14.02.2012 · Die Dreißigjährigen sind qualifizierter, mobiler und flexibler als ihre Eltern, die in Frieden und Wirtschaftswachstum hineingeboren wurden. Was machen sie daraus? Eine Bestandsaufnahme.
Von Melanie MühlRichtlinien für Lesermeinungen
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Wer backt eigentlich die Brötchen?
Sehr geehrte Frau Mühl,
leider hatten die Eltern von Daniel mit 29 nicht mehr die Muße,
einem Studium nachzugehen, sondern mussten arbeiten und sich um ihre
Kinder kümmern. Wie viele Alterskollegen von Daniel übrigens
auch schon (zumindest ersteres). Sie hatten überhaupt keine Zeit,
über die vermeintlichen und tatsächlichen Bedrohungen, denen
sie und diese Welt ausgesetzt waren, nachzudenken. Das Thema war nicht,
wie man gegen die behauptete Plünderung der Bäckerei
protestiert, sondern wer die Brötchen bäckt.
Mit Verlaub, sehr geehrte Frau Mühl, Ihr Beitrag scheint mir doch
recht zeitgeistgeschwängert und der momentan wohlfeilen Kritik am
Kapitalismus Tribut zollend.
Ich würde behaupten, dass trotz aller Widrigkeiten keine Generation
in ihrem Leben größere Chancen hatte als die der derzeit
Zwanzig- bis Dreißigjährigen. Wenn Sie etwas daraus machen möchte...
Ich habe mich immer gefragt, welche Philosophie die occupy-Leute vertreten, die mich auf dem Theaterplatz immer so lieb um eine Spende bitten. Nach Ihrer Reportage über "Daniel Weis" bin ich froh, dass ich mein Spendenbudget für Leute reserviert habe, die es dringender brauchen. Er scheint sowohl bestens ausgestattet als auch in seiner Existenz dank väterlicher und mütterlicher (Über-)Fürsorge nicht bedroht. Und er nimmt dabei für sich in Anspruch, anders als diese Eltern "eine Gesellschaft zum Positiven zu verändern". So sorgt er sich ums Erdölleck im Golf von Mexiko: Nicht auszudenken, was er hätte unternehmen können, hätte er als Elektriker sich anstatt für Hobbywissenschaften zu einem Ingenieursstudium entschlossen! Möglicherweise hätte ausgerechnet er ein Verfahren entwickelt, das Leck zu schließen. Das wäre zwar in seinen Augen sicherlich "nur ein Stück Kuchen" - aber gibt denn irgendetwas zu der Hoffnung Anlass, dieser Daniel Weis könnte "die ganze Bäckerei" stemmen?
Gut, dass ich und die allermeisten meiner Bekannten mit der in dem Bericht beschriebenen Person nichts zu tun haben. Es gibt halt immer Menschen die nichts auf die Reihe kriegen und sich noch darueber beschweren, nach dem Interkontinentalflug nicht in der 5*-Residenz untergebracht zu werden.
Die Zukunft in Global - er macht alles richtig
Der "Held" dieser Geschichte macht alles richtig. Er hat sich
auf eine Zukunft vorbereitet die überall auf dem Planeten
stattfinden kann und auch wird. Er spricht mehrere Sprachen, ist mit
elektronischen Medien vertraut, ist global vernetzt und bringt die
notwendige Einstellung mit um als globaler Bürger in der Welt
zurecht zu kommen.
Um seine Zukunft mache ich mir wenig Sorgen. Natürlich wird er noch
viel lernen müssen, aber das scheint ihm bewusst und der Wille dazu
ist vorhanden. Er wird zu den zukünftigen Gewinnern zählen.
Zu den Verliereren werden Leute zählen die eine Standard XY
Ausbildung machen und glauben, daß sie imgewohnten nationalen
Umfeld bis zum Lebensende bleiben können. Diese Zeiten gehen zu Ende...
Freiheit ist die Freiheit der Schlechtergestellten
Wo bitte steht, „dass es der nachfolgenden Generation immer besser
gehen wird als der vorherigen“? Im Märchen? „Es gab
einmal …“? Wer die Assoziationskette
‚Generation‘, ‚Versprechen‘ und ‚besser
gehen‘ weiterdenkt, landet beim Generationenvertrag und bei einem
Missverständnis, denn Versprechen und Vertrag sind nicht dasselbe.
Versprechen kann man viel. Eltern können ihren Kindern Glück,
Wohlstand und meinethalben ewiges Leben versprechen. Auch wäre es
großartig, man könnte solche Glücksversprechen
generationsübergreifend einklagen wie Verträge. Dann
dürften ‚Krisenkinder‘ ihre Alten auch dingfest machen,
wenn sie z.B. „in den Urlaub, immer nach Italien, immer in
denselben Ort“ müssten. Der Generationenvertrag ist ein
fiktiver Solidaritätspakt (Wikipedia), also ein Bündnis. Das
setzt Partnerschaft voraus. Gut so, denn so unmündig sind die
Jungen nicht, dass sie sich jede Setzung der Alten einfach gefallen
lassen und so blöd sind die Alten nicht, sich jeder Forderung der
Jungen zu beuge
Wie schön, dass wir in einer Zeit leben, in der das Herumgondeln in der Weltgeschichte, das Campieren und demonstrative Eintreten für irgendwelche Ideen, die gerade in sind, das Überallmitdiskutieren und das Allesinfragestellen auch für Menschenkinder möglich ist, die sich noch keine Einkommensquelle erschlossen haben, die auf eigener Anstrengung und Übernahme von Verantwortung beruht. Wenn diese sorglos durch die Welt Irrenden die Gesellschaft dann und wann aufmischen durch neue - manchmal auch abstruse - Ideen, kann das der Gesellschaft nicht schaden, ja, vielleichts sogar guttun. Dieses System klappt aber nur, weil es genug Doofis gibt, die jeden Tag ihrer Arbeit nachgehen, für ihre Familie sorgen und für ihren Verein und vielleicht sogar für die Freiwillige Feuerwehr zur Verfügung stehen, ehrenamtlich natürlich.....
Hm. "Das größte Kapital seiner Eltern war ihr
Sparbuch." Wie schön, dass die so gut vorgesorgt haben,
müssen sie doch ihrem nicht erwachsen werden wollenden Kind noch
immer unter die Arme greifen, nur von der Rente geht das sicher nicht.
Und der Herr Sohn, im Alter von 29 Jahren immer noch nicht mit dem
Studium fertig, ach, dem steht ja im Wege dass "er nach Asien,
Südeuropa oder die pazifischen Inseln reist."
Immerhin hat er die richtige Erkenntnis: "Ich glaube nicht, dass
ich irgendwann eine Rente bekomme, von der ich leben kann“, sagt
Daniel Weis.
Übrigens, in Schweden, Neuseeland oder Irgendwo wird nicht gerade
ungeduldig auf solche Typen wie ihren Titelhelden gewartet ...
Ach ja, sind mal wieder die anderen Schuld. So einfach kann man es sich nur in einer Gesellschaft machen, in der die Sozialtransfers jedwelcher Art den Druck auf den Einzelnen, sich um seine Existenz zu kümmern, verhindern. Anders gesagt: Wer mit 29 noch von Subventionen abhängt, hat seine eigene Zukunft schon verwirkt. Auch Neuseeland braucht Menschen die ein Ziel haben.
Die heutigen Rentner haben die Probleme verursacht, die die Dreißigjährigen plagen.
In Helmut Schmidts Regentschaft wurde die Staatsverschuldung aufgeblasen
und riesige Rentenansprüche geschaffen. Helmut Kohl hat diese
Politik fortgeführt ("Wir wollen nicht die Ehrhard-Medaille
gewinnen, sondern die nächsten Wahlen."), alles mit
begeisterter Zustimmung der jetzigen Rentnergeneration. Erst Gerhard
Schröder hat das halbwegs Richtige getan und nicht nachhaltige
Sozialtransfers beschnitten.
Die heute Jungen sollen die Zeche für die Fehler ihrer Eltern
zahlen. Eine Demokratie mit schrumpfender Bevölkerung wird zur
Gerontokratie. Warum nur regt DAS keinen auf?
Die Banken- und Euro-Rettung tun ihr übriges
und satteln munter drauf, statt "Bis hierhin und nicht
weiter". Die kritisierten Verhalten werden fortgesetzt und damit im
Nachherein auch gouziert.
Übrigens: die "Altschulden" sind schon durch die
Inflation verkleinert, aber gerade darauf wird auch bei denen neuen
Schulden spekuliert. Und eines Tages bricht das KArtenhaus zusammen-
Staatsverschuldung
In den 70er Jahren stieg die Staatsverschuldung von zuvor 20 auf dann 40 Prozent des BIP. Unter Kohl stieg sie auf 60 Prozent des BIP. Seit 2008 stieg sie auf 80 Prozent des BIP. Dass das Wahlverhalten der heutigen Rentnergeneration die Schuld an der Staatsverschuldung trifft, ist vor diesem Hintergrund wohl ziemlicher Quatsch. Wenn eingewandt wird, dass unter Kohl die Wiedervereinigung, und 2008 ja die große Finanzkrise stattfand: In den 70ern war die Ölkrise und der Zusammenbruch des Weltwährungssystems, die die Welt nicht minder erschüttert haben. Wer immer noch glaubt, der Ausbau des Sozialstaates sei für die heutigen Probleme verantwortlich, hat nichts begriffen.
Nach meinem Ingenieurabschluss 1988 gab's auch keine Jobs und ich musste
mich umorientieren. Die Zeiten sind eben mal so, mal so.
Der gute Mann ist ja offenbar Elektriker, da findet er garantiert sofort
einen Job.
Seine Studienwahl ist von der Sorte "Orchidee", zumal er eine
wissenschaftliche Disziplin mit einer geographischen Vorliebe
kombiniert. Das alte Problem in Deutschland: Das Studium dient nicht der
Berufsvorbereitung, sondern der Selbstverwirklichung. Vielleicht muss
Herr Weis da noch mal nachdenken.
Ansonsten folge ich IMMER dem grossen Philosophen Dragoslav Stepanovic
von der Uni Eintracht Frankfurt: Lebbe geht weida!
Die Ignoranz des Mainstreams erschüttert mich auch !
In der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" werden die Ergebnisse einer Langfriststudie präsentiert, in der dargestellt wird, was die Leute tatsächlich bewegt und was sie kalt lässt. Wenn man das liest, gruselt's einen. Denn offenkundig kümmert sich das Volk nur ums eigene Befinden: Dass das Geld stimmt, dass man höchstpersönlich einen Job hat, steht in der langfristigen Werteskala mit einem Prozentsatz von über 70 unangefochten an der Spitze. Der Rest: nebensächlich! Politische Themen von genereller Bedeutung rangieren unter "ferner liefen" mit Prozentsätzen von meist nur um die zehn Prozent oder weniger. Da wundert es mich nicht, warum z.B. eine von mir schon seit langem erwartete und dringend überfällige Revolution die Euro-Betrüger in Brüssel und Berlin mit ihren Billiarden-Lügen und antidemokratischen Eigenmächtigkeiten noch nicht hinweggefegt hat. Stattdessen werden die "Etablierten" sogar munter weiter gewählt. Abenteuerlich - da fasst man sich nur an den Kopf
Es hat noch keine junge Generation gegeben, die so viele
Möglichkeiten und Freiheiten hatte wie die gegenwärtige. Die
Welt steht ihr offen! Allerdings muss man den jungen Leuten auch sagen,
dass es keine totale Selbstverwirklichung gibt - wer am Markt vorbei
studiert, hat es nun mal schwer, einen Arbeitsplatz zu bekommen. Wer
aber bereit ist, die Ärmel hochzukrempeln und z.B. sich an einer TU
einem anstrengenden Ingenieurstudiengang zu unterziehen (wie E-Technik,
Maschinenbau, Informatik), dem rollen die Firmen den "roten
Teppich" aus, der wird sich vor Stellenangeboten kaum retten
können und der wird in Zeiten der Energiewende und der Umstellung
der Automobiltechnik auf Elektromotoren mehr als befriedigende
berufliche Perspektiven finden. Ein guter Verdienst ist dann quasi
Nebenprodukt einer solchen Lebensplanung.
.
Also, keine Zeit zum Jammern, packen wir' s an! Jeder ist selbst seine
Glückes Schmied...
.
Gruß, Fragender
Frau Mühl, ich darf sie korrigieren:
Es sind keine Krisenkinder, sondern Kinder der durch die 68er organisierten Gesellschaft. Und zweifellos wird Ihr Prototyp Daniel irgendwann sehr unglücklich sein. Was nützt es ihm nämlich, wenn er den entlegensten Winkel der Welt kennt, aber weder Kinder in die Welt gesetzt noch Werte geschaffen hat? Denn Blut ist allemal dicker als Wasser. Uns sicher steckt nicht in jedem Menschen ein heimatloser Kosmopolit, auch wenn man uns das glauben machen will. Leider heben die 68 das alte Gesellschaftsmodell nicht durch ein tragfähiges neues ersetzt.
Wieviel größtes Kapital ist er denn selbst?
"Sein größtes Kapital ist er selbst." - doch wieviel ist das? Was soll man von einem 29jährigen halten, der im neunten Semester studiert und statt endlich mal zielgerichtet seinen Studienabschluss, seinen Lebensweg im Auge zu haben, vor Banken campt? Dem Überinformierten ist alle Welt wichtiger als er selbst. Er fühlt sich wichtig, weil er sich Gedanken um "Globales" macht. Und doch ist er nur ein Evolutionsversager, weil er das Wichtigste vergisst: erwachsen zu werden. Ganz Berlin ist voll mit über-30jährigen Dauerpraktianten, die wie der Titelheld beispielhaft sind für diese verlorene Generation.
"Die Elterngeneration dachte nicht global"
Der ganze Text bezieht sich nur auf Teile von Europa, die USA und Japan.
Unsere Eltern dachten nicht global und es war Ihnen gelinde gesagt
"vollkommen egal", dass da draussen noch 4-5 Mrd. andere
Menschen rumlaufen, bei denen es nicht Ziel war, dass es der
nächsten Generation besser geht als der letzten, sondern nur jeden
Tag genug zu Essen haben. Um es mit Occupy zu formulieren: Unsere Eltern
waren das eine Prozent.
Gleichzeitig haben unsere Elterngenerationen es geschafft Sozialsysteme
zu bauen die man weder damals noch heute bezahlen konnte (sie
Schuldenstand der BRD). Heute stehen je eine Milliarde Chinesen und
Inder auf der Schwelle und wollen auch, dass es Ihnen besser geht. Sie
wollen auch ein Rentensystem. Occupy hat keinen Ansatz, wie 7 Mrd.
Menschen den Standard unserer Eltern erreichen, sondern es sind
Ewig-Gestrige wie Herr Weiss: Es gibt vermutlich mehr als 70 Mio.
Menschen, die mit 29 ein abgeschl. Studium haben. Herr Weiss ist nicht
mehr "das eine Prozent".
Der Vergleich zwischen Daniel und seinen Eltern mag zutreffen. Kann man
aus diesem Beispiel Rückschlüsse auf die Gesellschaft
insgesamt ziehen? Ich meine, nein.
Ich selbst bin etwas über 60 und zwei meiner Söhne etwas
über 30 Jahre alt. Mein Leben war von mehr Unsicherheit
geprägt, als das meiner Kinder. Das Leben meines Vaters (Jahrgang
1920) war viel unsicherer, als meines. Das Leben meines Großvaters
war viele Jahre lang durch bitterste Armut und höchste Gefahr
(Soldat an der Somme-Front) geprägt.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, weswegen meine Kinder und
Enkelkinder sdchlechter leben sollten als ich. Das Wort Krise wird
derzeitig für alles und nichts verwendet. Tiefgreifende
gesellschaftliche Reformen, Reformen der Finanzwirtschft und der
Geldschöpfung tuen Not. Dafür können wir uns
unabhängig von unserem Alter einsetzen, jeder von uns auf seine Weise.
"Diese Generation hatte das Glück, in eine Zeit des Friedens und stetigen Wachstums hineingeboren zu
sein. Ein historischer Ausnahmefall."
Die Analyse ist allerdings unvollständig. Das mit dem Ausnahmefall
stimmt insofern, als dass Ludwig Erhard, der mit weitem Abstand beste
Politiker, den Deutschland jemals hatte, die Wirtschaftsordnung etc.
maßgeblich im Sinne freiheitlicher und Bürgerorientierter
Denkungsweisen geprägt hat. Sein Nachhall wirkt bis heute, zu
unserem Glück, denn sonst sähe es hier deutlich armseliger aus.
Die Politkaste hat danach aber feste daran gearbeitet, die freiheitliche
und menschenorientierte Ordnung Zug um Zug zu zerstören, durch
immer mehr Funktionäre, immer mehr Gesetze, immer mehr
Gängrlung, immer mehr Verherrlichung von Misswirtshcaft, von
Unproduktivität, von Verlogenheit, von Leben auf Kosten der Kinder
etc. kaputt zu machen.
DAS ist der wahre Grund für solche Schicksale wie von Herrn Weis.
Er wird von den Funktionärskadern und den symbiotisch mit ihnen
verbundenen Ausbeutungskartellen ausgeplündert.
O Gott, wie pessimistisch.........
Die "Alten" wollten nichts ändern, die "Jungen"
können nichts ändern?
Dieser Artikel strotzt nur so von Klischees.
Als ob die Generation der jetzt 60-Jährigen nur "Heile
Welt" gespielt hätte.
Atomkraftgegner, Hausbesetzerszene, Greenpeace, alle vergessen?
Die Freiheit der Schlechtergestellten
"Diese Generation hatte das Glück, in eine Zeit des Friedens und stetigen Wachstums hineingeboren zu sein. Ein historischer Ausnahmefall." Wahrlich Frau Mühl, sie durften etwas aufbauen, was die Generation vor ihnen verloren hatte - durch Krieg, Zerstörung und Tod. Nur darauf beruhte das damalige "stetige" Wachstum. Aber, um bei diesem Bild zu bleiben, wenn alles wieder aufgebaut ist, flacht sich das Wachstum naturgemäß ab - es sei denn, es würde wieder zerstört. Dies ist zwar das Gesetz der Evolution, doch ist es das, an was sie denken? Ansonsten war ihre Schilderung ja zutreffend für eine Generation, die deshalb die Freiheit wählen, weil sie "schlechtergestellt" bleiben möchten. Auch ich habe zwei Kinder gleichen Alters, die sind gerne "unfrei", weil sie einen "bessergestellten" Job verrichten. In einem Krankenhaus mit ca 50 Wochenstunden...
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2012 10:20 Uhr@bianca bresser: Warum so "bescheiden" !?
("Auch ich habe zwei Kinder gleichen Alters, die sind gerne "unfrei", weil sie einen "bessergestellten" Job verrichten. In einem Krankenhaus mit ca 50 Wochenstunden... "). Da könnte der Leser am Ende ja noch irregeleitet glauben, Sie sprechen bloß vom Beruf des Krankenpflegers ...
unter den Brücken zu schlafen. (Alter französischer Rechtsatz)
Aber es besteht Hoffnung: Der Kapitalismus schafft sich in Griechenland
gerade ab. Er geht an seinen inneren Widersprüchen ein. Die
"Arbeitgeber" geben keine Arbeit mehr.
Deshalb brauchen wir Arbeit für Alle oder - noch besser - das
"Voraussetzungslose Grundeinkommen"
Griechenland ist Exempel für bedinungsloses Grundeinkommen
in dem System wollten alle immer nur "Haben" und nicht
"Leisten". Das Ende vom Lied ist eine zerüttete
Gesellschaft, die auch Transferleistungen setzt.
Leider ist diese Hoffnung trügerisch, da selbst der deutsche Michel
sich als "Zahlhansel" ausgenommen fühlt. Das zu Recht
denn wird werden genug Milliarden NIEMALS wiedersehen.