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Peter Gauweiler Der Überbayer

 ·  Vom Schwarzen Peter zum Sekretär des Volkes: Der bekennende Föderalist Peter Gauweiler liebt politische und juristische Alleingänge. Das gefällt nicht allen, aber vielen. Eine Langzeitbeobachtung.

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Egbert del Moro

Solitäre seiner Art

wurden und werden doch in kurzer Zeit von unseren "Massenmedien" niedergemacht! Egal, ob Charaktere nun von den Parteioberen rausgemobbt werden (Merz, aber auch Kohl konnte keine Lichter in seinem Gruselkabinett dulden), Sarrazin, Strauss sowieso (der Spiegel hätte ohne ihn schon in den 70ern Insolvenz angemeldet), Jenningeer, Möllemann (Plattfisch) uvm.
Was lernt der Politneuling also beizeiten: Nicht auffallen, nicht anecken. Das klappt am besten, wenn man ohnehin weder Geist, Profil, Kompetenz oder eine knorrige Rhetorik hat.

Herrn rössler werde ich nie widersprechen - zu welchem Thema denn auch? Arzt bin ich allerdings keiner...

In diesem Sinne - uns allen eine gute Besserung!

Egbert del Moro

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Ekke Hoffmann

Solche Typen braucht das Land....

...und wir Wähler. Ecken und Kanten hatten alle früheren, profilierten Politiker wie Strauß, Wehner, Dehler, Erler, Barzel. Seit es sie nicht mehr gibt, wissen wir erst was uns fehlt.
Die jetzige angepasste und opportunistische Politikergeneration (Merkel, Seehofer, Westerwelle, Steinmeier, Gabriel, Schäuble) steigern den Politikverdruss aller Wählergruppen. Schlimmer aber ist, dass es heute keine Alternativen mehr gibt ...außer Gauweiler, auch wenn man wirklich nicht in allem mit ihm übereinstimmt.

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Peter Zentner

Alle meine Hüte, die ich je besaß ...

... ob mit Gamsbart oder ohne, ziehe ich vor Dr. Peter Gauweiler. Hätte die deutsche Politik wenigstens ein Dutzend solcher gescheiten, charakterstarken, unverbiegbaren und aufrichtigen Persönlichkeiten, könnten wir gelassener in die Zukunft blicken.
Aber leider: Im Meer der Aalglatten, der Geschmeidigen und Angepassten, einzig auf ihre Karrieren und Versorgung Achtenden sind Felsen in der Brandung äußerst rar. Mir fällt nur noch Frank Schäffler ein, aber vielleicht reifen einige andere ja heimlich noch heran. ("Die Hoffnung ist der Wanderstab durchs Leben", sagt mein Opa.

P.S.: Hannes Hintermeiers Artikel ist, anders als ein Poster hier meint, erstklassig: informativ, weil nicht bierernst, aber präzis; sportliches Zwinkerauge, den Menschen Gauweiler in seinen vielen Facetten schildernd. Danke, FAZ!

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Anton Putzinger

Der Unterautor

So sehr man Herrn Gauweiler akzeptieren kann, so wenig kann man diesen Artikel hinnehmen. Ohne "roten" Faden zusammengeschustert, bar jeden Zusammenhangs werden Geschichtchen aneinandergereiht, Dinge einfach runtergeschrieben, plätschert es sehr leicht an der Oberfläche. Der Artikel auf fünf Sätze reduziert würde auch der Bildzeitung zur Ehre gereichen. Dieser Zeitung unwürdig. Schade.

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Lucas Müller

"Ich weiß, dass ich nichts weiß" würde etwas anderes heißen

Vielmehr heißt der Altgriechische Satz "oîda ouk eidōs" „Ich weiß, dass ich nicht weiß“ . Leider ein Übersetzungsfehler der den Sinn fälschlichverändert, aber immer wieder vorkommt.

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14.11.2012, 11:23 Uhr

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