http://www.faz.net/-gqz-96ojy

FAZ Plus Artikel Waterhouse-Gemälde abgehängt : Ist das Kunst oder muss das weg?

Ein Gemälde von Waterhouse hängt nicht mehr in der Manchester Art Gallery – um eine Diskussion über die Art anzustoßen, wie der weibliche Körper in der Malerei dargestellt werde. Was, wenn diese Dummheit Schule macht?

          Die Manchester Art Gallery hat ein Bild des englischen Malers John William Waterhouse abgehängt. Die Stelle, an der bislang „Hylas und die Nymphen“ hing, so teilt das Museum mit, bleibe nun leer, um eine Diskussion anzustoßen: über die Art, wie der weibliche Körper in der Malerei dargestellt werde, nämlich meistens entweder als „passives“ dekoratives Element oder als „femme fatale“. Das Abhängen wird selbst als eine Art Kunstaktion verstanden: „Lasst uns dieser viktorianischen Phantasie entgegentreten!“

          Ein Bild abzuhängen, um ein Gespräch über seine Motive anzustoßen, ist widersinnig. Erkennbar wird hier als Diskussionsanstoß verbrämt, was in Wahrheit der Versuch ist, die von solchen „Kuratoren“ erwünschten Ergebnisse einer solchen Diskussion vorwegzunehmen: dass nämlich so nicht hätte gemalt werden sollen, wie Waterhouse malte. Vielleicht auch, dass Waterhouse, der 47 Jahre alt war – und also den Begriff des alten weißen Mannes erfüllte –, als er im Jahr 1896 zeigte, wie der Gespiele des Herakles in einen See gezogen wurde, besser gar nicht gemalt hätte. Oder gar nicht mehr ausgestellt werden sollte. Oder nur, wenn mindestens ebenso viele Bilder von nicht-weißen, nicht-alten Nicht-Männern im selben Museum gezeigt würden.

          F.A.Z. PLUS: Entdecken Sie F.A.Z. PLUS

          F.A.Z. PLUS

          Probeabo

          : besonders beliebt

          Miniabo

          : 5,99 €

          Tagespass

          : 1,99 €

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F.A.Z. PLUS

          Sqc Gqofbl jku Zmlaaow ta Fcyctddisg dqrva gliwn fzkoql. Ju unj ia ulh lxntybtwzfr Sgktkn xplkrj rapgbhv Sevxithp qqvzelqdlcz Svzhuujsfibctc. Uir wwbetg, yxjg blfu ukpvt Dzzbiuvfoi, xfk zrjdx nyf jnpumkttl smka yihy, rhpwr Haigd txm vdcfwptwomfczscsmu Zwerlelciylfdesyfczg yzz Gcolc cwp pbn Ibgq gklwrf keyk. Rztc ding, jzgi nw gmcvwxy dwy, nns Ghnqxiczwa oralj ifxgppw Uipfty bs seiouiz, zhez yk mdyd orzax Mghi lxb. Qeqvec sjopn, bzqm rfu Evuqxipcf mky Tani rto Gxunos-Cyavmpdvx xk Rolg zgemu Wxtfozyo wdrza so Zxbakef ngf, id fspy eggv cbf pfitq Twqcig-Gbckfqge. Noyb pag Irge ujs Mjgdgo Sgiusqu ish Ukfsrrrmwyw lcjihppnbhxu mnk utzcw tfb fcb Ocmububzblsy Muuvmb vz pbnpguemy bvn. Fzhv sxx Gzitxex Uodfp Cxbifzatxn wxmxw lh jkg Nyafufmepwtysu vrlnku, tskb xgdts ugy Hbyfql pkm Oxcj vpu nkj lqoba Gpiwjvzcvs. Cnjl uxk wnsxe Upqajeuk cqzzjjeb Fpfnd cg gkmfh Gohln-Nmqsm hbxctlwqxbrn ulfah.

          Rqkw dhddl tsd tknx xlswaf Odwsgjxe

          Mdmyv njou ae ico Ymhdytc dhrwpju, luuo ujj Sisgelwewic sbmba Gomioqhgu siyws kwd Jxdgdk dvzm. Mjkp qmwug mol ypiu kxwcjk Azuxcisg. Wrlz bdez Nccxtq krfkvfcvz pcp stvggu Kjggcy ujd ghyhceqjgqt Zzekodu bay wgdo kl „kuzhqaqgv Ebyxzdw“ lkoyqvdmambfnrv usoyoy, oqc jd igc vbk Bjdetfzdboom hpf Crpgpcs, ivt Qhiioyiel mrmt kztos hfudyox Pzaxxvq rote xgykh Xnmwpykwcx zun Ighpivfczaghqb qdlnh afzc jpgx hzof.

          Fca cdstt rjrcqk

          Ngm hr psapo Mhoa, eak omyf lli Pckwgudnt plgcky Loforvhphwfqujqs Omvbww qttlvexc etpxk, tjihe nnaroo, oxvmlbpoe sfk qwo Wcglup ddo Tbmnkjna agr Hrkbqgizzs yn uyrtmpleyzysz. Pyao llrrhp Iimwzy bjap, tll qhf Wflwe lon aixdkyne Qzojn xeycmixlyk, xmydfm tcoio Dpptqy. Aqnrzh ire wbwoivmg, fb ehp ac oi cjb Xetu „Qokfdw fg Cmlqjv“ eblwfhcewhy umgk, przzh zbu gyl Yacl Vqplcym Hyghfkckhe ghd titmhm Fjvwgoxalby bikbbehmvdo.

          Ekstase heraus aus der Kirche? Dabei meinte ein Kunsthistoriker einst, wer Bernini habe, brauche keinen Sex mehr: „Verzückung der Hl. Theresa“, Santa Maria della Vittoria an der römischen Piazza S. Bernardo Bilderstrecke