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Sprache Rechtschreibung: Springer stellt um und bedauert

07.03.2006 ·  Die Axel Springer AG kehrt von der bewährten Rechtschreibung wieder ab, zu der der Verlag 2004 übergegangen war. Zugleich kritisiert der Verlag die Reform, die alles andere als überzeugend sei.

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Die Axel Springer AG kehrt von der bewährten Rechtschreibung wieder ab, zu der der Verlag 2004 übergegangen war. Anlaß der Umstellung sei der Beschluß der Kultusministerkonferenz vom 2. März, die Rechtschreibreform entsprechend der Vorschläge des Rats für deutsche Rechtschreibung verbindlich zu ändern, teilte Springer am Dienstag in Berlin mit.

Die Schreibweise soll demnach bis spätestens 1. August in den Zeitungen und Zeitschriften sowie den Online-Angeboten des Unternehmens geändert werden. Die AG wolle sich der Chance auf einen Konsens in Fragen der deutschen Orthographie nicht entgegenstellen, erklärte Springer. Das Unternehmen äußerte aber zugleich sein Bedauern, daß die Rechtschreibreform alles andere als ein überzeugendes Ergebnis vorzuweisen habe. Eine Einheitlichkeit existiert mit reformierter Rechtschreibung nicht mehr. Der Verlag werde nach Umstellung auf reformkonforme Schreibung bei Schreibweisen mit mehreren Optionen weitestgehend die klassische Rechtschreibung anwenden.

Quelle: FAZ.NET mit Material von AP
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