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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Der Präsident spricht Es geschah am 28. Juni

 ·  In seiner Rede vor dem Europäischen Rat hat Martin Schulz, der Präsident des Europa-Parlaments, vor einem dramatischen Demokratiedefizit bei den Maßnahmen zur Euro-Rettung gewarnt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (58)

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 29.06.2012 11:52 Uhr

@Herr Hesse -- Was hat man vom Ochsen mehr als Rindfleisch zu erwarten

Es geht um systematischen Ausbau der Abhängigkeiten und Risiken. Wenn Sie das Wesen der modernen Demokratie verstehen wollen, langt ein Blick in einer der ältesten Europas und insbesondere in die Rolle der Presse seit Gladstone und Disraeli.
Letzterer allerdings traf es auf den Punkt, ihm sei ausdrücklich gedankt. Sinngemäss liess er verlauten, es sei eine Tragödie seinen Konkurrenten in das Loch zu stürzen, eine Katastrophe ihn wieder herauszuziehen.

Nur eines, wer sich selber in das Loch stürzt, hat noch nicht einmal Anrecht auf eine Katastrophe.

Schwierig wird es allerdings, wenn die Ochsen keine Ochsen mehr sind und den Geruch der Wurstigkeit verströmen, man sollte daher die Hackfleisch-Verordnung stets zur Hand haben.

Daher ist eine reale Standortbestimmung das Letzte, was man erwarten kann.

zum Grusse

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Rolf Jonasson

EU-Parlament? Welches Parlament denn bitte? Vielleicht sollten wir uns zur Erhöhung des ...

... Niveaus erst mal auf ein paar demokratische Grundbegriffe einigen. Ein ganz wesentlicher Grundsatz der Demokratie ist das Prinzip "one man one vote". Solange also der Bürger Zyperns in diesem "Parlament" so grotesk überrepräsentiert ist, wie es sich derzeit darstellt, bin ich nicht gewillt, den Begriff Parlament anzuwenden. Mal abgesehen von der Frage, ob es wirklich von europäischem Einigungswillen zeugt, wenn das Pseudo-Parlament zur Bedienung kleinlicher nationaler Eitelkeiten alle vier Wochen umzieht, was den Bürger die hübsche Summe von 100 Miliionen Euro pro Jahr kostet, Tendenz, wie immer, steigend. Wendet man die etwas weinerliche Analyse des Herrn Schulz allerdings auf die tatsächlich stattfindenende Umgehung der der - doch immer noch vorhandenen - echten Parlamente in den Mitgliedsstaaten an, so muss man ihr zustimmen. Es ist schlicht ein Skandal, wie hier die Demokratie zur "Rettung" einen goldenen Kalbes, das eigentlich längst hierntot ist, ausgehebelt wird. Widerstand!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 16:54 Uhr
peter bernhardt

Ihre Kritik ist mithin zynisch.

Verehrte Frau Lea Karow!
Wikipedia schreibt:
In der heutigen Umgangssprache bezeichnet Zynismus sowie das abgeleitete Adjektiv zynisch vor allem eine Haltung, Denk- und Handlungsweise, die durch beißenden Spott geprägt ist und dabei in oft bewusster Absicht die Gefühle anderer oder gesellschaftliche Konventionen missachtet.
Oskar Wilde fragt:
Was ist ein Zyniker? Ein Mann, der von allem den Preis und von nichts den Wert kennt.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 29.06.2012 11:03 Uhr

Zynismus

Ihre Kritik geht hier an die falsche Adresse: Die Mitgliedstaaten haben es nunmal leider so festgelegt, dass das Parlament einmal im Monat nach Straßburg pendeln muss und nicht selbst über seinen Sitz bestimmen darf. (wie es auch die Mitgliedstaaten waren, die seine Zusammensetzung festgelegt haben). Ihre Kritik ist mithin zynisch. Im Europäischen Parlamen selbst würde sich jederzeit eine Mehrheit dafür finden, mit diesem Pendelunsinn aufzuhören.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 29.06.2012 07:03 Uhr

Die Nichteinschaltung des europaeischen Parlamentesbedeutet noch lange nicht, das ende der Demokrati

Die ernannten Buerokratenin Europa sind doch von freigewaehlten Regierungen ernannt worden. Ein Parlament, mkit groesseren Befugnissen kann auch zum Naqchteil sein. Ein derzeitiges Parlament mit Linker Mehrheit, wuerde mit sicherheit unser Land finanziell benacgteiligen, das Parlament wurde ueber Euro-Bonds bestimmen und nicht unsere Regierung. Wir sollten nur an den Anfang dieser Krise denken. Ein linkes Euro-Parlament haette unser Geld mit LKWs nach dem Sueden geschickt.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.06.2012 12:23 Uhr
Martha Strinz

Was ist denn das für eine Rechtsvorstellung?

"Die ernannten Buerokraten in Europa sind doch von freigewaehlten Regierungen ernannt worden."

Die frei gewählten Regierungen haben alle ein Mandat zum REGIEREN, nicht zur Übertragung von Regierungsgewalt!

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heisst es im GG. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt - also nicht von ernannten Brüsseler Bürokraten!

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

MfG Martha Strinz

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 29.06.2012 11:05 Uhr

Ergo:

Parlamente, in denen gerade nicht die erwünschte politische Richtung die Mehrheit hat, sollten in ihrem Einfluss möglichst stark beschnitten werden? Ha, das ist echter demokratischer Geist!

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Joachim Hacker

EU-Demokratiedefizit

Martin Schulz hat mit seinem Hinweis auf das EU-Demokratiedefizit völlig recht ! Allerdings ist das EU-Parlament selbst ein wesentlicher Teil des Problems. da es gemäss BVerfG-Urteil "gemessen an staatlichen Demokratieanforderungen nicht gleichheitsgerecht gewählt" wurde und "deshalb auch nicht eine parlamentarische Regierung tragen" kann.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 13:01 Uhr
Benedict Bechtel

Nicht vergessen seien die nat. Parlamente

Ein gravierenderes Problem bzgl des in dem Artikel angesprochenen Demokratiedefizit sehe ich in der Degradierung der nat. Parlamente zu Ratifizierungsorganen, die nur unzureichend informiert werden und der Parlamentsbeschluss somit zur Formalia verkommt.

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Eric Arnesen

...im "europäischen Parlament" sind z.B. für einen Sitz ...

...
67.000 luxemburger oder
80.000 malteser aber
829.000 deutsche Stimmen erforderlich (Zahlen gerundet).
Ein luxemburger Wähler ist also mehr als 12 deutsche Wähler wert.
Ist das die demokratische Legitimation von der Herr Schulz spricht ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 11:06 Uhr
Lea Karow
Lea Karow (karow) - 29.06.2012 11:06 Uhr

Tja.

Die ach so demokratischen Mitgliedstaaten haben dem Parlament leider verboten, über seine Zusammensetzung zu entscheiden.

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Paul Banaschak

Der Schulz toppt sogar noch Siggi-Pop

und das ist wahrlich schwer. Ich habe noch nie ein einziges Wort von ihm gehört wie die Probleme angegangen werden könnten, um eine Lösung zu erreichen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 17:01 Uhr
peter bernhardt

wie die Probleme angegangen werden könnten ......

La Rochefoucauld:
Die Politiker rühmen sich ihrer großen Taten, diese Taten sind aber selten Ergebnisse eines Planes, sondern meist nur Zufall!

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Rainer Schweitzer
Rainer Schweitzer (RSRS) - 28.06.2012 20:48 Uhr

Wird der Euro gerettet, scheitert vielleicht die EU

Wozu sollten vier Autokraten ein Scheinparlament beteiligen?

Herr Schulz ahnt schon ganz richtig, in welche ausweglose Situation man da hinein schliddert: Der Euro und seine Rettung wird die Einigung Europas für die Bürger möglicherweise zerstören.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 17:03 Uhr
peter bernhardt

Leider wahr!

Schauen wir uns die Lebensläufe 'unserer' Spitzenpolitiker einmal an, so fällt in den aller meisten Fällen auf, daß die noch nie in ihrem Leben gearbeitet haben...Arbeiten im Sinne von Gewinn erwirtschaften.

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Paul Banaschak

Die Rettung ist aussichtslos - und die EU wird mit untergehen

das gefällt dem Schulz natürlich nicht. Dann kann er sich nicht mehr am Freitag kurz in die Anwesenheitsliste eintragen, um anschliessend gleich zum Flughafen zu fahren.
Wer auf solch eine Schmarotzter nur einen Cent gibt, ist selbst schuld.

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nikolaus hesse

@Herbert Sax+Martin Schulz+Soros

"Wir sind eigentlich nicht erpressbar. Das haben unsere Politiker nur noch nicht mitbekommen."
Das werden unsere Politiker auch nie mitbekommen, dafuer fehlen ihnen alle Voraussetzungen, im Gegenteil, es sind eben diese "Politiker", die uns erpressbar machen.
Wenn man sieht, dass gewisse deutsche (Ex)-Statisten das Lied des Herrn Soros singen +
dabei ohne Muehe die eigenen behaupteten Ueberzeugungen, ( vormals verteufelter U.S.-
Imperialismus) und nebenbei ganz Deutschland fuer ein Linsengericht ueber Bord schmeissen,
-wenn man sich an die Politikaster erinnert, die sich beim amerikanischen Botschafter die Klinke
in die Hand gaben um "Vertraulichkeiten" auszutauschen+ eine stinkende Schleimspur durch
Berlin bis zur amer. Botschaft zogen, zu allem bereit, nur um einmal ihrer eigenen Mittelmaessigkeit zu entkommen,
(was die Amis ueber diese Troepfe dachten, wissen wir seit Wiki: feige, servil+unbegabt!),
was soll man da noch weiter fragen?

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 28.06.2012 19:41 Uhr

Dramatischer Verlust von Demokratie in der Eurokrise, ja und als Konsequenz Austritt aus Euro und...

Ich gebe Herr Schulz in diesem Punkt recht, aber er hat wieder nur sein EU Parlament im Visier! Da mangelte es doch schon immer an Mitspracherecht in der EU, was will da also verloren gehen? Das Problem ist doch in den unteren Ebenen, wo Regierungschefs denken schnell in nächtlichen Konferenzen Entscheidungen treffen zu können, wofür mehrere Generationen haften müssen. Teils werden nicht einmal die Parlamente der Staaten befragt, untere Ebenen, wie Bundesländer schon gar nicht, Volksentscheide werden völlig ausgeschlossen. Nie werden Alternativen geboten, sondern Parlamente werden über Horrorszenarien stetig zur schnellen Entscheidung gedrängt, teils ohne die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien zu beachten. Das Ungeheuer EU ist los, an die Leine wird es sich nur schwer wieder nehmen lassen. Also Frau Merkel, malen sie bitte ein Szenario aus, den Ausstieg aus Euro und EU, lassen Sie darüber per Volksentscheid in Deutschland abstimmen.

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Ulla Nachtmann

For a chuckle!

"Nigel Farage: "Ich möchte, dass sie alle gefeuert werden!" (Youtube)
.
Dem ist doch nichts hinzuzufügen, oder?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 20:39 Uhr
Ulla Nachtmann

Nicht sicher

ich las vor einigen Tagen im Telegraph, dass die UKIP auch dafür sei. Ist auch Zeit, denn soviel ich weiß, hat GB vor mehr als 30 Jahren abgestimmt. Das ist lange her.

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 28.06.2012 20:13 Uhr

Doch.

Wenn es um die Frage einer Volksabstimmung über den Verbleib Großbritanniens in der EU geht, üben sich Herrn Farage und Konsorten in nobler Zurückhaltung. Wäre ja auch ausgesprochen unamüsant, wenn sie plötzlich ihre Pfründe als EP-Abgeordnete verlören...

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Klaus Piesters

1979 in Europa: F übernimmt Vorsitz, es wird über Beitritt von S verhandelt; Erste europ. Wahlen

2012: Das Heckerlied der Badische Revolution ist Top-Aktuell:
"Dreiunddreißig Jahre,
währt die Sauerei.
Wir sind keine Knechte,
wir sind alle frei!"

"... und daraus erspriest die freie Republik!"

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George Rauscher

Vorsicht

vor Martin Schulz, ein Wolf der Kreide gefressen hat ist immer noch ein Wolf. Und er frisst die Kreide nur zu einem einzigen Zweck!

Netter Versuch, Herr Schulz, nur eben nicht wirksam bei Menschen mit einem guten Gedächtnis.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 08:54 Uhr
Arthur Cichi
Arthur Cichi (ArCi) - 29.06.2012 08:54 Uhr

Sehr scharf beobachtet,

das sehe ich auch so. Schulz beklagt Demokratieverlust, meint aber in Wahrheit seinen eigenen Machtverlust. Er hat unter den "Wichtigen" an Wichtigkeit verloren. Das ärgert ihn. Wenn es auf der anderen Seite darum geht die demokratisch gewählten nationalen Parlamente durch die EU zu entmachten, hat er kein Problem damit.

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Martha Strinz

Sehr geehrter Herr Schulz,

das "multinationale Parlament", dem Sie vorstehen, ist gar keines!

Das BVerfG hat entschieden, dass Ihr Gremium gar kein Parlament ist: es darf Beschlüsse lediglich fassen, welche dann vom EU-Rat 'gelesen' werden müssen! (Die Diskussion über Repräsentativität lassen wir bei 1000 Zeichen lieber aus.) Eine Legislative oder ein Parlament ist ihr Gremium aber nicht: kein Budgetrecht, kein Initiativrecht. Jeder Elternverein hat mehr Macht!

Wenn Sie Ihre Ehre hergeben, einem solchen 'Parlament' vorzustehen und es "wie unvollkommen dieses Gremium als Bürgervertretung auch immer sein mag" dennoch als 'Parlament' zu bezeichnen, dann bitte ersparen Sie uns Ihre Eitelkeit, von den Befürwortern eines Autoritarismus nicht konsultiert worden zu sein.

Denn Sie sind meiner Einschätzung nach selbst ein Autoritarist, sonst würden Sie Ihren Namen und Ihr Gesicht nicht für ein demokratisches Feigenblatt hergeben!

MfG Martha Strinz

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 20:24 Uhr
Martha Strinz

LOL! (Ich kenne ganz tolle Vorbilder mit toller Initiative trotz schlechter Bio!)

LG Martha

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Lea Karow
Lea Karow (karow) - 28.06.2012 20:15 Uhr

Tja.

"kein Budgetrecht, kein Initiativrecht."

Stimmt. Und auch über seine Zusammensetzung (Stichwort: Repräsentativität) darf es nicht selbst entscheiden. Nur: Das ist nicht seine Schuld, sondern die der Mitgliedstaaten, die das so festgelegt haben.

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Ulla Nachtmann

Na ja, Frau Strinz...

was soll man machen, wenn man sonst nicht viel gelernt hat? Sie kennen doch sicher sein Bio?

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Andreas Gehrmann

Naja,

wo er Recht hat, hat er Recht. Der Euro ist eine Kopfgeburt. Schulz hätte von Beginn an für ein Referendum in alle europäischen Staaten kämpfen müssen. Dieses Demokratiedefizit im Nachhinein beheben zu wollen, ist aussichtslos! Die Menschen werden angesichts der gravierenden Folgen dieser Währungseinführung im Interesse einer mächtigen, auch in Brüssel tätigen, Wirtschafts- und Finanzoligarchie, beizeiten aber so richtig auf die Barrikaden gehen. Das passiert schon - nur wird darüber in unserer "Mediendemokratie" kaum berichtet.
Das was gerade passiert, wird niemals Bestand haben! Alle Maßnahmen, ob diese in Hinterzimmern oder sonstwo entschieden werden, sind zum Scheitern verurteilt. Warum?
Weil noch immer den Interessen der Finanzindustrie Rechnung getragen wird, anstatt endlich Vernunft an zu nehmen und diese strikt zu regulieren. Ohne diese zwingende Maßnahme - samt umfangreicher Umverteilung -wird keine Maßnahme der "Krisenmanager" Erfolg haben!

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Gerhard Dünnhaupt

Der Fehler liegt in der Konstruktion der Europäischen Union

Den Vätern des Euro schwebte damals ein "Gegengewicht" zu den USA vor. Zur Auswahl standen zwei Modelle: eine föderale Republik (USA) oder eine Räterepublik (UdSSR). Sie entschlossen sich für das Modell einer Räterepublik, weil ihnen das US-Vorbild für einen Staat mit 23 Sprachen kaum machbar erschien, während das vielsprachige UdSSR-Modell damals gut zu funktionieren schien.

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Closed via SSO

Einbindung des EU-Parlaments?

Darum geht es dem guten Schulz wohl kaum. Er möchte doch nur schlicht und einfach am Tischer der "Grossen" sitzen. Wenn Eitelkeit schmerzen würde, dann wäre Schulzes Schreie von Brüssel bis nach Berlin zu hören.

Das EU-Parlament repräsentiert doch nur auf dem Papier die Bürger der EU, weil die Mitglieder des Parlaments die Bürger ihres jeweiligen Landes höchst unterschiedlich repräsentieren. Zum Beispiel: Griechenland hat bei knapp 11 Millionen Bürger 22 Abgeordnete (= 500.000 pro MdEP), Deutschland hat 82 Millionen und 99 Abgeordnete (= 830.000). Die Gefahr, dass dort eine Minderheit von Bürgern der Mehrheit das Geld aus der Tasche zieht, ist doch immanent.

Deshalb: Lasst den Schulz 'mal dort, wo er ist.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.06.2012 09:02 Uhr
Arthur Cichi
Arthur Cichi (ArCi) - 29.06.2012 09:02 Uhr

Genau das ist der springende Punkt @Klaus Theobald

Schulz' Eitelkeit ist schwer angekratzt. Demokratieverlust ist nur ein Vorwand.

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egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 29.06.2012 00:03 Uhr

Wir kriegen keine guten

Wer will denn heute noch Politker machen? Die etwas Verstand haben doch bestimmt nicht. Leute wie Schulz und Konsorten, die sonst nirgends eine Stelle finden würden, nicht mal als Hilfsarbeiter, die erzählen uns heute Sachen vom Pferd, die sie selbst nicht glauben. Dieses Gesochse gehört eines Tages vor Gericht und eingesperrt und das wird kommen, warten wir es mal ab, sobald in Europa die Post abgeht weil der ganze Laden - von diesen Chargen manipuliert- zusammenbricht. Dann ist Zahltag.

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Ulla Nachtmann

Nö. Herr Theobald!

Weg mit dieser Versorgungsinstitution. Die unsägliche Frau Nicht-Doktor von der FDP schwirrt dort auch noch rum.Wir brauchen dringend unser Geld für wichtigere Dinge.

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Erwin Stahlberg

Für wie blöd hält man uns eigentlich?

Dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz,
geht es jetzt „um die Sicherung der demokratischen EU-Substanz“.

Die Scheinheiligkeit oder Unbedarftheit dieses Mannes
ist abscheulich.

Referenden in

Dänemark,
Frankreich,
den Niederlanden und
Irland

wurden nicht respektiert und weggewischt.

Wenn EUROPA eine funktionierende und ehrliche DEMOKRATIE
wäre --- säßen wir heute sicher nicht in der Sch….

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 23:58 Uhr
egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 28.06.2012 23:58 Uhr

Es dauert nicht mehr lange

dann werden eine ganze Reihe Leute wegen Hochverrat vor Gericht stehen und anschließed hoffentlich -nach einem fairen Prozeß für lange Jahre in den Bau wandern.

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Matthias Elger
Matthias Elger (melger) - 28.06.2012 20:19 Uhr

Denke auch so!

Es geht doch nur um Ansehen und Geld. Das Ansehen kommt durch markige Sprüche und das stete Hintenanstellen, unterbuttern von Deutschland. Was würden denn Spanien, Italien oder Frankreich wirtschaftlich repräsentieren. Und militärisch auch nicht viel, da die Finanzen dafür eigentlich fehlen. Nur das Beisein von Deutschland erlaubt diesen Staaten sich auf obersten Bühnen stark zu präsentieren.

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Dr. Michael Menzel

Ausgerechnet der Schulz!

Für den herrscht doch erst Demokratie, wenn das Zentralkomitee seiner sozialistischen Partei eine Entschließung abgesegnet hat. Er gehört doch zu den Leuten, die einer Enteignung des ganzen Volkes das Wort reden und Parlamentarier dazu zwingen, ihre Beschlüsse im geheimen Kabinettkreis zu fassen, weil die schon vor Veröffentlichung von seinen Genossen in der Luft zerrissen würden.
Im übrigen sollte man ganz krass in Frage stellen, was der Euro eigentlich mit Europa tatsächlich zu tun hat und mit Demokratie schon mal garnichts. Das, was Schulz will, ist die schlimmste Sabotage an der Demokratie, soweit sie überhaupt noch vorhanden ist.
Aber das hatten wir ja im real existierenden Sozialismus auch: Zig Millionen Menschen versklavt und die oberen 100.000 leben wie die Götter in Frankreich.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 23:56 Uhr
egon soppe
egon soppe (egonsoppe) - 28.06.2012 23:56 Uhr

Leute wie Schulz

die landen hoffentlich eines Tages vor das Haager Gericht und anschließend im Bau.

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Holger Baade

Hier erinnere ich an einen Spruch von Schulzes ehemaligen BK u. Parteivorsitzenden Schröder:

der äußerste in einem anderen Zusammenhang - aber völlig zutreffend auf diese Person: "Wegschließen - und zwar für immer".

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Ulla Nachtmann

Demokratiedefizit?

Das fällt ihm jetzt endlich auf?
Und was ist das?
"Martin Schulz im Gespräch mit Christopher Ricke"
- Der Vorsitzende der Sozialistischen Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz, spricht sich für eine Verschärfung des Lissabon-Vertrags aus. Dies sei nötig, um die vorherrschenden Befugnisse der großen Staaten einzuschränken."
.
Ach ja? Meint er damit, dass Dtld noch weniger Rechte haben soll? Noch weniger Aussicht auf "one man, one vote"?
Sein pathetischer Aufruf ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Hinweg mit dem undemokratischen "Parlament" wo ein Malteser 10 Mal soviel Gewicht hat wie ein Deutscher, wohin Leute aus welchen Gründen auch immer abgeschoben werden.
Wir sollten uns in Zukunft die fetten Pensionen eines Schulz, Brok, etc. SPAREN.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.06.2012 19:20 Uhr
Ulla Nachtmann

Ich habe die, Herr Rauscher,

alle gespeichert! Abrufbar. Seltsamerweise kommen immer neue Zumutungen dazu. Irgendwann brauch ich mehr Speicher - außer die ganze Schmierenkommödie geht endlich zu Ende demnächst.

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George Rauscher

Haha,

ich wollte das Zitat gerade suchen, Frau Nachtmann. Danke, daß Sie mir die Arbeit abgenommen haben. Und Daumen rauf für Ihren Kommentar.

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Geiger Joachim

Pro Parlamentarismus

aber wo bleibt die Frage nach den Bürgern. Viele schauen nach Brüssel und Straßburg und fragen sich: was machen sie da? Wenn für sich Herr Schulz zurecht für die Rechte des europäischen Parlamentes engagiert, so muß dabei aufgepasst werden, daß die beklagte Brüsseler Oligarchie nicht nur durch eine erweiterte Straßburger/Brüsseler Variante ersetzt wird.

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Jahrgang 1960, Redakteur im Feuilleton.

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