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Dunkle Zukunftsaussichten Ein Dokument über die Dokumentaristen

 ·  Mindestgage wäre das mindeste - deutsche Dokumentarfilmer sind das Prekariat des Fernsehens. Eine neue Studie macht die ganze Misere deutlich: Viele können von ihrer Arbeit kaum leben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (7)

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Franz Müller
Franz Müller (Franzy) - 28.10.2012 13:02 Uhr

Ich frage mich immer ...

... Was machen ARD und ZDF eigentlich mit den 7 Milliarden Euro GEZ-Einnahmen pro Jahr? Ich meine s i e b e n M i l l i a r d e n, nicht Millionen, und das jedes Jahr. So teuer können doch Filme und Hörsendungen nicht sein. Wo bleibt denn das viele Geld nur?

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Gerhard Katz

Sind Dokumentarfilmer

und andere "Kulturschaffende" vom Prinzip des Angebotes und der Nachfrage ausgenommen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.10.2012 13:09 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Ja!

Ich fürchte, Sie haben das Problem vollständig benannt, Herr Katz.

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Dirk  Lehmann

Das ist auch Parteipolitisch so gewollt - Dokumentarfilmer decken oft politische Mißstände auf...

Und das Aufdecken politischer Mißstände und gesellschaftlicher Schieflagen, von Skandalen etc ist von den inzwischen friedlich vereinten Blockparteien, zu denen bereits seit langem auch die Grünen gehören, definitiv ungewollt.

Diese sind eigentlich nur noch damit beschäftigt, die fette Beute ( = der gesamte Staat, Zitat Altbundespräsident v. Weizäcker ) unter sich aufzuteilen.

Diese Formen der Einflussnahme auf das öffentlich rechtliche Programm , die absurd hohen Summen , die inzwischen für Volksverdummung investiert werden, für die heimlichen Fersehproduktions Oligarchen, denen die öff-rechtl. millionen zugeschanzt werden - so wie etwa einigen Dampf-talkshow"Moderatoren" , welche bereits zuvor als Sportmoderatoren mit so simplen Dingen wie Sport überfordt waren und daher als unterwürfige Stichwortgeber für Regierungsmitglieder bei vom Gebührenzahler finanzierten faktischen Werbesendungen ohne jedes journalistische Mindestniveau wie bei Jauch, Beckmann, Kerner etc...

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Paul HPunkt

Wozu öffentlich-rechtlicher Rundfunk????

Wenn etwas zum öffentlich-rechtlichen Auftrag gehört, dann die Pflege des dokumentarischen Kulturgutes. Wo wenn nicht hier entsteht ein Spiegel der Gesellschaft?
Nur ein öffentlich-rechtöliches Fernsehen kann uns bewahren, das wir die Sicht auf unsere Umwelt den Amateuren von youtube überlassen.
Aber ARD und ZDF wollen lieber nichts sagende Hochglanz-Produktionen, sogenannte überbezahlte Degeto Stars und Brot und Spiele. Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum Totengräber des Dokumentarfilms wird, gehört er gleich ganz abgeschafft!!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.10.2012 19:55 Uhr
Paul HPunkt

wenn sie keine Dokumentarfilme mögen, bitte...

....ich aber würde liebend gerne auf Thomas Gottschalk und CO verzichten. D.h., ich sehe die Notwendigkeit des Dokumentarfilms an sich. Das hat mit Alimentierung nun mal gar nichts zu tun. Wenn wir Filmkultur durch Quaksalberfunk ersetzen, kann mir das als Zwangsabgabenzahler natürlich nicht Recht sein! Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verzerrt den markt, indem er unverkäuflichen Mist für sein begrenztes Stammpublikum produziert und sich das von der gesamten Bevölkerung bezahlen lässt. DIe Seilschaften stoßen sich dann gesund.

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Dietmar Fleischhauer

"Wo wenn nicht hier entsteht ein Spiegel der Gesellschaft?"

Das beschriebene Beispiel selbst ist bereits ein hinreichend glänzender Spiegel der Gesellschaft, dazu braucht man keine alimentierten Dokumentarfilmer. Hinz und Kunz vom Stamme Nimm meinen einen Anspruch an "die Gesellschaft" zu haben, von dieser ihren persönlichen Lebensplan verwirklicht zu bekommen.

Man kann auch zu dem Schluß gelangen, daß das Problem bei den acht Milliarden Euro oder mehr liegt, die mit vorgehaltener Pistole jährlich im insgesamt weit überbezahlten öffentlich-rechtlichen Quacksalberfunk samt Verwaltungsheer versickern. Denn diese riesige Summe verzerrt den Wettbewerb der Informationsanbieter vollständig und führt erst zum im Artikel genannten, preisdrückenden Nachfrageoligopol.

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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