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Stiftungsratssitzung in Bayreuth Der Patriarch lässt sich entschuldigen

06.11.2007 ·  Vor der Entscheidung über die Nachfolge Wolfgang Wagners will der Bayreuther Stiftungsrat inhaltlich diskutieren. Der greise Festspielchef hatte nicht an der Sitzung teilgenommen, ließ sich allerdings für „sehr wohl geschäftsfähig“ und an inhaltlicher Diskussion interessiert erklären.

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Die Zukunft der Bayreuther Festspiele bleibt weiterhin ungeklärt. Der Stiftungsrat traf auf seiner Sitzung am Dienstag keine Entscheidung über die Nachfolge des 88-jährigen, gesundheitlich angeschlagenen Festspielchefs Wolfgang Wagner. Das Gremium will jedoch eine inhaltliche Diskussion über die Zukunft der Festspiele einleiten. Dazu sollten „alle an der Leitung der Bayreuther Festspiele interessierten Mitglieder der Familie Wagner“ dem Gremium baldmöglichst ihre konzeptionellen Vorstellungen vorlegen, teilte Bayreuths Oberbürgermeister Michael Hohl (CSU) nach der Sitzung mit.

Der Stiftungsrat bedauerte ausdrücklich, dass Festspielchef Wagner ohne Angabe von Gründen nicht an der Sitzung teilgenommen hatte. Darüber habe „einhelliges Bedauern und Unverständnis“ geherrscht, sagte der stellvertretende Vorsitzende der einflussreichen Mäzene „Freunde von Bayreuth“, Georg von Waldenfels. Wagner ließ sich von Anwälten vertreten. Sein Rechtsanwalt Stefan Müller erklärte zu entsprechenden Spekulationen, Wagner sei „sehr wohl geschäftsfähig“. Er sei auch an einer inhaltlichen Diskussion interessiert, wie sie der Stiftungsrat beabsichtigt.

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