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Widerstand gegen Datenschnüffelei Seid Sand im Getriebe!

 ·  Eine völlig neue ökonomische und soziale Logik bildet sich heraus: Ihr Wesen ist Überwachung. Der Mensch wird als reiner Datenlieferant genutzt und zu vorauseilendem Konformitätsdenken gezwungen. Es ist an der Zeit, der Arroganz des Silicon Valley etwas entgegenzusetzen.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (97)
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Llok Koll

Selbst die FAZ...

hat hier mindestens 3 Tracker am laufen.
Seid ich meinen Trackblocker "Ghostery" habe schlacker ich manchmal mit den Ohren. Der Rekord lag bei 16 Trackern auf einer Seite. Dabei ist völlig unklar was alles abgescannt wird... "nur" mein Verlauf... oder nebenbei auch noch ein paar private Daten??? Man weis es nicht.

Ist es denn so schwer, die Unternehmen zu zwingen jede Art von Informationsbeschaffung durch den Nutzer absegnen zu lassen? Nach dem Vorbild der kleinen Kästchen, die man zuerst anklicken muss um bei etwas zuzustimmen... Ich frage mich was dem im Wege steht...

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KLaus Picht
KLaus Picht (kdpi) - 28.06.2013 09:14 Uhr

Seid Sand im Getriebe

Wann, warum, wer, wozu wurde der PC und das internet entwickelt? das Militär ,die Geheimdienste hatten das größte Interesse. Das Militär ( speziell in den USA ) waren schon immer die größten Interessenten. Schon vor Twitter und Co. Was liegt näher, als das Twitter und Co von Anfang an in der Hand der Geheimdienste lag, denn ohne deren Gnaden wären Twitter und Co nie so groß geworden. Wer sehen und denken konnte wußte von Anfang an, das die Geheimdienste mitlesen und mithören.

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Axel Wirths
Axel Wirths (hotsnow) - 26.06.2013 23:44 Uhr

Empört Euch

Es ist nicht zu glauben, das so wenige Nutzer all der überwachten Funktionen sich zu Wort melden. Da es anscheinend kein Entrinnen gibt aus der Überwachung, sobald eine computer gestützte Funktion ausgeübt wird, müssen wir Druck auf unserer Politiker ausüben, unsere Privatsphäre zu schützen. - Hallo NSA - hoffe ihr habt dies auch verstanden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 10:12 Uhr
gisbert heimes

Empört Euch - worüber denn?

Ausgerechnet wir FAZ-Leser, die wir ganz überwiegend dem 'Neoliberalismus' zuneigen, sollen uns plötzlich darüber empören, daß unser sakrosanktes Marktsystem das tut, was seiner innersten Logik entspricht???

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Judith Rang
Judith Rang (jr71) - 26.06.2013 21:31 Uhr

nichtdigitales Leben stärken

Schöner Artikel, die Analogie zu Benthams Gefängnisturm und der Selbstkontrolle der Gefangenen schaurig - treffend. In der Konsequenz sollten wir unsere Macht als Nutzer ausüben und gemeinsam "nein" sagen, meint die Autorin. Etwas daran geht mir nicht weit genug. Als wären wir von diesen Produkten abhängig, müssen wir nun kämpfen für eine gerechte Behandlung. Ich möchte sagen: so funktioniert Kapitalismus nicht: nicht ich muss mich anstrengen, um bei meinem Anbieter etwas zu erreichen, sondern es ist umgekehrt. Ich bin das Individuum, um das es geht. Alles andere ist Dienst, den ich nutze oder nicht. Solange ich der Meinung bin, ich brauche Internet - werden die Macher am DRücker sein. Der beste Weg das Internet auf seinen Instrumentalcharakter für den Nutzer zurückzuholen, ist die nichtdigitale Welt vehement zu stärken. Nur indem wir auch ohne Digitalisierung leben können(-oder indem wir unser eigenes Internet produzieren), können wir deutlich machen, wer sich nach wem zu richten hat.

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Detlef Puhl

Endlich!

Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele. Geht es nicht wirklich längst darum, daß wir uns fragen müssen, jeder einzelne, wie wir uns der Zumutung entziehen können, uns den Allmachtfantasien junger amerikanischer Freaks auszuliefern, die nur eines im Sinn haben: jeden von uns so vollständig wie möglich zu ihren Gunsten zu vermarkten, obwohl wir nur einfach kommunizieren wollen? Naiv? Vielleicht. Aber nicht mehr als zu glauben, das bißchen Sand könne dem Getriebe eh nichts anhaben.

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Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 25.06.2013 23:00 Uhr

Wo bleibt eigentlich die FDP?

Die hat die Gefahren des Internet-Zeitalters komplett verschlafen.

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Stefan Gruner

Mir faellt da eine sehr schoene alte Geschichte ein...

Als die Menschen allzu groessenwahnsinnig wurden, und einen gigantischen Turm bauen wollten der alles bisher Dagewesene ueberragen sollte, verwirrte Gott ihre Sprache.
Aehnlich schlecht erging es schliesslich auch einem vorwitzigen Menschen in der griechischen Sage, der den Goettern das Feuer geklaut hatte.
Der moderne Mensch mag diese alten Geschichten vielleicht fuer absurde Ammenmaerchen halten, aber sie erfassen doch alle eine tiefe allgemeinmenschliche Wahrheit.
Die Verwirrung und das gegenseitige Misstrauen werden auch in der NSA frueher oder spaeter intern um sich greifen.

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gisbert heimes

Vordergründig scheint es sich bei der 'Datenschnüffelei'

um eine weitere Ausgeburt des globalen Marktsystems zu handeln, gedeckt vom polit-ökonomischen Komplex. Es könnte sich aber auch um einen Prozeßschritt in der Evolution handeln. Dann stellt sich jenseits von Algorhitmen, Verschlüsselungslängen und 'Sand ins Getriebe' die Frage, ob, wann und wie der Mensch je autonom über die Prozeßschritte seiner Evolution verfügen kann.

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Lisa Lustig
Lisa Lustig (LilaLilu) - 25.06.2013 19:57 Uhr

Ein großer Gewinn für uns alle, …

… dass endlich eine öffentliche Debatte über die Datensammelwut der Geheimdienste begann. Wie oft habe ich mich in der Vergangenheit über die Gleichgültigkeit geärgert, wenn ich in Gesprächen mit Freunden auf diese Möglichkeiten des Datenmissbrauchs hinwies. Jetzt ist es offiziell. Keiner kann sich mehr herausreden, er hätte es nicht gewusst.

Jetzt kann jeder für sich entscheiden, wie weit er bereit ist, seine private Daten zu veröffentlichen. Soziale Medien und digitalen Datenaustausch zu verteufeln ist weltfremd und Unfug. Zögen wir uns jetzt ängstlich aus dem Netz zurück, hätten diese Schurken gewonnen. Seien wir uns besser immer bewusst, wir werden bespitzelt. Dann können wir auch besser kanalisieren, für welche Information wir welches Medium nutzen. Man kann nicht nur digitale Postfächer einrichten, auch analoge Postfächer im Postamt gibt es, für ganz vertrauliche Infos ;-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 10:11 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 26.06.2013 10:11 Uhr

Es ist einfach, z.B.:

Man kann klein anfangen: "Google" als Suchprogramm (oben rechts im Browser) rausschmeißen und Ixquick dafür rein. Die schnüffeln nicht und geben auch nix weiter an Geheimdienste oder Reklamefirmen.

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Lieschen Müller

Muss man immer alles gleich so schwarz malen?

Es ist doch nun mal so, dass wir diese ganzen Netzwerke kostenlos in Anspruch nehmen. Geht man davon aus, dass in der Welt nichts umsonst ist und das Ganze irgendwie finanziert werden muss, müssen die ja mit den Daten und Werbung arbeiten. Vermutlich wussten die am Anfang auch nicht wie sich das alles entwickelt und es war 'Learning by doing', oft zeigen sich im Laufe der Zeit erst die Schwachstellen, für die dann Lösungen zu suchen sind. Es muss doch auch nicht immer schlecht sein. Nutzt man die Daten, um unsere Lebensqualität zu verbessern und für jeden von uns das Optimale herauszuholen, ist das eine super Sache, die nicht nur den Betroffenen Spaß macht. Für mehr Lebensqualität ist man sicher auch bereit zu investieren. Werden die Daten zum Schaden des Menschen genutzt oder um ihm Leid zuzufügen ist das ein anderes Thema, das ist dann kriminell und davor muss ein Bürger geschützt werden. Die Würde des Menschen ist unantastbar - das sollte respektiert werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2013 20:45 Uhr
Anton Paschke

Das wuerde mich

nicht kratzen. Aber es kann sein, dass mal jemand in kein Flugzeug mehr einsteigt.
Auch nicht bei Aeroflot.

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Werner Wahr

Cloud Computing - eine fetzige Geschäftsidee ;-)

Wer bitte schön wird Cloud Computing (ich lege meine Daten ins Internet und sorge für freien Zugriff) jemals wieder attraktiv finden, ohne sich wirklich lächerlich zu machen?
Vielleicht Frau Merkel mit ihrer "Neulands"-Attitüde?
Nach viel Branchenpropaganda nun "Ende Gelände"???
Wer wird noch so töricht sein, privat (oder gar geschäftlich) seine Daten in eine Cloud zu legen?! Mittlerweile ist ja sogar bekannt geworden, das selbst Blackberry-Server (galten ja als supersicher, eigene Server und Kryptotrallala) gesichtet wurden.
Wer mit der NSA ins Bett geht, darf sich nicht wundern, daß danach eine ganze Geschäftsidee für immer tot sein wird.

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Rudolf März
Rudolf März (maerkur) - 25.06.2013 17:18 Uhr

interessanter Gegensatz zum heutigem Artikel von Matthias Rüb

Wenn demokratische Kontrolle bedeutet, dass im gesamten Parlament gerade mal 3 Abgeordnete über geheime Operationen Bescheid wissen und darüber natürlich auch nicht sprechen dürfen, wo ist da die Kontrolle ?
Als 4. Gesetz könnte man noch hinzufügen:
Was zum Kriegführen eingesetzt werden kann, wird auch zum Kriegführen eingesetzt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2013 20:41 Uhr
Anton Paschke

Die Piraten

Ich habe den Eindruck, dass wir von der Kernkompetenz der Piratenpartei sprechen. Damit lassen sich knapp 5 Prozent der Waehler mobilisieren. Dann haben sich die Piraten auch noch ein paar Skandale geleistet. Also ist niemand im Parlament, der eine Ahnung hat.

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Ute Andresen

Seid Sand im Getriebe!

Nach dem Gedicht von Günter Eich (1907-1972), das der Titel des Artikels zitiert, ein Gedicht von Gottfried August Bürger (1747-1794) auswendig lernen, um es sich im Anfechtungsfall vorzusagen:
Mittel gegen den Hochmut der Großen
Viel Klagen hör ich oft erheben
Vom Hochmut, den der Große übt.
Der Großen Hochmut wird sich geben,
wenn unsre Kriecherei sich gibt.

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Alfred Vomberg

Hoffnungslos optimistisch

»Diesen Unternehmen gehört das Internet! [ ] Wenn sie unser Vertrauen zurückgewinnen wollen, müssen sie wegkommen von dieser Mentalität. Sie müssen für unsere Interessen einstehen.«
Einige mögen mich nun für einen paranoiden Verschwörungstheoretiker halten.
Es gibt keine Möglichkeit, sich dem Militärisch-Industriellen-Komplex zu widersetzen.
Weder für den Präsidenten der USA, noch für irgendeine Firma.

In Deutschland dient ihm die parteiübergreifende Transatlantiker Fraktion als verlängerter Arm.
Natürlich darf ich als Einzelner schimpfen wie ich will.
In der Presse dürfen kritische Artikel erscheinen.
Die USA sitzen hier so fest im Sattel, dass sie niemanden unterdrücken müssen, um ihren Willen durchzusetzen.

Die Welt wird weder von bösen Menschen, noch von irgendwelchen Illuminaten regiert, sondern vom Prinzip der Macht.
Den Entscheidungsträger bleibt nichts, als deren Gesetzmäßigkeiten zu folgen, oder sie waren die längste Zeit Entscheidungsträger gewesen.

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Robert Blum
Robert Blum (RobBlum) - 25.06.2013 15:51 Uhr

Mich wundert, dass hier alle in digitalen Systeme argumentieren...

Die analogen Informationssysteme "Papier" und "Bleistift" sind ja auch noch da. Und die zukunftsgläubigen Nerds der NSA konzentrieren sich aufs Digitale.
Wenn man nun beides clever mischt, dann wird's für die schwierig.
Die Taliban in Afghanistan sagten: Wir haben Zeit, die Amis haben Uhren.
Also: Schnelle Kommunikation verschlüsselt nutzen: ellenlange Schlüssel.
Die langen Schlüssel mit den Adressaten analog austauschen: mobiler Speicher im Umschlag per Post (Snail-Mail) verschicken. Muss ja nur zu Beginn einer Aktivperiode eines Schlüssels ankommen, damit der nächste Schlüssel für die nächste Periode dem intimen Kreis bekannt ist. Hat man eine Frequenz von 1-2 Wochen, dann klappt das vorzüglich unter Nutzung von Kurieren und toten Briefkästen (analog).
Man sieht: Kriminelle Energie kommt um die Klippen der NSA - der Dumme ist Otto, der Normalo!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.06.2013 10:55 Uhr
Meunier Charles

Sehr geehrter Herr Müller,

was bezwecken Sie denn mit solchem, pathologischen Unfug?
Schnellfeuerwaffen sind in den USA seit 1934 verboten....

Wenn diese Erkenntnis schon Ihr technisches Verständnis übersteigt, wie wollen Sie dann bitte die Tätigkeit der NSA werten könnenn?

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Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 26.06.2013 10:29 Uhr

a la Stasi

Dass diese Schnüffelei nicht gegen "Terror" sondern gegen die Bevölkerung gerichtet ist, ist eine Binse. Irgendwo schrieb jemand: Wenn die USA wirklich Terror-Opfer verhindern will, soll sie einfach verbieten, dass jedermann ein Schnellfeuergewehr besitzen darf. Das ist viel viel effizienter im Ergebnis: Spart zig tausend Tote im Jahr. Und kostet nix.
Dass die wirklichen Kriminellen oder gar "Terroristen" mit der riesiegen, teuren Schnüffeltaktik nicht zu kriegen sind, weiß man (siehe bei uns: NSU; nein, nicht die alte Automarke). So doof sind nur Amateure, Naive, Unschuldige.
Es geht denen um ALLWISSEN, a la Stasi.

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Robert Blum
Robert Blum (RobBlum) - 25.06.2013 15:36 Uhr

Gegen jede Überwachung gibt es Gegenmittel...

Sand im Getriebe sein? Nix leichter als das.
Effiziente Verschlüsselung - Merkel macht's vor.
Das Problem sind nicht die Verschlüsselungsalgorithmen - es ist die Länge des Schlüssels. Der Aufwand beim "Knacken" von Verschlüsselung ist proportional zur Schlüsselänge. Also: Wenn ich mit 4096 bit und mit Keypair verschlüssele, dann hat der "Knacker" einfach nur einen höchst performanten Riesenrechner zu nutzen und strukturiert zu raten. Dann hat er irgendwann (Zeit ist auch ein Faktor) den Text entschlüsselt.
Diesen Aufwand gilt es zu maximieren - und da gibt es Barrieren, die die Politik setzt.
Klar ist, dass in den westlichen "Demokratien" derzeit in kommerzuiell verfügbaren Systemen eine Schlüssellänge von 2048 bit geliefert werden dürfen.
Ach ja und da Zeit ein Faktor ist, wechselt man täglich den Schlüssel... viel Spaß!
Mit PGP geht das leicht "Pretty good privacy".
Und auf Facebook nicht präsent sein...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.06.2013 22:47 Uhr
Stefan Gruner

Antwort auf Robert Blum

Witzigerweise erhoeht das haeufige Wechseln von Passwoertern nicht die objektive Sicherheit, auch wenn viele Leute dies subjektiv "intuitiv" glauben. Gerade mit einem haeufigen Schluesselwechsel kann ich einem lange laufenden Suchprogramm sozusagen ins offene Messer rennen. Der Schluessel, den ich mir morgen ganz neu ausdenke, koennte von dem Suchprogramm bereits uebermorgen zufaellig ausprobiert werden.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 25.06.2013 15:32 Uhr

Eine Art amerikanischer Traum

Merk-würdig, hier wie auch im klugen Buch von Acemoglu/Robinson (Warum Nationen scheitern) habe ich den Eindruck, dass trotz excellenter analytischer Fähigkeiten die Autoren eigentümlich verhalten andeuten, in welchem Maße derzeit Demokratie eben auch in den USA in Regie des Superreichtums von neofeudalen Struturen verbogen wurde und wird. "Geldadel verwaltet nicht, er treibt keine Politik, er produziert keine Kultur, aber er lässt verwalten, verteilen, erfinden und denken" (Krysmanski).
Demokratie braucht Aufklärung! Das allerdings betreiben sowohl Frau Zuboff als auch Acemoglu/Robinson. Entsprechende Reformkraft deutlicher auch ins Machtzentrum USA zu tragen, benötigt jedoch auchl das Empowerment breiter Gesellschaftsschichten. Erst mit dieser Unterstützung kann es möglich werden, dass ein neuer Kapitalismus mit der Kraft und Phantasie dieser Eliten umgebaut werden kann, der dann nicht mehr den finanziellen Verlockungen des alten Modells erliegt.

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Alfred Vomberg

Das Monster ist gewachsen

Aus dem Militärisch-Industriellen-Komplex der USA ist nun ein angloamerikanischer Nachrichtendienstlich-Militärisch-Industrieller-Komplex geworden.
Der perfekte Überwachungsstaat musste nicht mühsam aufgebaut werden.
Er ist ein Abfallprodukt der Marketingtechnik.

Während Deutschland und der Rest Europas unbeschwert vor sich hindämmerten, haben die USA die Welt mit neuen Ideen erobert.
Und zwar nach dem Prinzip von J.D. Rockefeller (1839-1937), der Öllampen verschenkte bzw. sehr günstig abgab, mit dem Ziel das Öl für die Lampen zu verkaufen.
Das Internet war so wunderbar kostenlos, dass niemand widerstehen konnte.
Natürlich konnte so auch niemand eine Konkurrenz aufbauen.

Die Zuboffschen Gesetz könnte man zu einem einzigen zusammenfassen:
»Was missbraucht werden kann, wird missbraucht werden.«
Wir sollten uns große Sorgen um die Erpressbarkeit unser Entscheidungsträger machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.06.2013 10:33 Uhr
Klaus Mueller
Klaus Mueller (Jeeves3) - 26.06.2013 10:33 Uhr

... Reklame ...

"Er ist ein Abfallprodukt der Marketingtechnik."
.
Jetzt weiß ich, resp. jetzt hab ich die Bestätigung dafür, wieso ich seit Jahren instinktiv die Reklameindustrie und Reklamefuzzis hasse.

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Ulla Nachtmann

Und dann warten wir mal ab bis..

"Google Glass" verkauft wird!
ein s.g. "game changer", der alle bisherigen Regeln verändern wird.
JEDER wird zum "instant" Agenten, zu einer Art freiwilligem Mitarbeiter der Dienste wenn jeder jeden filmt im Hier und Jetzt und die Bilder DIREKT an G. und Konsorten gesendet werden.
DAS ist dann wirklich das Ende jeglicher Freiheit.
Ich möchte, dass der Verkauf dieses "evil" Geräts verboten wird.
Wie sagte doch Eric Schmidt (Schmidt mit "dt", also mit dt Wurzeln!): "Don´t be evil" aber auch "...vielleicht solltest du es dann von vorn herein nicht tun" - eine klare Aufforderung zu Eigenkontrolle und vorauseilendem Gehorsam.
Und jenes Freihandelsabkommen mit Obama VSA? Wir sollten uns das reiflich überlegen.

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Chris Bach
Chris Bach (chrisx58) - 25.06.2013 13:33 Uhr

...und der Inhalt?

Damit haben Sie erst den Zugang bezahlt.
Aber wer stellt den Inhalt bereit - und warum?
Mit dem Inhalt hat Ihr Provider - abgesehen von seiner eigenen Homepage - nix zu tun und er bezahlt auch niemanden dafür, dass dieser Inhalte produziert.

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25.06.2013, 09:01 Uhr

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