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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Ein amtlicher Trojaner Anatomie eines digitalen Ungeziefers

 ·  Wie der Staatstrojaner zerlegt wurde: Die Hacker vom Chaos Computer Club haben die Überwachungssoftware gefunden, analysiert – und gehackt. Das Ergebnis ist erschreckend. Der Trojaner kann unsere Gedanken lesen und unsere Computer fernsteuern.

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Max Noska

Biite um Aufklärung

Zwei Fragen tauchen da für mich auf:
1. Kann mir jemand dabei helfen nachzuvollziehen, was das Argument, die Software stamme von einem „externen, sicherheitsüberprüften Dienstleister“ bedeutet? Irgendwie kommt mir das so vor, als ob ich nach dem Erwerb einer Waffe und darauffolgender illegaler Nutzung – z.B. einem Mord – den Waffenhersteller zur Verantwortung zöge. Kommt nur mir das so vor?
2. Der Trojaner bleibt von Antivirensoftware unerkannt. Jeder Programmierer, der sich mit der Herstellung von Trojanern, Viren oder anderem digitalen Ungeziefer beschäftigt, ist darauf bedacht, genau jene Schutzschilder zu umgehen, also unerkannt zu bleiben. Warum gelingt das ausgerechnet jenen „offiziellen“? Liegt das an der Genialität der „externen Dienstleister“, oder muss man hier Verschwörungstheorien nachhängen?
Aufklärung würde mir helfen.

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Javier Rodriguez

Ich traue dem CCC durchaus zu, daß ...

... seine hier veröffentlichen Erkenntnisse einen Teil der Realität abbilden. Das war die positive Erkenntnis. Die negative ist, daß ich Politik und Behörden im gleichen Maße zutraue, den Trojaner einzusetzen und auch dessen hier angesprochenen Funktionen beauftragt zu haben.
.
Ich lasse dem CCC mal auf Verdacht eine Spende für das Engagement für meine Rechte zukommen.

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Karl S. Walter

Vertrauen gegen Vertrauen ...

Mein Vertrauen in diesen Staat, diese Bundesregierung und in die etablierten Parteien ist inzwischen wahrlich unermesslich (ergo unmessbar). Die Bürger ausspionieren mit Stasi-2.0-Trojanern, sie nach Strich und Faden belügen (EFSF) und immer wieder zugunsten EU-weit inkompetenter Banker und Politikerkollegen entreichern: Das hat schon vordemokratisch-feudalistische Qualität.

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Peter Schmidt-Fanderl

Künstliche Aufregung! * Ablenkung vom echten Problem?

1. wer garantiert denn (ausser den Damen und Herrn des CCC), daß diese SW wirklich von einer deutschen Behörde stammt? Nur, weil man damit etwas machen kann, was der brave Pirat Maier dem Innenminister seines Mißtrauens zutraut, muß es nicht wirklich von dort kommen.

2. Nehmen wir einmal an, die ausgespähten Personen führten wirklich ÜBLES im (heute meist unsichtbaren!) Schilde; sie verabreden sich zum Bombenbau und Massenmord über Internet und Smartphone; man hätte keine andere realistische Methode, diese Pläne in Erfahrung zu bringen; was würden die besorgten Bürger denn vorschlagen? Zumal, wenn sie annehmen müßten, daß sie selbst oder ihnen nahestehende Personen in der betroffenen U-Bahn oder im Flugzeug oder im Büroturm säßen.
Machen wir dann alle eine Mahnwache und zünden Kerzen an oder wir streiken ein paar Tage - und alles wird wieder gut?

3. Vielleicht ist dies aber auch eine Nebelkerze zur rechten Zeit, um von der unsäglichen Politik der "Euro-Rettung" abzulenken!?

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Michael Arndt

Wenn ich solch einen Blödsinn sehe,

ist das der Grund, warum ich glaube, in der Matrix zu leben.
Ja, wir haben einen Trojaner. Nein wir setzen ihn nicht ein. Schuld an dem Schlamassel ist ohnehin der Programmierer (!!!).
Der hat vermutlich ein paar kostenlose Add-Ons eingebaut, die im Pflichtenheft nicht genannt waren.
Für wie blöd werden wir eigentlich verkauft???

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.10.2011 15:32 Uhr

Alles kann manipuliert und eingesehen werden

Stelle ich mir vor, dass jetzt - gegen den Widerstand der Ärztevereinigungen und Patientenvereinigungen - die elektronsiche Gesundheitskarte eingeführt wird - kann jederzeit jeder PC-Fachkundige- in die Ärztedateien schauen, sie manipulieren und Psychoterror sowohl mit Arzt als Patienten betreiben. Die ärztliche Geheimhaltungspflicht und nicht nur bei diesen - jeder Geheimnisträger kann ausgelauscht und in gefährlichste Situation gebracht werden nebst dem Geheimnisgeber. Das Netz vergisst nichts, und Dinge, die nur Arzt und Patient, Journalist und Informant, Anwalt und Mandant, Beichtvater und Beichtender angehen, sind NICHT mehr garantiert. Das ist eine Tragik für unsere Demokratie und ein Rückfall in autoritäre, diktatorische mittelalterliche Strukturen, die keine Menschenwürde und Menschenachtung kennen.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.10.2011 15:31 Uhr

Alles kann manipuliert und eingesehen werden

Stelle ich mir vor, dass jetzt - gegen den Widerstand der Ärztevereinigungen und Patientenvereinigungen - die elektronsiche Gesundheitskarte eingeführt wird - kann jederzeit jeder PC-Fachkundige- in die Ärztedateien schauen, sie manipulieren und Psychoterror sowohl mit Arzt als Patienten betreiben. Die ärztliche Geheimhaltungspflicht und nicht nur bei diesen - jeder Geheimnisträger kann ausgelauscht und in gefährlichste Situation gebracht werden nebst dem Geheimnisgeber. Das Netz vergisst nichts, und Dinge, die nur Arzt und Patient, Journalist und Informant, Anwalt und Mandant, Beichtvater und Beichtender angehen, sind NICHT mehr garantiert. Das ist eine Tragik für unsere Demokratie und ein Rückfall in autoritäre, diktatorische mittelalterliche, die keine Menschenwürde und Menschenachtung kennen.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.10.2011 14:53 Uhr

Staats-Trojaner

Wie mein PC von Innen funktioniert, weiß ich gar nicht. Aber ich benutze meinen PC gerne um Zeitungen zu lesen, e-mails zu versenden und zu empfangen von Familie und Freunden und hin wieder auch zum Einkaufen bei Amazon.

Stelle ich mir vor, dass ich jederzeit diesen "klammheimlichen" Angriffen von in der Tat krankhaft misstrauischen Polizeibehörden - die auch gut und gerne Geheimpolizei genannt werden könnte - ausgesetzt bin, konstatiere ich - dass die Demokratie so gut wie am Ende ist.

Will Jemand einem Menschen etwas Schlechtes, ihn z.B. politisch ausser Kraft setzen so ist es möglich, seinen PC so zu manipulieren, z.B. mit Pornos, dann werden diese im Laufe der öffentlich Untersuchung plötzlich gefunden und schon ist dieser Jemand ruiniert. Er kann nie beweisen, dass er es nicht gewesen ist.

Aber im Hintergrund freuen sich diese "heimlichen Verbrecher" wieder einen Menschen ausgeschaltet zu haben.

Keine gute Sache. Die Justiz muss tätig werden.

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Uly Net
Uly Net (unet) - 10.10.2011 12:35 Uhr

Letzte Chance der FDP

Ein guter Artikel der die Möglichkeiten der direkten digitalen Ausforschung plastisch darstellt. Betroffen sind tatsächlich noch viel mehr Personen, da alle direkt oder indirekt verknüpften Person ebenfalls mit ausgeforscht werden, z.B. über e-mail, Facebook, Web- und Dateizugriffe etc.

Dagegen kann sich niemand, auch mit noch so redlichem Lebenswandel, nicht schützen. Die naive Ansicht, man habe ja nichts zu verbergen, führt direkt in den Untertanenstaat.

Für mich persönlich ist es die allerletzte Chance der FDP sich auf ihre Aufgabe als liberale Bürgerrechtspartei zu besinnen. Die Chancen sind minimal. Versagt sie auch diesmal, dann war's das für mich.

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Michael Gunther

Mehr als STASI 2.0

Wenn das der CCC rausbekommt, bekommen das auch andere Spezies raus, die dann ihre Dienste verkaufen können. Dann hat eines schönen Tages jeder Arbeitgeber und jedes Amt solch ein Teil und kann sich schonmal vorab informieren wer da durch die Tür kommt! Wir schimpfen uns "freiheitlich demokratische Grundordnung.." Wo ist der Unterschied zu Saddam & co.? So langsam glaube ich auch, dass die Verschwörungstheorien über die neue Weltordnung und die komplette Versklavung der Normal-Bürger gar nicht mehr so abwegig sind (Server in USA)! Die Angst der Regierenden vor dem totalen Systemchrash wird immer unhaltbarer!!! Aber auch sie können die Geschichte nicht aufhalten!!! Und wenn die Masse erstmal kippt.....

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Klaus Gehlen
Klaus Gehlen (Klaus-G) - 10.10.2011 10:10 Uhr

Glück gehabt

Der Tankwart meines Vertrauens hatte heute morgen noch ein Exemplar der FAS; so konnte ich mir den beeindruckenden und 5-seitigen Abdruck des Codes im Feuilleton doch noch sichern. Für mich gehört diese Ausgabe schon jetzt zu den Zeitungsklassikern a la "Wir sind Papst" und ähnlichen Meldungen, die es ins Langzeitgedächtnis der Menschen geschafft haben. Respekt, FAZ!

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Zeh Haans
Zeh Haans (sonderhai) - 10.10.2011 09:44 Uhr

dubiose Beweislage

"eigentlich" kann man das als Normaluser gelassen sehen. Denn späestens jetzt dürften in Strafverfahren zahlreiche Beweise als zumindest unzureichend wenn nicht auf nicht legal nachvollziehbaren Wegen erworben "platzen".
Da haben sich die Strafverfolgungsbehörden, die dieses Baby in die Welt gesetzt haben, selbst ein Bein gestellt, denn auf diese Weise werden wichtige Strafverfahren verloren werden.

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Kunibert Belmonte

Parteiendiktatur

Neue (Männer) Leute braucht das Land!

Seit einiger Zeit drängt sich mir der Eindruck auf, daß nicht die DDR in der Bundesrepublik Deutschland aufgegangen ist, sondern umgekehrt die Bundesrepublik in der DDR unter Beibehaltung des Westnamens.

Für Politiker und Staatsorgane scheinen nicht das Recht und der Volkeswille Grundlage ihres Handelns zu sein, sondern die höchst persönlichen Interessen an Machterhaltung und Profit unter Mißachtung des Volkswohles.

Unter diesem Aspekt bin ich froh über die Zuwendung der Wähler für die Piratenpartei und kann mir nur wünschen, daß alle rechtstaatlich denkenden Bürger dieses Landes die Zeichen der Zeit erkannt haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.10.2011 15:09 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 10.10.2011 15:09 Uhr

Bundesverfassungsgericht anrufen !!!!

Stimme Ihnen uneingeschränkt zu.
Es ist wie immer im Leben, nach unten gezogen ist man schnell aber nach oben gezogen - dass dauert und ist mühsam.
Dass sich aber fast alle Parteien dem nicht entziehen konnten, zeigt doch auch, dass sie nicht stabil genug in ihrer demokratischen Auffassung waren.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Piraten-Partei und ich denke auch mit den Linken (die scheinbar noch immun sind aber leider noch zu oft als Stasi-Nachfolgepartei diffamiert wird - was gut ist für die die in den normalen Parteien untergekommen sind - um als immerwährendes gefährliches Feindbild der Demokratie zu dienen ) sich zur Wehr setzen und das BvG anrufen.

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Florian Silver Grunert

Wirtschaftsspionage

Als deutscher Naturwissenschaftler und Betroffener lobe ich sowohl die sehr gute Arbeit des CCC als auch den Mut der Presse zur Veröffentlichung. Meine naturwissenschaftlichen finanzmathematischen Arbeiten aus 15 Jahren wurden mir mit Hilfe dieses deutschen Spionagesystems gezielt entwendet. Ich kann nur jeden Bürger warnen und eindringlich davon abraten in Deutschland wissenschaftlich zu arbeiten. Einen geschützten Kernbereich provater Lebensführung gibt es aufgrund der von Herrn Schily und Herrn Schäuble initiierten totalitären Terrorgesetze nicht mehr.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 10.10.2011 04:07 Uhr

Schöne Grüsse aus der DDR

Die Sache mit dem Bundestrojaner ist lediglich die Spitze eines gewaltigen Rechtsbruches. So einem Trojaner kann auf computertechnische Weise nicht beigekommen werden, zumindest nicht von Laien. Es gibt im BGB die Artikel §221 und §221a bez. der Vertraulichkeit des gesprochenen Wortes und des vertraulichen Bildes. Dem Sinne nach verbieten sie das Eindringen in den Privatvereich auch durch staatliche Ermittler. Nur wenn stattliche Behörden auch gesetzlich nachweisen müssten dass die vorgelegten Beweise rechtlich Einwand frei erworben wurden kann diesem Unheil beigekommen werden. Aber wie aus Erfahrung zu sehen sind deutsche Gerichte blind wenn in gerichtlichen Verfahren staatliche Ermittler Rechtsbruch begehen.

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Constantin Mascher

Wer hat denn wirklich etwas anderes erwartet?

Leider war genau dies zu erwarten.
Unsere verfassungsmäßigen Rechte zählen bei den Ermittlungsbehörden und den Innenministern von Bund- und Ländern traditionell nicht besonders viel. Wer etwas anderes glaubt sollte einfach mal die Stellungnahmen der Ministerien bzw des BKA und LKAs zu Themen wie Voratsdatenspeicherung, Telefonüberwachung und Bundestrojaner lesen.
Wann kommen die ersten Anzeigen wegen Computersabotage nach § 303b StGB?

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Helga Schulz

was, zum Kuckuck, ist das?

Daß das Ding Rechner ausspäht, indem es kopiert, was gerade angeschaut wird oder auf der greifbaren Festplatte liegt, mag man ja noch unter der ewig unstillbaren Neugier verbuchen, aber Fremddateien einschleusen tritt doch jegliche Glaubwürdigkeit von festgesetzten Rechnern als Beweis für irgendwas in die Tonne.
War es womöglich schlechtes Gewissen, das die Programmierer veranlaßte, die Löschfunktion möglichst reversibel zu halten?
Besonders erbärmlich finde ich jedenfalls das Streuen an auswärtige Server (nicht mal für einen eigenen hats gereicht!), noch übertroffen durch das Öffnen des Rechners für Kreti und Pleti mittels fehlender Verschlüsselung der Ladefunktion.

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Frank Sperling

Emulsion

Netzwelt, Persönlichkeitsrecht und Staatliche Überwachung stellen eine Emulsion dar, also eine Mischung, die nicht stabil zusammengeht bzw. -bleibt. Hier muss sich die Gesellschaft für Eines und gegen ein Anderes entscheiden. Es kann einem so oder so unwohl werden beim Weiterdenken. Aber ist der eigentliche Sündenfall nicht schon viele Jahre vor dem Internet eingetreten ? Steht das volkswirtschaftliche Missbrauchspotenzial des Internets nicht auf einer Ebene mit dem von Drogen (u.a. Alkohol, ...), Sex, Krediten und einigen weiteren Merkmalen, die allesamt ein gewaltiges Potenzial zum Bekämpfen dieser Gesellschaft bergen ? Wir werden wohl auch in dieser Sache mit höchstrichterlichem Verdikt dem Individuum den Vorrang geben. Die Piraten zeigen konsequent die Richtung an. Und das Unwohlsein wächst.

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Jan Reiter

Kein "Bundes"-trojaner ?

Gerne wird in diversen Medienberichten von einem "Bundestrojaner" gesprochen. Das BKA dementiert aber, dass der Trojaner von ihm genutzt wurde. Bleiben die Polizeibehörden der Länder, der Verfassungsschutz oder die Möglichkeit, dass es ein "privater" Trojaner war. Also möglicherweise nur ein "Landes"-Trojaner ohne Beteiligung irgendeiner Bundesstelle.
Nebenbei: Der aktuelle Trojaner konnte eben NICHT eine komplette Überwachung durch Internetkamera und Mikrofon steuern, dazu hätte andere Programme dazugehört, die der CCC eben NICHT nachweisen konnte. Er unterstellt nur, dass der trojaner "nachrüstbar" gewesen wäre. Es ist aber technisch nahezu unmöglich einen effektiven Trojaner so zu programmieren, dass er vom Ersteller nicht dahingehend modifiziert werden kann. Eine theoretische Missbrauchsmöglichkeit ist nie völlig auszuschließen, wie bei jeglichen Ermittlungsmaßnahmen.
Es scheint mir ein bisschen zu viel Getöse und dunkles Geraune seitens CCC und Schirrmacher.

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anna bez
anna bez (berlin) - 09.10.2011 20:20 Uhr

Ausländische Dienste endlich thematisieren anstatt heuchlerisch über Grenzen zu diskutieren

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