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Projekt Familie : Liebe Leserin, lieber Leser,

In England ist es so: Wer etwas auf sich hält, muss sein Kind auf die Privatschule schicken. Bild: Getty

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          manchmal scheinen alle genau zu wissen, was das Beste für Kinder ist – und man selbst kann erst mal nur verwirrt zuhören. So ging es der Mutter eines Sohnes, die in diesem Fplus-Text berichtet, dass in ihrer Umgebung alles voller Verfechter von Privatschulen war. „Als er dann in den Kindergarten kam, traf ich bereits in den ersten Tagen Mütter, die mit Listen von Privatschulen hantierten und sich beim Abholen über die Schulfrage austauschten. Im Nachhinein habe ich das Gefühl, dass ich mich in den drei Jahren Kindergarten über nichts anderes unterhalten habe als darüber, wo unser Kind mal auf die Schule gehen wird.“

          Das Thema beschäftigt viele, denn die staatlichen Schulen haben durchaus ihre Schwächen. Aber die Privatschulen ebenfalls, und zwar über die hohen Kosten hinaus. „Geht es meinem Kind wirklich besser in einem Umfeld, in dem die Kinder vielleicht viermal im Jahr in den Urlaub fahren und teure Markenklamotten tragen? Und ist es wirklich so, dass es auf Privatschulen keine verhaltensauffälligen Kinder gibt?“ Über welche Umwege ihr Sohn schließlich doch auf einer Regelschule landete und wie die ganzen Privatschul-Anhänger in ihrem Bekanntenkreis das sehen, hat die anonyme Mutter unserer Kollegin Anke Schipp erzählt.

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          Eine schönen Sonntag!

          Ihre Redaktion

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