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Europäischer Filmpreis 2001 : Frühe Ehrung für Ewan McGregor

  • Aktualisiert am

Ewan McGregor mit Filmpreis Bild: AP

Der Brite Ewan McGregor ("Moulin Rouge") wird für seinen Beitrag zum Weltkino ausgezeichnet.

          Die legendäre britische Comedygruppe „Monty Python“ und der „Moulin Rouge“-Star Ewan McGregor gehören zu den Gewinnern
          des Europäischen Filmpreises 2001.

          Die Europäische Filmakademie teilte am Freitag mit, dass die Python-Truppe um die Comedians Terry Jones, Terry Gilliam und John Cleese bei der Filmpreis-Gala am Samstag in Berlin den "Europäischen Filmpreis für ein Lebenswerk" erhält. Die Anarcho-Komiker von „Monty Python“ werden damit für eine große Anzahl sehr erfolgreicher TV- und Kinofilme geehrt, zum Beispiel für „Das Leben des Brian“, „Die Ritter der Kokosnuss“, „Brazil“ und „Ein Fisch namens Wanda“.

          Ein Beitrag zum Weltkino

          Der britische Schauspieler Ewan McGregor („Trainspotting“) erhält für seine Rolle als liebeskranker Poet an der Seite von Nicole Kidman in Baz Luhrmanns Film „Moulin Rouge“ den Preis für einen "Europäischen Beitrag zum Weltkino".

          In insgesamt 16 Kategorien wird der 14. Europäische Filmpreis, der "europäische Oscar", vergeben. Stars wie Isabelle Huppert, Moritz Bleibtreu, Nanni Moretti, Charlotte Rampling und Til Schweiger werden zu der Gala im Neuen Tempodrom in Berlin erwartet. Insgesamt acht Filme konkurrieren um den Hauptpreis, die Auszeichnung als "Bester Europäischer Film des Jahres".

          Deutschland schickt Oliver Hirschbiegels beklemmenden Psychothriller „Das Experiment“ mit Moritz Bleibtreu ins Rennen. Zu den Favoriten zählen die französische Romanze „Die fabelhafte Welt der Amélie“ von Jean-Pierre Jeunet, die Elfriede-Jelinek-Verfilmung „Die Klavierspielerin“ des Österreichers Michael Haneke und das bereits in Cannes mit der „Goldenen Palme“ ausgezeichnete italienische Familiendrama „Das Zimmer meines Sohnes“ von Nanni Moretti.

          Nominiert sind außerdem die britische Komödie „Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück“ von Sharon Maguire und der französische Berlinale-Gewinner „Intimacy“ von Patrice Chereau. Ebenfalls Chancen auf die Trophäe haben der dänische Dogma-Film „Italienisch für Anfänger“ von Lone Scherfig und der spanische Psychothriller „The Others“ mit Nicole Kidman von Alejandro Amenabar.

          Als beste Darsteller sind unter anderem Michel Piccoli („I'm Going Home“), Audrey Tautou („Die fabelhafte Welt der Amélie“), IsabelleHuppert („Die Klavierspielerin“), Ben Kingsley („Sexy Beast“) und Charlotte Rampling („Unter dem Sand“) nominiert. In der Kategorie "Bester Nichteuropäischer Film" sind unter anderem „Moulin Rouge“ (Australien/USA) sowie die iranischen Spielfilme „Kandahar“ von Mohsen Makhmalbaf und „Baran“ von Majid Majidi vertreten.

          Rund 1.500 Gäste werden an der Filmpreis-Gala im Neuen Tempodrom am Anhalter Bahnhof teilnehmen. Seit 1988 wird der Europäische Filmpreis abwechselnd in Berlin und einer anderen europäischen Metropole verliehen.

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