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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sexismus-Debatte Prüder in Waffen

 ·  Angeblich kämpft die Hamburger Illustrierte „Stern“ jetzt gegen den Sexismus. Aber was steht wirklich drin in der Enthüllungsstory mit dem Titel „Der Herrenwitz“? Eine Textanalyse.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (202)
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Heribert richardt

Diese Debatte sprengt jedes Dirndl

Ich bin verheiratet und fühle mich durch die aufreizende Alltags- und Sportbekleidung der Frauen ständig "angebaggert".
Heribert Richardt

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Bandas Naike

Die Aufregung über das Gesagte ist interessanter als das Gesagte?

Was aus dem Artikel von H. Seidl nicht so ganz hervorgeht, ist, ob Fr. Himmelreich sich durch die Antwort Brüderles sexistisch angemacht fühlte oder nicht. Vlt. hat sie die Antwort Brüderles ja auch mit Humor genommen.
Wenn dem so ist, regen sich ExpertInnen, die nicht dabei waren, über eine Aussage auf, die die Betroffene evtl. gar nicht als sexistisch aufgefaßt hat.
Soweit ich weiß, liegt sexuelle Belästigung dann vor, wenn jemand sich durch Äußerungen/Verhaltensweisen anderer sexuell belästigt fühlt.
Jedenfalls ist das ne geniale Inszenierung: Nicht-Betroffene skandalisieren etwas, was die Betroffenen als nicht-skandalös empfinden.

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Klaus Letis

Öffentliche Hinrichtung. Aus der Luft gesogen

Herr Brüderle war der einzige, der STOPP gesagt hat, als Herr Steinbrück wiedermal in die Staatskasse greifen wollte, um ein Bündel von einigen hundert Millionen Euro OPEL in den Rachen zu werfen.

Was ist das, gegen über dieser Propaganda-Show. Man sollte auch mal schauen, was einer als Politiker für dieses Land getan hat.

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Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 31.01.2013 00:06 Uhr

Dem Journalismus keinen Gefalleng getan.

Super Bericht.

Ich schätze, dass diese Journalistin mehr Probleme mit sich selber hat, als dass sie eine gute Journalistin sein könnte.
Kein Gefühl für Nähe und Distanz, für Anstand und Respekt - wobei ich bei Respekt nicht meine, vor dem Amt, sondern vor dem Menschen Brüderle.

Diese Journalistin hat dem Journalismus keinen Gefallen getan, sie hat ihn abgewertet, ins Zwielicht gerückt.

Dass dabei dann eine Sexismusdebatte herausgekommen ist, zeigt, wie viele Frauen noch Probleme haben mit ihrem eigenen Geschlecht.
Schade - sie sollten ihre Probleme nicht auf die Männer projizieren, sondern an sich arbeiten - damit wären sie gut ausgelastet.

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Wilfried Hanselmann

Prüder in Waffen

Schlage folgende Warnmeldung an den männlichen Teil des Berliner Politikbetriebs vor:
Leute, nehmt Euch in Acht, das Himmelreich naht.

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Ulrich Dust

Vielleicht hat aber Brüderle die ganze Unterhaltung

als "business as usual" angesehen, weil er an all die älteren Politikerkollegen denkt, die mit wesentlich jüngeren Journalistinnen verbandelt sind.
Die Zahl dieser Liasionen liegt ja erheblich über der statistischen Wahrscheinlichkeit ;-).
Die ersten verbalen Anbahnungen werden nach meiner Lebenserfahrung wohl kaum völlig abseits des Politikbetriebes stattgefunden haben ;-) .
Bei Beispielen kann man ja bei der protkollarischen Nummer 1 im Staate anfangen und mit der (Ex) Nummer 3 weitermachen...

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Ralf Kowollik

"Staranwalt" Ralf Höcker über den Fall Brüderle: "Die schwatzhafte Frau Himmelreich" (Quelle: W&V)

"Zotiges Verhalten und anzügliche Bemerkungen sind Privatsache, darüber darf grundsätzlich nicht berichtet werden. Über sexuelle Übergriffe durch Politiker oder andere wichtige Menschen darf man dagegen berichten, wenn einigermaßen gesichert ist, dass an dem Verdacht etwas dran ist und wenn der Betroffene nicht vorverurteilt wird. Herr Brüderle ist allerdings eindeutig nicht sexuell übergriffig geworden, sondern hat Frau Himmelreich im äußersten Fall angebaggert, was in Deutschland (...) keine Straftat darstellt. Hinzu kommt, dass alles, was Journalisten in vertraulichen Hintergrundgesprächen erfahren, vertraulich bleiben muss. Das schreibt das Presserecht vor (...). Der "Stern" hat einen Tabubruch begangen, der es der schwatzhaften Frau Himmelreich, möglicherweise aber auch anderen Journalisten künftig schwerer machen wird, in offensichtlich vertraulichen Situationen an Informationen zu kommen. Denn Verschwiegenheit ist die höchste Tugend des Journalisten gegenüber seiner Quelle."

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Erika Feustel
Erika Feustel (Erfe) - 30.01.2013 10:58 Uhr

"Halt die Klappe, Grünschnabel",

nichts anderes hat Brüderle geantwortet.

"Darf ich Ihnen meine Tanzkarte reichen?" Brüderle nimmt eine virtuelle Alters- und Geschlechtsumwandlung vor und macht sich selbst zur umworbenen jungen Dame. "Wir Politiker sind Euch Journalistinnen allesamt verfallen" - er dreht den Spieß um und führt die provokante Jungjournalistin im kleinen Kreis vor Kollegen vor.

"Ihr Busen könnte auch ein Dirndl füllen": die erkennbar knabenhafte Journalistin des Busenblattes Stern mache auch als Kellnerin eine gute Figur.

Wäre die junge Dame kein Grünschnabel sondern Vollprofi, hätte sie vor ihren Kollegen jetzt alle Fäden in der Hand und hätte etwa äußern können:
"Auf Ihre Tanzkarte trage ich mich nur allzu gerne ein. Würden Sie mir bitte die Nummer
Ihres" - Kunstpause - "Frühstückstisches für ein Exklusivinterview verraten?"

Stattdessen stellt sie sich als ein beleidigtes Kindergartenkind dar, das mit der Sandschaufel schmeißt und heult, wenn es danach ein Strahl aus der Wasserpistole trifft.

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Michael Wolf

Gekauft!

Ein Leuchtfeuer an Vernunft dieser Artikel! Und auch die Kommentare sind klasse! Vielleicht besteht für dieses Land doch noch Hoffnung, obwohl die mit Ideologie aufgeladenen, dümmlichen und peinlichen Artikel der meisten anderen Medien anderes vermuten lassen. Die Erfahrung zeigt aber, dass die lautesten #aufschrei-hälse weder Recht haben, noch die Mehrheit bilden. Da ich noch kein Abo der FAZ habe, werde ich mir eines zulegen. Nur schade, dass ich von den linken Schmierblättern kein Abo habe, sonst könnte ich es jetzt kündigen.

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Klaus Welschof

STERN-Stunde oder STERN-Schnuppe?

Audiatur et altera pars: wie steht es um den Wahrheitsgehalt von Frau Himmelreichs Beitrag? Es gäbe gute Gründe, auch ihre Darstellung kritisch zu prüfen. Die Journalistin verfügt gewiß über die sprachliche Mittel, die Situationen, über die sie schreibt, nachvollziehbar zu schildern, sofern sie nur WILL. Tut sie aber nicht. Sie öffnet mehr Lücken für Spekulationen als sie schließt.
Statt zu berichten, wird gerichtet.
Beim STERN hat Auflagengeilheit Tradition: seine Journalisten tauchen an der Mordstelle Barschel in Genf auf, noch bevor die Leiche kalt ist, fotografieren und zerstören Spuren. Seine Journalisten publizieren angebliche Hitler-Tagebücher quasi ungeprüft in der Erwartung satter Geschäfte. Und nun auch noch "Brüderle am Himmelreich".
Der Kollateralschaden solchen Handelns: der Diskurs über Sexismus, ein valides Thema, wird entwertet. Qualitäts-Journalismus geht anders.

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Michael Vorwerk

Die Befreiung der Frau durch die Freier vom anderen "Stern"

Ein präseniler Brünstling glotzt. Es ist zum Fremdschämen, fast möchte mir als einem - ich darf es wohl sagen - rechtschaffenen Manne die eigene Gattung peinlich werden. Warum die Adressatin des grausam tumben, des zum Rauslaufen tölpischen Komplimentversuches das Gespräch nicht abbrach, bevor es überhaupt zustande kam, ist mir freilich nicht verständlich. Warum verfaßte sie, die "Stern"-Journalistin, nicht auf der Stelle einen Artikel mit einem Titel à la "Wie Brüderle sich einmal brüstete oder: Warum das Interview unterblieb" oder ganz einfach "Brust, Brunst, Brüderle"? Daß ausgerechnet der "Stern" ein ganzes Jahr nach der verschwitzten Charmeoffensive die sexistische Mißachtung der Frau anprangert, wirkt seltsam, wenn man sich den Anblick des einen oder anderen seiner Titelbilder zumutet, das öfters mal ein Tittenbild ist. Es ist, als würden die Segnungen der Abstinenz von Alkoholikern gepriesen oder die katholische Einehe von Zuhältern.

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Stephan Vogelmann

Macht und Charakter

Die Journalistin scheint etwas übersensibel, engstirning, und charakterschwach zu sein. Allerdings ist durchaus wahrscheinlich, dass sie nicht schwach ist. Ihr Verhalten in dieser Sache könnte durchwegs zu ihrem Vorteil sein, und die Instrumente die sie in ihrem "Gegenschlag" schwingt - oder in das Feld führen lässt - sind soweit recht effizient eingesetzt.
Jedoch ist ihre Reaktion auf eine solche Bemerkung beeindruckend unverhältnismäßig. Welchen Schaden bedeutet ein "Kompliment" wie das von ihr behauptete? - Was sie selbst anbelangt, bedarf es offensichtlich keiner weiteren Schutzmaßnahmen. Mit welcher Macht sie auf auch nur eine kleine Transgression antworten kann, welchen Schaden sie befehlen kann stellt sich gegenwärtig dar. Zum Schutz dieser Journalistin und zum Schutz anderen in ihrer Lage bedarf es keiner Umgestaltung der Gesellschaft.
Angenommen dass ihre Behauptungen zutreffen, war die Äußerung von B. alles andere als elegant, oder einem Gentleman angemessen.

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Eckart Langer

Geist der Zeiten

Was ihr den Geist der Zeiten heißt, ist im Grund der Herren eigner Geist, in dem die Zeiten sich bespiegeln. Oder wie der Volksmund sagen würde, wat dem ehnen sin Uhl ist dem anderen sin Nachtigall. Deutsche Männer in die Nähe der indischen Vergewaltiger zu rücken, wie es die Schwarzer in Jauch's Sendung tat, hat weder mit Dichtung noch mit Volksmund zu tun es ist Ausdruck primitivsten Sexismusses!

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Robert Butler

#Altersdiskriminierung

Wünschte mir, Himmelreich wäre nun Mittelpunkt einer Diskussion um Altersdiskriminierung. Ist der Mensch im "fortgeschrittenen Alter" (67!) bereits "aus der Zeit gefallen"? Ich finde sie sollte sich bei Herrn Brüderle entschuldigen...und diese völlig überzogene öffentliche Kastrierung eines Menschen...hoffe seine Ehe hält das aus...ungeheuerlich wofür Presse- und Meinungsfreiheit mißbraucht wird....

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 14:51 Uhr
Robert Butler

Ein Anfang

vllt. hier mal ein Anfang hierzu:
twitter --> Ageism #Altersdiskriminierung

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Ludovico Settembrini

War wir jetzt dringend brauchen: den Burka-Button!

Ich schlage vor, alle Frauen, die nicht mehr angebaggert werden wollen, stecken sich einen kleinen Button mit einer Burka darauf an die bis zum Hals zugeknöpfte Bluse! Vorstellbar wäre auch, dass die katholische Bischofskonferrenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband deutscher Muslime einen allgemeinverbindlichen Ethik-Kodex für eine entsexualisierte Gesellschaft herausgeben. Da muss sich dann aber auch jeder dran halten!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.01.2013 09:15 Uhr
gert kock
gert kock (gertKo) - 31.01.2013 09:15 Uhr

@Monn, Ebenen Frau Heineman ist _eine_ Frau, ich sprach hingegen davon es gibt viele Frauen

und Männer, die ich kenne. Das ist eine Existenzaussage mit Hinweis auf eine sehr große mir bekannte Menge. Das Problem von ihnen ist, dass sie eine persönliche Einschätzung als allgemeingültig hinstellen und für sich in Anspruch nehmen eine Allaussage zu treffen.
Das steht niemanden zu, nicht mir, nicht ihnen, nicht Frau Himmelreich und auch nicht Frau Schwarzer.

Warum wählen sie überigens den letzten Satz selbst so, das er sich selbst erniedrigend klingen soll !?
"Schließlich ist es ja eine Frau ! ;-) "

Seien selbstbewusster ;-)

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Claudia Mohn

Was meint Frau dazu?

Einschlägig zum Thema Katholizismus und Sexualität ist ja eigentlich Uta-Ranke Heinemann. Aber man kann natürlich auch argumentieren, dass Frau Heinemann davon nichts wissen kann. Schließlich ist es ja eine Frau ! ;-)

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gert kock
gert kock (gertKo) - 30.01.2013 12:51 Uhr

@Settembrini : humorloser, toternster prüder Puritanismus ist kennzeichen fürs Protestantum

Humor und Frohsinn wie auch bei Karneval/Fastennacht gerne gelebt haben hingegen einen katholischen Ursprung.

Es gibt viel Humor und niveauvoll, einvernehmlich, gleichberechtigt geflirtet wird gerne von katholischen Frauen und Männern. Gegenüber verruschten Komplimenten sind nachsicht oder unmittelbares humorvolles tadeln üblich. Damit gibts die faire Chance, dass sich jemand für einen fauxpas gleich entschuldigen kann. Sonst Vergeben und vergessen, leben und leben lassen.

die dauerempörten Ideologischen Spassbremsen müssen woanders ausfindig machen.

schöne, humorvolle Grüsse aus dem "katholischen" Rheinland ;-)

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Falko Steinbach

Katholikenflirrt

Sie werden erstaunt sein, wie gerne und auf welch hohem Niveau Katholiken flirrten können!

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Johannes Schindler

Deutsche Probleme...

Als Deutscher, der im Ausland lebt und arbeitet ist es fast beschämend zu lesen, worüber hier eigentlich diskutiert wird. Geht es diesem Land mittlerweile so gut, dass solche überflüssigen Phantomdiskussionen geführt werden müssen? Die deutschen Frauen sind doch mittlerweile fast männlicher als ihre Männer (zumindest hat man das Gefühl, dass es viele sein möchten) und da können sie sich nicht gegen Sprüche wehren? Wer gibt der deutschen Frau eigtl. das Recht, den Männern vorzuschreiben, wie diese sich zu benehmen haben? Erziehung? Ich hatte das Glück, bislang auch andere Nationalitäten und ihre weiblichen Repräsentantinnen kennenzulernen und bin froh zu wissen, dass es abseits der holden deutschen Dame auch weitaus entspanntere, humorvollere und charakterlich gefestigtere (Attraktivität könnte hier durchaus auch erwähnt werden, liegt aber bekanntlich im Auge des Betrachters) Frauen existieren. Und noch eins: der Aufschrei-Blog ist Rufmord am deutschen Mann - weltweit. Peinlich.

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Max Herbheimer
Max Herbheimer (MaxHerb) - 28.01.2013 22:21 Uhr

Nicht angenehm

"Für mich ist es nicht immer angenehm, 29 Jahre alt zu sein..."
Ich war auch mal 29. Ich kann Frau Himmelreich trösten: In spätestens einem Jahr ist das vorbei.
Und dann heißt es "Trau keinem über 30!"
Und in 40 Jahren wird Frau Himmelreich sagen "es ist nicht immer angenehm 70 Jahre alt zu sein". Und sich wünschen ein paar Jahre jünger zu sein. Und sich nicht drüber lustig machen, wenn sie bei irgendwelchen Menschen noch irgendwelche Hoffnungen (Hoffnungsträger) weckt.
Alt werden wollen alle, alt sein will keiner.

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Heiner Hedelfinger

Tit(t)el(n)-Blatt

Der Stern hat sich ja immer dadurch ausgezeichnet, auf seinen Titelbildern oben herum entblößte Frauen zu zeigen, denen es ein leichtes wäre, ein Dirndl auszufüllen. Da haben die Sternmacher aber Glück, daß so etwas natürlich nicht sexistisch ist.

Aber daß Frau Himmelreich ausgerechnet in so einem Blatt schreibt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Oder ist es nicht einfach nur lächerlich?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.01.2013 21:13 Uhr
Max Herbheimer
Max Herbheimer (MaxHerb) - 28.01.2013 21:13 Uhr

Ach Gottchen...

"Aber daß Frau Himmelreich ausgerechnet in so einem Blatt schreibt..."
Na, wenn Frau Schwarzer für die SEX-BILD schreibt.... passt scho!

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wolf haupricht

Also, ich habe erfahren....

dass die Journalistin Himmelreich den Fraktionsvorsitzenden Brüderle recht lange kennt, weil sie ihn fast ein Jahr lang eben als Journalistin in seinem Beruf begleiten konnte. Wenn sie nunmehr nach einem Jahr eine Erinnerung zum Besten gibt, kann man doch dieses Aufwärmen einer offensichtlich nicht verarbeiteten Petitesse im Kopf der jungen Frau als ungewöhnlich für diesen Berufsstand bezeichnen. Dieses für sie unerfreuliche Gespräch hätte sie besser für sich behalten, denn jetzt läuft sie Gefahr, sich ein weiteres mal zu blamieren.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 07:24 Uhr
Dietmar Blum

Nicht das Ob,

der Zeitpunkt ist interessant!

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Frank Gerlach

Weiter So, Rainer !

Die FDP ist die einzige Partei im Bundestag, die gelegentlich auch die Interessen Deutschlands, und nicht nur der regelmässig kriegstreibenden Siegermächte im Blick hat.

Schon Guido Westerwelle wurde von den Propaganda-Organen der Kriegsgewinner (vor allem Spiegel und STERN) mit allerlei Schmutz beworfen. Wer wissen will warum. sollte mal in Wikileaks nachschauen.

Wenn Deutschland Waffen an die Saudis liefern will, laufen Spiegel und STERN dagegen Sturm; wenn Amerika, Frankreich oder GB einen Krieg anzetteln, ist es "erschütternt" dass Deutschland nicht den opferbereiten Vasallen spielt. Auch der Bundes-Oberprediger redet uns ins Gewissen, damit wir endlich todesmutige Landsknechte stellen sollten.

Churchill hatte schon ganz recht "den Hunnen hat man an der Gurgel oder unter dem Stiefel".

Und genau deshalb brauchen wir die FDP und Rainer Brüderle, damit wir endlich ein Mindestmass an Eigenverantwortung zurückbekommen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.01.2013 23:38 Uhr
Roswitha Blunthofer

Natürlich geht das..

... Wirtschaftsliberale und Nationalismus. Berlusconi, Victor Orban, Haider, Geert Wilders, Le Pen. Sie alle sind Repräsentanten dieser Ideologie. Die Ängste des Kleinbürgers schüren, nationalistisches Parolen schwingen und daran dann schön verdienen mit den Leuten, die man in die Schaltstellen der Macht hievt. Vorher aber laut über Schwatzbude Parlament und korrupte Politiker schwadronieren. Alles schon mal da gewesen in den historischen Krisen der Welt. Sie schweigen ja auch schon zu einem rechtsradikalem Generalbundesanwalt. Und gehen dann FDP wählen. Eine durch und durch korrupte Partei mit geradezu beschämendem Personal. Aus diesen Verwirrungen entstanden die schlimmsten Katastrophen.

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Roswitha Blunthofer

Natürlich geht das...

... Wirtschaftsliberale und Nationalismus. Berlusconi, Victor Orban, Haider, Geert Wilders, Le Pen. Sie alle sind Repräsentanten dieser Ideologie. Die Ängste des Kleinbürgers schüren, nationalistisches Parolen schwingen und daran dann schön verdienen mit den Leuten, die man in die Schaltstellen der Macht hievt. Vorher aber laut über Schwatzbude Parlament und korrupte Politiker schwadronieren. Alles schon mal da gewesen in den historischen Krisen der Welt. Sie schweigen ja auch schon zu einem rechtsradikalem Generalbundesanwalt. Und gehen dann FDP wählen. Eine durch und durch korrupte Partei mit geradezu beschämendem Personal. Aus diesen Verwirrungen entstanden die schlimmsten Katastrophen.

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Dietmar Blum

Warum sollte

Liberal nicht mit National einhergehen können?

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Roswitha Blunthofer

Oho...

...da erinnert mal einer an die nationalistisch liberale Tradition der FDP. Dann muss aber auch Ex-Generalbundesanwalt Alexander von Stahl an die Front und nicht bloss auf Burschenschaftstreffen unterlegt mit der ersten Strophe des Deutschlandliedes Reden über "Liberal geht auch National" halten. Wie im November in Halle /Saale. Ja, wie konnte das nur passieren, das die deutsche Justiz, die Polizei und Geheimdienste so gar nichts von der NSU wussten. bei diesem Personal!

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27.01.2013, 17:53 Uhr

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