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Demonstranten in Istanbul Vierundzwanzig Stunden Willkür

 ·  Geschlagen,getreten und gedemütigt: Zwei junge Männer aus Istanbul erzählen, was sie einen ganzen Tag lang im türkischen Polizeigewahrsam erlebt haben. Eine Begegnung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (9)
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thomas ackermann

Aber schön den NSU-Prozess gegen Deutschland nutzen...

Wss mussten sich Deutsche Behörden aus der Türkei wegen des NSU-Prozesses alles anhören. Oder ich erinnere daran, wie die Türkei bei jedem kleinem Hausbrand, bei dem Türken zu Schaden kommen, eigene Ermittler auf Deutschem Boden wünscht. Die Türken sollen zu Hause bleiben.

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Yildirim Bulmaz

Nicht, dass

diese Vorgehensweise der Polizei für die türkischen Verhältnisse ungewöhnlich und somit nicht glaubhaft wäre, dennoch hoffe ich, dass die Autorin sich von der wahren Identität ihrer Protagonisten überzeugt hat und nicht zwei Agents Provocateurs der Opposition aufgesesen ist.

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Kilian Krochmann

Widerstand zwecklos.

Sehr gute Reportage Frau Krüger; aber bitte nicht vergessen, wenn hierzulande jemand zu gefährlich wird, dann erklärt man ihn einfach für verrückt und steckt ihn in die Psychiatrie (siehe Gustl Mollath).

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Sajeret Matkal
Sajeret Matkal (matkal) - 23.06.2013 21:31 Uhr

Einmal angenommen türkische Migranten...

... würden in deutschen Gefängnissen so behandelt, wie diese Jugendlichen in ihrem Heimatland. Erdogan wäre wohl der Erste, der was von Antitürkismus loskeifen würde. Aber immer wenn Türken auf Türken, Muslime auf Muslime eindreschen - dann ist das was anderes. Wollen wir doch mal sehen, ob der türkische Staat bei den anstehenden Gerichtsverfahren dieselben Maßstäbe ansetzt, wie beim NSU-Prozess. Ob man deutsche oder internationale Vertreter zulassen wird? Wohl kaum. Aber wenn in Israel Palästinenser vor Gericht stehen, weil sie mit Raketen auf Israelis schießen - auch dann misst Erdogan mit einem anderen, ich vermute mal islamischen Maß. Einmal mehr wird deutlich, dass Erdogan Demokratie und Rechtsstaat nur nutzt, um eine islamische Diktatur zu errichten. In der EU hat die Türkei daher nichts, aber auch garnichts verloren.

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akser kaza
akser kaza (akser) - 23.06.2013 20:54 Uhr

Reine Provokation

das gleiche Spiel wird auch in Brasilien gespielt. Es erweckt den Eindruck, dass beide Szenarien von der selben Hand gesteuert werden. Warum sieht denn keiner hier wie die Polizei von den Capulcus provoziert wird. Ich glaube das könnte man sich hierzulande nicht erlauben. Wer das Gegenteil behauptet sollte das mal morgen ausprobieren...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.06.2013 17:23 Uhr
kathrin siebert
kathrin siebert (ka-sie) - 24.06.2013 17:23 Uhr

Das Gegenteil ist der Fall - Gewalt gegen Polizisten nimmt bekanntermaßen hierzulande zu

und das geht auch nicht ganz unmaßgeblich von Tätern mit Migrationshintergrund aus. In Berlin scheint es schon erste No-Go-Areas zu geben, in die sich Polizisten wenn nur mit Verstärkung trauen. In Berlin gab es schon eine kleine Anfrage zu der zunehmenden Gewalt.
Die hinkenden Vergleiche häufen sich.

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Berndt Schönwald

Was für ein a r m s e l i g e r Versuch, ...

... weltöffentliche Tatsachen verdrehen zu wollen! Ministerpräsident Erdogan kann das besser!

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Heinrich Kanther

Souverän ist, wer sich nicht provozieren lässt

Wenn Polizisten sich aber provozieren lassen, haben sie sich selbst nicht im Griff. Dann hätten sie den falschen Beruf. Souverän ist anders, gerade wenn man im Besitz von Waffen und Wasserwerfern ist.

Mal ganz ehrlich: Wenn deutsche Polizisten jeden zusammenschlagen und abschieben würden, der sie provoziert, wäre Deutschland spürbar leerer...

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Ulla Nachtmann

Respekt, Frau Krüger!

Die Bevölkerung wird also regelrecht brutalisiert, gegeneinander in Stellung gebracht.
Das ist dumm und kurzsichtig, endet sowas doch meistens in Solidarisierung.
Dieser Satz ist sehr interessant: ,Zum ersten Mal hätten sie erlebt, dass in der Türkei nicht alles gegeneinander gehe, sagt Harun'.
Ich habe öfters bemerkt, welch gegenseitiges Missverhalten selbst in türk. Familien praktiziert wird. Obwohl ,Liebe' und ,Friede' offensichtlich zu Erdogans Lieblingsworten gehören.
Danke für Ihre außergewöhnlichen Berichte.

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23.06.2013, 19:48 Uhr

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