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Streit um Antikenschätze Getty-Museum lenkt ein: Italien erhält Kunstschätze zurück

01.08.2007 ·  Im Streit um illegal erworbene Kunstschätze sind Italiens Regierung und das amerikanische Getty-Museum in letzter Minute zu einer Einigung gekommen. In Kürze sollen 40 von insgesamt 52 umstrittenen Werken nach Italien zurückkehren.

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Im Streit um illegal erworbene Kunstschätze sind Italiens Regierung und das amerikanische Getty-Museum an diesem Mittwoch in letzter Minute zu einer Einigung gekommen. Bereits in den kommenden Monaten will die kalifornische Kunstinstitution nun 40 von insgesamt 52 umstrittenen Werken zurückgeben, teilten das Kulturministerium und das Getty-Museum mit.

Ende vergangenen Jahres hatten die Amerikaner zunächst der Rückerstattung von 26 Kunstwerken zugestimmt. Jedoch forderte Kulturminister Francesco Rutelli alle Stücke zurück. Er hatte ein Ultimatum bis zum 31. Juli gestellt und mit einem Abbruch jeglicher kultureller Zusammenarbeit gedroht, falls das Getty-Museum nicht einlenkte.

Noch keine Einigung über Lysippus-Skulptur

Während beide Seiten nun mit dem Kompromiss zufrieden scheinen, gab es weiterhin Unstimmigkeiten über eine berühmte Bronzestatue eines jungen griechischen Athleten, die sogenannte Skulptur des Lysippus. Weitere Diskussionen über die Rückgabe würden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, hieß es.

Die ebenfalls umstrittene weltberühmte Statue der Aphrodite aus einem griechischen Tempel in Morgantina auf Sizilien werde 2010 aus Los Angeles nach Italien zurückkehren. „Italien und das Getty-Museum haben sich auf eine groß angelegte kulturelle Zusammenarbeit geeinigt, die Leihgaben von bedeutenden Kunstwerken und Ausstellungen umfasst“, teilten beide Seiten mit.

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