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Einstweilige Verfügung Papst gegen „Titanic“

 ·  Der Vatikan erwirkt vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin „Titanic“. Titelbild und Rückseite der aktuellen Ausgabe dürfen nicht weiter verbreitet werden.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (78)

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Michel Cremer

Johannes Paul II. und die "Schwächen" des Alters - Grund für das Handeln des Papstes?

Mancher mag es Benedikt als Humorlosigkeit ankreiden, gegen diese Art von Satire vorzugehen.
Vielleicht lohnt es aber, kurz innezuhalten und an den letzten Papst zu denken. Johannes Paul II., gegen Ende seines Lebens von den Schwächen des Alters sichtbar gezeichnet,- möglich, dass Benedikt vielmehr sein Ansehen schützen wollte als das seinige. Denn wer an diesen großen alten Mann in seinem Rollstuhl und an all seine Gebrechlichkeit zurückdenkt und dann sich das Cover vor Augen führt, - ... Wohl war, körperliche Gebrechen, die Hinfälligkeiten des Alters, eignen sich denkbar schlecht für eine Satire!
Abgesehen davon sollte man bedenken, dass dem Aspekt der (körperlichen) Reinheit in der jüdischen und auch in der christlichen Religion eine nicht unerhebliche Bedeutung zukommt.
Das Bild mag harmlos erscheinen, wenn man den Focus erweitert, muß es dies nicht mehr sein. Insofern ist die Reaktion des Vatikan nachvollziehbar.

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Frank Sperling

Hat das Istituto per le Opere di Religione (auch Vatikanbank genannt) ...

Anteile am Titanic-Verlag ? Man könnte es fast meinen. Das juristische Vorgehen erhöht die Auflage, sonst nichts. Fallen einem doch schnell die widersinnigen Kampagnen alter Kleriker gegen Verhütung und Frauen ein.

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Axel Julius

Reaktion ist die eigentliche Satire

Da es sich bei dem Magazin "Titanic" bekanntermaßen um ein Satirezeitschrift handelt, wirkt das Vorgehen des Vatikans äußerst befremdlich, dass man Satire (ob nun gute oder schlechte, das steht gar nicht zur Debatte) nicht vom Rest des Blätterwaldes zu unterscheiden weiß, zeigt wie weit man dem "normalen Leben" nach wie vor entrückt ist.
"Titanic" tarnt sich ja schließlich nicht und gibt nicht vor, etwas die "Times" zu sein.
Das Ratzinger so intolerant sein soll, dass einem die Krawalle um die Mohammed Karikaturen gleich durch die Gehirnwindungen dümpeln ist mehr als beschämend und zeigt, dass sich die Religionen und ihre Fanatiker in nichts nachstehen.
Eine "Fanta- und Schokoaffäre" ruft den Anwalt auf den Plan. Das sind die Kreuzzüge des 21. Jahrhunderts. Dabei gäbe es für den Papst so manche Schlacht, die er in den eigenenen Reihen schlagen müsste.

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Matthias Stemme

Auflage?

Alle Jubeljahre wenn die Auflage der Titanic sinkt versucht die Redaktion mit mehr oder weniger schmissigen Ideen die Zeitschrift für kurze Zeit ins öffentliche Interesse zu heben.
Mal gelingt es, mal gelingt es nicht. Insofern ist die Aufmerksamkeit die der Vatikan dieser speziellen Ausgabe gezollt hat genau das was die Macher des Satire-Blattes erhoffen durften.

Ob das einer der guten (nicht "erfolgreichen") Versuche in dieser Richtung war darf jeder selbst beantworten. Aber selbst als Religions- und im besonderen Kirchenkritiker muß man das nicht witzig finden. Wie erwähnt ging es darum dabei wohl aber auch kaum.

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Jonas Brinkmann

Titanic muss globaler denken

Wie wäre es einmal mit einem Ständchen an den Pilgertagen in Mekka?
Dort würde ein einfallsreich gestaltetes Cover sicherlich auf Resonanz stoßen.
Und die Titanic wäre zu Recht in aller Munde.
Satire funktioniert nur, wenn ein ethisches Surplus erkennbar bleibt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 13:03 Uhr
Cornelia  Holtmann

Das haben Sie wirklich gut auf den Punkt gebracht, Herr Brinkmann.

...

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Kai Schraube

Ziemlich dünn, arg geschmacklos - aber auch irgendwie beruhigend

Denn die Frage der Grenzüberschreitung wird in diesem Land zwischen den Beteiligten vor Gerichten geklärt, die Kirche droht deshalb aber nicht mit Exkommunikation oder ruft zur Gewalt auf.

Das ist bei anderen Religionsgemenschaften, die ja angeblich auch zu Deutschland gehören, durchaus anders...

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Bianca Flottmann Flottmann

Ging leider voll danaben

Ich bin ein grosser fan von Titanic aber ab und an geht es mal zu weit so wie in diesem Fall. Ich finde es recht geschmack- und repektlos.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.07.2012 17:44 Uhr
Martin Frosch
Martin Frosch (totalk) - 11.07.2012 17:44 Uhr

Der Papst ist ein Mensch wie jede andere, nicht weniger - aber vor allem nicht mehr.

warum? nur weil es den PAPST getroffen hat?
viele Menschen sind da plötzlich empfindlich, warum eigentlich?
achso stimmt ja, man kommt ja in die Hölle wenn man Satire macht und/oder darüber lacht.
auch der Papst ist ein Mensch wie JEDER andere auch.
steht sogar in der Bibel.

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Ralf Vormbaum

Urgrund des Hasses

In einer Zeit, in der die selbsternannten Kultureliten den höchsten Ausdruck des Kulturellen im Widerlichen sehen, kann einen diese neuerliche Entgleisung eines der Niedertracht reichen Satireblattes nicht mehr entsetzen. Primitivität ist in unserer Gesellschaft längst salonfähig geworden, wie man auch an einigen Kommentaren zum Artikel und in der Presse wahrnehmen kann. Die klammheimliche Freude, mit der einige "aufgeklärte" Geister die Herabsetzung des Papstes kommentieren, zeugt von einer Borniertheit des Geistes, wie sie Fundamentalisten eigen ist, die nur gelten lassen, was sich in ihr Weltbild fügt. Die Engstirnigkeit feiert sich dann auch noch als Befreiungsakt und zwar von jeglicher Sittlichkeit, als ob dies tatsächlich eine erstrebenswerte Kulturleistung wäre. Da erhebt sich kein Geist, sondern er sinkt hinab auf den Urgrund des Hasses.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.07.2012 18:32 Uhr
Ralf Vormbaum

Herr Raab,

offensichtlich haben Sie ein Problem damit, mir den "Witz" des Titelblattes der Titanic zu erklären. Ich verstehe immer noch nicht, was Sie und andere an der Fotomontage witzig finden.

Die Unterstellung der Papst sei inkontinent oder Inkontinenz als solche?

"Jedenfalls habe ich deutlich den Eindruck, sie reden gar nicht zu mir, sondern zu etwas, was sie sich so unter mir vorstellen wollen (einen Zitat "dummen Kerl" z.B.), um mal wenigstens noch den Popanz zu erklären."

Es tut mir leid, wenn Sie sich angesprochen fühlten, ich ahnte nicht, dass Sie sich derart eng mit der Titanic identifizieren.

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Ralf Vormbaum

Ach so, der Papst hat also auf die arme Titanic eingeschlagen!

Eine primitive Herabsetzung ist also ein Popanz?

Na, dann seien Sie doch mal so nett und erklären konkret(!), worin denn die Pointe bei der Fotomontage liegt und welche Art des "Witzes" da angesprochen wird.

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Ralf Vormbaum

Wie man´s nimmt Herr Raab,

für Adorno ist der Okkultismus gerade kein Phänomen des Christlichen sondern die "Religion" der dummen Kerle, deren Dummheit wesentlich über das Okkulte hinausreicht. Daher schrieb ich ja auch vom Geist der dummen Kerle. Dass Ihnen der Zusammenhang nicht klar ist, mag ich gerne glauben, auch dass es Ihnen mit der "Pabst"kritik sehr pressierte.

Wäre es nur eine Satire über den Papst(!), es wäre achselzuckend zu ertragen, aber im Gewande des "Humors" bedient man sich doch der ekelhaftesten Klischees des Alters und seiner Gebrechen. Die Titanic wusste ja auch schon mit der Herabsetzung von Behinderten bei ihren Fans zu punkten.

Als ob es nicht ebenso einen Fundamentalismus atheistischer Prägung gäbe, mit ausgeprägtem Hass auf die Katholische Kirche, sieht man sich in der richtigen Weltanschauung, die jeden noch so geschmacklosen Tabubruch erlaubt. Selbst wäre man natürlich schon bei Petitessen sehr verschnupft.

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Ralf Vormbaum

Ihr Kommentar

bestätigt meinen Befund. Wo Witz reklamiert wird, meint man die billige Zote und wo man Freiheit reklamiert, sehe ich den Geist der "dummen Kerle", wie es weiland mal Adorno so treffend ausdrückte.

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Christian Ullmann

bzgl. Titanic und Religionen

wenn hier behauptet wird die Titanic messe hier mit einerlei Mass und mache sich lediglich am Christentum zu schaffen, muss ich aufs entschiedenste widersprechen.
Ich erinnere hier an den Mohammed-Ähnlichkeitswettbewerb zur Frankfurter Buchmesse (Gastgeber Türkei) oder die Titanic Muslimbrüder auf dem Cover (zwei sich küssende Männer) etc.
Man kann hier sehr deutlich erkennen das derartige Kommentare sehr oft empfohlen werden.
Das müssen demnach also Personen sein, welche die Titanic nicht regelmäßig in der Hand halten geschweige den lesen, aber trotzdem eine gefestigte Meinung darüber haben.
Ich würde soetwas durchaus als Vorurteil bezeichnen und wundere mich schon weshalb hier Meinungen, ohne anscheinend selbst vom Sachverhalt Kentniss zu haben empfohlen werden, nur weil sie einem selbst passen. Aber vielleicht sind ja auch da wieder Vorurteile im Spiel.

Ich bin durchaus der Ansicht Satire muss weh tun und darf keine Grenzen haben, auch wenn das zuweilen weh tut.

Gruß

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Thorsten Seßler
Thorsten Seßler (those1) - 11.07.2012 02:30 Uhr

Niveaulos

Bis zwar alles andere als ein Freund dieser Organisation und ihres Chefs, aber das Beschriebene zeugt einfach nur von Niveaulosigkeit. Witzig und eher im Geiste der früheren "Titanic" wäre es in diesem Zusammenhang gewesen, ein Bild von einem Chorknaben zu nehmen, der einem Priester in die Augen sieht, und das mit dem Text „Ich mag’s zärtlich!“ der Plakatwerbung zu garnieren, die einen dieser Tage erschlägt ...

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Tyler Durden Volland

@Carsten Berg: Ja, das kann man so sehen, aber.....

Ich habe bereits angeboten die verantwortlichen Herren der Titanic bei der Verhandlung vor dem jüngsten Gericht zu vertreten.

Wir werden nachweisen, dass die Fa Vatikan den Namen ihres Gründers seit 2000 Jahren zu völlig anderen Interessen missbraucht hat, als dieser beabsichtigte.

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Karl S. Walter

Sie haben Recht, Herr Müller - 10.07.2012 20:10 Uhr

Sie haben Recht in allen Punkten. Von »gutgemeinten« Lösungsvorschlägen halte ich indes nicht viel.

N. b. sind die Titanic-Montagen unterirdisch abstoßend und schlecht, genauso wie damals die meisten Mohammed-Karikaturen. Dennoch: Satire darf alles. Auch eklig, respektlos und unterirdisch blöd sein. Man muss sie ja nicht mögen.

Um so törichter ist es, durch sinnloses Herumgeklage missliebigen Veröffentlichungen eine Riesenpotenzierung zu geben. Jürgen Klinsmann hat 2009 - anwaltlich schlecht beraten - durch eine Klage gegen eine grottenschlechte Montage mit seinem Gesicht in der TAZ überschlägig ca. 35 Mio. Kontakte erzeugt. Die Auflage der TAZ liegt so bummelig bei 50.000, das entspricht weniger als 150.000 Kontakten (also potenziellen Betrachtern der Montage).

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Ulrich Becker

Das ist ja ein Heidenspaß

wenn man bedenkt, was für Zumutungen sich die Gottlosen sonst so vom Stellvertreter Christi gefallen lassen müssen. Da wäre sicher die eine oder andere einstweilige Verfügung fällig, wenn die das ernster nehmen würden.

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Max Rapp
Max Rapp (maxrapp) - 10.07.2012 23:19 Uhr

Titanic&Satire

Satiriker stellen meist an sich selbst den hehren Anspruch, reale Missstände in der Gesellschaft in pointierter Weise zu überspitzen und dadurh in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen. Dabei kann der Tabubruch durchaus angebracht sein, denn der eigentliche "Skandal" ist oft die Sache um die es geht. Das gelang Titanic z.B. mit dem "berüchtigten " Titelbild zum Missbrauchsskandal in der Kirche. Das war verletzend, aber eben auch eine schmerzhafte Erinnerung daran, dass es im eigenen Laden weder so keusch noch so rechtschaffen zuging, wie es der eigene Anspruch ist. Eine solche "skandalöse" Karikatur kann zum hinschauen zwingen - mir als Katholiken hat sie damals ein bitteres Lachen entlockt.
Allerdings leidet Titanic aber schon länger darunter, einfach keinen Witz auslassen zu können Dies ist so ein Fall. Es fehlt der ursprüngliche Skandal und damit wird aus Satire einfach nur eine ziemlich plumpe Beleidigung. Dagegen kann und sollte man sich dann wehren.

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Michel Cremer

Geschmacklos und zugleich sachlich falsch!

Der antike Satiriker Lukian von Samosata spottete in einer seiner Schriften über die noch junge Religion namens Christentum: Während die römischen Wachsoldaten in der Nacht nach der Kreuzigung vor ebendiesem eingeschlafen waren, nutze Jesus die Gunst der Stunde und stieg herab. Als diese erwachten und das leere Kreuz gewahrten, brachen sie in großes Entsetzen aus ob der zu erwartenden Strafe. Jesus gereute seine Tat daraufhin derart, dass er sich flugs wieder an das Kreuz hängte, damit den Soldaten kein Leids geschehe.
Das ist Satire, hat Stil und Esprit.
Die billige Photomontage des "Witzblattes" läßt diese dagegen vermissen, - greift sie doch keine "Wahrheit" der Religion auf, sondern verspottet einen alten verdienstvollen Mann, dem man einfach die Unpässlichkeiten des Alters andichtet.
Zu behaupten, der Papst sei die "undichte Stelle" verkehrt zudem Täter und Opfer, die Behauptung ist damit nicht nur dégoûtant, sondern sachlich falsch!
Aber wer den Schaden hat, braucht für...

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Lars Münzing

Hätte nicht sein müssen

Ein alter Mann, der in alberner Kostümierung auftritt um den Leuten was vom Männlein auf der Wolke zu erzählen, ist schon Realsatire genug.

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Philipp Wieczorek

Serioesitaet

Diese Aktion zeigt mal wieder die Serioesitaet des Papstes..

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Heinz Ebermann
Heinz Ebermann (CESA) - 10.07.2012 22:23 Uhr

Ich sag nur:

"Spielt Jesus noch eine Rolle"

Ich hoffe es gibt wie damals wieder ein Best-Of-Leserbriefe aller deutschen katholischen Postillen

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Michael Westhofen

Mehr davon..auf alle Religionsvertreter....

Habe dreissig Jahre die Pfaffenschelte genossen...nun ist die Gefahr vorbei..also ran an die Muslime, Scientologen, Budhisten, ?.."

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Theodor Wedel

Die Titanic ist deshalb so politisch korrekt

weil die nicht die Knete haben, um in längeren Gerichtsverfahren zu bestehen. Desweiteren sind viele Autoren nebenbei auch für andere Mainstream-Medien, etwa der Spiegel oder die Zeit tätig. Für politisch unkorrekten Humor muss man außerhalb des Mainstreams stehen. Man muss entweder anonym, völlig unbekannt oder ohnehin ausgestoßen sein. Schonungslose Satire findet man aus diesem Grund auch nur noch im Internet. Bei der Titanic dagegen versucht man durch regelmäßige Schüsse auf die katholische Kirche ein eher klägliches Image als enfant terrible aufrecht zu halten. Leider ist der Vatikan für Satiriker seit mehr als 200 Jahren ein gut erschlossenes Jagdgebiet. Das ist weder einfallsreich, noch lustig, sondern einfach nur langweilig. Können die nicht einfach Witze von Reddit klauen und ins Deutsche übersetzen?

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