19.02.2013 · Das Gezwitscher bringt nichts: Es kostet Zeit und Nerven, steigert aber kaum die Wirkung in der Öffentlichkeit. Hierin sind die klassischen Medien unübertroffen.
Von Christopher LauerRichtlinien für Lesermeinungen
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Ich hab dem Laurer auch ne zeitlang bei Twitter verfolgt aber was der
oft geschrieben hat, war dumm. Also kann man den Twitterrueckzug auch
gerne als Verbesserung ansehen.
Zumal die SMS und das Verhalten von Ihm gegenueber Ponader einfach eine
bodenlose menschenverachtende Frechheit ist.
.. denn man sollte sich von den neuen Kommunikationskanälen nicht
abwenden. Das gilt natürlich vor allem auch für Politiker.
Unternehmen können sich das jedenfalls nicht erlauben. Dagegen
haben Privatleute (die können z.B. über Bleeper.de auch
Einnahmen mit Twitter erzielen) eher die freie Wahl !
dass der omnipräsente Herr Lauer sich und seine Politpopgruppe
hier blamieren durfte in seinem Bermudadreieck aus
Ritalinrührseligkeit, Intrigen-SMS und
Zwitschergeschwätzigkeit.
Es geht trotz erhabenen Geschwurbels doch nur um ein
Kommunikationsprodukt, das auch Tennislegenden und pfälzische
Weinköniginnen missbrauchen.
Dazu hat mir der Beitrag auf stern.de gut gefallen.
Pop bleibt Pop, auch ganz gaga im FAZ-Kulturressort.
Der Politiker in der virtuellen Seifenoper
Heutzutage suchen politische Mandatsträger rastlos nach
Statistikobjekten, fischen nach mehrheitsfähigen Themen und greifen
die Highlights ab, um Social-Media-Verlautbarungen zu formulieren. An
die Stelle des Programms tritt das Statement, das unauffällig das
Image prägt, denn in der Mediengesellschaft kommt es darauf an,
zitiert zu werden. Das Leben eines solchen «Politikers» ist
ein ruhelos praktiziertes Überleben, mit der demonstrativen Pose
als Gehetzter; als einer, der von Termin zu Termin eilt.
Der Aufstieg der Demoskopen ist ein sicheres Zeichen für die Krise
unseres Gemeinwesens, für den Niedergang der öffentlichen
Moral, denn der Kampf um das olympische Feld der Kommunikation wird mit
harten Bandagen geführt. In der Mediengesellschaft geht es nicht
mehr um die Sache, sondern um die Dramaturgie. Also weder um die
politische Gestaltung, noch um den Machtanspruch, vielmehr um den
Machtkampf, um das Duell. Wer den Diskurs beherrscht, ist der Sieger.
Auch parteiintern.
Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte
Zitat:"Ist es zu viel verlangt, dass sich alle, egal, in welcher
Kommunikationsform, vorher folgende drei Fragen stellen: Muss es gesagt
werden? Muss es jetzt gesagt werden? Muss es jetzt von mir gesagt
werden? Und: Welcher Mehrwert entsteht denn durch diese permanente
Nabelschau auf Twitter konkret und für wen?"
.
Nebenbei möchte ich nich anmerken, dass wie schon Mitkommentaroren
erwähnt haben Herr Lauer zu den Piraten gehört die nicht nur
bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen haben. Ohne die Piraten
währen sie aber in den langen Mühlen klassischer Parteien wohl
nicht aufgefallen.
Menschen folgen Menschen... keinen fiktiven Charakteren
Es ist schade, dass Herr Lauer seinen Twitter-Account ruhen lassen möchte.
Das wunderbare an den sozialen Medien ist, dass sie einem die
Möglichkeit bieten, der Öffentlichkeit eine andere Seite von
sich selbst zu präsentieren. Den wahren Christopher Lauer so zu
sagen.
Das Twitter sehr gut geeignet ist, Neuigkeiten im Eiltempo zu verbreiten
und die Versuchung groß ist, es als einen weiteren Medienkanal zu
nutzen, um die eigenen Produkte, Services und Leistungen zu bewerben,
ist unbenommen. Aber ist das wirklich der Sinn von Twitter? Fehlt hier
nicht das SOCIAL aus Social-Media?
Wer ist der Star Christopher Lauer, dem einige folgen, weil sie hoffen,
mehr über die Person zu erfahren. Das Nachrichten geschrieben
werden, wird keiner, auch kein Christopher Lauer, beeinflussen
können. Aber den Inhalt kann er beeinflussen. Und er kann
beeinflussen, wie seine Fans und Wähler darauf reagieren. Twitter
ist hierfür hervorragend geeignet.
Lauer bringt's auf den Punkt...
...Twitter spielt überhaupt nur eine Rolle, weil die Medien den Dienst zu einer wichtigen Quelle erkärt haben.
"Wenn jeder meiner 60.000 Tweets die Maximallänge gehabt
hätte, käme ich auf ungefähr 800 Gastbeiträge zu je
rund 10.000 Zeichen; das sind mehr als zwei Zeitungsspalten."
die frage, die der autor nicht beantwort, die sich dennoch stellt, ja
sogar aufdrängt: wer würde denn auch nur einen dieser 10000
twitterzeichen langen dahingetwitterten twitter-artikel lesen (wollen)?
oder ist in informationskapitalistischen zeiten nur noch die
quantität das maß aller dinge?
und der narzissmus? (den eigenen twitter-account mit einer ganzen
zeitung oder einer talkshow der öffentlich-rechtlichen zu
vergleichen hat schon was von undurchdachtem gequatsche).
alles in allem hätte dieser autor seine doch eigentlich sehr
private angelegenheit auch als tweed verschicken können. dann
hätte es wenigstens genau die leute erreicht, die es angeht.
ich jedenfalls empfehle dem autor, die twitter-app wieder zu
installieren und auf das veröffentlichen in (online-)zeitungen zu
verzichten.
fyi
"tweed" ist als ein zitat des herausgebers der zeitung dieser
plattform zu verstehen.
vgl. merkur, neueste ausgabe
Bei NTV wird die Meldung verbreitet, Herr Lauer hätte in den
letzten Monaten allein 91 Mal "Pferd" getwittert und über
die Jahre unzählige weitere sinnfreie Beiträge. Mal
angenommen, das stimmt, dann ist die Piratenleitung doch etwas sehr
lang, bis die Erkenntnis kommt.
Demnächst entdeckt wohl noch Ponader die Lust an der bezahlten Arbeit.
Ehrlich, kein Mensch braucht eine Partei mit diesem
Führungspersonal.
Twitter verschläft seinen Untergang
Eine Lesermeinung zeigt, worauf es ankäme: wenn einem
Ferngespräch - über Twitter - mit der Enkelin ein
Übermaß an überflüssiger Information (tweets) im
Weg steht, dann ist die Technik nicht reif. Twitters Planer und
Vermarkter wissen offenbar nicht, worauf es kommunizierenden Menschen
ankommt: nicht auf Information schlechthin, sondern auf wertvolle
Information. Diesen Wert muss ein Twitter-Nutzer allerdings mit
vertretbarem Aufwand erzielen können. Bis jetzt bietet Twitter
genau diese Funktion eben nicht, oder nicht in offensichtlicher Weise.
Gegen Bezahlung den Nachrichtenstrom durch den Benutzer filtern zu
lassen, das scheint keine für den Einzelnen attraktive Lösung.
Dass Herr Lauer kein Interesse mehr daran hat, bei Twitternutzern seine
Prominenz weiter zu entwickeln, ändert freilich nichts an der
Recherche-Würdigkeit der Informationshäppchen, die über
Twitter die unmittelbarsten Nachrichten liefern. Darum wäre es schade.
Twitter ist eben kein RSS-Durchreicher
Es ist eben das Verständnis von Teitter als
Selbstdarstellungströte senderseits und die Illusion der
Filterbarkeit empfängerseits (following, Listen, und die
mengenmäßig, operatorenmässig, sowie
geldmäßig restringierte Suche), die Twitter zur
unidirektionalen Werbeflut verkommen lässt: Nutzbar nur noch dann,
wenn man prophetische Mittel hat, als @bar die Nachricht von @foo als
mindestens zeitweise nutzbringend vorhersagen zu können, auch
rückwärts in der Zeit.
Die i.W. fehlende Archivierung des nicht selbst Gesagten zwingt zur
Fremdarchivierung, wenn man in der gar nicht alten
Zwitschervergangenheit nach einem neu ins Interesse gerückten Thema
forschen möchte.
Und wer die Adressierbarkeit eines Tweets unwichtig findet, vergisst,
dass Menschen mit einander eine Unterhaltung führen wollen, dass
nicht alle Twiternutzer Multiplikatoren ihren Kurzinfos erreichen wollen.
Es war die Enkelin, die über Twitter kommunizieren wollte.
Sie scheinen den Sinn dieser Technologie ebenso wenig verstanden zu haben,
wie der Herr, der über Twitter mit seiner Enkelin kommunizieren
wollte. Twitter ist als Microblogging-Dienst in erster Linie ein
Informationsmedium. Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihre Follower kennen
oder die Sie, es spielt auch keine Rolle, wie vielen Menschen Sie folgen
oder wie viele Ihnen folgen. Einige Promis wie Boris Becker nutzen
diesen Dienst, um sich selbst darzustellen, da mag das vielleicht anders
sein, an sich können Sie Twitter aber als den schnellsten
Informationsdienst der Welt betrachten. Sie folgen Accounts (Zeitungen,
Wissenschaftlern, Multiplikatoren) und bekommen die von diesen Accounts
gepushten Kurznachrichten (oft mit Link) direkt auf Ihr Telefon. Sie
können durch Hashtags gezielt nach Informationen und Meinungen
suchen, wenn Sie wollen auch diskutieren.
Zur Kommunikation ist Twitter nur bedingt geeignet und es wundert mich,
dass Lauer offenbar vom Gegenteil ausging und nun enttäuscht ist.
Wer wirklich seinen Untergang verschläft, ist Facebook.
man muss also doch Filter und Prioritäten setzen. Die Gewichtung
Fernsehsender, Zeitungen, Internetzeitungen ist richtig. Leider ist der
Zugang zu diesen Medien nicht frei sondern einer Zensur unterworfen. Am
Ende muss man zu seiner eigenen Webseite zurückkommen.
Artikelzitat: "In seiner Einfachheit bedient Twitter sicher ganz
grundlegende menschliche Bedürfnisse nach Freundschaft, Anerkennung
und Lob, den Wunsch, bekannt zu sein, gehört zu werden. Diese
Bedürfnisse sind kein Selbstzweck, verkommen auf Twitter aber dazu."
Das ist der Punkt. Deshalb, frei nach E. von Hirschhausen: "Liebe
dich selbst, dann können die anderen dich gern haben".
PS: Natürlich gilt das ebenso für das "Fratzenbuch"
des Herrn Zuckerbergs.
Permanente Verfüg- und Erreichbarkeit... Ich hatte schon Kollegen
mit 2 und 3 Telefonen. Ich habe auch schon Leute auf der Toilette
telefonieren hören.... mit Kunden. Ich fragte mich, was so ein
Mensch tut, wenn während des Geschlechtsverkehrs das Telefon
klingelt, oder eine Twitter-Nachricht kommt. Der Wunsch nach permanenter
Verfüg- und Erreichbarkeit ist eine völlige Absurdität,
eine Zwangsneurose. Das heißt nämlich, daß nichts und
niemand wichtig genug ist, sich einmal ausschließlich darauf zu
konzentrieren. Er ist eine Respektlosigkeit gegenüber denen, mit
denen man gerade im Gespräch ist und eigentlich eine Demonstration
der eigenen Irrelevanz. Leute, die wirklich wichtig sind, werden nicht getrieben.
Deshalb kann ich H. Ponader nicht ernst nehmen. Wer in einer Talkshow
sitzt und twittert, statt das zu tun, wozu er eingeladen wurde und
zugesagt hatte, nämlich zu diskutieren, ist ein Witz.
Seit Mitte 2009..... Haben Sie wirklich dreieinhalb Jahre gebraucht, um
das zu merken
Wichtige Leute
werden nicht nur "nicht getrieben", sie lassen sich auch nicht treiben.
Noch haben die Piraten kein schlüssiges Politikkonzept
Irgendwelche Produktnamen zu nennen und dann zu hoffen, dass andere, die die gleichen Produkte verwenden, als Wähler kommen werden, ist doch wohl ein Witz oder?
Das Netz und die dessen Potential die politische Mitbestimmung der Bevölkerung langfristig zu revolutionieren auf die aktuell vorhandenen Social Media Dienste zu beschränken ist wohl ein wenig kurzsichtig gedacht. Die aktuell vorhandenen Dienste sind dafür sicher nicht geeignet, aber die Entwicklung bleibt ja nicht auf dem heutigen Stand stehen. Das die Piraten aber leider bisher keine konkreten Ergebnisse aus Ihren Visionen erzielen können ist natürlich schon ein wenig enttäuschend. Sie zerfleischen sich lieber gegenseitig und werden wohl bald wieder in der Versenkung verschwinden, denn dafür braucht man keine neue Partei ;-)
Herr Lauer wird langsam erwachsen - und das ist gut so...
Ja, ja, Twitter, Fratzenbuch etc. sind höchst schnelle, sehr
flexible multimediale Kommunikationsplattformen. Und es kostet einen
riesigen Aufwand, diese zu pflegen. Ich kann mir vorstellen, dass dies
für einen Politiker sehr schwioerig sein muss, wenn man keinen
Adlatus bemühen will, dessen Schreibe dann die eigene sein soll.
Herr Lauer hat also erkannt, dass diese Form der Kommunikation nicht
zielführend ist.
Tja und ein Leitartikel in der FAZ, das ist schon was. Das wird nicht
nur gelesen, sondern die Reputation steigt. Und wenn er noch massiv
kommentiert wird, dann ist man im Gespräch.
Und genau das macht einen erfolgreichen Politiker aus:
Ernsthaftigkeit, Reputation, Informiertheit, im Gespräch sein -
nicht Ziel des Geschwätzes.
Ich will nun nicht sagen, dass alle twitternden Politiker
Schwätzer sind, aber viele, ganz viele, allzu viele.
Und uns Bürgern sollte man dies nicht zumuten wollen.
22.609 Redakteure und Journalisten
Na, wenn man jedenfalls 22.609 Redakteure und Journalisten als Follower
bei twitter verbuchen könnte, dann wäre darüber ja
eventuell die gewünschte "Reichweite" gegeben. Vermutlich
sind tatsächlich einige interessierte Schreiber dabei. Aber die
machen ja sowieso immerzu nur das, was sie gerade wollen ;-)
Gefallen hat mir übrigens dieser Hinweis in dem Lauer-Beitrag:
Tweets sind der heilige Gral des Verlautbarungsjournalismus, denn es
gibt nicht einmal mehr einen Kontext, aus dem sie gerissen werden
müssen, sie hatten von Anfang an keinen.
Schön auch @Schmidtlepps Wechsel von "Pferd" zu "Lasagne"…
Twitter zerstoert zwischenmenschliche Beziehungen - radikal!
Mit meiner 13-jaehrige Enkelin, "unehelische" Tochter meines
Sohnes, koennte ich nur ueber Twitter in Kontakt bleiben (wohne im
Ausland, ca 2.500km entfernt). Meine Bitte um telefonischen bzw SMS
Kontakt oder per eMail oder per Brief wurden als "aetzend
veraltet" abgelehnt. Hatte mein Twitter-Konto bereits vor Monaten,
nach einer Aktivitaet* von einem Jahr, gekuendigt - seitdem ist zu
meinem Bedauern "Sendepause".
*) = wenn ich das Konto meiner Enkelin aufrief, muesste ich mich erst
durch hunderte von Beitragen ihrer offensichtlich pubertierenden Freunde
durcharbeiten - habe dies nicht aus- und durchgehalten
Nicht Twitter.
Es ist nicht Twitter, das diese Beziehungen zerstört. Wenn Sie
Ihrer Enkeltochter nicht wichtig genug sind, dass Sie mit Ihnen
telefonieren, e-mailen oder skypen will, liegt das entweder an der
Erziehung Ihrer Enkeltochter oder Sie haben Ihr einfach nichts mitzuteilen.
Selbst aber wenn Twitter die zwischenmenschliche Beziehung zwischen
Ihnen und Ihrer Enkeltochter beeinträchtigt hätte, wäre
das genau ein Fall, von dem Sie berichten können.
Zu wenig für eine solch reißerische Überschrift und die
billige Verallgemeinerung.
Dass der Herr mehr als drei Jahre benötigte, um die Sinnlosigkeit dieses Mediums zu erkennen, macht ihn zu einem Typ der Kategorie Mensch, die erst handelt, um dann über das Handeln zu urteilen. Twitter eignet sich allein aufgrund seiner Zeichenbegrenzung nicht für Gehaltvolles. Tweets bleiben Aussagen, keine Begründung, kein Tiefgang darin. Twitter ist ein Baum voller Vögel, die zwitschern, gleich ob sie dafür geeignet sind oder nicht. Das Medium bevölkert jeder, der sein Ego etwas aufputschen möchte, läuft aber unter dem Etikett der Avantgarde, damit man sich hinter bunten Federn verstecken kann. Es wird geschrieben des Schreibens wegen, nicht, weil dem Tweet ein eigener Wert innewohnt. Bejubelt wird der schnelle Austausch, aber auch das Unvernünftigste kommt dort ins Rollen, und nichts ist anfälliger für Falschinformationen als diese Art der Kommunikation. Eine Seite Lesekommentare auf FAZ.Net sagt mehr über den Zustand der deutschen Gesellschaft aus als ein dortiger "Aufschrei".
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 18:07 Uhrnaja
für kommentare bei faz-online hat man genau 1000 zeichen (ohne überschrift)
und selbst diese sind zuweilen noch zuviel berechnet.
ob nun dem ihrigen kommentar etwas gehaltvolles innewohlt wage ich doch
sehr zu bezweifeln.
ein tweet ist ein tweet ist ein tweet, kein kommentar, kein artikel,
keine bedienungsanleitung.
soviel zu den kategorien
Unterschied:
wenn ich unter einem Busch/Baum zwitschernder Vögel laut in die Hände klatsche ist sofort vollständige Ruhe.
"Wo aber sind die behaupteten Vorteile der Online-Kommunikation?"
Ganz einfach, Twitter, Youtube und wie sie alle heißen mögen,
bieten vollkommen durchschnittlichen und nicht bemerkenswerten Menschen
ihre Bühne, auf welcher sie sich selber inszenieren können.
Das ist mehr Marketing in eigener Sache als ernsthafte Kommunikation.
Das sagt doch schon der Name der Plattform "Twitter" oder
"Gezwitscher", da wird nicht ernsthaft und tiefsinnig
argumentiert, sondern gezwitschert wie ein kleines Vögelchen,
welches gerade seinen Balzgesang präsentiert.