Home
http://www.faz.net/-gsf-71q49
Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Sahra Wagenknecht und Michael Hudson im Gespräch Nicht der Euro wird gerettet, sondern eine Ideologie

 ·  Er ist Leo Trotzkis Patensohn, der Eispickel, mit dem der Revolutionär ermordet wurde, gehörte seiner Tante: Michael Hudson, Kopf der Occupy-Bewegung, trifft auf Sahra Wagenknecht von der Linken.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (150)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 01.08.2012 18:33 Uhr

Alle werden mürbe gemacht

Die Meinungen von Wagenknecht und Hudson sind plausibel. Es geht darum um wen es wirklich geht - die Verursacher der Staatschulden zu schützen wie bisher oder die Verursacher der Krise einfach auszuschalten, damit sie der Gesellschaft und mittleren Unternehmen nicht mehr schaden können, wie bisher.

Beide stehen nicht allein mit ihrer Meinung. Alle neutralen Ökonomen predigen seit Ausbruch der Krise, dass die EZB die Befugnisse haben muss, um die Defizite der Länder auffangen zu können.

Nun soll das über den Umweg des ESM-Vetrages gehen - der dafür nicht vorgesehen war. Ich finde das nicht in Ordnung und vertraue diesem Vorgehen überhaupt nicht, weil es auch nur Flickschusterei ist und andere Staaten mit in Haftung nimmt.

Über die EZB hafteten alle Länder für sich, kein Land könnte mehr mit Vorurteilen gegen ein anderes Land punkten, die Banken gehören reguliert und der Spuk hätte endlich ein Ende.

Merkel macht keine konstruktive und intelligente Politik, sondern nur Quälerei.

Empfehlen
Henk Wilbert

Mehr Sozialstaat?

Das habe ich früher auch einmal geglaubt. Doch der Sozialstaat ist nicht die Lösung, sondern Teil des Problems. Ein ausufernder Sozialstaat ist eine Spätfolge des Absolutismus. Er entmündigt die Bürger, indem er überall Mitspracherecht verlangt. In Kombination mit einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung höhlt er mehr und mehr eigenverantwortliche Gemeinschaftsstrukturen aus.
Familien, Kirchengemeinden, Vereine etc. werden nach und nach ins Abseits gedrängt und im kollektiven Bewusstsein mit schwarzem Pinsel bemalt.
Alles soll dem Sozialkapitalismus in Staat und Wirtschaft untergeordnet werden.
Eine teure und ungesunde Entwicklung, wie man mehr und mehr sieht.

Empfehlen
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:01 Uhr

Kaputter ärmer und zukunftsloser als je zuvor

Genau das ist das Problem, wie die Evidenz der Fakten zeigt. Je mehr Geld in die Krisenstaaten gepumt wird, desto schlechter geht es den Ländern und desto besser geht es den 'Märkten' des Kapitals. Im Falle Spaniens ist das besonders offensichtlich. Die Krise ging erst richtig los als Spanien unter den 'Schirm' kam. Wann merken unsere Politiker eigentlich dass sie bloss misbrauchte Marionetten eines kaputten und maroden Finanzsystems sind? Dann wenn die Demokratie auch kaputt ist? Man soll schlechtem Geld kein gutes Geld hinterherschmeissen, ist eine uralte Kaufmannsweiheit. Ein Finanzsystem dessen Protagonisten sich schamlos auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Mit 'Wirtschaft' und 'wirtschafften', egal welcher Art, hat das nichts mehr zu tun. Es ist schlichtweg die pure Einfaltslosigkeit und Feigheit wie hier versucht wird ein kaputtes System zu retten, mit der Unfähigkeit inovative Ideen zu entwicklen, um eine Systemänderung zum Besseren zu bewirken.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 10:42 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 01.08.2012 10:42 Uhr

Die Politiker sind die Haupttäter und Verantwortlichen, zu ca. 99%

Denn Sie haben die Staatsschulden vorsätzlich und ohne jeden echten Grund verursacht (durch Klientelpolitik und sinnlose Projekte).
Und sie haben schlechte Bilanzierungsgesetze für die Banken gemacht, sie haben dort den Bilanzbetrug straffrei gestellt.
Und sie haben den Banken das Privileg, Geld aus dem Nichts zu schöpfen, zugeschanzt.
Siehe zum Thema z.B. "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?".
Dort werden die Ursachen kurz und prägnant analysiert und funktionierende Lösungsansätze präsentiert.

Empfehlen
Paul Banaschak

sehr raffieniert - zuerst prangert sie die falsche Rettungspolitik an - sogar zu Recht

um anschliessend Sozialismus pur als Erlösung zu fordern.
Ideologie ist im Übrigen nichts schlechtes, sagt zu recht Friedrich A. von Hayek in seinem Buch Recht, Gesetz und Freiheit. Weiter schreibt er, dass die, die anderen Ideologie vorwerfen, meist selbst die grössten Ideologen sind, und zwar meistens der Ideologie anhängen, die Elend, Verarmung und eine gigantische Umweltpolitik zu verantworten haben.
Warum wird in der FAZ solch einem Duo dieser Raum gewährt?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 18:56 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 01.08.2012 18:56 Uhr

Dahinter ist (nicht)immer ein kluger Kopf

Sie fragen:

Warum wird in der FAZ solch einem Duo dieser Raum gewährt?

Antwort:

Weil die FAZ eine überregionale, neutrale, intelligente Zeitung ist.

Aber ich merke beim Lesen mancher Kommentare, dass nicht immer ein kluger Kopf dahinter ist, wie die Werbung der FAZ lautet: Dahinter steckt immer ein kluger Kopf.

Wagenknecht und Hudson sind kluge Köpfe und sie sind es wert, dass sie gehört werden.

Empfehlen
Closed via SSO

Der Titel spricht es wahrlich aus: Es soll die Ideologie des sozialdemokratischen süssen Gifts

gerettet werden. Diese Politik, die wir weltweit seit 40 Jahren erleben, die anfangs wirklich nicht schlecht war, die jedoch später zum Selbstläufer wurde und damit pervertiert wurde, die hat für die Anhäufung der Schulden gesorgt.
Kein Bänker hat den Staaten gesagt: Macht Schulden wie blöd. DAS waren die Politiker, die postengeil waren, die ihre Entourage "versorgt" sehen wollte, ja, die den Bürger sogar cool abzockt, indem sie Programme wie "Riester" oder "Rürup" "steuerlich begünstigt", also aus Staatsanleihen finanziert, damit ihre Speichllecker in der Finanzindustrie (hier Maschmeyer etc.) satt verdienen UND ihnen nach der Amtszeit bestens dotierte Jobs anbieten (Riester/Rürup).
Klar verdienen Banken an Krediten, es ist ist Geschäftsmodell. Und sie müssen die Einlagen sichern, sprich Risikoanalyse betreiben. Denn wir sind auch Sparer und Investoren, wenn wir Fonds kaufen. Es ist UNSER Geld! Und die Politker wollen das verheizen! Das ist die Wahrheit dieses Artikels!

Empfehlen
Peter Herbeck M.A.

Sahra Wagenknecht: Salonkommunistin bleibt Salonkommunistin, "eh basta".

Wenn man noch nicht einmal zu seiner eigenen Vergangenheit sich wahrtheitsgemäß äußert, hier ist ihre Verkaufstätigkeit für die "KoKo"-Schalck-Golodkowski gemeint. Ihr Wissen zu volkswirtschaftlichen Zusammenhängen äußert sich in Plattitüden. Ihr "Diss"-Thema mag schön klingen, fragt sich wo dies angenommen wurde, bei Ihrem Werdegang vom Studium her kann es "nur" ein Dr. phil. werden, also ohne `Tiefgang´."Nach eigenen Angaben schreibt sie seit 2005 an einer Dissertation zum Thema „The Limits of Choice. Saving Decisions and Basic Needs in Developed Countries“ („Die Grenzen der Wahl. Sparentscheidungen und Grundbedürfnisse in entwickelten Ländern“) im Fach Volkswirtschaftslehre",Quelle: Wikipedia.
Nun noch zur Salonkommunistin(Quelle.Wikipedia):Ihre Haltung zum Stalinismus wurde innerhalb der Linkspartei teilweise als zu unkritisch empfunden und unter anderem von Gregor Gysi und dem Bundestagsabgeordneten Michael Leutert kritisiert. Letzterer sprach sich 2008 gegen ihre Kandidatur aus.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 19:13 Uhr
Karola Schramm
Karola Schramm (Alorak) - 01.08.2012 19:13 Uhr

Wer fürchtet sich vor dem Kommunismus ?

Warum wird eigentlich nicht auf Frau Merkel so herum gedroschen, die doch unser aller Geld mit vollen Händen in den ESM packen und vergemeinschaften will ?

Wagenknecht ist gegen dieses Vorgehen!

Ich halte Wagenknecht auch nicht für eine Kommunistin. Die kommunistische Philosophie ist so gründlich missgedeutet und schief gelaufen und auch in falsche Hände gekommen, dass man im Grunde überhaupt nicht vom Kommunismus reden kann, weder in der damaligen UDSSR noch in der DDR.

Aber - mit Kommunismus kann man sehr vilelen Angst einjagen, wie manche Eltern ihren Kindern mit dem Nikolaus Angst einjagen. Immer schön brav sein, nicht selber denken sondern gut heißen, wenn Merkel mit den Bankern die Sozialstaaten und Demokratien zerschlägt.

Empfehlen
Hanns Hartz
Hanns Hartz (HanHar) - 01.08.2012 11:38 Uhr

VWL und Tiefgang

Was hätte Ihrer Auffassung nach Tiefgang? ein Dr. sc. oek.? Glauben Sie, hierbei handele es sich um eine "echte" Wissenschaft, weil hier die Werturteile in ein wenig Mathematik (auf Oberstufenniveau) verpackt werden? Dass ich für einen beliebigen behaupteten Zusammenhang einen formalen Ausdruck finde oder konstruiere, sagt über seinen Wahrheitsgehalt nichts aus. Für die logischen Empiristen waren Erklärungen und Prognosen formal identisch. Das heißt also, dass die Erklärungen einer Wissenschaft nur das Wert sind, was ihre Prognosen können. Daran gemessen ist die VWL keine ernstzunehmende Wissenschaft. Jedenfalls nicht ernster als Geschichte und Soziologie etc.

Empfehlen
Closed via SSO

Sahra Wagenknecht ist eine unverbesserlicher Romantikerin und verkennt, dass

ihr großes Idol, Rosa Luxemburg, ja sterben musste, weil sie den einen Sozialisten zu radikal und den anderen Sozialisten nicht radikal genug war. Klar wurde Rosa durch "Freikorps-Soldaten" ermordet, nur die waren nicht automatisch "reaktionär". Die waren vielmehr revolutionär in dem Sinne, dass sie einen Volks-Sozialismus wollten, als Kriegsverlierer. Wenn man weiß, dass Hitler als Wachsoldat für den Münchner Hauptbahnhof zur Zeit der Münchner Räterepublik war, dann kann man erkennen, dass der Übergang vom Kommunisten zum Nazi fließend ist. Beide propagieren "Sozialismus", beide arbeiten mit Planwirtschaft (die aus der kriegswirtschaft des deutschen Reichs hervorging (Rathenau)) und beide bringen ihre Gegner um.
Da Sahra dies als Sozialromantikerin nicht sieht oder sehen will, sei ihr einfach vergeben. Wenn's hart auf hart kommt, ist die Dame sicher windelweich und brav steuerbar. Solange ist sie ungefährlich und harmlos. Ein paar Schwärmer mögen ihr folgen, aber das war's auch schon

Empfehlen
Peter Herbeck M.A.

@andreas boelsen: Beschäftigen Sie sich doch einmal mit der "KoKo" und hier Sahra Wagenknecht

Von Marktwirtschaft keine Ahnung und drischt letztlich nur Phrasen. Kann man wunderbar nachlesen hier in der FAZ, sie wurde zum Abschied von Ackermann befragt. Sie ist und bleibt die Salonkommunistin, dies sagen meine Kollegen die sie kurz vor der Wende in der Karl-Marx-Allee, Berlin Antiquitäten verkaufen sahen für Schalck-Golodkowski ("KoKo"). Geschehen damit das Überleben dieses Staates noch ein bißchen länger dauerte - er war schon 1985 laut interner Berichte der Staatsführung bankrott.Unter welchen Rahmenbedingungen diese Stücke zum Verkauf kamen ist wunderbar nachzulesen in einem Buch von Ulf Bischoff: "Die Kunst und Antiquitäten GmbH im Bereich Kommerzielle Koordinierung". Hinweis:Wagenknechts Mutter war im Kunsthandel der DDR beschäftigt.Diese Tätigkeit findet keinen Niederschlag in ihrer Vita.Verständlich da zu sehr beschämend, da dies belegt wie Kunstliebhaber über fiktive Steuerschulden um ihr Eigentum gebracht wurden im Rahmen von Pfändungen. Im III.Reich kein deut besser !

Empfehlen
andreas boelssen

immer schoen drauf hauen nicht wahr??

in dem man die vita der frau wagenknecht bemueht , d.h. schlicht und ergreifend herum googelt, meint man ihre denkansaetze herunterspielen zu koennen. das gelingt mittlerweile nicht mehr ... ihre theorie als bankenbashing abzutun ist viel zu billig.
ein herr juergen vogel schreibt nur ganz wenig weiter oben:
Die Krise ging erst richtig los als Spanien unter den 'Schirm' kam. Wann merken unsere Politiker eigentlich dass sie bloss misbrauchte Marionetten eines kaputten und maroden Finanzsystems sind?
es gilt umzudenken in der welt, das sein bestimmt das bewusstsein sagte marx,und ich bin kein kommunist, aber recht hat er., wenn man insgesamt die wagenknecht-kritischen kommentare liest.
.....was waere wenn die bedenkentraeger des neoliberalen kapitalismus doch recht haben...?

Empfehlen
Gerda Fürch

Kapitalistisches Gewäsch

Der Sozialstaat ist übrhaupt nicht das Problem!
Die überall real existierende Massenarbeitslosigkeit, einhergehend mit real existierender Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Altersdiskriminierung, Bildungsdefizite, Bildungsstillstand, ist das riesengroße Problem. Hinzukommen wird in den nächsten Jahren noch die breitflächige Altersarmut, resultierend aus der Massenarbeitslosigkeit.

Ich wünschte, alle Staaten dieser Welt würden zu Sozialstaaten, im Interesse und zur Menschenwürde aller 7 Milliarden Menschen auf dieser Erde.

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 09:28 Uhr
Closed via SSO

"Fürchtet Euch nicht, Euch ist ein Heiland geboren"..... oder wie?

Was soll dieses typisch sozialistische Angstszenario? In EU waren die menschen noch nie so gut ernährt, so gut medizinisch versorgt, so wohlhabend wie jetzt! Und das trotz 40 Jahren Sozialimus in den östlichen Ländern und erst 20 Jahren annähernde soziale Marktwirtschaft. Was soll also dieses Angstszenario! Es ist vielmehr so, dass der überbordende, Schulden finanzierte Sozialstaat sowie die Schulden finanzierten "Wohltaten" der Populisten denj hart erarbeiteten Wohlstand der Menschen aufs Größte gefährdet.
Ich spreche nicht von Millionären sondern von den ganz normalen Arbeitern, Angestellten, Selbständigen des Mittelstandes, die durch diese Schuldenpolitik verarmen könten. Die wirklich Reichen, also Millionäre/Milliardäre sind ja erheblich freier in der Wahl ihres Lebensraumes. Die gehen dann mit ihrem geld weg - Sie werden es in F bald sehen, mit welchen Auswirkungen. Aber dann nicht weinen!

Empfehlen
Paul Banaschak

sie sind eine wahre Sozialistin, nach dem Motto

lieber alle arm,
als alle reich
und einige noch reicher.
Was der "angebliche Sozialstaat" erreicht hat, können wir seit 1969 beobachten: Schulden, hohe Steuern und hohe Arbeitslosigkeit.

Empfehlen
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 01.08.2012 10:46 Uhr

@Fürch: Die Arbeitslosigkeit wird maßgeblich und vorsätzlich von Politikern verursacht,

durch hemmungslosen Diebstahl via viel zu hoher Steuern (die (potenziellen) Unternehmern die Mittel zur Schaffung von Arbeitsplätzen raubt), Überbürokratisierung, rechtsordnungsbrechende Kündigungsschutzklausel, rechtsordnungsbrechende Klientelgesetze zugunsten bestimmter Gruppen (Privilegien bzgl. Lizensierung etc.), etc. etc.
Bei guten Gesetzen und einem guten Ausbildungssystem gibt es nicht mehr als einige Prozent Arbeitslosigkeit. Jede Abweichung ist alleinig auf miesen Politik zurückzuführen.

Empfehlen
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:05 Uhr

Ein schöner frommer Wunsch

Aber wie soll man Menschen die man absichtlich in Unwissen und Unbildung belässt, davon überzeugen, das Bildung ein wesentlicher Schlüssel dazu ist, eine freiere und demokratischerer Gesellschaft mit angemssenem Wohlstand für alle zu schaffen. Einem Blinden kann man die Sonne die nicht zeigen.

Empfehlen
alexander sandman

Die Versuchung ...

... zukünftig meine Stimme der roten Sahra und ihrer Partei am Rande der Gesellschaft zu geben, steigt von Tag zu Tag.

Empfehlen
otto sundt
otto sundt (drto) - 31.07.2012 23:22 Uhr

Alte Hüte

Das Duo betet das alte kommunistische Mantra: Privates Kapital ist böse und private Ersparnisse sind erst recht böse. Der Staat muss investieren wenn es die Privaten nicht machen. Da interessiert es überhaupt nicht, dass es kaum noch private Banken gibt, sondern Banken als Aktiengesellschaften oder Landesbanken durch und durch politisiert sind, von Großkonzernen ganz zu schweigen. Es interessiert auch nicht, dass gerade in den Staaten mit höchsten Schuldenständen, eben Staat der größte und generöseste Arbeitgeber mit entsprechend korrumpierten Arbeitnehmern ist. Es interessiert auch nicht, dass fast alle Staaten falsche wirtschaftspolitische Anreize gaben und und immer noch geben, wie z.B. Spanien mit nicht genutzter und wohl niemals zu nutzender Infrastruktur oder die Bundesrep. mit ihrem EEG und Klimaschutz den sie Europa oktroyiert hat. Die Poststalistin und der Posttrotzkist sollten sich mit dem implodierten Ostblock beschäftigen, anstatt ihre Ideologien zu reproduzieren

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 10:07 Uhr
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:07 Uhr

Sie brauchen einen neuen Hut.

Sie sind der Iedalbüger des Neokapitalistischen Systems. Nichts kappieren aber frohgemut zu allem zustimmen.

Empfehlen
Marcus Baumgärtner

Planwirtschaftler, Etatisten, und "Retter"

"Der Papiergeldboom endet IMMER in der Depression. Die einzige Frage ist, ob mit oder ob ohne vorheriger Hyperinflation." (vgl. Polleit)

Da ist es auch völlig gleich, ob man (wie derzeit geplant) eine ESM-Bank installiert, die ungehindert Zugang zur EZB (Schein-) Geldern hat, oder ob der Staat, wie von der hochgeschätzten Fr. Wagenknecht vorgeschlagen, selbst die Notenpresse anwerfen lässt.

Daher ist Fr. Wagenknecht im Endeffekt auch keinen Deut besser als die von ihr kritisierten "Retter" & ESM-Befürworter.

Empfehlen
Michael Laube

argumentum ad hominem


Es ist erschreckend, zu lesen, dass die meisten Lesermeinungen nichts weiter sind, als argumentum ad hominem.

Darunter versteht man einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person anstatt eine Auseinandersetzung mit deren Argumenten.

Es ist doch vollkommen egal, wer Frau Wagenknecht ist und welche politischen Ziele sie verfolgt.

Wichtig ist doch allein, was sie sagt und ob das, was sie sagt, richtig ist.

Sie könnte die niederträchtigste Frau der Welt sein und dennoch mit dem, was sie sagt, Recht haben.

Ohne sich mit dem, was sie sagt, auseinanderzusetzen, kann man das ja nicht wissen.

Sich dann mit dem, was sie sagt, nicht auseinanderzusetzen, sondern sie als Person anzugreifen, ist nichts weiter als ein Zeichen für Dummheit.

Denn damit wird die Gelegenheit vertan, möglicherweise die Wahrheit zu erkennen und entsprechend zu reagieren.

Und das nur, weil derjenige, der sie vortrug, aufgrund persönliche Umstände oder Eigenschaften nicht gemocht wird.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 15:11 Uhr
Closed via SSO

Komisch, komisch, immer wenn es "eng" wird für Kommunisten und Sozialisten...

wird geheult, dass nicht in der Sache gestritten wird, sondern über die Person.
Das Problem ist: Als glühende Ideologen kann man sachlich mit diesen Leuten nicht argumentieren. Die haben ihre eigene Logik und haben zu DDR-Zeiten selbst mathematische Wahrheiten via "Dialektik" und "Marxismus und Leninismus" umgedreht, so dass aus "Schulden" plötzlich "Valuta" wurden, übrigens von den West-Ablegern dieser Ideologen aufs Glühenste nachgeplappert bis 1990, als die Bücher geöffnet, geprüft und die "Werte" für "Schrott" befunden wurden. Da waren dann wenigstens die West-Kommunisten ganz still.
Also kann man diese Leute nur auf der persönlcihen Schiene aus der Reserve locken, damit mal sachlich argumentativ ohne ideologisch Vorbedingungen die Lage analysiert und konkrete Ziel führende Wege gefunden werden können - aber ohne ideologische Vorbestimmung der Genralrichtung, bitte!

Empfehlen
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:11 Uhr

Angriffe ad personam

Das ist der übliche Diskussionsstil des ungebildeten Mobs. Menschen mit missliebigen Ideen persönlich anzugreifen anstatt argumentativ gegen deren Ideen vorzugehen. Das zeugt lediglich von der Ahnungslsoigkeit der Schreier als Ursache fehlender Argumente.

Empfehlen
Wolf Doleys

Besserwisser

“ … Das Ziel des Staates ist also das richtige Leben … damit ist, wie wir behaupten, ein Leben in Glück und vollendeter menschlicher Qualität gemeint. …” ( Aristoteles, Politik, Buch III, Kap. 9) Die Griechen hielten Sklaven für die "menschliche Qualität".
Hegel nimmt das auf und idealisiert den Staat weiter. Seitdem wissen Rechts- und Linkshegelianer am besten, was für das Staatsvolk “richtig” ist und haben das im NS und in der DDR praktiziert.
Sie träumen von einer Wiederaufnahme.

Empfehlen
Winfried Böhme

Schade, dass der Name Wagenknecht bei einigen Foristen zu Denkblockaden führt, ...

und so der moralische Kern ihrer Argumentation untergeht: W. hat verstanden, dass in unserem System Schulden u. Guthaben einander bedingen. Wo Schulden entstehen, entstehen symmetrisch die Guthaben. Schuldenabbau erfordert Guthabenlöschungen. Schulden und Guthaben wachsen durch den Zinseszins exponentiell, automatisch immer schneller. Bis 2008 war der Finanzsektor die Produktionsstätte für die Schulden-Guthaben-Explosion. Das Ungerechte ist nun, dass sich damals eine kleine Gruppe von Leuten die Taschen füllen durfte, während für den Staat (=alle Bürger) nur ein überschuldeter Bankensektor übrig bleibt, den er aus bekannten Gründen nicht einfach pleitegehen lassen kann. Damit kommt es zu einer endgültigen Verschiebung von Schulden und Haftung aus dem Bankensektor auf Staat und Bürger, während sich die neuen Guthabenbesitzer mit ihren Guthaben davonstehlen durften, bzw. der Staat mit der sog. Eurorettung nun dafür sorgt, dass sie an Schulden und Risiko nicht angemessen beteiligt werden.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.08.2012 00:46 Uhr
Closed via SSO

ESM-Foren der FAZ

Wundersam ist, dass in diesem Forum in keinster Weise über die ESM-Thematik diskutiert wird. Exakt die Argumentationsgänge von Frau Wagenkencht finden Sie dort wieder, wie sie hier sachlich von ihr vorgetragen werden. Unterschied ist nur, dass es in den ESM-Foren viele Ordo-Liberal-Argumentierende sind, die auf Basis demokratischer Grundwerte tendenziell anti-europäisch argumentieren und dem Konzept des Europas der zwei Geschwindigkeiten nahekommen. Liberale und Sozialisten haben in der Analyse der Problematik, auch in der Benennung der Ursachen große Ähnlichkeiten. In den Lösungskonzepten liegen sie aber weit auseinander. Den Marxisten interessiert das alles nicht, er wartet auf das gesetzmässige Absterben des Staates und die maximale Ungleichverteilung, den qualitativen Sprung von der Antithese zur Synthese. Zur Zeit läuft Alles auf Marx hinaus. Für die Sieger im Kampf der Systeme ist das natürlich nicht zu verkraften. Marx mag recht haben, wir aber haben das Geld und die Panzer.

Empfehlen
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:13 Uhr

Nein, nicht Schade, sondern volle Absicht

Will man eine Idee oder ein Argument bekämpfen genen das man kein Gegenargument vorweisen kann, ist die unter dem Mob verbreiteste Methode, den Träger der Idee zu diffamieren, denigrieren und mit Schmutz zu bewerfen.

Empfehlen
Guy Schmatzig

M.H. plädiert er dafür, den Banken das Monopol auf die Schöpfung von Krediten zu nehmen.

Welchem Institut würde er es dann geben?
Frau W. wiederholt sich: dass das Geld nicht verbrand sei, sonder bei irgendwelchen Reichen liegt und nur abgerufen werden müsste, wie auch immer. Das hat in allen sozialistischen Systemen nicht funktioniert und schon gar nicht bei der Eurorettung. Was uns die Diskussion um die europäische Währung und ihren Verfall lehrt ist:
1) wir haben keine konkurrierenden Systemen im europäischen Verbund; durch den Euro wurden leistungsschwache S. mit –starken vermengt und es wird nicht mehr deutlich, wer in dieser systemischen Gemengelage wofür steht.
2) Geld ist ein Wertäquivalent für Leistung, ein anderes haben wir zu Zeit nicht; indem wir es den "Reichen, Vermögenden etc." einfach nehmen, verändern wir nichts.
3) die Staaten (Systeme), die jetzt merken, dass sie über ihre Verhältnisse gelebt haben, wird es nicht dadurch besser gehen, dass ihnen „irgendwo liegendes Geld“ (Wagenknecht) zugeteilt wird.
S.

Empfehlen
andreas boelssen

schluss mit der verlogenen debatte in politikerkreisen!

erst verzocken sich die banken, dann werden sie mit steuergeldern gerettet, und darauf , wieder auf den beinen, zocken sie weiter ab.
unabhaengig davon dass banken die unter der obhut der politiker stehen noch nie durch soliditaet bestochen haben (siehe landesbanken.....)waere wohl die einzige loesung einigen nonchalanten finanzkuenstlern das handwerk zu legen. das ist weder kommunismus noch was anderes, einfach ...Verantwortung
ich bin der meinung dass frau wagenknecht eine der wenigen bundespolitiker ist die die sache noch ueberblicken,da ist mir ihre politische vergangenheit schnurz.
liebe politiker die sich in ihrer partei als einem kartell zum machterhalt eingenistet haben: wenn sie schon nicht an ihre wehler denken die sie oftmals nur beluegen, denken sie ab und zu an ihre neffen und enkel die die reparaturzahlungen die weitest gehend nur an banken geflossen sind bislang bezahlen muessen und beenden sie den kotau vor der geldwirtschaft!

Empfehlen
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 31.07.2012 20:03 Uhr

Propaganda-Interview

Die schwätzen darüber, dass nur die Gläubiger gerettet wurden. Die unterschlagen völlig, dass es bereits einen Schuldenschnitt gab. Außer ist die die finanzielle Unterstützung eines Schuldners immer auch Unterstützung des Gläubigers. Wenn jemand mit 100000 € Schulden im Lotto 100000 € gewinnt, dann ist es geboten, dass er seine Schulden tilgt. Dass der Schuldner nicht in den Urlaub fliegen kann, weil das Geld fehlt, ist doch sein Problem.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.07.2012 21:36 Uhr
Werner Mueller

Genau Herr Zunker.

Die Deutsche Bank hat noch schnell Griechenanleihen zu 30% des Nennwertes gekauft, dann kam der Schuldenschnitt und die DB bekam auf die Anlagen 50% des Nennwertes erstattet.
So sehen "Schuldenschnitte" in der verqueren Finanzwelt heute aus.
Natürlich wurde hier NICHT von 20% Gewinn gesprochen, sondern von 50% Verlust.

Empfehlen
Ralf Vormbaum

Das neue Idol des desorientierten Konservatismus?

Ist ja interessant, welche ideologischen Allianzen sich heute etablieren. Avanciert nun eine ausgewiesene Leninistin zum Idol des deutschen Konservatismus? Offenbar ist die Irritation tiefgreifender als man es vermuten sollte. Demnächst singt man dann wohl im Unternehmerverband die Internationale.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

Schönheit und Geist --- wie erfreulich!

Sachliche Argumente gegen Frau Wagenknecht habe ich hier
noch nicht lesen können.
Wie wäre es,
wenn die Kommentierer „Blindhasser“ mit ihrer tollen
„Überlegenheit“ einmal so richtig gegenhalten würden?!

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.08.2012 18:02 Uhr
Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 01.08.2012 18:02 Uhr

Herr Stahlberg,

meinungsmäßig liegen wir wahrscheinlich nicht weit auseinander. Ein Blick zurück: Mit der großen Depression der Dreißigerjahre konnten die Ökonomen nichts anfangen, so etwas hatte es noch nie gegeben - selbst J.M. Keynes war ratlos und erst hinterher schlauer. Roosevelt hat dann mit seinem "New Deal" das Schlimmste verhindert. Dabei ist er mangels Theorie ganz praktisch vorgegangen, assistiert von seiner sozial engagierten Ehefrau. Heute sind wir in einer ähnlichen Situation. Die Ökonomen rätseln und streiten herum, Keynes paßt nicht mehr, da sich die Voraussetzungen für seine Theorien geändert haben. Um die Karre aus dem Dreck zu ziehen, bräuchten wir mutige, praxiserfahrene Politiker. Was haben wir? Eine ängstliche Kanzlerin, deren Lebensweg alles vermuten läßt, nur keine Praxisnähe, einen Finanzminister, der eine marktkonforme Sozialisation anstrebt, und als Opposition eine S. W., die in diversen Theorien hin- und herhüpft und brillant argumentiert.

Empfehlen
Erwin Stahlberg

TARGET hin --- TARGET her


Frau Jürgens,

Detail-Versessenheit kann sicher ihren Ort haben;
aber h i e r geht es um das EINGEMACHTE!
Und die EU-Strecke heißt:

„VERTRAGS-BRÜCHE“ und „VERTRAGSBRÜCHE“
und „VERTRAGSBRÜCHE“ --- und NULL-DEMOKRATIE!

Empfehlen
Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 01.08.2012 10:17 Uhr

Sie Armer

Sie argumentieren schon wieder ad personam, anstatt in der Sache etwas zu sagen.
Ihre vergilbten Büchlein zu lesen, welche der Vergangenheit angehören hilft niemanden in die Zukunft.

Empfehlen
Karin Jürgens
Karin Jürgens (Bashi49) - 01.08.2012 08:06 Uhr

Hier das erste, Herr Stahlberg:

Mit TARGET kennt sie sich wohl auch nicht so gut aus oder hat das System nicht verstanden. "Ein Zeichen für dieses Mißtrauen sind die berühmten Target-Salden der Zentralbanken." Was sie da meint, sind wohl die Übernachteinlagen der Banken bei der EZB - und davon gibt es nur eine. In großartigen Theorien läßt es sich leicht schwelgen, aber wie bei den meisten Politikern liegt auch bei Wagenknecht der Teufel im Detail und damit in der Umsetzung.

Empfehlen
Wolfgang G. Runte

Gegenargumente?

Als FJS so argumentierte, wurde er von den Kommunisten als Kreidefresser bezeichnet. Das kann man heute direkt von den Kommunisten und Sozialisten (bitte nie mit den Sozialdemokraten verwechseln!) behaupten. Sie haben heutzutage die Kreide gefressen.

Lesen Sie bitte das Buch "Die Revolution entläßt ihre Kinder" von Wolfgang Leonhardt. Er gehörte damals zur Gruppe Ulbricht, die die DDR nach sozialistischen kommunistischen Idealen aufbauen sollte. Als er die Gruppe durchschaute ist er ihr entflohen.

Heute sitzen die Nachfahren von Ulbricht und Honecker im Bundestag und bekommen unendlich viel Raum in den Medien für ihren AgitProp. Wir schlachten uns selbst.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Marcus Baumgärtner

Ich bin zwar kein Blindhasser,

aber ich antworte trotzdem mal.

Was ist von Leuten zu halten, die allen Ernstes Staatsschulden klasse finden und diese bei Solvenzproblemen mittels Notenbank finanzieren wollen? Das ist nämlich genau das Gegenteil von dem, was ökonom. erfolgreiche Staaten machen (CH, NOR, SWE, D bis 1990, ...).

Letztlich ist es sogar dasselbe, wie das Elend was derzeit in Europa geschieht, denn der ESM (mit Banklizenz) ist im Grunde ein Vehikel, mit dem die Notenbank in die direkte Staatsfinanzierung hineingedrängt wird. [NB: warum ist sie eigentlich gegen den ESM wenn sie Staatsfinanzierung mittels Notenpresse anscheinend so verheißungsvoll findet!?]

Insofern bringen uns Ihre Ideen bestenfalls die DDR 2.0 statt der EUdSSR --- also auch keine attraktive Alternative.

Empfehlen
Gerhard Schraube

Ich denke, wir können froh sein, ...

... uns über die Personen echauffieren zu können, sonst müssten wir und zu sehr mit dem von ihnen Gesagten auseinandersetzten.

Immerhin, muss ich sagen: Ja, das sieht wirklich nach Opposition aus. Wenn sich unsere Regierungen die letzten Jahre mit solchen Oppositionellen hätten auseinander setzten müssen, wäre so mancher Disput vor den Entscheidung bei den diversen alternativlosen Rettungen vermutlich anders verlaufen.

Leider ist dieser oppositionelle Zweig zu dünn, um ein nennenswert ausgleichendes Gewicht auf die parlamentarische Wage legen zu könnte. Die sozialdemokratische Opposition hat die große Opposition nie wirklich verlassen.

Empfehlen
Benno Beck

CDU SPD FDP GRÜNE LINKE PIRATEN, egal zu sagen haben diese "Marken" nichts mehr

Willkomen in der Postdemokratie:
Von denen die keine Macht über sich dulden, die keinen Respekt vor dem Leben der Menschen, der Völker und Nationen haben wird Rot-Grün schon als Ersatzabnicker vorbereitet,
Hier Fragmente dazu:

"Aus Deutschland sind im Steuerungskommitee der Bilderberger seit den 60er Jahren stets ein Vertreter der Deutschen Bank sowie ein Vertreter der Wochenzeitung Die ZEIT (etwa Helmut Schmidt) dabei"

ZEIT FORUM POLITIK 30.10.2011 : “Zug um Zug” - Helmut Schmidt und Peer Steinbrück stellen ihr neues Buch vor:
"Helmut Schmidt und Peer Steinbrück kommen zur Sache – gezielt, ohne Politjargon, Zug um Zug. Beide stehen für Zuverlässigkeit, wegweisende Entscheidungen und klare, oft unbequeme Positionen..."

2011 nimmt Peer Steinbrück am Bilderbergertreffen teil

Jürgen Trittin twittert vom Bilderbergertreffen 2012:
"Too little too late - auch beim Bilderberg-Meeting massive Kritik an Merkels Euro-Politik. Zerstört Europas Integration."

Empfehlen
Weitersagen

Freitod-Fashion

Von Fridtjof Küchemann

Ein Model kniet vor dem Gasherd, eines steht mit einem Stein im Arm im Fluss: Für eine Modestrecke ließ das amerikanische Magazin „Vice“ den Freitod bekannter Autorinnen nachstellen. Was als Kunst gemeint sein soll, verrät die Kunst. Mehr 2