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FAZ.NET Fernsehkritik „Wir haben keinen Organspendeskandal“

 ·  Den Organspendeskandal und seine Folgen hatte „Beckmann“ in seiner Sendung ins Visier genommen. Die Diskussion blieb über weite Strecken allerdings recht brav. Nur der Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation verkündete erstaunlich selbstbewusste Thesen.

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Dr. Michael Menzel

Heute neue Idee: "...muss der Staat eine unabhängige Behörde schaffen".

Also wenn "der Staat" nun auch in dieser Sache eine neue Behörde schafft, dann würde ich alles daran setzen, meine Organe mit Sicherheit vorausschauend für deren Bürokraten zur nunmehr staatlichen Verschiebung unbrauchbar zu machen!

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Stefan  Michl

Egal

Es gibt mehr Menschen, die auf eine Transplantation warten. als Spenderorgane. Da kann es doch ungerecht zugehen! Warum also nicht nach der surrealen Methode nach Duchamps argumentieren - "Es gibt keine Lösung, weil es kein Problem gibt."

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Klaus Michael Strauss

Absolut zutreffender Schlusssatz

Dank dem Autor für diese gewohnt prägnante gelungene Analyse einer Talkshow.

Selbstreferenzierte Systeme agieren selbstgerecht und entwickeln Eigenleben mit Verlust von Fokussierung und Orientierung am eigentlichen Auftrag.

Die Förderung der Organspende und Organzuteilung als menschlicher Solidarleistung. Schwierig aber lösbar. In Respekt vor Spendern, deren Angehörigen und wartenden Kranken. Qualifiziert durch hohe Disziplin in der Wartezeit mit daher besten Voraussetzungen für bestmöglichen Gesundheitsgewinn.

Weshalb unterstützt die Gesundheitspolitik zu viele Geschäftsmodelle und zu wenig Berufsethik?
Die Präsidenten der Bundesärztekammer verdienen respektvolles Gehör, den es geht um einen Kernbereich der Daseinsvorsorge.

Richtschnur sind die Interessen der Kranken, Beitrags- und Steuerzahler. Und die Realitäten wirksamer Arbeitsbündnisse. Patienten sind keine Kunden, Heilberufler dürfen keine smarten Eventanimateure sein.

Weniger Gesundheitskommerz, mehr Heilkundekultur!

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Rolf-Dirk Maehler

Ohne an der Diskussion teilnehmen zu wollen, möchte ich doch auf 2 Gesichtspunkte hinweisen

Auch bei noch so ausgefeilten Kontrollen, sollte man aufpassen, daß man sich nicht "zu Tode" kontrolliert, weil das nämlich der Tod des Patienten sein wird.
Und ausgerechnet Spanien als Musterland hinzustellen, entbehrt nicht einer gewissen Komik und kann nur durch Zeitgenossen geschehen, die die spanischen Verhältnisse nicht aus der Nähe kennen: Sowohl in der Politik, als auch in der Administration und schon auf jeden Fall in der Medizin spielt Geld (auch in Form von Korruption) eine nicht unwichtige Rolle. Die bewusste Vermischung von Sozialversicherung und privater Medizin lässt unendlich viele "Spielchen" zu. Obwohl ich hier in Spanien auch sozialversichert bin, nehme ich doch durchaus gerne private Kliniken in Anspruch, was bedeutet, daß mein Vertrauen in die medizinischen Leistungen der Sozialversicherung beschädigt worden ist.

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Klaus Letis

Dieses System kann nicht funktionieren

Allein die "Soziale Kontrolle" in der üblichen Krankenhaushierarchie ist völlig absurd.

Es müssen möglichst viele Leute eingebunden werden. Zwei Ärzte tendieren dazu, sich gegenseitig zu schützen. Es müssten ganze Gruppen oder Teams entscheiden.

Was man aus diesen Kreisen unter der Hand hört ist nicht besonders angenehm.
Und die Mitarbeiterstrukturen, soziale Kontakte, Abhängigkeiten, Ungangsformen und Bestimmungen zur Verschwiegenheit verhindern eine Aufklärung.

Dieses System zu schützen, um die Spender nicht zu verschrecken, ist der falsche weg.
Es sind weitere Fälle zu erwarten, wenn man mal genauer hinschaut!

Die DSO und der genante Herr haben versagt.

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Reinhard Szimm
Reinhard Szimm (hotroad) - 10.08.2012 08:25 Uhr

kein Organspende-Skandal

Aber nicht doch,es ist ein Betrugsskandal, diesen Herrschaften gehören eingesperrt und es muß Überprüft werden, ob nicht dadurch auch Menschen sterben mußten, und das wäre Mord , da aus Gewinnsucht der Tod eines oder mehrer Menschen billigend in kauf genommen wurde !

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Guenter Puffer

Eine sehr oberflächliche Diskussion auf Kosten der Patienten!!!!

Wie Naiv sind denn diese Funktionsträger. Was soll diese Schönfärberei. Muss in Deutschland eigentlich immer wenn es schon zu Spät ist ein Kontrollsystem eingesetzt werden. Die Sorgfaltspflicht liegt bei allen. die mit den Organspenden zu tun haben. Dazu gehören die Geschäftsführungen der Krankenhäuser, die Bundes / Ärztekammer, Eurotransplant. Wozu sind diese eigentlich da, die Sorgfaltspflicht gegenüber dem Bürger zu vertreten. Meiner Meinung nach ist das eine sehr Oberflächliche Diskussion, die dem Bürger vorgeführt wird.

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