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„Die Lauschenden“ des Bildhauers Karl-Henning Seemann in Freiburg: Für den Staatstrojaner sind Wände durchlässig, für Strafverfolgungsbehörden ist die Rechtsordnung unverbindlich

Rechtsbruch wird Tradition : Der Staatstrojaner lebt

Der bayerische Datenschutzbeauftragte legt seinen Bericht zum Staatstrojaner vor. Die Reaktionen vermitteln eine deutliche Botschaft: Weiterhin soll bestehendes Recht gebrochen werden.

Nastia Rybka : Die Assistentin der Oligarchen

Natürliche Schönheit, natürliche Interaktion, keine Gefühle und bitte kein Silikon: In Russland erfährt die erstaunte Öffentlichkeit, welche Regeln gelten, wenn ein Oligarch eine Gespielin sucht.

Kommentar zur Verkehrspolitik : Luftministernot

Die Bundesregierung will Bus und Bahn ins Zentrum der Verkehrspolitik rücken? Damit die vorhandenen Systeme nicht völlig überlastet werden, müssen die Bürgermeister den Bund gnadenlos in die Pflicht nehmen.

„Titanic“ gegen „Bild“ : Wer ist „Juri“?

Die „Bild“-Zeitung ist wahrscheinlich auf eine „Titanic“-Satire hereingefallen. Und hält dagegen: Man habe nie behauptet, dass die Mails echt seien, sondern schlichtweg seinen Job gemacht.

Michel Déons Beisetzung : Petition für ewige Ruhe

Dass es für den Ende 2016 verstorbenen Dichter Michel Déon bis heute keine Grabstätte in Paris gibt, hat ideologische Gründe. Jetzt melden sich prominente Unterstützer zu Wort.

Entschädigung in Millionenhöhe : Teure Graffiti

6,7 Millionen Dollar Schadenersatz für Graffiti, die ein Hausbesitzer einfach übermalen ließ: Der Gerichtsbeschluss von New York passt in die Zeit. Auch wenn die künstlerische Qualität der Werke wenig bemerkenswert war.

Kommentar : Draußen nur noch Feinde

Anfang März tritt in Polen ein Gesetz in Kraft, das jedem verbietet, von einer Mitschuld des Landes am Holocaust zu sprechen. Die umstrittene Regelung wird noch viel mehr tun, als zum historisch genauen Formulieren zu ermahnen.

Messenger-Bot „Google Reply“ : Chatte für mich

Google entwickelt einen Chat-Bot, der uns die lästige Whatsapp-Kommunikation abnehmen soll. Auch wenn er bereits auf Kalender und Ortsdaten zugreifen kann: Die Möglichkeiten des Programms sind noch nicht ausgereizt.
Auch wenn sich manche so den Amtsschimmel vorstellen: Das Foto zeigt die Nachbildung des Trojanischen Pferdes vor Heinrich Schliemanns Geburtshaus

Digitale Überwachung : Kopftrojaner?

Das Gespenst eines „Schultrojaners“ geht um - Verlage wollen künftig mit einer Plagiatssoftware Schulcomputer durchsuchen. Aber die Aufregung ist verfrüht.

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  • Staatstrojaner : Code ist Gesetz

    Die Enttarnung des Staatstrojaners ist eine gewaltige Zäsur. Wer heute regiert, herrscht auch mit Code. Welche Instanz kontrolliert den mächtigen Text?
  • Versteckte Dateien: Das BKA soll künftig Überwachungssoftware ohne private Hilfe programmieren

    Online-Durchsuchung : Friedrich will eigene „Trojaner“

    Um Spionagesoftware zu programmieren, soll es künftig ein Kompetenzzentrum beim Bundeskriminalamt (BKA) geben. Das kündigte Innenminister Friedrich an. Zuletzt hatte BKA-Präsident Jörg Ziercke eingestanden, dass das BKA den Quellcode eingesetzter Trojaner-Software nicht kenne.
  • Staatstrojaner : Durch die Hintertür

    Für Computer-Programme gibt es keine Unschuldsvermutung. Das beweist die mühsame Kleinarbeit der Software-Verifikation. Wie erkennt man zum Beispiel einen Trojaner?
  • Geht ein hohes Risiko ein: Innenminister Hans-Peter Friedrich

    Staatstrojaner : Außer Kontrolle

    Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ist in Gefahr, sich in Sachen Staatstrojaner um Kopf und Kragen zu reden. Auf eine Fundamentalfrage persönlicher Freiheit hat er zudem noch keine richtige Antwort gefunden. Heute wird die Regierung im Bundestag befragt.
  • Die neuen Zentralen der Informationsmacht sind größer als das Pentagon: Im Hauptquartier von Apple (hier der Entwurf) sollen bald weit über 10.000 Menschen arbeiten.

    Netzfreiheit : Die Antwort der Piraten

    Peter Altmaier bekennt sich zur digitalen Welt. Aber das Verhalten der etablierten Parteien ist unverantwortlich. Unsere Freiheit wird massiv bedroht. Macht Schluss mit der Geheimniskrämerei! Eine Replik.
  • Drei Monate konnte der Spion auf dem Rechner seine Arbeit tun.

    Staatstrojaner : Der Spion

    Während einer Flughafenkontrolle kam die Software auf den Rechner. Ein Anwalt wurde misstrauisch. Nun ist das Programm enttarnt. Durfte es, was es konnte?
  • Sobald man sich in den Sumpf des Einsatzes staatlicher Spionagesoftware begibt, verschwinden echte Gewissheiten

    Politik und Internet : Mein neues Leben unter Piraten

    Der Staatstrojaner zwingt die Innen- und Sicherheitspolitik zur Einsicht: Der Zugang zum Internet ist, behauptet der CDU/CSU-Fraktionsgeschäftsführer, so wichtig wie der zu Wasser und Nahrung. Das Netz kann mehr als nur Wahlkampf. Bekenntnisse eines jungen Twitterers.
  • Sobald man sich in den Sumpf des Einsatzes staatlicher Spionagesoftware begibt, verschwinden echte Gewissheiten

    Aus dem Maschinenraum : Staatstrojaner sind schattige Gewächse

    Was immer hinter dem neuesten Datenskandal steckt, sei es nun mangelndes Rechtsverständnis, heimliche Böswilligkeit oder peinliche Unfähigkeit: Die Aufklärung darüber sind die Verantwortlichen der Öffentlichkeit bislang schuldig geblieben.
  • Staatstrojaner : Regierung verspricht Aufklärung

    Der vom Chaos Computer Club entschlüsselte Trojaner ist nach offiziellen Angaben vom bayerischen Landeskriminalamt eingesetzt worden, aber nicht vom Bundesinnenministerium. Das Landgericht Landshut stellte im Januar 2011 fest, dass der Trojaner-Einsatz in Bayern vom Herbst 2010 teilweise rechtswidrig war.