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Europameister Spanien Herrlicher Fußball, von Herren gespielt

 ·  Manchmal ist Verlieren wichtiger als Gewinnen. Der spanische Nationaltrainer Vicente del Bosque steht für Arbeit, Demut und Bescheidenheit. Sein Land hat diesen Wertekatalog jetzt vor sich.

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Ernest Salez

Seele und Wirtschaft

Dem Autor ist es gut gelungen, die spanische Seele zu erkunden. Die Gegensätze zwischen "Señor" und ""Señorito", zwischen innerer Vornehmheit und Großsprechertum, erlauben den Lesern der FAZ (auch wenn sie Spanier sind) Spanien besser zu erkennen.

Wenn man geht von der Seele zur Wirtschaft geht, kann die Information über Spanien verbessert werden, besonders was die "Fundamentals" anbelangt. Was ist mit der Leistungsbilanz seit 2008 passiert? Warum brauchen die private Banken (fast) kein staatliches Geld, und warum sind so viele ehemalige Sparkassen (bis kürzlich von den regionalen Politikern kontrolliert) marode? Es ergibt sich eine komplexe Realität, die einfache Schadenfreude nicht befriedigen kann.

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Faruk Yalcin Dinc

Muchas Gracias, Seniores!

Spanische Fußballmanschaft hat der ganzen Welt gezeigt, dass Fußball in erster Linie keine Arbeit und Kampf sonder ein SPIEL ist.. So wie es die Spanier - anscheinend wenn sie es wollen; es gab ja auch weniger schöne Spiele von ihnen - spielen, ist es auch ein schönes und intelligentes Spiel.. Eine rictige Augenweide.. Nochmal Muchas Gracias..

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Frank Tron
Frank Tron (HerrFrank) - 03.07.2012 11:11 Uhr

Nicht übertragbar

Natürlich ist das eine Mannschaft, die in die Geschichte eingehen wird. Das war aber schon vor dem Turnier klar.

Es ist schon bezeichnend, dass südländischer (guter) Fußball nicht auf andere Leistungen übertragbar ist - für deren Misslingen Nordländer wie Deutschland nun haften.

Fußball ist natürlich Vergnügen, keine Arbeit.

Was ist mich gerade frage: Wenn es zu heiß ist zum Arbeiten, warum dann nicht für Fußball?
Ok, die Antwort steht oben. :-)

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Mario Patzig
Mario Patzig (PMario) - 03.07.2012 09:49 Uhr

Gegentor?

Auch wenn alle Medien das gebetsmühlenartig verbreiten, die "1000 Minuten ohne Gegentor" sind schlichtweg falsch. Vielmehr hat die Squaddra Azurra, die im Finale so sang- und klanglos eingegangen ist, den - wie ich neidlos zugeben muss - fantastisch spielenden Iberern ein 1:1 abgerungen. Und das ist m.E. doch eindeutig ein Gegentor ;-)

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.07.2012 11:34 Uhr
Mario Patzig
Mario Patzig (PMario) - 03.07.2012 11:34 Uhr

K.O.!

Sie haben Recht, dann hat der FAZ- Autor (im Gegensatz zum Großteil seiner Kollegen) das richtig dargestellt...
Sollte auch keine Kritik sein, sondern nur eine Korrektur, denn schließlich ging es dem Autor ja eher um den Vergleich Fussball - Politik.
Und da ist eher Frage, was würde es bedeuten, wenn wir das auf Dtl. übertragen:
In Quali überragend, in Vorrunde top, Viertelfinale (gegen einen eher schwachen Gegner) auch noch sehr gut und dann als es ernst wurde, eingebrochen ...

Weitere Gedankenspiele sind jedem frei gestellt...

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Klaus-Dieter Berger

Der geneigte Leser

las aber "In diesem Sinn hat Fußballspanien in den K.-o.-Runden der drei letzten großen Turniere überhaupt keine Schulden gemacht:"

Und wenn mich nicht alles täuscht war das 1-1 in einem Vorrunden-Spiel, das eben keinem K.-o.-Spiel entspricht.

In sofern ist ihre Kritik falsch, der Autor hat Recht.

Also versuchen sie erst einmal den ganzen Text in sich aufzunehmen, bevor Sie anderen Fehler unterstellen.

Freundliche Grüße

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Monika Lorenz

Warum liest man diese Lobes-Hymnen

erst jetzt nach dem Finalspiel ?
Das wäre doch schon vorher der Feststellung und Bewunderung wert gewesen.
Oder war man sich doch nicht so sicher, dass dieses System gegen Balotelli-Sturm-und-Drang Bestand haben würde ?

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Walter Ringler

Toller Artikel!!

Menschlich,
Sportlich,
Gesellschaftlich!
Spanische Medien setzen den Schwerpunkt der Relexion bestimmt ganz anders.

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Thomas Seifert

Verlieren? Wir doch nicht!

"Del Bosque und seine Mannschaft sind nicht deswegen ein Vorbild für die spanische Gesellschaft, weil sie gewonnen haben, sondern, weil sie den Erfolg nur mit ihren Mitteln und einem sorgfältig erarbeiteten Stil suchen."
.
Sollte das nicht auch für andere Nationen als nur die Spanier gelten? Bei uns will man ja - Hauptsache: Erfolg! Um jeden Preis!! - mittlerweile schon das Erbe der Jeremies und ähnlicher Fußballgötter wiederbeleben.

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Karl-Heinz Klär

Über Spanien mit Herz und Verstand

Was für ein Artikel! Paul Ingendaay ist ein vorzüglicher Korrespondent, mit diesem wunderbaren, treffenden Stück hat er es einmal mehr bewiesen.

Ein kritischer Beobachter lässt sich keinen Sand in die Augen streuen, aber er denunziert nicht.

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Herbert Naß

Fußball-EM

Ein wunderbarer Artikel, der überzeugend die Ideale des Sports - insbesondere des Mannschaftssports - darstellt. Ein Lehrbeispiel für erfolgreiche Jugendarbeit. Den Vergleich der nationalen Mentalitäten kann sich jeder Leser selber bilden. Meines Erachtens bleibt für uns/Deutschland noch viel zu tun.

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Jose M. Iglesias

Volltreffer!

Lieber Herr Ingendaay!

Ich gratuliere zu diesem Artikel.

Ihrem Kommentar über die Vetternwirtschaft, Korruption und
Günstlingspolitik auf vielen Ebenen in der spanischen
Gesellschaft (und insbesondere an den spanischen
Universitäten) ist vollinhaltlich zu zustimmen.

Volltreffer!

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Jahrgang 1961, Feuilletonkorrespondent für Spanien und Portugal mit Sitz in Madrid.

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