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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kampf um die Frauenquote Warum klappt das mit den Frauenrechten nicht?

 ·  Im Kampf um die Quote geht es um ein Grundrecht. Das Dumme ist, dass wir Frauen nicht wirklich zusammenhalten. Ein Plädoyer für eine konzertierte Aktion.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (169)
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Eckart Härter

Zur polemischen Überschrift zwei Beispiele aus der Praxis

Die Einweihung des Kulturwissenschaftlichen Zentrums der Uni Göttingen in 2012 nahmen 4 Hauptpersonen vor:
1. Die Bundesbildungsministerin
2. Die niedersächsische Kultusministerin
3. Die Präsidentin der Universität
4. Die Dekanin der Fakultät
...
Dem Kulturzeit-Team bei 3Sat gehören an (s. 3Sat-Homepage):
1. Frau Andrea Meier
2. Frau Tina Mendelsohn
3. Frau Cécile Schortmann
4. Herr Ernst A. Grandits

Quoten dringend erforderlich!

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Bernhard Keim
Bernhard Keim (KeimB) - 30.01.2013 10:33 Uhr

Es geht nicht um die Quote, sondern um Fairness

Wenn einer Frau, einem Migranten oder einem Schwarzen sein Fortkommen erschwert wird, weil er/sie eine Frau, ein Migrant oder ein Schwarzer ist, dann ist dies nicht fair. Und hierum geht es.
Wer gleiches leistet, soll nicht schlechter als der gestellt werden, der gleiches leistet.
Richtig ist auch, dass Aussenseitern in der Wirtschaft bestimmte Positionen oftmals deswegen versperrt bleiben, weil die Art und Weise wie die Gesellschaft sich organisiert hat, es mit sich bringt, dass man bestimmte Positionen nicht wahrnehmen kann, obwohl man sie jederzeit von den Anforderungen her ausfüllen könnte. Frauen bekommen nun halt einmal Kinder. Dies bringt es mit sich, dass Frau mit Kind nicht so verfügbar ist, wie es von der Organisation des Betriebes vorausgesetzt wird. Sie benötigt flexiblere Arbeitszeiten. Kinderbetreuung ist ein permanentes Thema. Jedes Unternehmen tut gut daran, Lösungen zu entwickeln, wenn es sich das Leistungspotential der Frauen erschließen möchte.

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Gerda Fürch

Frauenquote ist ein qualifiziertes Sprungbrett in die Männerwelt ...

... der DAX-Vorstände, großen Wirtschaftsverbände und globalen Finanzmärkte und wäre für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen von großer Bedeutung für die gesellschaftliche WeltOrdnung. Möglilcherweise, vielleicht mit ähnlicher Auswirkung wie das Wahlrecht für Frauen ab 1918.



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Gerda Fürch

Wie kommen Männer und Frauen in Führungspositionen?

Hierzu fällt mir spontan ein:

generell durch hohe gesellschaftliche Beziehungen zur Politik, Wirtschaft, Finanzen, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Medien, Kunst

Mitglied einer königlichen Familie
Parteimitgliedschaft
MachtKunkeleien in Politik und Wirtschaft sowie Finanzen
Mitglied einer reichen Familie
Mitglied eines internationalen Herren-Clubs
Mitglied einer Burschenschaft
reiche Väter, Onkel, Tanten ...
als Erben eines großen oder mittleren Familienunternehmens
Beziehungen in der Branche
durch Freunde, Empfehlungen und Vermittlungen
Besuch und Abschlüsse in elitären Internaten im Inland und Ausland
Pressebälle
Wiener Hofball
Weltwirtschaftsforum Davos
Teilnahme an großen Wettbewerben
...

Jedenfalls hat der Aufstieg in Führungspositionen immer noch sehr viel mit dem gesellschaftlichen Status zu tun, nicht unbedingt mit der persönlichen Eigenleistung und Eigenverantwortung.

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Gerda Fürch

Es geht sehr wohl um Macht!

Männer fühlen sich stark, großartig und wichtig, wenn sie Macht ausüben können, und wollen für ihre Macht und Taten von der Gesellschaft, möglichst von der ganzen Welt bewundert werden, in die Geschichtsscheibung eingehen. Frauen haben diese Machtgelüste nicht und wenn, dann sind das Einzelfälle bzw. Ausnahmen in der Geschichte der Menschheit.

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Closed via SSO

ach Frau Streif

Sie schwadronieren hier unentwegt darüber wie arg benachteiligt Frauen doch sind und welch großer Klotz am Bein doch ein Kind ist und sich die Männer doch gefälligst ebenso darum zu kümmern haben. Ich persönlich kenne keinen Vater der nicht versucht so viel Zeit wie möglich mit seinem Kind zu verbringen. Und auch wenn sie es als biologistisch (femifaschistischer Kampfbegriff) bezeichnen ist es das Naturgegebene Recht der Mutter dem Kind die Brust geben zu können. Da kann der Vater mit dem Fläschchen nur ein erbärmlicher Ersatz sein. Wie kann man die Biologie nur so leugnen? Wie ideologisch verbohrt muss man dafür sein? Es gibt Geschlechter und es gibt Unterschiede, auch wenn es den Genderisten in ihrem Wahn unerträglich scheint. Ich persönliche frage mich, da sie oftmals darauf hinweisen bzw. fragen ob Männer denn die Konkurrenz von Frauen fürchten: Warum haben SIE solch eine Angst vor Frauen die ihre Kinder betreuen wollen und FREIWILLIG dieses Modell leben?

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 22:32 Uhr
Mathilda Streif

Herr Winter, ich konstatiere, daß Sie auf meinen Hinweis, DASS sich Frauen diskriminiert fühlen,

mit der Theorie reagieren, solche Frauen könnten nicht erfolgreich sein.Schade - wieder nur ein Vorurteil. Leider so: nur, weil wir uns zum Erfolg heftig durchgebissen haben, heißt das nicht, wir sind nicht diskriminiert worden - wir haben uns nur nicht davon aufhalten lassen. Das bedeutet aber nicht, daß es uns nicht enorme sinnlose Kraft gekostet hat und wir Diskriminierung via destruktiver Rollenbilder und allem, was damit verbunden ist, ausgesetzt sind.

Und biologistisch wird es dann, wenn aus einem Fakt, etwa dem Besitz eines funktionalen Uterus, ein Verhalten, oder eine Emotion gefolgert wird.

Und worüber soll ich in Ihren Augen in diesem Zusammenhang reden - meine Diskriminiertheit als Europäerin..? Ernsthaft?! Das scheint mir, wie Ihre eigentümliche 6000 Jahre-Bemerkung,wieder stark irrational.

Genauso Herr Winter - gebe ich Ihnen eine Studie, geben Sie mir eine, gebe ich Ihnen eine, geben Sie mir eine... und beide haben starke Zweifel an der Seriosität der jeweils anderen.

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Closed via SSO

Sie bringen da einiges durcheinander

Der Begriff "biologistisch" bezieht sich ja exakt auf den Femireflex daß es keine biologischen Unterschiede gibt. Werden nun Frauen oder Männer schwanger und können nun Frauen oder Männer dem Kind die Brust geben? Ein simpler Fakt. Was fällt der Natur nur ein so diskriminierend und zugleich ideologisch so verbohrt zu sein. Und wer behauptet daß diese nicht existieren glaubt wahrscheinlich auch daß Gott die Erde vor 6000 Jahren erschaffen hat. Interessant finde ich daß Sie sich immer als Frau diskriminiert fühlen. Scheinbar definieren Sie sich ja auch nur darüber!? Und GANZ wichtig: Ist Ihnen schon mal in den Sinn gekommen daß Sie sich diskriminiert fühlen ohne dabei WIRKLICH diskriminiert zu werden?
Ich habe persönlich noch nie eine ERFOLGREICHE Nichtquotenfrau erlebt die über Diskriminierung klagt.
Was die Studien betrifft: Zeigen Sie mir bitte nur 1! Studie die wissenschaftlichem Standard standhält zu diesen Gendermüll. Da sind die Männer/Frauen im Ausland schon weiter als wir....

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Mathilda Streif

@ Herr Winter - Entschuldigung, aber dieses Forum ist mit Ideologie über

'die biologische Aufgabe von Frauen' vollgestopft. Das dann als 'biologistisch' zu benennen - da ist für Sie die Grenze zur Ideolgie überschritten? Ganz erstaunlich.

Ebenso erstaunlich, dazu bedauerlich und unverständlich, daß Sie sich weigern, zur Kenntnis zu nehmen, DASS sich offenbar viele Frauen noch immer diskriminiert fühlen.
Nun kann man hingehen und sagen - die Bekloppten haben nicht mehr alle Tassen im Schrank, ODER man kann einfach mal deren Erfahrungen zur Kenntnis nehmen.
Und ja - es gibt auch reflexhaften Feminismus. Der macht ganz sicher genauso wenig Sinn, wie die Ignoranz dessen, daß es nach wie vor reichlich Diskriminierung gibt.

Klar geworden ist mir in diesem Forum zudem, daß sich die Frauen nicht diskriminiert fühlen, die sich strikt im Rahmen der konservativen gesellschaftlichen Norm bewegen.
Andere (zumeist nicht in der FAZ unterwegs),haben da andere Erfahrungen.

U.wir wissen beide, d.wir uns gegenstg Studien um die Ohren hauen können, ohne d.d.die Sache klärt

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Closed via SSO

In einem Punkt stimme ich Ihnen zu

Es ist wirklich ein leidiges Thema. Schon alleine der Kampfbegriff biologistisch sagt an für sich ja schon genug aus. Damit dürfen Sie sich ebenso den Orden der ideologischen Verbohrtheit anheften - so wie Sie es bei anderen immer tun. Das werden Sie aber wahrscheinlich aufgrund ihrer moralischen Überlegenheit und aufgrund der Tatsache daß alle, die diesem Zeitgeist nicht folgen ohnehin rückständig und merkbefreit sind nicht merken.
Ein anderer Forist hat bereits darauf hingewiesen:
Bei all diesem Gendermüll gib es nur Vermutungen und Behauptungen, jedoch keine einzige wissenschaftlich akzeptable Studie die diesen stützen würde. Das einzige Argument dabei: Ich will daß es so ist. Oder können Sie eine standhafte Studie vorlegen? Ich wäre überrascht.
Von mir aus können Sie doch leben wie Sie wollen - doch lassen Sie andere Menschen, sofern sie es aus freiem Willen tun, doch bitte ebenso in diesem archaischen Weltbild leben.

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Mathilda Streif

Lieber Herr Winter, Sie können schimpfen und reden, wie Sie wollen -ja, ich fühle mich als Frau

bei allem, was in den letzten Jahrzehnten schon wirkl.Großartiges in diese Richtung geschehen ist-noch immer in wesentlichen Aspekten benachteiligt. D.fängt in kleinstem gesellschaftlichen Rahmen an (wo mir als Frau d.ERWARTUNG, d.moralische Druck, d.Voraussetzung, ich-qua meiner Frauenschaft-hätte mich um Kinder zu kümmern, entgegengebracht wird) u.geht im Job weiter (inkompetente Esel mit pathologischen Schatzelchen-ich-bin-doch-der-Mann-Zwang in Schranken weisen müssen)
Sich hinzusetzen u.deswegen zu weinen, kommt nicht in Frage; um eine größere Gleichberechtigung zu kämpfen,das auf jeden Fall. Glauben Sie mir nur-es macht GAR KEINEN Spaß, darüber noch ein einziges Wort verlieren zu müssen.
U.gehen Sie mir endlich mit diesem - in der Tat! - biologistischen Unsinn vom Leib: Muttermilch=tiefe Bindung=haupterziehungsverantwortlich.
Mal GANZ davon abgesehen, d.Kleinfamilie per se ja aus gutem Grund nach bereits 200 Jahren abgewirtschaft hat.Sie macht keinen Sinn,nur Neurosen-neues Thema

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L. Fegalo
L. Fegalo (fegalo) - 26.01.2013 13:12 Uhr

@ Mathilda Streif

Das Moralisieren und Psychologisieren, wie Sie es hier betreiben, können Sie sich gerne schenken.

Ein Faktum ist es aber, dass der seit 40 Jahren angekündigte Siegeszug der Frauen komplett ausgeblieben ist. Der statistische signifikante Anstieg von Frauen in bestimmten Bereichen der Berufswelt und der Öffentlichkeit geht mitnichten auf weibliche Initiative zurück, sondern auf millionenschwere Maßnahmen des Förderns, Hievens, Bevorzugens und Unterstützens. Die Bereitschaft, sich Verantwortung aufzuladen, was eine Voraussetzung für beruflichen Aufstieg ist, bleibt unter Frauen gering. Seitdem fast nur noch Frauen an den Grundschulen arbeiten, bleiben dort – im Gegensatz zu den Gymnasien, wo auch noch viele Männer tätig sind – immer mehr Direktorenposten unbesetzt, weil sich keine der Damen dazu bereit erklärt. Nur ein Beispiel.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 18:57 Uhr
Mathilda Streif

@ L. Fegalo - Ich bedauere, daß Sie meine Position als moralisierend etc empfinden - shit happens

Ich kann nur wieder und wieder darauf hinweisen, daß gesellschaftlich zur Lösung des Problems (und JA - es GIBT für viele Leute ein Problem!) prinzipiell nur eins geändert gehört: Männer müssen ganz genauso für ihre Kinder verantwortlich sein (auch: dürfen!), wie Frauen.
Sobald das der Fall ist, da würde ich Ihnen Recht geben, braucht es keine Frauenquote mehr, denn dann ist es für keinen Arbeitgeber mit (derzeit ja tatsächlich noch) größerem Risiko verbunden, eine Frau einzustellen.

Vielleicht aber haben sie ja auch das hysterische Gekreische um Marissa Mayer mitbekommen, die hochschwanger CEO geworden ist - ich wüßte nicht, daß dieses Theater jemals gemacht worden wäre, wenn ein werdender Vater einen hochkarätigen Job angetreten hat. Als hätte Frau Mayers Kind keinen Vater.
Und das ist - da können Sie sich über mich ärgern, oder es lassen - einfach DRUCK, dem nur Frauen ausgesetzt sind: sie müssen sich nach wie vor RECHTFERTIGEN, wenn sie arbeiten. U.DAGEGEN hilft Quote!!!

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Mathilda Streif

Absoluter Wahnsinn, wie sehr in diesem Forum darauf gepocht wird,

daß Frauen im Gegensatz zu Männern nichts bringen würden. Das ist eine so offene Abwertung von Frauen, die sucht ihresgleichen.
Selbst in historischen Zusammenhängen, als Frauen mal sowas von GAR NICHTS zu melden hatten, gab es eine Frau Curie, eine Frau Meitner, eine Rosalind Franklin. Bezeichnend, daß Frau Meitner (und einer Riesenmenge anderer Frauen) die verdienten Ehren nicht zuteil wurden, Fakt auch, daß Frauen (mit einer Ausnahme) bis ins 19.Jh nicht studieren durften.

All das zeigt nur wieder und wieder, wie unfaßbar (lange) Frauen benachteiligt wurden - und dieses Forum ist der lange Arm davon.
ANDERSRUM macht Sinn: je weniger die gesellschaftliche Erwartung ist, Frauen seien für die Kinderaufzucht verantwortlich, je mehr werden sie sich in Berufen profilieren.

Könnte hier die Angst sprechen, von berufstätigen Frauen in die Schranken gewiesen zu werden??? Ich schätze, das ist hier schon einigen schmerzlich passiert. Anders ist die irrationale Wut hier gar nicht zu verstehen

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 23:56 Uhr
Marcus Baumgaertner

Nun, wenn man fähig ist, seine eigene Position kritisch zu hinterfragen,

kann man darauf kommen, warum man scheinbar irrational aneckt. Aber ein Alphatier hat das wohl nicht nötig!?

Ihre Argumente lassen sich letztlich darauf zurück führen, dass es behauptete Vorteile von Männern gebe. Selbst wenn dies so wäre (was auch nicht so klar ist, wie sie uns hier u.a. mittels Strohmannargumentationen weis machen wollen), führt dies dazu, dass Sie als Ausgleich für einzeln auftretendes Unrecht regelmäßig gesetzlich angeordnetes Unrecht ---zulasten unbeteiligter Dritter--- entgegenstellen wollen. Und das soll dann zu mehr Gerechtigkeit führen??

Und, auch das sei angemerkt, wie bei fast allen Leistungen im Namen der "Gerechtigkeit" sind die wahren Profiteure nicht die Umsorgten, sondern die vorgeblich Besorgten und Berufskümmerer, die sich vom Gerechtigkeitskuchen zuallererst das gößte Stück abschneiden; hier also entspr. Politiker, assoziierte Journalisten, Mitglieder der Seilschaften, Gender-"Forscher", etc.

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Mathilda Streif

@ Herr Heine - vielleicht sollten Sie sich mal mit der...

..Forbes-Liste der 100 erfolgreichsten Frauen auseinandersetzen :)
Und vielleicht auch mal verstehen, daß Quote auch zur Ermutigung von (noch immer-bei Zweifel: dieses Forum lesen! -moralisch hinter den Herd verdonnerten) Frauen dient.
Ich persönlich hatte das erste Mal vor einem Jahr in meinem beruflichen Bereich so ganz konkret mit sehr mächtigen Alpha-Weibchen zu tun. Ich - selbst Alpha-Weibchen - hatte nicht erwartet, daß es für mich einen Unterschied machen würde - aber es war ganz ehrlich eine emotionale Sensation, mir nicht alleine vorzukommen, Frauen zu sehen, die mächtig und kompetent sind. Es hat mich ermutigt, es hat mich inspiriert. Und ich bin ganz sicher - es MACHT einen Unterschied, ob man Frauen nur als Muttis sieht, oder als Chefinnen. Sowas PRÄGT unglaublich. Und deswegen hilft eine Frauenquote zu neuen Rollenbildern.

Ich kann verstehen: kein Mensch verzichtet freiwillig auf Privilegien u.Männer haben so viele-und nun wollen Frauen die teilen. Aber so ist es.

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Christian Heine

Was spielt es für eine Rolle was vor 100 Jahren war?

In den momentan berufstätigen Generationen ist das nicht mehr der Fall. Benachteiligung wird ja nicht vererbt. Fakt ist, das überall im öffentlichen Bereich gefördert, gequotet und gehievt wird, zugunsten der Frau. Nur bleiben Erfolge aus. Man drückt zwar Frauen dank Quote überall rein, aber wo sind denn nun die ganzen weiblich-akademischen Startupfirmen im IT, Biotech etc. Bereich? Wo sind Firmen, die von Frauen an die Börse gebracht werden? Die gibts schlicht nicht. Wo sind die ganzen weiblichen Patente? Nobel Preise? Ist nicht. Es ist eben, als ob man leere Säcke auf die Posten setzt, es wird nichts produziert außer Luft (sprich Texte, meist in Sozialwissenschaften). Natürlich gibt es einige große Beispiele, wie Frau Curie, nur sagt mir das eher, das man gar keine Frauenförderung braucht. Denn eine Frau die es wirklich kann und will, hat schon vor knapp 100 Jahren größtes geleistet. Nur wird durch die Quote eben jeder nach oben gespült, unabhängig vom Skill.

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Vespasia Pellegrino

Ein Dummchen

Solch Dummchen wird von den Gebührenzahlern finanziert. Den Deutschen kann man eben alles zumuten.

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Philipp Laurisch

Ein Plädoyer für eine konzertierte Aktion von mir

Frauenquote:
Gesetzliches (!!!) Recht von (einem Bruchteil aller) Frauen auf Reichtum und beruflichen Erfolg;
Gesetzliche Pflicht (!!!) für Männer zu Misserfolg.
Das soll ein Menschenrecht sein?
Der innerste Kernbereich menschlicher Würde?
Wie verwöhnt und machtbewusst kann man denn sein?
Islam etc. kein Problem? Billiglöhne kein Problem? Kindermangel kein Problem?
Mit einem hat die Autorin Recht: Es bedarf einer konzertierten Aktion. Einer Aktion der Männer.
PS: Wenn sich all die gut ausgebildeten Frauen diskriminiert fühlen, dann können sie Deutschland doch einfach durch konzertierte Massenauswanderung unter Druck setzen. Offensichtlich sieht es ja überall in der Welt besser aus für Frauen: Afrika, arabische Welt, Russland, Indien, Ostasien...

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Fritz Garbor

Geitner will Zeit für die Familie, ja, wenn Frauen so gerne in die Knechtschaft der

Familienernährung gehen würden, wie sie immerfort behaupten, könnten Männer auch mal tagsüber in der FGZ mit ihren Kleinen oder Freunden Kaffee trinken gehen..., statt immer nur zu schuften!
In Stuttgart sieht man da nur gelaxende Damen - fast alle ohne Kinder - die sich gerne weiterhin als Gattin eines Gutbesoldeten ernähren lassen und shoppen, ins Museum gehen usw.

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Marcus Baumgaertner

"Im Kampf um die Quote geht es um ein Grundrecht"

Danke an die ehrlichen Worte, gleich zu Beginn des Artikels, denn hier wird unumwunden dargelegt worum es eigentlich geht: Man behauptet einfach, man hätte ein Grundrecht auf diskriminierende Gesetze, die es ja bereits zu Hauf gibt.

Merke: Diskriminierung & Benachteiligung kann nie (!!) weit genug gehen, wenn man sich die "richtigen" Sündenböcke im politisch-korrekten Diskurs aussucht.

Geradezu putzig fand ich den Schwank mit den 100 bestbezahlten Künstlern. Das alleine zeigt, dass hinter den "Gerechtigkeitsdebatten", gerade auch im Bereich Frauenquoten, nichts weiter steht, als sozialistische Phantasien: jeder ist "Künstler" und jeder verdient gleich viel. Freiheit & Eigenverantwortung?? Das ist ja sowas von vorgestern!

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Wolfgang Tibianski

Diversity = Gender Mainstreaming = Frauenquote weil alles besser wird

Aber sind gemischte Teams auch wirklich erfolgreicher, wie es einige Studien
behaupten? Sabine Boerner, eine Professorin für Management an der Universität
Konstanz, hat die zahlreichen Studien über den Zusammenhang zwischen Gender
Diversity und Organisationserfolg selbst zum Gegenstand einer Studie gemacht.
Dabei stellt sie fest: Die Forschung lässt "derzeit keine Schlüsse auf eine generelle
ökonomische Vorteilhaftigkeit von Gender Diversity zu".
Nur drei von 18 Studien, die Boerner untersucht hat, hätten demnach eindeutige
positive Effekte von Gender Diversity auf den Organsiationserfolg festgestellt. Auch
bei einer Meta-Studie von 2009, die 39 empirische Studien zusammenfasste, zeigte
sich kein erkennbarer Effekt auf die Leistung. Die Ergebnisse der zahlreichen
Studien seien insgesamt "inkonsistent", schreiben Boerner und Kollegen. Das liege
unter anderem, dass die Forschung auf diesem Gebiet "in methodischer Hinsicht
sehr heterogen" sei.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 22:54 Uhr
Closed via SSO

Darauf wird seltsamerweise

nicht eingegangen. Haben Sie Frau Streif diese Frage schonmal gestellt? Haben Sie eine Antwort abseits einer nicht prüfbaren Behauptung erhalten? Nicht daß ich die Antwort nicht kennen würde........

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Andy  Dufresne

Das ist ja der große Betrug.

Diese Dinge werden einfach behauptet!
Es fehlt jeder wissenschaftliche faktenbasierte Unterbau.
Die ganzen Forschungen laufen ins Leere.
Es hat schon etwas von der Suche nach dem Paranormalen.

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Marie Erlwein

"und im Iran auch!

...und in Ägypten auch! Und und und. Was bringt der Hinweis auf eine "Professorinnenqote" in der Türkei, im Iran, oder auch in Ägypten? Wie stark mag das dortige Universitätswesen ausgebaut sein - ich spekuliere für Ägypten -, wenn 80%? 90%? der Frauen Analphabeten sind. Natürlich gelingt es Frauen aus den entsprechenden Eliten dieser Länder in die entsprechenden Positionen aufzusteigen, natürlich durften sie - im Gegensatz zu vielen ihrer Geschlechtsgenossinnen - Bildung geniessen, oftmals auch "westliche Bildung". Die Eliteuniversitäten der westlichen Welt sind voll von den Sprösslingen derartiger Eliten.

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Werner Franke

Frauenquote für Popstars?

"Sie klagen, dass unter den hundert teuersten Künstlern der Welt der Frauenanteil bei zwanzig Prozent stagniert." - will Frau Mendelsohn das nun auch mit einer "Quote" lösen? Das Publikum einfach dazu zwingen, die Veranstaltungen weiblicher Künstler stärker zu besuchen und ihnen mehr zu zahlen??? Langsam wird es nur noch lächerlich. Die Autorin diskreditiert sich als ernst zu nehmende Journalistin.

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Werner Franke

Grundrechte binden nur die öffentliche Gewalt

Auch der Verweis, dass irgendwelche "Grundrechte" die Frauenquote gebieten würden, ist Unsinn: Adressat von Grundrechten ist allein der Staat bzw. die öffentliche Gewalt. Privatpersonen (und private Unternehmen) unterliegen gerade keinem Diskriminierungsverbot. Sie sind vielmehr in ihrer Entscheidung frei, mit wem sie Verträge schließen. Sie schulden insofern auch niemandem die geringste Rechtfertigung. Niemand käme auf die Idee, BMV vorschreiben zu wollen, wo es den Kautschuk für seine Autoreifen zu beziehen hat. Dass seit einigen Jahren irgendwelche Gutmenschen versuchen, den Verfassungsgrundsatz der Privatautonomie durch systemfremde Komponenten wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz aufzuweichen, vermag daran nichts zu ändern.

Hannah Arendt war eine große Kämpferin gegen den Totalitarismus. Sie würde sich im Grabe umdrehen, wenn sie lesen müsste, wie heute ihr Name von unbedarften Schreiberinnen für kleinkarierte feministische Propaganda missbraucht wird.

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Werner Franke

Frauenquote verletzt Privatautonomie

Jedes Gesetz, das den Unternehmen eine starre oder flexible Frauenquote vorschreibt, diskriminiert nicht nur Männer, sondern verletzt auch die Privatautonomie der Unternehmen: In einem marktwirtschaftlichen System ist es einzig und allein Sache der Unternehmen selbst, welche Personen sie mit Führungs- oder Aufsichtsverantwortung betrauen. Schließlich tragen sie ja auch die wirtschaftlichen Folgen ihres Tuns - bis hin zur Insolvenz. Unternehmen sind weder Teil der Staatsverwaltung noch stehen sie im Eigentum des Staates. Nur weil die gesellschaftliche Entwicklung nicht das Ergebnis bringt, das die ideologisch motivierten Gutmenschen-Politiker in ihrer überlegenen Weisheit gerne hätten, heißt das noch lange nicht, dass die Politik hier den Unternehmen reinzupfuschen hätte. Wer mehr Frauen in den Aufsichtsräten haben will, soll Aktien von dem Unternehmen kaufen, dann kann er bei der Hauptversammlung "seines" Unternehmens entsprechende Vorschläge unterbreiten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.01.2013 07:39 Uhr
Philipp Laurisch

Das ist doch erst der Anfang

Ich denke mal, eine unabhängige Studie wird ergeben, dass die Quotenfrauen weniger Verträge abschließen als Männer auf vergleichbaren Positionen. Eventuell weil Grinsen nicht als Argument durchgeht.
Dann wird es natürlich auch eine Vetragsabschluss-Quote geben. Sie müssen dann jedes zweite Vertragsangebot von einer Frau annehmen.

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Werner Franke

Frauenquote diskriminiert Männer

Der Artikel geht am Thema vorbei. Zentrales Argument gegen die Frauenquote ist nicht, dass sich Frauen nicht in irgendwelche Niederungen begeben sollten.

Entscheidend ist, dass die Frauenquote Männer diskriminiert: Wenn für ein Unternehmen eine 30%-Frauenquote gilt, dann haben männliche Bewerber - solange sie nicht erfüllt ist - KEINERLEI Chance, in die Führungsgremien aufzusteigen. Weil bis dahin bei jeder Besetzungsentscheidung die weibliche Kandidatin vorzuziehen wäre, auch wenn sie fachlich weniger geeignet sein sollte.
Das ist ein Schlag ins Gesicht eines im konkreten Fall besser qualifizierten männliches Bewerbers. Es lässt sich auch nicht mit etwaiger Frauendiskriminierung in der Vergangenheit rechtfertigen - ganz einfach weil der heutige konkrete männliche Bewerber dafür nichts kann. Und umgekehrt die heutige Frauenbevorzugung den früher diskriminierten Geschlechtsgenossinnen
nichts mehr nützt.

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Hacer yeni
Hacer yeni (haceryeni) - 25.01.2013 00:20 Uhr

Frauenquote statt Gleichberechtigung

Wie wäre es denn mal dem Beruf der Mutter Respekt zu zollen, statt der Frau
einzuhämmern dass sie nichts geschafft hat wenn sie sich nicht einer anderen Tätigkeit hingibt als der Erziehung ihrer Kinder. Ob man es glaubt oder nicht einige Frauen möchten mit ihren Kindern auch wirklich Zeit verbringen und nicht als bloßes Gebärungsaparat dienen.

Eine Frauenquote löst rein gar nichts. Aufklärungsarbeit wäre hier gefragt, diese wird aber hiermit komplett hinfällig

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Torsten Klier

Unser täglich

Gender gib uns heute.

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24.01.2013, 11:14 Uhr

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Echte Fälschung?

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