24.04.2012 · Viel zu wenig, viel zu spät: Die Demographiestrategie der Bundesregierung ist ein Trauerspiel. So vergeuden wir die Jahre, die bleiben, bevor die Gesellschaft zu alt und zu krank wird.
Von Reiner KlingholzRichtlinien für Lesermeinungen
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Einseitiger Analytischer Quatsch
Ich stimme Ihnen ungeteilt zu - schlimm nur dass dies schon Gegenstand der politische Diskussion in den 70iger Jahren war ... als alle bereits sehen konnten, das shon der Computer die Arbeitswelt ensprechend verändern wird. Da war von *Zukunftssystemen* die Rede, in der die wenigen "glücklichen" Arbeitplatzinhaber einen grossen Teil der Bevölkerung mitfinanzieren müssen. Das ist ja - de facto - heute so, nur eben aufgeteilt in "immer reicher" und "immer àrmer" Eine wirkliche Antwort hat die Politik bis heute nicht gefunden - Diese kann nur das uneingeschränkte Grundeinkommen sein (gemessen an der Gesamtwirtschaftsleistung - nicht gemeint: Harz IV Sklavenversorgung!)
Das Web ermöglicht globale Arbeitsteilung, so dass die
Facharbeiter, die an deutschen Produkten arbeiten, nicht unbedingt aus
Deutschland kommen müssen.
IBM hat angekündigt, dass Entwicklungsaufträge weltweit
ausgeschrieben und vergeben werden sollen. So funktioniert das heute
bereits in einigen Top IT Unternehmen und anderen Branchen
(Übersetzung). Globale Arbeitsteilung eben virtuell. Arbeitgeber
müssen sich eben von dem Gedanken verabschieden, dass Arbeitnehmer
jeden Tag in das eigene Gebäude kommen und wieder gehen.
Schule und Uni findet heute bereits per Web statt -s . Udacity.com /
Khan Academy
Warum sollte nicht jemand aus New Dehli an einem Projekt bei Bosch in
Schwieberdingen arbeiten?
Die Rente ist zwar sicher - nur wofür reicht es dann noch? Wie in
den USA und den meisten weniger gut abgepolsterten Ländern werden
Rentner weiterarbeiten müssen (es geht ja auch aus dem Motor Home raus)
In DAX-Unternehmen ist das bereits praktizierter Alltag
seit Mitte/Ende der 90er Jahre, als die deutsche Unternehmenslandschaft
aus Wettbewerbsgründen einer gravierenden Neu-Strukturierung
unterzogen werden musste, wurden auch virtuelle Arbeitswelten
integriert. Wir (Investitionsgüterindustrie) steuern seitdem
multikulturelle Projektteams im Inland, die mit Projektexperten aus
aller Herren Länder virtuell zusammenarbeiten. Wir sind diese
hochspannenden, dynamischen Prozesse mit veränderter Kommunikation
auf internationaler Basis gewöhnt und möchten sie nicht
missen.
In KMU sieht es überwiegend (noch) ganz anders aus, denn für
die Mehrheit der Beschäftigten bedeuten globale Märkte,
veränderte Arbeitsmärkte und innovative Arbeitsmodelle mehr
Bedrohung als Chance. Angst vor Komplexität,
Beharrungsvermögen und die Ablehnung von Veränderung sind
nicht zu unterschätzen. Fehlende Fremdsprachen- und
Internet-Kompetenz kommen dazu. Gebraucht werden für Neues
hochmotivierte, junge Systemdenker. Ein generationsgeladener Prozess also.
Ziel: mehr Investitionen in die junge Generation
Das ist ein sehr guter Vorschlag zum Abschluss des Berichts von Reiner
Klingholz: "Investitionen in die junge Generation".
Aber das kann nicht über das Verteilen von Geld an die Eltern nach
dem Gießkannenprinzip funktionieren, ebensowenig über das
Einheben von noch höheren Steuern, was einer Enteignung gleich
käme. Das hätte zur Folge, dass die Renten, Pensionen,
Krankenkassenleistungen, Eurorettungsschirme, Bankenrettungen und
Bundespräsidentenehrensolde massiv gekürzt werden
müssten. Damit findet sich aber niemals eine demokratisch
gewählte Partei, um das umzusetzen. Da müsste schon der Kaiser
wieder das Ruder übernehmen.
In den guten Jahren während des Wirtschaftswunders, sagt der
Artikel, konnte eine demografische Dividende eingefahren werden, da
"der Anteil der Erwerbsfähigen an der gesamten
Bevölkerung besonders groß" gewesen sei.
Fakt ist, der Anteil der tatsächlich ErwerbsTÄTIGEN ist heute
viel höher, relativ und absolut. Damals wurden nämlich nahezu
alle verheirateten Frauen komplett von ihren Männern finanziert,
und das Geld hat gereicht. Arbeitslosigkeit gab es nicht.
Heute reicht ein Einkommen in der unteren Einkommensschichten nicht mehr
für eine Familie, weshalb ein Großteil der Frauen zumindest
teilzeit arbeitet, zugleich gibt es hohe Arbeitslosigkeit, gerade auch
bei älteren. Das Problem heute sind die fehlenden
Arbeitsplätze und das niedrige Lohnniveau, nicht die Demographie.
Nicht die Abgeordneten, die Ministerialbürokraten
sind verantwortlich für die späte Reaktion auf die
demographische Katastrophe. Sie sind es doch, die lebenslang
unkündbar eingestellt werden, um langfristige Entwicklungen im
Blick zu haben. Sie müssen eigentlich die Denkschriften verfassen
und ihren Dienstherren auf den Schreibtisch legen. Und das haben Sie
offenbar nicht getan - und damit kläglich versagt.
Mehr noch, die bei Klingholz auch aufgeführte groteske
Besserstellung von Beamten in der Alterssicherung zeigt, dass die
Ministerialbürokratie offenbar korrupt ist. Wie sonst
läßt es sich erklären, dass Beamte von den bislang
eingeführten Kürzungen weit weniger betroffen sind als alle
anderen. Es soll offenbar so weitergehen: Das Alimentationsprinzip ist -
gedeckt durch das Bundesverfassungsgericht - ein Freibrief für das
Ausplündern der öffentlichen Haushalte. Die Verpflichtung auf
das Wohl des Gemeinwesens hingegen nur ein Lippenbekenntnis.
Versäumender Brain Gain und hochgradiger Brain Drain
Das unterlassende Bemühen um einen Brain Gain wird ergänzt
durch einen besorgniserregenden Brain Drain. Alle 4 Minuten
verlässt ein Deutscher sein Land. An jedem Tag verliert D ein
ganzes Dorf, womit die Zahl der Auswanderer Dimensionen erreicht, wie
seit 120 Jahren nicht mehr. Man muss kein Pessimist sein, um in der
*Massenflucht* ein Misstrauensvotum gegen die Zukunftsfähigkeit des
Landes zu erkennen. Was die Angelegenheit so heikel macht: Es sind die
am besten Ausgebildeten, Leistungswilligsten und Jüngsten, die noch
Mobilen, die genug haben und mit den Füßen abstimmen. Das
Durchschnittsalter beträgt 32 Jahre; es sind Ärzte,
Ingenieure, Wissenschaftler, Facharbeiter, Handwerker, Techniker und
ehrgeizige Dienstleister. Lt. OECD verliert kein anderer Staat so viele
Akademiker, wie D.
.
PS: Von diesem politischen Personal plus Beamtenapparat eine wirksame
Strategie zu erwarten, ist unfair. Sie können nur (Macht-)Taktik.
Das wird die Reise vor den Abgrund definitiv beschleunigen.
...ich auch
..verdien meien Bötchen in der Schweiz und zahl dort meien Steuern.
Nur noch 1/3 von dem was ich in deutschland berappen musste. Meien
Kollegen sind erstaunt was es für Geldduschen und
Möglichkeiten für Familein gibt, wollen aber alle nicht diese
Abzüge wie in Deutschland auf dem Lohnzettel. Im Unerschied zu
deutschland sagt der Steuerzahler was er vom Staat willund wieviel Geld
er dem Staat dafür gibt. In Deutschalnd sagt der Politiker was das
Volk braucht und vertzeilt das Geld welches er anschliessend dem
Steuerzahler aus der Tasche zieht.
ansonsten wäre evtl. womöglich noch festzustellen, dass
die gehabte politik evtl. bisher so unrational nicht war:
.
höchstwahrscheinlich waren alle, die hier klagen, trotzdem (noch)
in der lage, sich für sich - und für absehbare zeit auch
weiterhin - leidlich gut oder besser einzurichten.
.
die, die hier nicht schreiben, denen gehts es schlecht. die sind die
betroffenen. die ganz normalen probleme einer bürgerlichen
gesellschaft, wie bisher noch immer.
Eines steht fest: Die Zukunft wird anders
Der Cartoon macht es sehr schön deutlich. Darauf sieht man eine
Situation, die ja wohl in der Zukunft spielen soll. Interessant dabei:
Die abgebildeten Rentner tragen Hüte und sehen eben genau so aus
wie Opis heute (oder eigentlich eher wie Opis vor 30 Jahren.
Wir werden nicht alle auf einmal Musikantenstadl hören, bloß
weil wir 70 sind. Ich bin überzeugt, dass die Probleme, vor denen
sich jetzt viele fürchten, nicht unsere sein werden sondern ganz
andere. Und auch die werden wir in den Griff bekommen, da bin ich sicher
und falls nicht? Am Ende steht eh der Tod - das ist sicher ;-)
Sicher? Unsicher? Unsere Sozialsysteme
Hier sollte man einmal auf einen Votrag von Prof. Dr. Bernd
Raffelhüschen aufmerksam machen. Dieser ist zwar bereits
älter, aber er ist sehr passend. ''Sicher? Unsicher? Unsere Sozialsysteme''
Ich bin jetzt 21 Jahre alt und diese düstere Aussicht macht mir
wirklich Sorgen.
Ein solides Sozialsystem wird es für mich in nicht allzu ferner
Zukunft nicht mehr geben.
doch was tuen?
In Frankreich wrden schon seit langem mehr Kinder als in Deutschland geboren.
Wie schaffen es Frankreich, GB und die NL hoehere Geburtenraten zu erzielen?
Wie koennen wir gut ausgebildete Frauen dazu bringen mehr Kinder zu
haben?
Menschen handeln oekonomisch, ueberall.
Wie kann man Deutschland fuer die brillianten Koepfe der Welt
interessant machen?
Fuer all diese Fagen gibt es Antworten. Darueber sollten wir streiten,
nicht ueber Betreuungsgeld, Deustchland schafft sich ab, Guenther Grass usw.
All diejenigen die hier auf die Kinderlosen eindreschen sollten sich mal Überlegen was so ein Kind den Steuerzahler kostet bis es die ersten Beiträge für die Sozialsysteme und Steuern bezahlt. Bei einem Akademiker sind das von der Krippe bis zum Studeineabschluss mal locker 200.000€. Das zahlen nicht die Eltern sondern die Gutverdiener mit Lohnsteuerklasse 1.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 13:15 UhrDer gut verdienende Akademiker hat die 200.000 EUR mal locker
in 3 Jahren abgezahlt, wenn er sich gut verkaufen kann. Die restlichen 30 Jahre seines Berufslebens gibt der akademische Freiberufler im Schnitt mal eben 3,5 bis 5 Mio EUR an den Staat ab. Welcher Arbeitnehmer macht das? Und die sind alle noch im Lande? DAS nenne ich Solidarität!
Vielleicht wird das auch alles anders werden als prognostiziert. Wie
viele Voraussagen sogenannter Finanzexperten sind schon fehlgeschlagen?
Wieso sollten Demographen so viel genauer sein?
Zuerst, z. B., geht Deutschland vielleicht schon 2020 pleite, der Euro
ist soviel Wert wie 1 Quadratmeter Cyberspace und die
Lebensqualität fällt ins Bodenlose. Konsequenz: Der Trend der
Lebenserwartung kehrt sich signifikant um, aus Mangel an Ärzten,
Medikamenten und Pflegepersonal wären eh schon kaum
Human-Ressourcen mehr anzapfbar. Der Bevölkerungsschwund geht viel
schneller als erwartet und dies weltweit bis 2040. Mit 1 Milliarde
hätte die Erde dann eine Anzahl Menschen, die auch tragbar
wären, genug Raum und Ressourcen für jedermann.
Oder? Vielleicht kommt es auch ganz anders...
Werden Sie Beamter, Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt, Künstler, Abgeordneter usw
dann müssen Sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen und die Nichtzahler z.B. die Mütter mit ihren Beiträgen unterstützen. Die privilegierten Berufsgruppen zahlen auch nicht für ihre Eltern und bekommen ihr Angespartes wieder heraus. Bei gleicher Einzahlung erhält der Schlaubürger etwa 3x mehr Rente als der Doofbürger. In der Schweiz hat man das erkannt - da zahlt jeder in die Bürgerversicherung.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.04.2012 13:11 UhrFreiberufler zahlen zuerst nur für sich selbst ein und geben über die Steuern dann doch genug...
denn ein gut verdienender Freiberufler zahlt soviele Steuern, wie ein
mittlerer Angestellter als Bruttogehalt abrechnet. Und da die
"umlagefinanzierten" Sozialsysteme längst zu 50%
"steuerfinanziert" sind, trägt der Freiberufler in diesem
Lande also 50% der Soziallasten. Reicht das nicht? Freiberufler
ERWIRTSCHAFTEN das Honorar, das fällt nicht vom Himmel.
Anders sieht es sicherlich bei Beamten aus, die sind zu 100%
steuerfinanziert. Es wäre also eine Milchmädchenrechnung, wenn
von dieser Steuerfinanzierung etwas in die Sozialsysteme flösse. Da
könnte der Staat gleich den Anteil der Steuerfinanzierung erhöhen.
Es wäre zutiefst ungerecht, Freiberufler in die Sozialsysteme zu
zwingen, es käme einem Raubzug gleich! Denn die fetten Guthaben der
privaten Vorsorge sind es, die die Kollektivismus-Politiker verteilen
wollen. Nur: Es gehört den Einzahlern! Nicht der
Solidargemeinschaft!
Wenn es um "Solidarität" geht, stehen bei Auftragsmangel
die Freiberufler plötzlich ganz hinten an!
"Meine Kinder,Deine Kinder,unsere Zahler "
Zunächst einmal sollte -oder hätte man sollen ,muß es
heißen- das der Gerechtigkeit völlig widersprechende
Renten-Umlagesystem abschaffen müßen !
.
Ein Grund ,warum die Generationenlücke ,so schön mit
"Demographie" getarnt- mittlerweile ungemein sauer
aufstößt,ist,daß Kinder ANDERER Eltern für das
Rentenwohl von Leuten aufkommen und in Zukunft noch weitaus mehr
aufkommen sollen,die aus eigener Wohlgefälligkeit keine Kinder
haben woll(t)en.
.
WEIL sie -in ihren BESTEN Jahren von 30 - 60 -ohne Kinder viel besser
leb(t)en - allseits frei und ungebunden,beide berufstätig und damit
Doppelverdiener,das doppelte Einkommen allein für sich ausgebend,2
Autos,Urlaub außerhalb der Ferien (in den Ferien ist's
nämlich am teuersten!,Wochenende ungebunden genießend,eben
treiben was man will...,OHNE SORGEN um die Schule lebend - ach wie ist
das schön !
.
Die monatlich erwartete Rente später sollen aber die Kinder der
Leute zahlen,welche nicht so genußvoll leben konnten ?!
.
So sieht's aus !
unbewiesene Zahlungsbereitschaft Ihrer Kinder
Die Zahlungsbereitschaft Ihrer Kinder für die Renten der anderen
sind nicht bewiesen.
Im Zeitalter der Automatisierung, Computerisierung und Globalisierung
werden in Deutschland in Zukunft immer weniger Arbeitsplätze
benötigt. Wer die Augen vor der Wirklichkeit verschließt, der
hat nicht bemerkt, dass bei immer mehr Produkten, die in früherer
Zeit in Deutschland arbeitsintensiv hergestellt worden sind, nun 'Made
in China' draufsteht. Es ist also eher für die Zukunft Deutschlands
zu erwarten, dass sich die Arbeitslosigkeit vermehren wird, und die
Qualifizierten auswandern.
Und die beiden Alleinverdiener werden bereits eines Großteils
ihrer Einkünfte über den Staat beraubt. Da ist es doch nicht
verwunderlich, dass sie in ihrem besten Alter noch versuchen, etwas zu
erleben, bevor der Staat in den absehbaren Bankrott geschlittert ist. Je
mehr Staat und mehr Steuern es gibt, umso mehr werden die Menschen das
Geld jetzt noch verbrauchen, bevor es durch die Inflation entwertet ist.
Jawoll,die mit 2 Autos ohne Kinder kenne ich !
Herr Huebner - natürlich kenne ich das oben Geschilderte .
Sie ist Lehrerin,er Verkaufsleiter iin einem Autohaus. Keine Kinder
,dafür aber viele,auch kurze Reisen -in der ferienfreien
Zeit,wohlgemerkt ("man wolle den Familien ja die Hotelzimmer nicht
wegbuchen" -heißt's und fühlt sich dabei noch sehr
würdevoll galant!).
.
Als nun die Ersparnisse der mittlerweile demenzkranken Mutter langsam
für die Pflege aufgebraucht werden,fragt man ,"wie man das
denn zukünftig bezahlen solle,die Pflege" (obwohl 2
Häuser und eine Eigentumswohnung da sind) und die Mutter sowohl
eine ansehnliche Witwenrente als auch eine kleine Eigenrente erhält.
.
Die wirkliche Wahrheit über Rente ,Kinder,Kinderlsoe und die
Demographie ist eine,die nicht gesagt werden darf.
als vor vierzig Jahren das Statistische Bundesamt die ersten Prognosen über die demographische Entwicklung veröffentlichte war unter anderem die saubere Luft über Rhein und Ruhr wichtiger. In den 80er Jahren bestritten die DGB-Gewerkschaften aktiv den demographischen Wandel, entweder mit der Verkürzung der Wochenarbeitszeit oder der Lebensarbeitszeit. Gleichzeitig erhöhte sich sukzessive das Alter in dem eine Erwerbstätigkeit aufgenommen wurde und aus Lehrlingen Azubis wurden. In den 90er Jahren galt es aus einer flächendeckenden Industriebrache blühende Landschaften zu schaffen und gleichzeitig, bei "sssischerer Rente" einen klimaschutzbasierten Wachstumspfad zu finden, d.h., die Produktivität von Finanzinvestitionen zu erhöhen, was sich zu subventionierten Luftblasen entwickelte. All das fand statt, bevor Frau Merkel Regierungschefin wurde. Ob sie allerdings die Gnade des Nichterlebens, die Adenauer noch zuteil wurde, ist ebenso ungewiss, wie bei ihren Vorgängern.
Es war einmal ... so fangen die Märchen an. Es war einmal ein Volk, das hieß Deutschland und das verlor einen Krieg und war total zerstört. Da spuckten die Überlebenden in die Hände und bauten dieses zerstört Land in zehn Jahren wieder auf. Das war Leistung und hieß in der ganzen Welt Wirtschaftswunder. Dann kam die nächste Generation und die hießen "die 68er" und die hielten nichts von Leistung und das Wort wurde zum Unwort. Die Parole war "Macht kaputt was Euch kaputt macht". Und zu diesen 68zigern gesellten sich die Emanzen und das alles ergab eine leistungsunwillige Gesellschaft. Und das Ergebnis ist heute zu besichtigen. Tja, und die wenigen Enkel und Urenkel dieser freiheitlichen Gesellschaft, die werden der Gesellschaft den Vogel zeigen und abhauen. Tja, es ist nun mal so:"Wer nicht vorsorgt zur rechten Zeit, der muß später sehen, wo er bleibt". In diesem Sinne einen frohen Tag noch.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.04.2012 15:48 UhrWas für eine vernünftige Entscheidung meinen Sie denn nur?
Das Sytem ist unrettbar im Eimer, weil niemand den Kern des Übels mehr erreicht. Die Zeit ist abgelaufen. Es gibt nur eine Konsequenz: Alle haben weniger. Ich meine so richtig weniger. Das läßt sich errechnen, wobei die meisten Parameter fix sind.
In zwei bis drei Generationen ist das Problem doch so oder so
gelöst. Die jungen, gut ausgebildeten Europäer hauen hab. Zur
Schweiz sind schon über fünftausend Deutsche Ärzte
ausgewandert. Glaubt denn jemand, die jungen Leute lassen sich wie
Weihnachtsgänse ausnehmen? In zwei bis drei Generationen haben wir
hier in Europa eine muslimische Mehrheitsbevölkerung. Da auch die
intelligenten Muslime in ihre aufstrebenden Länder
zurückkehren, haben wir z.B. hier in Deutschland diejenigen, die in
der dritten Generation noch kein deutsch sprechen. Und die
Lernunwilligen, gemeinsam mit den Lernunwilligen Deutschen gibt das eine
ganz besondere Mischung.
Die Musik der industriellen Zukunft spielt in Asien und Südamerika
mit jungen, lernwilligen Leuten. Dort wird die Industrie und das Leben
sein. In Europa wird es dunkel. Das hat nicht nur die Politik zu
verantworten sondern auch unsere uns anerzogene
"Immermehrmentalität" ohne Leistung. Das Wort Leistung in
ein Fremdwort in Deutschland geworden.
Meine Eltern haben drei Kinder (Akademiker und arbeitend) und zehn
minderjährige Enkel. Zusammen sind wir also 15. Wir bringen es zu
15 auf fünf Wählerstimmen.
15 Rentner haben 15 Stimmen.
15 Kinderlose haben 15 Stimmen.
Wie sieht also rationale Politik aus von Akteuren, die gewählt
werden wollen? Genau, man kümmert sich um die Ansprüche der
Kinderlosen und Rentner und verspricht ihnen Wohltaten, aus Transfers
und Schulden (zu zahlen von den heutigen Kindern).
Die rational beste Entscheidung der Bevölkerung ist es dann, keine
Kinder zu haben.
Der Zusammenbruch des Schneeballsystems mangels Nachkommen kommt erst,
wenn die Verantwortlichen längst keine Verantwortung mehr tragen.
Die nächste Wahl hingegen ist immer in Sicht.
Ich sehe trotzdem nicht schwarz für meine Kinder. Sie bekamen alle
drei Namen, die es auch auf Englisch gibt. Ich selber bekomme schon
wöchentlich Angebote aus der Schweiz und weiteren Ländern.
Später folgen wir den Kindern, wo immer sie ihre Zukunft finden.
ja, klasse - genu so hört sich das an - und immer mehr machen es auch so:
denn in thailand oder anderswo kann einer, der die kinder gross hat, und vom großziehen weniger rente, mit ungefähr doppelter kaufkraft rechnen, wenn auch unter verzicht aufs deutsche konzert-abo: die ungerechte politik zu lasten der eltern fördert dann am ende womöglich noch die ausbreitung eines guten deutschtums (*g*). und erst zum sterben oder kranksein kommt man zurück. hört man inzwischen imer häufiger.
Noch mal für alle zum Mitschreiben
Der Generationenvertrag ist der eigentliche Fehler. Es war immer schon
klar, dass dieses Konstrukt irgendwann in sich zusammen bricht.
Warum? Weil es davon ausgeht, dass es immer mehr Junge als Alte gibt,
das geht auf Dauer nicht. Adenauer wusste das übrigens, es war ihm
aber wurscht, weil er wusste, dass er die Konsequenzen dieser
historischen Fehlentscheidung nicht mehr erleben würde.
das hat das Problem verschärft ...
... das ganze System "Generationenvertrag" ist aber m.E. schon immer auf Dauer zum Scheitern verurteilt gewesen.
der in den beschriebenen 40 Jahren fleissig erwirtschaftet wurde nun von unseren Repräsentanten auch noch systematisch verschenkt, über "Rettungschirme" und Garantien sowie die Gewährung von Real- Krediten gegen unbesicherte, ungedeckte und uneintreibbare Target -Forderungen - Goodbye Deutschland !