,es ist ein Betrugsskandal, diesen Herrschaften gehören eingesperrt und es muß Überprüft werden, ob nicht dadurch auch Menschen sterben mußten, und das wäre Mord , da aus Gewinnsucht der Tod eines oder mehrer Menschen billigend in kauf genommen wurde !
Eine sehr oberflächliche Diskussion auf Kosten der Patienten!!!!
Wie Naiv sind denn diese Funktionsträger. Was soll diese Schönfärberei. Muss in Deutschland eigentlich immer wenn es schon zu Spät ist ein Kontrollsystem eingesetzt werden. Die Sorgfaltspflicht liegt bei allen. die mit den Organspenden zu tun haben. Dazu gehören die Geschäftsführungen der Krankenhäuser, die Bundes / Ärztekammer, Eurotransplant. Wozu sind diese eigentlich da, die Sorgfaltspflicht gegenüber dem Bürger zu vertreten. Meiner Meinung nach ist das eine sehr Oberflächliche Diskussion, die dem Bürger vorgeführt wird.