http://www.faz.net/-gqz-7532z

Elbphilharmonie : Hamburg will mit Hochtief weiter bauen

  • Aktualisiert am

Alter Baukonzern, neues Angebot: Hochtief baut weiter an der Hamburger Elbphilharmonie Bild: dapd

Seit einem Jahr ruhen die Bauarbeiten an der Hamburger Elbphilharmonie fast vollständig. Jetzt hat der Baukonzern Hochtief der Stadt ein Angebot gemacht, das der Bürgermeister „wirtschaftlich vernünftig“ nennen und annehmen konnte.

          Trotz jahrelangen Streits um Kostenexplosionen und Zeitverzögerungen will die Stadt Hamburg die Elbphilharmonie mit dem Baukonzern Hochtief gemeinsam zu Ende bauen. Hochtief habe der Stadt ein Angebot gemacht, das spektakuläre Konzerthaus im Hafen für 198 Millionen Euro Mehrkosten zusammen mit den Architekten Herzog & de Meuron zu Ende zu bauen, sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) an diesem Samstag nach einer Sondersitzung des Senats im Hamburger Rathaus.

          Gleichzeitig verzichtet Hochtief auf sämtliche Nachforderungen und übernimmt das alleinige Risiko. „Das ist ein Vorschlag, der wirtschaftlich vernünftig ist und falls es teurer wird, sind es nicht die Risiken der Stadt, sondern die von Hochtief“, sagte Scholz. Seit Jahren streiten sich die Stadt und der Essener Baukonzern über explodierende Kosten und Zeitverzögerungen beim Bau der Elbphilharmonie. Seit einem Jahr ruhen die Bauarbeiten nahezu vollständig.

          Sollte das Konzerthaus die Steuerzahler zunächst 77 Millionen Euro kosten und 2010 fertig sein, liegen die Gesamtkosten nun für das komplette Gebäude mit Hotel und Parkhaus bei 575 Millionen Euro. Abnahmereif fertiggestellt werden soll das Konzerthaus nach neuer Planung bis zum 31. Oktober 2016; die Eröffnung ist für Frühjahr 2017 geplant.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Premierminsiterin Theresa May will für Neuwahlen gerüstet sein.

          Brexit : May lässt offenbar Nofallplan für Neuwahlen ausarbeiten

          Weil ihre Pläne in der EU auf starken Widerstand stoßen, spielt die Premierministerin laut einem Bericht offenbar Neuwahlen durch. Damit könnte sie sich die Rückendeckung in der Bevölkerung für ihre Brexit-Forderungen holen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.