Home
http://www.faz.net/-gqz-75hiv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Die neuen chinesischen Gründer Im Reich der Mittel

 ·  260 Milliardäre gibt es in China. Huang Nubo ist nur einer von ihnen. Er vermietet Ferienhäuser, schreibt Gedichte und betreibt einen Zoo. Das alles hat er ohne Partei und Staat geschafft.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (5)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
fritz Teich

Was fehlt?

Es sind eher Nieschenprodukte. Was den Chinesen bisher fehlen soll, iswt die Faehigekeit zum Aufbau von Marken, die ein Gesicht verlieren koennten, wenn einmal etwas schiefgeht. Kalk in der Milch, was weiss ich.

Empfehlen
Alexander Berndt

Kontrolle

Ich bin immer noch verwirrt, wie ich im anderen Beitrag schon schrieb. Abseits davon, dass offenbar Parteizugehörigkeit einer der wichtigsten Indikatoren in China zu sein scheint um reich zu werden, zeigt der Artikel, dass der "andere" Reichtum vor allem eines ist:unpolitisch. Das ist eine gute Erziehung durch das System, denn nur reiche Bürger können den Anstoß für eine Änderung des Systems geben, so war es in der Geschichte häufig, dass gerade Händler oder Neureiche gegen den Adel aufmuckten und so die Bürgerrechte entstanden. Wenn aber der Reichtum abseits der Partei unpolitisch ist, gerade weil die Unternehmer wissen, wie "zerbrechlich" ihr Reichtum ist, dann ist das aus meiner Sicht auch ein Stück Kontrolle. In Russland wird es ja auch vorgemacht, was mit reichen Oppositionellen passieren kann.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.01.2013 14:05 Uhr
Alexander Berndt

Keine Ahnung

ob Sie meinen Beitrag ergänzt haben, ihn kritisieren oder zustimmen... Aber Amerkungen von mir:
Der von mir betitelte "unpolitische" Reichtum (also abseits der Partei geschaffen), ist ja gerade für die andere Seite (die herrschende artei) hochpolitisch, denn er kommt ihr nicht in die Quere. Die Diktatur dort ist ebenfalls nicht unpolitisch, wo Sie das aus meinem Beitrag herhaben weiss ich nicht.

Empfehlen
Alexander Berndt

Mißverständlich und verwirrend

In dem Artikel heisst es:
"Mit achtzehn Jahren, noch in der Kulturrevolution, mit der er politisch, persönlich und künstlerisch so hadert, trat er der Kommunistischen Partei bei, nach dem Literaturstudium in Peking arbeitete er zehn Jahre lang in der Propagandaabteilung der Kommunistischen Partei. Bis heute sitzt er im Nationalen Volkskongress, jenem Scheinparlament, das nur einmal im Jahr zusammentritt."
Wie kann es da in der Überschrift, ohne weitere Erklärung heissen:
"Das alles hat er ohne Partei und Staat geschafft. " ?

Auch sonst leider eher beiläufig Sätze wie:
"Zöglinge auf dem Weg zur Macht

Am augenfälligsten ist der finanzielle Aufstieg der Politikerkaste an ihrer Spitze. Dort machen sich die reichen Söhne der Gründungsväter der Volksrepublik breit."
"Allerdings kann sich in China das Glück schnell wieder drehen."
"Die Furcht, das Vermögen an korrupte Beamte oder die Regierung zu verlieren, sei nicht unbegründet,"
Mich verwirrt der Artikel...

Empfehlen
wilhelm tschol
wilhelm tschol (wtschol) - 07.01.2013 23:15 Uhr

Letztlich aber liegt der Aufstieg der chinesischen Landsleute insgesamt im Blut!

Ist es das, was dem alten Europa heute fehlt? Eine Kultur, wo sich der Einzelne und nicht vom Staat versorgen lässt, sich bereits in frühen Jahren zurücklehnt und nach Work Life Balance begehrt. Was uns für eine erfolgreiche Zukunft fehlt, ist durch Forschungsdrang allein nicht zu kompensieren.
Vielleicht würde uns eine Einschränkung der Freiheiten gut tun. Nach Auswegen zu suchen belebt die Sinne und den unternehmerischen Geist. Ein Thema für das Wahljahr 2013.

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1968, Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Peking.

Jüngste Beiträge

Regen in Paris

Von Nils Minkmar

Acht Monate lang durfte Regisseur Patrick Rotman den französischen Präsidenten Hollande begleiten. Entstanden ist ein Film über Regen und Depression. In Frankreichs Kinos scheint er zu floppen. Mehr 1 6