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Krise in Griechenland Eine Gesellschaft stürzt ins Bodenlose

 ·  Georg Pieper machte sich keine Illusion, als er nach Athen fuhr. Aber was der Traumatherapeut dort sah, hat die schlimmsten Befürchtungen übertroffen: Die griechische Gesellschaft explodiert unter dem Druck der Krise.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (123)
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Kiat Gorina
Kiat Gorina (Kiat) - 20.12.2012 09:38 Uhr

Was ist mit den Bpdenschätzen Griechenlands=

Es ist doch ein trauriger Treppenwitz der Geschichte: Da gibt es elf Millionen Griechen, sie sitzen auf riesigen Bodenschätzen wie Erdgas und -öl! Und die Menschen verarmen immer mehr! Nur weil einige wenige Großkonzerne ihre gierigen Finger nach diesen Bodenschätzen ausgestreckt haben?! Dabei liegt ein an Angebot von Scandic Oil vor, das zu sehr guten Bedingungen für Griechenland diese Schätze fördern will! Aber nein, da gibt es US-amerikanische und israelitische Konzerne, die selbst dieses Gas und Öl fördern wollen! Schade, dass die FAZ darüber nicht berichtet?!

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Daniel Arnold

Die am meisten empfohlene Antwort zu diesem FAZ-Artikel

muss, hier in Deutschland, kleinkarierte Kritik an der Handarbeit der Authorin beinhalten und den Kern des Artikels unberührt lassen:

Die Menschen in Griechenland leiden gerade jämmerlich.

Das ist nicht nur irgendeine Meinung, die uns die Adventszeit vermiesen soll. Hier geht es um eine Realität, die wir hier in Deutschland nicht wahr haben wollen und die uns in Zukunft auch mehr und mehr spürbar betreffen wird - eine "gigantische Verdrängungsleistung" nicht nur der Politiker, sondern in unser aller politischem Denken.
In der Tat sollten wir froh sein über den Luxus, den wir genießen. Das muss aber kein Grund sein, Mitgefühl zu meiden.
Die Schuldfrage ist hier doch schon seit langem fehl am Platz. Warum nur fällt es uns so schwer, den ausgestreckten Zeigefinger zu lockern und einmal richtig zuzuhören? Vielleicht, weil wir uns dann eingestehen müssten: "JA, wir haben auch auf Kosten anderer gelebt. Auch wir sind schuldig an diesem Leiden."

Mit freundlichem Gruß
Daniel Arnold

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Gerd Frankura

So funktioniert der Zinskapitalismus eben

Ängstlich schauen Politiker auf "die Märkte" und die Banken mit ihren "Finanzprodukten" werden brav gerettet. Gleichzeitig verschafft man denen die die Gegenwerte zum angeblich sich selbst vermehrenden Geld erwirtschaften eine Rosskur, denn irgendwo muss das Geld für die "Finanzprodukte" die sich im Zinseszins vermehren her kommen. Solange die Leute glauben, Geld dass sich bei den Banken mit Zinseszins vermehrt würde für sie arbeiten, müssen sie sich nicht wundern, wenn sie immer mehr für immer weniger Lohn/Gewinn arbeiten müssen. Weniger für ihr Geld, mehr für das von anderen, die gar nichts tun. Hier steht’s etwas differenzierter: [link entfernt, bitte Richtlinien beachten; Mod.]

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Werner Ullrich

Danke für die Wahrheit

So habe ich Griechenland vor kurze´m auch erlebt. Zum Glück für mich hab eich nicht die Analytik wie der beschriebene Experte. So konnte ich mit einiger Mühe den Anblick ertragen. Das sollte man den Leuten mal nahe bringen, die zu Griechenland so überheblich und arogant auftreten, insbesondere der Journallie. Ich danke für den Artikel. Die Wahrheit muss gesagt werden, auch wenn sie das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigt.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.12.2012 17:07 Uhr

Wer bösartig vorsätzlich aus den Zeilen 16.12.2012 17:13 Uhr Konilialherrschaft interprätiert

versucht aus einer wirklich negativer Haltung nur seine Schwarzseherrei und einen verlogenen Angriff auf die überwiegende einhellige Meinung aller deutschen entscheidenden Parteien zu fahren.
Deutlicher wie hier :" Dass in Griechenland nur die Regierung durch eine ordentlich Verwaltung u Steuer das Land wieder vorwärts bringen kann ist Fakt." kann man die Selbstständigkeit ja die Autorität Griechenlands nicht beschreiben.

Noch einmal nur Griechenland kann entscheiden ob und wie es die eigene Zukunft bewältigen will.

Wer behauptet eine Regierung oder Frau Merkel könnt irgend etwas ohne die Finnen oder Niederländer oder Österreicher auch Franzosen oder sonst wen veranlassen der lügt.

Nur warum immer wieder diese Unwahrheit?

Griechenland braucht Unterstützung nicht nur finanziell, sondern vielmehr den Druck um selbst zu handeln. Um den Augiusstall aus zu misten.

Die Griechen sehen das sicher genauso.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.12.2012 09:54 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Frau Gruber,

Sie sollten schon darauf eingehen, was ich geschrieben habe !!

Und es es in Zukunft tunlichst unterlassen, mich persönlich anzugehen, wie etwa: "quatschen Sie nicht so dummes Zeug".
Mir ist es zuwider, wenn Menschen, wenn Sie in Ihrer Argumentation nicht weiterkommen -
ausfallend und persönlich werden, zeugt von schlechten Manieren; gepaart mit Hilflosigkeit.

Sie haben Ihre Meinung, ich meine - die nach Ihrer Meinung Lügen sind. Schon ein starkes Stück, was sie diesbezüglich von sich geben.

Frau Gruber ich habe es nicht nötig zu lügen, die Wahrheit dieser Euroirrsinns-Rettung sehen Sie jeden Tag. Lesen Sie dazu heute hier "Griechenland-Rettung birgt sehr grosse Risiken".

Mehr braucht man doch nicht zu sagen - oder? aber bestimmt Ihrer Meinung nach alles Lügen.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.12.2012 21:53 Uhr

Quatschen sie nicht so dummes zeugs

Frau Merkel kann nichts wirklich nichts alleine.

Nein Frau Merkel kann nicht einmal in Deutschland irgend etwas entscheiden ohne die Zustimmung des Parlaments.

Aufhören mit dem Unsinn, dass SPD und Grüne am liebsten gleich alles übernehmen aber immer alle Europäer zustimmen müassen.

Und unsere Verfassung lässt kein Handel ohne die Zustimmung des Parlaments zu.

Gerne höre und lese ich die Wahrheit. Dumme Lügen muss niemand stehen lassen.

Deshalb melde ich mich .

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Karin Gossmann-Walter

Ja, Frau Gruber wenn Sie etwas nicht hören wollen, werfen Sie anderen vorsätzliches Verhalten vor,

bösartig dazu und negative Haltung. Na so etwas aber auch. Ich interprätiere nicht - ich interpretiere.

Schon mitbekommen heute, dass die Griechen den Immobilienmarkt in Deutschland aufkaufen, sprich die wohlhabenden Griechen, was sagen Sie nun - ob es d. gr. Regierung noch
schafft bzw. überhaupt möchte, eine ordentl. Verwaltung aufzubauen ?
Das glauben auch nur fast Sie.

Warum werden diese Leute noch gedeckt, die Lagarde-Liste zurückgehalten, was glauben Sie an was das liegt ???
Sicher, die Griechen entscheiden schon, wie sie ihre Zukunft bewältigen wollen - ganz im Vertrauen auf ihre Geldgeber, Fr. Merkel lässt sie nicht alleine.

Die Griechen, sprich - d. i. der Poltik sitzen, sehen das ganz genauso wie Sie, da bin ich mir sicher und hoffen auf Unterstützung, nur mit dem Ausmisten nach dt. Art sehe ich ein Problem.

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Andreas Gehrmann

DANKE!

Danke für diesen Artikel! Endlich mal ein Bericht über die wirklichen Folgen dieser absurden Austeritätspolitik. Vielleicht erkennt der Stammtisch jetzt, dass es DEN Griechen nicht gibt, der mit Schafskäse in der einen und Ouzo in der anderen Hand Sirtaki tanzt. Denn das können sich nur diejenigen, wenigen, leisten, die ihre Kohle aus Griechenland in "Sicherheit" gebracht haben, z.B. um in Deutschland Immobilien zu kaufen UND damit zugleich noch deren Preise in die Höhe treiben.
ABER: Warum erscheint dieser Artikel nicht auf Seite 1? Bitte auf Seite 1 stellen, damit dieses elende Griechen-Bashing endlich aufhört und die Menschen einsehen, dass die Rettungspakete fast ausschließlich den Banken zugute kommen, während die Bevölkerung eine humanitäre Katastrophe durchlebt.
Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf??

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Reinhard Lauterbach

Parallele Erscheinungen

Was der Autor hier über Griechenland schreibt, konnte man in den neunziger Jahren ebenso in Rußland und anderen postsowjetsichen STaaten beobachten. Und jeder, der sich heute wundert, warum sich Gestalten wie Lukaschenko immer noch halten, warum Janukowitsch und Putin nach wie vor mit zumindest relativen Mehrheiten gewählt werden, kann es sich auch am griechischen Beispiel klarmachen.

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 17.12.2012 09:46 Uhr

Endlich einmal ein wertvoller Artikel statt der täglichen Stammtisch Propganda!


Die Älteren in Deutschland müssten es eigentlich noch wissen, die Jüngeren haben vergessen, oder ignorieren bzw. verdrängen einfach wie schnell Chaos ausbrechen kann. Ein wertvoller Artikel und seltener Lichtblick, mal wieder im Feuilleton der FAZ, der über die hier in Deutschland kaum wahrgenommene Realität in Griechenland berichtet.
Die Öffentlichkeit wird hier auch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bewusst und vorsätzlich nicht über solche Zustände informiert, statt dessen erleben die Talkshow-Schwemme in denen über Griechenland Stammtischparolen, Vorurteile und einseitige Meinungen veröffentlich werden dürfen.
Leider lesen und informieren sich zu wenige über die Wahrheit in Griechenland und darüber hinaus versteht leider nur eine Minderheit, dass vieles was derzeit in Griechenland zu sehen und zu erleben ist die Spitze eines Eisbergs ist!

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Klaus Letis

Sozialstaat nicht fallen lassen

Zunächt muss sichergestellt sein, dass jeder Mensch in Europa etwas zu Essen hat und ein Dach über den Kopf. Wenn Kriesen es erfordern, müssen Mietzins auch ausgesetzt werden können.
Dann kann man weiteres überlegen.
Diese Aufgabe sollte sich der Staat machen.
Auf welchen Niveau, kann man drüber streiten.
Die H-Sätze in Deutschland sind zb zu hoch.
Keiner will es ändern, weil man um die Wählerstimmen fürchtet.

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Karin Gossmann-Walter

"Friedens"-EU, Merkel, Samaras, Monti u wie sie alles heissen schämen sie sich nicht ? ?

den "normalen" Griechen, Portugiesen, Spanier u. Italiener so auszupressen. In GR. fehlts an Heizöl, Krankenversorgung uvm.
In Spanien werden d. Leute rigoros auf die Strasse gesetzt, wenn sie d. Kredite nicht bedienen können.
In Italien wurde d. Krankenversorung so gekürzt, dass Schlaganfallpatienten nicht mehr menschl. versorgt werden können.
Die Menschen werden ausgepresst, wo es nur geht ! - im Namen e. vereinten Europas. Die korrupte Politelite u. Geldelite trifft es nicht, im Gegenteil.
Es wird Beifall v. d. EU u. Merkel geklatscht zu Sparmaßnahmen, die diese Leute nicht treffen.

Es wird nicht mehr lange dauern, der Süden wird sich d. unmenschliche EU nicht mehr bieten lassen.
Es wird bald Revolten geben als einzige Chance. Wahlen bringen nichts i.d. Ländern, d. Politkcaste bleibt kleben - wird gefeiert u. unterstützt v.d. EU - siehe Monti, Samaras als Sanierer im Feldzug gegen ihre eigene Bevölkerung. In Europa wächst nur eins: Verteilungskampf, Armut und Diktatur.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.12.2012 17:13 Uhr

Es bleibt richtig, dass bis zur Stunde nicht wirklich viele € investiert wurden

und das ist gut so.

Es stimmt, dass Bürgschaften u Sicherheiten / Garantien gewährt wurden u es gibt viele Hunderte Belege, dass am Ende diese Sicherheiten sich bezahlt machten.

Beispiel AIG USA wo alles Geld zurück gezahlt wurde u ein Gewinn 2 Milliarden $ raus kam.
Dass in Griechenland nur die Regierung durch eine ordentlich Verwaltung u Steuer das Land wieder vorwärts bringen kann ist Fakt.

Dass niemand in der EU u kein Regierungschef eine Einwirkung auf das Land hat u für alles Einstimmigkeit notwendig ist gilt. Solange das gilt ist jeder der irgend einer Regierung alleine eine Vorwurf macht unehrlich. Egal wie er heißt, ob er auf der Seite der Opposition er lügt.

Ob es irgend wann gut ausgeht o nicht das wissen wir nicht. Schwarzseher brauchen wir nicht.
Was wir wissen ist, dass der Wille aber auch der Druck auf die Griechen das einzig richtige Mittel ist womit Griechenland die Kräfte mobilisieren wird und ihre Zukunft am ehesten meistern wird.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 17:24 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 17.12.2012 17:24 Uhr

Dass in Griechenland nur die Regierung durch eine ordentlich Verwaltung u Steuern

das Land wieder auf die Füße bringen kann das soll nach Kolonialzeit klingen ?

Und an andere dass die Banken den Griechen halfen ihren Betrug so zu kaschieren ist das nun die Schuld der Bank oder die Schuld der Griechen die vorsätzlich nach einer Finanzierungslösung fragten ?

Übrigens heute egal denn jetzt geht es nur um morgen und um die Zeit bis 2022.

Griechenland muss selbst alles unternehmen damit die anderen 17 Gemeinsam und zwar nur gemeinsam helfen können.

Deutschland darf und kann nicht alleine irgend etwas tun und genau deshalb ist jeder Vorwurf gegen die Deutsche Regierung unredlich ja verlogen.

Wäre Deutschland Kolonialmacht dann wäre es anders.

Gut dass die EU eine Einheit ist und Griechenland ein vollwertiger Partner.

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Karin Gossmann-Walter

ihr Vortrag Frau Gruber in allen Ehren, aber....


woher wissen Sie so genau, was Griechenland gut tut ???????????
ist Griechenland Kolonie von Deutschland ?, ihren Zeilen nach möchte man es annehmen.

Nein Sie wissen es nicht, sie setzen auf Murksel-Merkel-Denken,
die auch meint das am Ende bezahlt wird, der Wille und Druck von ihr das einzig richtige Mittel für d. Griechen ist.
Ja, ja am deutschen Wesen soll die Welt genesen u. schiessen sie noch Geld rein
Ob Sie sich dabei nicht gänzlich vertun ;-) soo mit der griechischen Regierung

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Johann Otto

Ich bin dagegen

„Und trotzdem, die Schaffenskraft des Volkes ist noch real“, ist hier weiter unten in einer Replik zu lesen. Und deshalb glauben ja auch deutsche Politiker, die ganze Welt retten zu müssen, nicht nur Griechenland, das sich nicht retten läßt, da helfen auch keine Hakenkreuze. Und mit den Politikern, mit den Abgeordneten im Deutschen Bundestag glauben auch fast alle Journalisten und Redakteure in diesem seltsamen Land des unaufhörlichen Rettungswahns, es sei linksliberale Pflicht, die Welt, auch gegen ihren Willen, zu retten. Und auch viele Staatsbürger selbst glauben das. Vermutlich der Vergangenheit, der dunklen Jahre wegen. Luschige Wollmützenlehrer haben das ihnen so beigebracht, einige vor, fast alle nach dem großen Erweckungsjahr 1968. Vermutlich bin ich der einzige, der an die Rettung der Welt durch deutsche Steuerzahler nicht glaubt, auch nicht daran, zum Beispiel Herrn Hollandes französischen Sozialismus mit menschlichem Antlitz bezahlen zu müssen, mehr noch: Ich bin dagegen!

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pedro bergerac

Es ist wahrlich ein richtiger Schock...............

....erkennen zu müssen, dass die wirklich schlimmen Verbrecher in den Banken und in den Parlamenten sitzen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.12.2012 10:40 Uhr
Reinhard Lauterbach

@Marie Gruber

Frau Gruber, ja, Griechenland hat getrickst - oder wie Sie sagen "belogen und betrogen" - , aber mit Assistenz derselben Investmentbank Goldman Sachs, deren zeitweiliges Vorstandsmitglied Draghi jetzt in der EZB ganz oben sitzt. Denn die Finanzbranche hat sich offensichtlich von diesem "Lügen und Betrügen" etwas versprochen - und ja auch bekommen, siehe den idiotischen letzten Schuldenrückkauf, der bloß den Hedgefonds schnelles Geld - von 20 Prozent des Nennwerts auf 35 - gebracht hat.

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Karin Gossmann-Walter

ja, da ihrer Meinung nach die Verbrecher in Athen

sitzen, wobei ich Ihnen zustimme, es sind aber immer noch die Leute, die Griechenland in dieses Desaster gebracht haben am Werk, meinen Sie - wie in Ihrer obige Ausführung -, die
Griechen werden sich bzw. ihre Politker ändern gemäß dt. Maßstab. Nie und nimmer.

Warum wollen Sie Verbrecher u. Betrüber unterstützen mit Sicherheiten, Geld. Ist meiner
Meinung nach nicht gut angelegt, das ist weg.

Da müssen Sie erst mal da anfangen mit dem Ausmisten, die sitzen auf festen Posten und verlangen mehr und mehr bzw. hoffen auf Schuldenerlass; oder möchten Sie ein paar dt. Politiker
dafür in die griechische Sonne senden ??? die kriegen den Laden Griechenland sicherlich
hin ;-)

Aber noch ist Griechenland ein
eigenständiges Land, das austreten kann aus der Eurozone.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.12.2012 17:53 Uhr

Schmarren Griechenland hat gelogen und betrogen.

Die Verbrecher saßen und sitzen noch in Athen oder auch in der CH.

Griechenland hat über Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt und alle Welt auch OMA Müller oder Karl Meier in F , D, CH, NL hat sichere Staatsanleihen mit hohen Zinsversprechen gekauft.

Ja Griechenland hat auch Dinge gekauft wie Rüstungsgüter oder auch von Siemens wo Schmiergelder flossen. Nur das waren Beträge im einstelligen Milliarden € Bereich.

Weit über 100 Milliarden € wurden beim ersten Schuldenschnitt erlassen. Weitere 21 Milliarden nun.

Dass die Staatsanleihen ~ 300 Milliarden € nun bei Banken , Versicherungen aber auch Anlegern in aller Welt auch Griechen liegen ist das die Schuld der Eigentümer und Halter der Papiere ?

Der Verbrecher sitzt eindeutig in Athen.

Deutschland hat über 2 Billionen € Schulden sind die Banken die Bürger Schuld?

Warum denn bitte, gab sich der Betrüger "Griechenland" denn in die Hand von Gläubigern?

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Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 16.12.2012 14:49 Uhr

Wie funktioniert das System?

Andernorts werden Politiker gewählt, damit sie "irgendwie" an der Gestaltung von Staat und Nation mitwirken. Dem Gemeinwohl verpflichtet...?! In GR ist das vollkommen anders, und das ist die Krux. Politiker gehen als reine Lobbyisten ihres Klientels in die Parlamente und Ämter. Sie beschaffen Geld, Posten, Studienplätze usw. usf. Es hat dort Tradition, jeder greift schamlos und ungebremst in jeden erreichbaren Geldtopf. Stichwort Flagellati, Bestechung überall. Das kann dazu führen, dass ein Volk dies als Normalzustand nimmt...und meint, so funktioniere die Welt. Der Kern aller Sorgen Europas ist, dass die Schuldner die Substanz nicht haben, um aus eigner Kraft aus dem Sumpf rauszukommen. Ihre ökon. Arbeitsproduk-tivität ist Shit. Selbst wenn man ihnen gäbe, es käme immer in den alten Schwächezustand zurück. Sie müssen sich selbst berappeln oder-- wie viele vorher -- in normale Strukturen aus- bzw. einwandern ! Wo z.B. der Staatsanwalt seinen Job tut.

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 16.12.2012 12:44 Uhr

Sinnlose Reformen

Die "Rettung" Griechenlands ist ein Paradebeispiel, dass man die notwendigen, strukturellen Korrekturen, die das Land zweifellos braucht, nicht vom Reissbrett aus und schon erst recht nicht mit der gleichen Politklasse lösen kann, die das Land erst in diese Situation gebracht hat.
Eine ausschlaggebende Ursache der staatlichen Überschuldung ist der aufgeblähte Staatsapparat, entstanden durch Klientelismus.
Ein weiteres Problem sind die Wirtschaftstheoretiker der Troika, die ohne eine exakte Analyse des Zustands der griechischen Staatsgebildes auf dem akademischen Reissbrett versuchen, Korrekturen anzubringen, die in vielen Teilen die falschen Auswirkungen haben.
Da hier auch bei der Troika politische Interessen, die einer vernünftigen Korrektur entgegenstehen, eine Rolle spielen, werden die falschen Auswirkungen erzielt, wie dieser Bericht bestätigt. Lange lässt sich so ein System weder wirtschaftlich noch politisch aufrecht erhalten, ohne dass das politische System verschwindet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 18:06 Uhr
Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.12.2012 18:06 Uhr

Anders wird ein Schuh drauß. Die Troika ist alleine in der Lage

den Druck hoch zu halten der die noch immer korrupte Politklasse zwingt einige Schritte in die richtige Richtung zu gehen.

Ohne die Troika und ohne alle anderen Nordeuropäer wie Finnland oder Holland aber auch Deutschland gibt es keine Zukunft für Griechenland.

In alle Schriften kann man nachlesen dass die Griechen nie wirklich redliche oder gute Schuldner waren.

In jeder Gemeinschaft aber werden sie sich einfügen müssen.

Griechenland kann sich selbst ernähren , aber es muss es wollen.

Die Altlasten wird man irgend wann weg räumen wenn Griechenland liefert. Aber erst dann.

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gerhard krueger

Hilfe an das griechische Volk

Wenn man diesen Bericht liest gibt es nur eine Lösung: "Man sollte in der Tat den Staat Griechenland bankrott gehen lassen und die Hilfen und Anleihen, Targetsalden usw. abschreiben, Diese Gelder bekommen wir sowieso nicht wieder. Trotz des dann in Griechenland entstehenden Chaos könnten wir den kleinen Griechen immer noch helfen. Z.B.durch kostenlose Bereitstellung von Medikamenten, Krankenhaustechnik usw.Allerdings nur als Sachspenden." Um nicht der Selbstplagiatierung gescholten zu werde:n Der geklammerte Text ist ein Auszug aus meinem Kommentar vom 23.07.2012 in dieser Zeitung on-line. Bin einmal gespannt, wie oft ich diesen Text im Halbjahresabstand noch verwenden kann. Da sieht man doch die Schizophrenie unser heutigen Politik. Ein wesentlicher Teil der Bürger - keine Wirtschaftswissenschaftler und Traumologen - haben es längst geschnallt.

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henning strothjohann

kurz vorm Bürgerkrieg, dewegen werden wohl auch Aufklährungsversuche bei Steuerbetrug

(Lagarde Liste) zurückgehalten. Wir erinnern uns, der eine Zeitungsredakteur saß sofort im Knast nach der teilweisen Veröffentlichung. Würde da weiter gebohrt (Papandreus Mutter hat 500 Mio in der Schweiz), der Mob würde lynchend durch das Parlament ziehen. Bloß dass dies eher eine Revolution denn ein Bürgerkrieg wäre.

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Birgitt Ochs

Ich möchte nicht

in der Haut dieser Rettungsfanatiker stecken, wenn es zum Eklat (Bürgerkrieg) kommen sollte. Auf Teufel komm raus soll gerettet werden, was nicht zu retten ist.
Unsere Politiker haben vor lauter Rettungswahn den Sinn für Realität verloren.
Nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen.
Hauptsache weiterwursteln, irgendwie.
Die Rettungsschiene ist denen eine Nummer zu groß geworden, kommt es mir vor.
Die Leidtragenden sind die "normalen" Menschen, bei uns und anderswo.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 11:47 Uhr
Joachim Schroeder

Der Untergang!

Die Rettungsfanatiker wird das weniger kümmern, die genau
wissen was sie mit der Schaffung von rechtsfreien Räumen,
angefangen von der Aushebelung des Artikel 125 des Lissabon-
vertrags über das ESM-Ermächtigungsgesetz bis zur Einrichtung
der Bankenunion bzw. der Bankenaufsicht, angerichtet haben.
Die für diese Katastrophe Verantwortlichen werden ihr Schäfchen
rechtzeitig ins Trockene bringen, wobei die eigentlich von diesem
Destaster Betroffenen noch zu hören bekommen, daß sie sich für
Großeuropa als zu schwch erwiesen haben und es verdient haben
mit diesem unterzugehen!
Alles wie bereits schon einmal nach 1945 gehabt!

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Peter Gorski

Systemkrise-Geldkrise-Verteilungskrieg-Griechenland

Die Da Oben (Finanzimperium-globale, grosse Unternehmen-Politiker),kurz DDO, profitieren auf globaler Ebene von dieser Krise!
Sie sitzen in den Regierungen, bestimmen die Gesetze und manipulieren Meinungen,
machen Geld und zementieren ihre Macht, organisieren sich global und wären selbst bei einer Revolte in GR nicht zu fassen!
GR ist das klassische Bauernopfer - dem Volk wurde Wohlstand versprochen, Goldmann u. Sachs manipulierten die Zahlen für den *Euro* und DDO schöpfte den Rahm ab.
Für uns soll dies ein mahnendes Beispiel sein um den aufflammenden Unmut über Lohnzurückhaltung und Verteilungsungerechtigkeiten einzudämmen
Nicht dass wir hier noch das BGE einführen oder andere soziale Errungenschaften zurückfordern.
Gleichzeitig wird das nationale, kleinstaatliche Denken über *SocialMedia*befeuert damit die Kleinstaatenbürger ja nicht über ihre Grenzen hinaus friedlich kommunizieren und zu der gemeinsamen Erkenntnis gelangen, dass dies ein Krieg der Klassen ist!
Verschwörungstheorie?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 18:54 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Nein, keine Verschwörungstheorie

leider !

Deshalb wäre es mehr als an der Zeit, dass Nord- und Südeuropa sich gegen diese Machenschaften zusammenschliessen.

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Andreas Kohl

Griechenland

Irgendwann wird uns die Generation der Kinder fragen: Warum habt ihr nichts gemacht? Warum hat niemand berichtet wie schrecklich es wirklich ist? Vielleicht ist das die Katastrophe von der die Philosophen schon seit langem berichten. Ist es nicht eine Art bürokratischer 'Holocaust', der da verordnet. Eigentlich weiß doch JEDER, dass nur eine umfassende Hilfe wirklich helfen kann. Grauenvoll ist die Tatsache, dass sich die, die erstens alles besser wissen und reich genug sind, kein Herz haben für das, was dort geschieht. Und in meiner Umgebung wurde schon vor zwei Jahren kolportiert, man solle Griechenland ruhig bankrott gehen lassen. Das ist Herrschaftsmeinung. So funktioniert organisierte Kriminalität auch...Nichts wissen, nichts hören, nichts sehen, nichts denken, aber so handeln, dass es nicht schadet....Vielleicht ist da ein neuer Faschismus im Anflug...Wo soll denn die Mittelschicht hin mit ihren Emotionen, wenn ihr DAS in Europa genauso unabänderlich verkauft wird wies PREKARIAT.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 15:00 Uhr
Carsten Berg
Carsten Berg (Carberg) - 16.12.2012 15:00 Uhr

Die harten Fakten sind,

dass sich alle griech. Staatsinstitutionen, nicht etwa das Finanzministerium allein, bei Tausen- den internat. Banken hemmungslos Geld geliehen haben. Obwohl sie anhand früherer
Bilanzen wussten, sie würden die Schulden nie tilgen können. Trotzdem konnten sie, wie die Säufer, nie aufhöhen. Zu hohe Pensionen, Vergütungen beim Staat, Luxusinvestitionen, Steuer-
Hinterziehung, Verwaltungschaos, Korruption, alles war daraufhin angelegt, einen bitteren Preis
zu fordern: Generalbankrott ! Natürlich werden all die mitgerissen, die ihr Geld beim Staat abholen müssen. Alles dort war, ist und bleibt Schein. Echte Chancen haben die nie gehabt.
Aber den unbeugsamen Willen, die Geldgeber zu betrügen. Und natürlich die Bürgen in der EU gleich mit, die nun anstelle der Griechen bluten müssen. Auch das gehörte vor 10 Jahren ins Kalkül. Lesen sie nach, wie die konkret (!) mit Fälschungen an den Euro gekommen sind.

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Wolfgang Schlage

Gut gemeint - das Gegenteil von gut gemacht

Leser A. Kohl ist wirklich besorgt über die Lage in Griechenland und will wirklich helfen. Das ist finde ich gut. Aber sein Rezept des Helfens, z.B.die Meinung, dass es "Kriminalität" sei, Griechenland bankrott gehen zu lassen, zeugt von Unkenntnis, ist lediglich "gut gemeint". Bankrott hieße ja nicht, dass die *Griechen* kein Geld mehr bekämen, sondern dass Griechenland aufhören würde, seine *Gläubiger* zu bezahlen. Es würde bedeuten, dass mit der Neuen Drachme Griechenland wieder wettbewerbsfähig würde, es würde also Arbeitsplätze und Einkommen bedeuten. Und dann würde man Griechenland zusätzlich kurzfristige Notlagenhilfe gewähren können.

Diese Unkenntnis, die viele Wähler teilen, führt dazu, dass Griechenland tatsächlich *nicht* angemessen geholfen wird, denn sie erzeugt keinen Druck, die jetzige, katastrophale Politik konstruktiv zu ändern. Der gute Wille hat hier fürchterliche Folgen. Leider.

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Rolf Huchthausen

"Bürokratischer Holocaust" hervorragender Ausdruck! Ein Ergebnis der Rettung einer Währung, ...

... die wir uns nicht leisten können!

GRE-Freunden der Familie packe ich zur Zeit ein Weihnachtspaket. Medikamente! Innerhalb von Europa? Meine Eltern haben mir von solchen Aktionen nach WKII berichtet, dem bestialischstem Krieg. Wieso konnte das in der EU passieren?

Wg. der Politiker und Beamte und deren weltoffen ausgelebter, hemmungsloser, bizarrer Korruption? Auch!

Wg. der mangelnden Solidarität in der GRE-Gesellschaft? Auch!

M.E. wird nicht detailliert genug berichtet. Leiden müssen die Arbeiter/Angestellten der freien Wirtschaft. Der öffentliche Dienst saugt alles auf, gibt nichts ab und bereichert sich weiterhin hemmungslos!

In GRE ist es die korrupte Politik/Verwaltung neben der völlig verfehlten Industriepolitik(wg. Korruption) und die EU-Subventionspolitik Hauptgrund für den Niedergang. Keine Initiative (außer Korruption, Unterschlagung sowie Betrug), Innovationen werden von mafiaähnlichen Schutzgeldern der Verwaltung unterdrückt.

Der €URO stabilisiert dies alles

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15.12.2012, 13:19 Uhr

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Haben ist Sein

Von Mark Siemons

Ein Frau wurde verlassen und weiß nicht warum: Sie hat doch einen guten Job und zwei abbezahlte Wohnungen. Warum in Peking das Eigentum und die Liebe einander bedingen. Mehr