22.11.2005 · Erfolg für deutsches Fernsehen: Die ZDF-Dokumentation „Das Drama von Dresden“ über die Bombardierung der Elbstadt vor 60 Jahren ist mit einem Internationalen Emmy ausgezeichnet worden.
Die ZDF-Dokumentation „Das Drama von Dresden“ über die Bombardierung der Elbstadt vor 60 Jahren ist in der Nacht zum Dienstag in New York mit einem Internationalen Emmy ausgezeichnet worden.
Regisseur Sebastian Dehnhardt und ZDF-Historiker Guido Knopp nahmen bei dem Galaabend im Hilton-Hotel in Manhattan die Auszeichnung für die beste Dokumentation entgegen. „Das ist der letzte Preis, den ich unbedingt noch gerne haben wollte. Er zeigt, daß Dokumentationen aus Deutschland im internationalen Vergleich bestehen können“, sagte Knopp nach der Verleihung. „Das Drama von Dresden“ setzte sich gegen drei andere Produktionen aus Chile, Frankreich und Dänemark durch.
Die Dokumentation schildert aus der Sicht von Dresdnern, Amerikanern und Briten die Bombardierung der Elbestadt vor über 60 Jahren. Vor zwei Jahren war Dehnhardts Trilogie „Stalingrad“ ebenfalls für einen Internationalen Emmy nominiert worden, damals allerdings leer ausgegangen.
Deutsche Comedy überzeugte dagegen diesmal nicht: Weder die ARD- Vorabendserie „Berlin, Berlin“ noch die RTL-Sketch-Serie „Ohne Worte“ mit Bastian Pastewka konnte einen Preis mit nach Hause nehmen. Die Internationale Fernsehakademie zeichnete stattdessen die britische Serie „The Newsroom“ aus. Im vergangenen Jahr hatte „Berlin, Berlin“ einen Internationalen Emmy gewonnen.