Eine von vier Versionen des Gemäldes „Der Schrei“ von Edvard Munch ist in New York für die Rekordsumme von 107 Millionen Dollar (ohne Aufgeld) versteigert worden. Das Pastell aus dem Jahr 1895 wurde am vergangenen Mittwoch im Rahmen der Abendauktion mit Impressionismus und Moderne bei Sotheby’s in New York angeboten. Wer das Blatt erworben hat, ist bisher nicht bekannt.
„Der Schrei“ zeigt ein verzerrtes Gesicht, das unter blutrotem Himmel den Mund weit aufgerissen hält. Den Rekord erzielte eine von vier Versionen des expressionistischen Bildes, das zugleich das einzige war, das sich noch in Privatbesitz befand. Die anderen Ausführungen gehören dem norwegischem Staat und sind alle in Oslo zu sehen - im Nationalmuseum und im Munch-Museum.
Die Gebote für den „Schrei“ starteten bei 40 Millionen Dollar. Sieben Bieter machten den Anfang, doch schließlich entschieden zwei Parteien, die telefonisch zugeschaltet waren, das Bietgefecht unter sich. Nach nur zwölf Minuten fiel schließlich der Hammer.
Ein wunderbarer Schwarzgeldparkplatz ist das
Jann Derrenbach (epidiaskop)
- 03.05.2012, 15:08 Uhr