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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Durs Grünbein zum Fall Grass Er ist ein Prediger mit dem Holzhammer

 ·  Der Schriftsteller Durs Grünbein wirft Günter Grass anlässlich seines Israel-Gedichtes Gefühlsblindheit vor und beschuldigt ihn des grobschlächtigen Moralismus.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (68)

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Marlies Schweiger

Nicht...

.. der Mann (G.G.) ist letztendlich wichtig - wohl war er Katalysator. Es geht um das Thema. Und das geht uns alle an - darüber muss JEDER eine Meinung haben. Unabhängig von G.G.

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Marlies Schweiger

...und weiter wäre zur Personskritik G.G. zu sagen,

dass ein Künstler nicht identisch ist mit seinen Werken.

Man sollte sich also entscheiden, was/wen man WARUM kritisiert:
G.G. als Mensch (nicht Künstler, das ist eine Rolle) -
oder sein Werk (in diesem Fall einige Worte... die nun erwiesenerweise beeindruckend sind....)

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Marlies Schweiger

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los,

dass G.G. wie ein gewählter Politiker diskutiert wird....
der Mann ist Künstler!

Vielleicht sollte man dies jeweils an Beginn und Ende eines Diskurses weiserweise einflechten -
... dies würde das nun schon wirklich zu lange dauernde, öffentliche Rumoren um einiges kürzen - was NIEMANDEN schaden würde.

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Friedrich Paff
Friedrich Paff (Paff) - 13.04.2012 23:35 Uhr

Weg da

Weg da ist kein Weg ( mit langem e )

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michael roloff
michael roloff (mikerol) - 13.04.2012 21:21 Uhr

Wer in der USA lebt wie ich und den Besuch von Netanyahu

in Washington und seinen Vortrag vor der AIPAC mitgemacht hat und die Drohung allein einen Krieg mit Iran vom Zaun zu brechen, kann Grassin dieser Hinsicht nur Recht geben. Wenn Grass schreibt "das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk " weiß man, dass er die Iranische Regierung so wenig liebt wie die jetzige in Israel. Louis Begley [hier in der FAZ] so wie Durs Grünbein und viele andere, besonders die Neo-Cons in der USA die einen solchen Krieg befürworten, unterschieben Grass üble Motive. Begley tut so als ob Grass' Konskriptierung in die Waffen SS im Alter von 17 ihm nichts ausmacht, aber dann doch. Ditto Durs.

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Joerg Dreher

Warum so heftig Herr Grünbein ?

Bei der ganzen Debatte und auch gerade bei dem Artikel von Herrn Grünbein irritiert und fasziniert diese heftige und dann immer auch böse Reaktion der Grass-kritiker ? Bald will noch einer, dass Herr Grass sich seinen Bart abschneiden lassen müsste, als Akt der ultimativen Beschämung und Schuldeingeständnis ! Bei wohlwollender Betrachtung hat er doch nur den Frieden im Auge gehabt ! Was kann es für ein besseres Motiv geben.

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Jane Smith
Jane Smith (Nasrim) - 13.04.2012 15:15 Uhr

Widerspruch -

"Er predigt gern mit dem Holzhammer... stellte Ansprüche an die Gesellschaft."
Das sehe ich anders.

Grass predigt nicht. "Was gesagt werden muss ..." ist etwas, dass bisher unter den Tisch fiel, nämlich die Angst der Anderen. Was Sie Grass hier vorwerfen, könnte man (wenn man wollte) auch Ihnen, lieber Herr Grünbein, vorwerfen: Einseitigkeit.

Grass macht mit Macht etwas zum Thema, was partout kein Thema sein darf. Dass das verfolgte Israel inzwischen jedes Augenmass verloren hat und nicht mehr wirklich an einer Friedenslösung arbeitet.

Man muss dem nicht zustimmen. Aber Israel täte gut daran endlich zu sehen, dass es dabei ist, den Kampf in den Köpfen der Menschen in der westlichen Welt zu verlieren. Israels Politik überzeug mich nicht mehr - und offenbar bin ich damit nicht alleine.

Grass hat etwas sehr wichtiges artikuliert und ihm mangelnde Sensibilität zu unterstellen greift zu kurz. Aber Sie hatten ja eh noch eine Rechnung mit ihm offen, nicht war?!

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Erwin Tegtmeier

Die Wahrheit zu sagen, kann keine "historische Dummheit" sein

Grünbein ist ein großer Lyriker, aber politisch informiert zu sein scheint er nicht, jedenfalls nicht über die Situation in Nahen Osten, anders als Grass. Was Grass‘ Gedicht an Faktischem enthält, kann jeder Politologe, der auf den Nahen Osten spezialisiert ist, bestätigen. Israels atomare Einsatzdoktrin, sieht sehr wohl den nuklearen Erstschlag vor. Auch hat Israel seinen Nachbarn schon des Öfteren damit gedroht. Die angebliche Vernichtungsdrohung Ahmadinedschads beruht auf einer verfälschenden Übersetzung westlicher Nachrichtenagenturen, besonders brutal die dpa. Eine internationale Kontrolle der israelischen Atomwaffen, die Grass fordert, wird auch von 98% der UN-Vollversammlung gefordert, aber von den USA verhindert. Ein Präventivkrieg gegen den Iran wäre völkerrechtwidrig und würde sich zu einem großen Krieg ausweiten, in dem Israel seine Atomwaffen möglicherweise einsetzt. Die U-Bootlieferungen Deutschlands an Israel sind illegal. Sie verstoßen gegen den Atomwaffensperrvertrag.

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Erwin Tegtmeier

Die Wahrheit zu sagen, kann keine historische Dummheit sein

Grünbaum ist ein großer Lyriker, aber politisch informiert zu sein scheint er nicht, jedenfalls nicht über die Situation in Nahen Osten, anders als Grass. Was Grass‘ Gedicht an Faktischem enthält, kann jeder Politologe, der auf den Nahen Osten spezialisiert ist, bestätigen. Israels atomare Einsatzdoktrin, sieht sehr wohl den nuklearen Erstschlag vor. Auch hat Israel seinen Nachbarn schon des Öfteren damit gedroht. Die angebliche Vernichtungsdrohung Ahmadinedschads beruht auf einer verfälschenden Übersetzung westlicher Nachrichtenagenturen, insbesondere der deutschen Agentur dpa. Eine internationale Kontrolle der israelischen Atomwaffen, die Grass fordert, wird auch von 98% der UN-Vollversammlung gefordert, aber von den USA verhindert. Ein Präventivkrieg gegen den Iran wäre völkerrechtwidrig und würde sich zu einem großen Krieg ausweiten, in dem Israel seine Atomwaffen möglicherweise einsetzt. Die U-Bootlieferungen Deutschlands an Israel sind illegal. Sie verstoßen gegen den Atomwaffens

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Ulrich König

Ärgerlich

Die ultralinken Israel-Hasser kommen aus den Mauselöchern und besetzen mit ihren Pro-Grass-Pamphleten die Blogs und Foren. Ärgerlich. Aber leicht durchschaubar. Wir sind eben eine offene Demokratie (wie Israel). Kein Land geographisch rund um Israel ist eine so offene Demokratie.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 12:31 Uhr
Klaus Bloemker

die offene Demokratie

Aber auch eine Demokratie kann unsinnige Kriege vom Zaum brechen. Siehe Israels letzten Libanonkrieg, siehe Amerikas unsinnigen - und von Anfang an verlogenen - Irakkrieg.

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Carlos Anton

Am Thema vorbei

Kaum ein Kommentar handelt davon, wie ein Krieg zu vermeiden wäre, was eigentlich das Thema ist.

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gisbert heimes

Kein Moralismus kann grobschlächtiger sein

als das, wovor Grass warnt.

Ich glaube ja auch nicht, daß Israel jemals die iranischen Atomanlagen bombardieren würde. Niemals. Oder?

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Closed via SSO
Sebastian Kramper (Krakz) - 12.04.2012 17:39 Uhr

Einiges über Grass - wenig über Präventivschläge

Also dass Herr Grass schon immer wenig Verständnis für die Nöte derer, die nicht seiner Ansicht waren, aufbrachte, ist keine neue Erkenntnis. Ich meine auch, dass sich diese Eigenart keineswegs auf Israel erstreckt. Letzten Endes ist die Dichter-Empfindlichkeit doch ganz zweitrangig. In der Debatte muss man Position beziehen. Entweder man sagt Ja zu einem Präventivschag in voreilender putativer Notwehr, zu einem Atomwaffen Monopol Israels in der Region und der Hilfe der deutschen Regierung, das israelische Atomwaffenpotenzial aufzurüsten, oder man sagt eben Nein - wie Grass. Lieber nichts dazu zu sagen, ist zu verstehen, quasi normal. Denn wer möchte schon Hurra zu Irans Aromprpogramm rufen oder Hurra bei einem israelischen Bombardement scheien, das den nächsten Krieg einläuten würde. Aber wenn man wie Herr Grünbein zu der heiklen Frage keine Stellung beziehen will, muss man sich auch nicht zu Worte melden. Da sind mir ehrlich gesagt die wüsten Anti-Grass-Tiraden von Zeitgenossen lieb

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Benno Beck

Sind wir gefragt worden?

Schriftsteller Durs Grünbein: "Politisch zu Ende gedacht, hieße das die Aufkündigung der Solidarität mit Israel. Noch ist sie Staatsräson." Genau. Warum ist sie dies? Sind wir jemals gefragt worden? Sind wir jemals gefragt worden ob wir den EURO wollen und ob wir ihn "retten" wollen, vom sollen ganz zu schweigen? Sind wir jemals gefragt worden ob wir EUCOM und AFRICOM auf deutschem Boden wollen? Sind wir jemals gefragt worden ob wir an sinnfreien "humanitären Interventionen" weltweit teilnehmen möchten? Anstatt daß wir wirklich an deutschen Interessen geleitete Antworten erhalten, werden wir mit ideologischen Schlagworten und dem Dogma der Alternativlosigkeit niedergeknüppelt. Ich kann gar nicht ausdrücken wie satt ich das habe. Wie satt ich diese uns beherrschende politisch-mediale Kaste habe! Ihre schäbige Feigheit, ihre Blockwartsmentalität, ihr Mitläufertum, ihr heuchlerisches Gutmenschentum.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.04.2012 20:47 Uhr
Klaus Bloemker

Die Solidarität mit Isarel

Sie gehen nicht auf den politisch zentralen Punkt von Grünbein und Benno ein, der ist:

"Politisch zu Ende gedacht, hieße das [was Grass sagt] die Aufkündigung der Solidarität mit Israel. Noch ist sie [deutsche] Staatsräson."

- Das beunruhigt Grünbein. Ich finde es aber richtig, die Solidarität zu Israel aufzukündigen.

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Ralf Vormbaum

Interessant

"Ihre schäbige Feigheit, ihre Blockwartsmentalität, ihr Mitläufertum, ihr heuchlerisches Gutmenschentum."

Und Günter Grass steht also für das Gegenteil?

Wenn jemand seit je ideologische Schlagworte benutzte, so doch Grass. Und wie steht es denn um sein Eintreten für direkte Demokratie und Distanz zu den Parteien? Hat die SPD, für die Grass immer wieder geworben hat, jemals das vertreten, was Sie hier so laut einfordern? Sicher nicht! Warum dann aber die Bresche für den Dichter des guten Parteigewissens? Könnte es sein, dass Sie Grass nur als Verhikel benutzen, Ihrem Unmut Luft zu machen?

Schlagworte, wie "heuchlerisches Gutmenschentum" sind genau besehen nur albern, weil sie ihre Rechtfertigung selbst aus dem Moralischen ziehen.

Warum richten Sie Ihre Kritik nicht an die richtige Adresse? Es sind doch die Parteien, wie die SPD, die in unserem Land Verantwortung tragen und dieser nicht im mindesten gerecht werden, wobei Grass die ideologische Bevormundung locker rechtfertigte.

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Klaus Bloemker

Offentlich behält Grünbein recht - Aufkündigung der Solidarität

Grünbein schreibt:

- "Politisch zu Ende gedacht, hieße das die Aufkündigung der Solidarität mit Israel."

Offentlich behält er recht: Aufkündigung der Solidarität mit einem jüdischen Staat, der ...

- drauf und dran ist zu einem kompletten Apartheidsstaat zu werden.
- sich nur Feinde schafft und sich dann bis an die Zähne bewaffnet

Und dann die Welt, die das nicht unterstützt, als "Antisemiten" beschimpft".

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Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 12.04.2012 15:12 Uhr

Naja, Herr Grünbein hält SICH wohl

zullererst für den Klügeren und Empfindsameren und Fühlvolleren, wenn er den Grass für 'historisch dumm' und 'empfindungslos' und 'gefühlsblind' bezgl. der Geschichte der Juden und Israels hält.

Aber wie stehts dann mit dieser Grünbeinschen Klugheit und Empfindsamkeit und Einfühlung, wenn der Präventivschlag gegen den Iran erfolgt ist?

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Lars Schiffner

Das Originalgedicht

Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist. Ich bin als junger Knirps verführt vom großem Tamtam ein Teil des großen Planspielen geworden und mitgelaufen wie ein treuer Hund. Ich habe das Gestern aus meinem Leben als Überlebender als Fußnoten meiner Geschichte eingefügt.
Es ist das behauptete Recht des Alters mich nicht zu unterjochen und mit meinen Worten den Erstschlag als Maulhelden zu organisierten. Der Jubel der iranische Führung und die Präsenz im Feuilleton wirkt nach wie eine Atombombe. Ich habe die Macht mich in die Gegenwart zurückzurufen immer wenn mich Jeder auf der Parkbank des Alterssitz vermutet.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich meiner jahrzehntelanger Heuchelei überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, um zu zeigen, dass als Gealterter nicht nur pfeiferauchend auf das Unvermeidbare gewartet werden , sondern blechtrommelnschlagend nochmals für großes Getöse gesorgt werden kann.

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Carlos Anton

Kritik an der Person aber nicht an der Sache

Alle Kritiker greifen Grass als Person an und unterstellen ihm dabei latenten Anti-Semitismus oder zumindest Gefuehllosigkeit oder Instinktlosigkeit. Ausserdem halten ihn auf einmal alle fuer einen schlechten Schriftsteller. Niemand geht jedoch auf seinen Vorschlag ein, den man so noch nicht oft gelesen hat, naemlich das israelische Atomprogramm auch unter internationale Kontrolle zu nehmen. Ich weiss nicht, ob der Vorschlag klug ist. Er wird jedenfalls nicht einmal thematisiert. Wahrscheinlich ist es bequemer, die Person als deren Argumente anzugreifen.

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Ralf Vormbaum

Dienstbare Propaganda

Wo ein Dichter zum politischen Prediger wird, noch dazu mit dem Habitus des von seinem Gewissen Getriebenen, verkehrt sich der Sinn von Kunst in sein Gegenteil, sie wird dienstbare Propaganda. Thomas Mann und andere große Literaten hätten sich vor derlei Schindluder mit dem künstlerischen Ausdruck wohl gegraust und dem Ansinnen eine klare Absage erteilt, so wie hier Durs Grünbein. Grass stellt sich jedoch in den Dienst einer Kritik, die gar nicht beabsichtigt, dem komplexen Thema Nahost gerecht zu werden, sondern in durchaus primitiver Weise das Ressentiment pflegt. Da kommen zuweilen Dinge ans Tageslicht, die nur erstaunen. Offenbar hat die Behandlung des Nationalsozialismus seitens der 68er Lehrerschaft in den Schulen Idiosynkrasien erzeugt, die diese gar nicht ins Kalkül einbezogen hatten. Wenn sich Grass aber nun über DDR Mentalität beklagt, so sollte er bedenken, dass es die DDR war, die Kunst in den Dienst der Propaganda genommen hat.

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Magda Geisler
Magda Geisler (Magdag) - 12.04.2012 13:44 Uhr

Die Worte fehlen nicht

Herr Grünbein konstatiert: "Das Grass-Pamphlet ist eine so krasse historische Dummheit, dass mir die Worte fehlen."

Diesen Zustand hat er aber recht bald überwunden und fällt nun wortreich über Grass her. Die Gelegenheit darf man sich einfach nicht entgehen lassen. Da fehlt sich nichts.

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