08.09.2012 · Was ist im Fall Assange eigentlich der Fall? Seine Person? Seine Taten in Schweden? Oder verweist das Drama auf die größere, verdrängte Schuld derer, die den Irakkrieg begonnen haben?
Von Nils MinkmarRichtlinien für Lesermeinungen
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Der Autor leistet einen großen Beitrag zum Verständnis des "Dramas" das auch streckenweise wie ein Stück von Kafka anmutet. Auch die untergegangene UDSSR hatte Lager, den schrecklichen Gulag. Sollen wir die USA auch als failed state bezeichnen wie dies Noam Chomsky, übrigens in einem hervorragenden Buch, bereits vor Jahren schon getan hatte. Endzeitstimmung zumindest für die hegemoniale Periode der Vereinigten Staaten von Amerika, auch wenn Brezinisky einen neuen Plot entwirft, indem er empfiehlt mit Hilfe Russlands Chinas Aufstieg abzuwehren ???! Der Artikel wäre als exzellent zu bezeichen wäre da nicht der letzte Satz. Wer soll vor ein oredentliches Gericht? Assange, bevor in die Staatsanwaltschaft befragt hat? Brad Maninng, weswegen, weil er kriminelle Taten aufgedeckte hatte? Nein, zunächst einmal - Freiheit für ihn, damit er sich ordentlich mit Anwälten und der Öffentlichkeit verständigen kann! Die anderen genannten und bitte auch die Hintermänner, vor den intern. Gerichtshof!!!
Der Gefangene des Zwischenreichs
Gerade der letzte Abschnitt dieses überzeugenden Artikels weist auf
noch einmal zwischen den Zeilen auf die seit dem2. Weltkrieg in Politik
und Medien herrschende Doppelmoral bei der Bewertung von Gut und
Böse hin. Gut war in der Kommentierung gerade auch in einem
wichtigen Teil der Medien der Westen, Böse der kommunistische Teil
der Welt. Wir wissen um die Rolle der SU, auch bei der
unterdrückung der Satellitenstaaten, aber die Aktionen der USA,oft
genug gegen die Charta der Menschenrechte gerichtet, wurde kaum kritisch
gewürdigt bzw. bagatellisiert. Man nahm in der Kommentierung
hin,dass die USA die eine Wange von S.Hussein küßte, freute
sich als wenig später die andere Wange geohrfeigt wurde.
Die Personen, die in Den Haag vor Gericht erscheinen mußten, taten
dies gezwungenermaßen - natürlich zu Recht - aber weil es die
Situation in ihren Ländern zu ließ. Bei den von dem Autor
genannten Personen gilt das leider nicht. Die USA also der
mächtigste Staat mit 2 Gesichtern. Gefährlich?
Die Darstellungen über die Ereignisse in Schweden sind falsch.
Assange wusste bereits in Schweden, dass er von der Staatsanwaltschaft
befragt werden soll und es gab auch einen Termin, den sein Anwalt
bestätigt hat.
Daraufhin ist er geflohen.
Und nicht umgekehrt, wie es hier dargestellt wird.
Auch die Aussage darüber, dass die schwedische Staatsanwaltschaft
wochenlang keine Anklage erhebt, ist eine Irreführung.
Assange wurde am 30.8. von der Polizei (!) verhört und nicht von
der Staatsanwaltschaft. Denn die schwedische Staatsanwaltschaft kann
ohne Befragung von Assange keine Anklage erheben.
Warum bei dem Fall Assange zwanghaft versucht wird einen
"Über-Fall" zu machen, hat sicher viele Gründe.
Jedoch wird diesen Gründen durch die bisherige Untätigkeit der
USA, im angeblichen Fall Assange, die logische Basis entzogen.
Der Fall lautet:
Assange ist geflohen und will sich seit Jahren der schwedischen Justiz
entziehen.
DANKE - eine journalistische Perle im Meer des westlichen Propagandamülls
Dieser Artikel kann gar nicht hoch genug gelobt werden, denn:
Die Medienlandschaft ist ja weitgehend gleichgeschaltet, wer heutzutage
die Medienberichte verfolgt, kann nur noch verzweifeln.
DAbei hat die Methode, mit der die USA die rein
eigennützig-wirtschaftliche Einmischung in die Angelegenheiten
anderer Völker betreiben, immer wieder das gleiche Schema: Korrupte
Politische Spitzen werden als Kooperationspartner befestigt oder gar
installiert, Menschenrechte gelten da nie etwas. Erst, wenn diese
Diktatoren oder höchst korrupten Staatenlenker nicht mehr auf Linie
zu halten sind, oder diese gegen Freiheitsbewegungen ihre MAcht
verlieren könnten, werden entweder plötzlich die
Menschenrechtsverletzungen entdeckt oder die Freiheitsbewegungen als
angebliche Terroristen präsentiert, gegen welche man
militärisch vorgehen muss.
Die Tonkin-Affäre ist dabei das übliche Standard-Muster.,
kehrt immer wieder, egal ob als Sadams angebliche Urangeschäfte in
Niger, oder andere wilde Behauptungen..
Dank an Herrn Minkmar und Faz.Net für diesen Beitrag!
Da kann ich mich vielen vorherigen Kommentatoren nur anschließen.
Allerdings muß man solche Beiträge in den etablierten Medien
unseres Landes mit der Lupe suchen. Im Allgemeinen wird das Bild eines
schrägen Typen gezeichnet, der in kurzer Zeit zwei Frauen
"vernaschte", ev. unter Umständen, die in Schweden
strafwürdig sind - eines Typen, der sich mal nicht so haben soll,
schließlich ist Schweden ein Rechtsstaat, wenn die Vorwürfe
unberechtigt sind, kann er sich doch stellen und wird in kurzer Zeit ein
freier Mann sein. Damit verknüpft wird das Bild eines
Egozentrikers, der immer wieder Wirbel um seine Person braucht.
Nun mag an all dem etwas sein. Aber es berührt nicht das
Grundproblem. Das hat der vorliegende Beitrag sehr klar gemacht. Die USA
werden Assange ihre vermeintliche Demütigung nicht verzeihen. Sie
werden ihn jagen, wo immer er sein wird. Im Moment warten sie das
"Schweden-Spiel" ab, und was nach einer möglichen
Auslieferung mit ihm geschähe: irgendwann würden sie zugreifen.
Zur Causa Bradley Manning - @ Artikel-Autor Nils Minkmar
Nils Minkmar: "(...) Gegen seinen eingekerkerten mutmaßlichen
Informanten Bradley Manning ist bis heute kein Verfahren eröffnet
worden (...)"
Bradley Manning ist längst offiziell angeklagt und das
Strafverfahren gegen ihn nimmt seit 2010 seinen Lauf!
Sowohl nach der deutschen als auch englischen Wikipedia
- ist Manning seit Juni 2010 angeklagt
- fand Dezember 2011 ein Article 32 Hearing statt
- wurde ihm am 23.03.2012 offiziell die Anklage verlesen
- fanden im März 2012 Motion Hearings statt
- ist der Beginn der Hauptverhandlung derzeit auf den 04.02.2013
terminiert.
Danke für diese gute journalistische Arbeit.
Artikel mit dieser Qualität sind selten geworden.
.
Die Forderung von Desmond Tutu, Bush und Blair vor den Internationalen
Strafgerichtshof in Den Haag zu stellen, ist mehr als berechtigt.
Sie belogen die ganze Welt bewusst und geplant mit den angeblichen
Massenvernichtungsmitteln des Irak.
Eine bewußte Lüge, um der Weltöffentlichkeit den Angriff
auf den Irak zu "verkaufen".
Bis heute gibt es für diese Lügen keine Entschuldigungen der
Regierungen der USA und Grossbritanniens.
Bush und Blair sind verantwortlich für die Zerstörung des
Irak, für tausende von ermordeten Irakern und Millionen von
Flüchtlingen. Ja, sie sollten dringend vor Gericht gestellt werden.
(Frau Merkel könnte als Zeugin geladen werden, denn sie
unterstützte damals die Lügen über die erfundenen
Massenvernichtungsmittel, damals lt. Merkel eine "reale
Gefahr".)
Wo soll das hinführen?
Es ist ja nun bekannt, dass von Deutschen gewonnene
Aufklärungsdaten über die syrische Armee weitergegeben werden.
Wenn man sich die Größenordnung der
Fernmelde/Aufklärungstruppen in der Bundeswehr ansieht, erkennt man
schnell welchen hohen Stellenwert diese einnehmen. Wir mischen ohne
Kriegserklärung, Parlamentsbeschluß und UN-Mandat mit, das
sollte für eine Den Haag Reise von De Maiziere und Merkel mehr als reichen.
Mit Fischer, Scharping etc. fangen wir lieber gar nicht an.
Ernst genommen müßten da viele Politiker der jüngeren
Vergangenheit hin. Bush allerdings nicht, denn die USA erkennen das
Gericht in Den Haag gar nicht an.
Der beste Artikel zumThema, den ich bis jetzt lesen konnte!
Schoen, das mal wieder ueber den Irakkrieg hergezogen und alles, was dahin gefuehrt aber vom Autor nicht wahrgenommen werden moechte, stillschweigend unter den Tisch gekehrt werden kann. Geschichte wird einfach umgeschrieben. Assange wird zum Maertyrer, Bush, naja, das wissen wir ja, und auch Frau Plame braucht es mit der Wahrheit nicht so ernst zu nehmen. Assange's Enthuellungen haben mehr Leid als Nutzen gebracht, jede Taene um ihn ist eine zuviel.
Die Neuaufführung eines alten Stückes
Als ich den Artikel las, dacht ich an Johannes Hus (1369 – 1415):
Die Geschichte von einem, der auszog, der Obrigkeit Schwierigkeiten zu
machen. In der heutigen Aufführung: Assange (und
„Assangiten“) in der Rolle des Helden, das Konzils von
Konstanz liegt heute in Schweden, und in der Rolle der hl. röm.
Kirche brilliert die US-Regierung. Sogar der technische Fortschritt
(damals Buchdruck, heute Internet – gut, die Rolle wurde etwas
nachgebessert) ist heute als Statist wieder mit dabei.
Es ist relativ egal, ob es ihnen gelingen wird, Assange auf dem
politischen Scheiterhaufen zu verbrennen; denn wenn das Skript
beibehalten wird, kommt bei Zeiten ein Nachfolger, und er wird
Verbündete haben – damals hat es 100 Jahre gedauter –
ich geh davon aus, dass das diesmal etwas kürzer sein wird.
Egal wie das Stück ausgeht, eines ist sicher: Assange, Menning und
Wikileaks haben Geschichte geschrieben. Und das kann die Obrigkeit nicht
mehr verhindern.
Assange....... Man kann es nicht mehr hören!
Die Auslieferung hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Irakkrieg zu
tun. Oder den "schuldigen". Insbesondere, da die derzeit
Regierenden in den Staaten ein großes Interesse an der vermuteten
Wahrheit hätten - Obama würde in Jubelstürme ausbrechen,
wenn weitere Belastung der republikanischen Vorgänger offenkundig wird!
Alleine: Hier geht es nicht um den Irak. Hier geht es um einen Mann, der
auf jede erdenkliche Weise seinen Weg gehen will. Der sich selbst
präsentieren wollte. Ja, Wikileaks hat manches aufgedeckt - aber
die Intention war nicht frei, sondern Sklave der Egozentrik des Herrn
Assange. Warum Putin und andere ihn toll finden? Weil Assange fast
ausschließlich gegen die USA agitierte. Manches mag stimmen, die
Intention aber vernichtet in meinen Augen die Möglichkeit der Unterstützung.
Nun will Assange als Opfer dastehen, alleine um ein Verfahren in
Schweden verhindern. Fordert undemokratische Versprechen der Politik,
Einmischung in die Justiz. Er hat Angst um sich.
Ein Artikel der versucht vieles richtig zu bewerten
Ich vermisse nur zwei Dinge die für mehr Klarheit sorgen könnten:
- Zum Einen ist für mich und viele andere jemand solange als
unschuldig anzusehen, bis ihm zweifelsfrei eine Schuld nachgewiesen
werden kann. Aber schon die schwedischen Vorwürfe sind eher unter
merkwürdig einzustufen.
- Daß die USA seit vielen Jahren schwere Kriegsverbrechen gegen
Ausländer begehen und auch Gesetze so hinbiegen, daß sie
sogar gegen ihre eigenen Bürger angewendet werden können, ist
keine Neuigkeit. Die Stellung der US-Militärs haben mit einem
demokratischen System nichts zu tun, eher schon mit einer
Militärdiktatur. Die Arroganz, mit der man immer wieder versucht
andere Ländern amerikanisches "Heil" zu bringen, ist
höflich ausgedrückt, befremdlich. Und ich zumindest kann einen
Herrn Assange verstehen, wenn er sich nicht in die Hände von Leuten
und Staaten begeben will, wo Recht nachweislich manipuliert wird.
Unschuldsvermutung
Für Assange gilt die Unschuldsvermutung, solange ihm nicht
zweifelsfrei eine Schuld nachgewiesen werden kann.
Gleichzeitig sprechen Sie aber die USA für schuldig.
Die Unschuldsvermutung wird von Ihnen sehr flexibel gehandhabt.
Für diese gelungene zusammenstellung!
Respekt! Ich verneige mich. Endlich sagt jemand die Wahrheit. Aber die
Geschichte ist mit den Verbrechen im Irak leider noch nicht zu Ende, das
war nur eine Zwischenstation. Die jüngste Episode diesas
langdauernden Feldzuges ist Syrien. Hier finanziert und unterstützt
die US Regierung einen Terror-Krieg, der Tausenden das Leben kostet,
finanziert und unterstützt radikalislamistische Kämpfer, zu
denen auch die Al Quaida gehören.
Auch das muss endlich laut und deutlich in deutschen Medien gesagt werden.
erschreckender und bezeichnender ist am Fall Assange, wie wenig sich die USA in den fast 4 Jahren nach Bush und unter Obama geändert haben. Weiterhin wird mit derselben Allmacht hantiert und agiert. Sollte uns vor Augen führen, dass in unseren "Demokratien" nicht irrelevanter ist, als Kandidaten die zur Wahl stehen und als Präsident oder Kanzler gewählt werden.
Mal wieder ein journalistisch hervorragend recherchierter und geschriebener Artikel der FAZ Feuilleton Redaktion. Kafkaesk mutet das alles an, wabernd, nicht greifbar und doch so schrecklich für alle, die glauben gut und böse sei leicht zuordenbar. Das war es nie und wird es nie werden.Verschwörung als vereinfachendes Denkmodell einer zunehmend komplexeren, unerklärbareren Welt. Nicht alles, was der "schreckliche" Putin sagt ist falsch, aber nicht alles was der "gute" Obama sagt ist richtig. Klar ist, als kritischer Bürger darf man keiner Ideologie nachhängen. Jede Tat eines Menschen muss im Einzelfall betrachtet werden. Man wird feststellen: der andere ist wie ich selbst. Es gibt "gut" und 'böse" in mir und im anderen. Bin ich Gefangener der Ideologie, so bin ich im Zweifelsfall beim "Bösen" darin mitgefangen. Assange ist wahrscheinlich auch wie viele von uns: Idealist, Spinner, Kämpfer und Lustmolch, verschmolzen in einer Person. Der Fall Assange sind wir vielleicht alle ein bischen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.09.2012 16:30 UhrHerr Winkler
Hier möchte ich schlicht und einfach mal vollumfassend zustimmen!
Herr Minkmar, jetzt machen Sie sich doch genau dem schuldig, was Sie
Assange vorwerfen. Die Vermischung von Persönlichem und der Sache.
Was die erste Hälfte des Artikels mit der zweiten zu tun? Wieso ist
die Presse nicht fähig aufzuklären, zu informieren, neutrale
Positionen einzunehmen und ausführlich zu berichten. Wikileaks ist
eine Erneuerung der Aufgaben der Presse. Die Frage ist nicht ob
Wikileaks Journalismus ist, sondern was der Journalismus von Wikileaks
lernen sollte. Die Posse in der deutschen Presse zum Thema Julian
Assange ist ausreichend um jeden aufgeklärten Geist klarzumachen,
das die Zukunft anders aussieht.
Ein guter Artikel. Abgesehen davon, dass der Text klug und elegant
geschrieben ist, ist er auf eine bizarre Art informativ: Er erinnert an
Informationen, die wir bereits haben, aber täglich tiefer vergraben.
Er macht außerdem deutlich, dass die Prioritäten
verrückt sind. Im doppelten Sinne.
!. Wie kann sich ein Mann, in so exponierter Stellung wie Assange, durch
sein Sexualverhalten während eine Politveranstaltung in Schweden so
angreifbar machen lassen?
2. Ist so ein diplomatisch grenzwertiger Fall denkbar, nur wegen eines
mutmasslichen und minderschweren Sexualdeliktes?
Ich will mich nicht an Spekulationen und Verschwörungstheorien beteiligen,
die Fakten sind schon verwirrend genug
aber ich bleibe aufmerksam am Thema dran und bin sehr gespannt, wie sich
das noch alles entwickeln wird!
Man muss Herrn Minkmar fuer seine Suche nach dem urspruenglichen Fall
Assange danken, denn sie scheint merkwuerdig einzigartig in unserer Medienlandschaft.
Und doch bleibt man verdammt unbefriedigt zurueck, denn was war nun die
wahre Motivation fuer das Bush-Regime, einen voelkerrechtswidrigen
Einmarsch vom Zaun zu brechen?
Kann die FAZ das nicht mal eingehend ergruenden, Verschwoerungstheorien
und Tatsachen von einander trennen und dem geneigten Leser aufbereiten?
In meinem Kopf schwirren einige angebliche Gruende fuer den Krieg gegen
den Irak herum, von denen einige wahr sein koennten, andere aber sehr
abenteuerlich klingen.
.
Dass Bush jr. und seine Kriegsverbrechertruppe ungestraft zehntausende
Tote, Verletzte und Opfer von Vergewaltigung, Vertreibung und Folter zu
verantworten haben und gleichzeitig unter dem Deckmantel des unendlichen
Antiterrorkampfs weltweit eine in Demokratien ungeahnte Beschneidung von
Freiheit und Menschenrechten ausloesten, darf niemals vergessen werden!
@Jonathan Ullwer - Versuch einer Erklärung auf Ihre Frage
Es gibt eine Geschichte,wie sie anscheinend der ehemalige Präsident Chirac erzählt. Es war wohl diese Geschichte, die einstens Frankreich und Deutschland bewog, die USA nicht im Krieg gegen Irak zu unterstützen. Laut Chirac habe sich George Bush als Vollender einer biblischen Prophezeiung gesehen. Chirac sagte wohl: der glaubt das wirklich. Vielleicht ist ja der Krieg gegen Irak mit seinen vielen Toten tatsächlich einer "Fehlschaltung" diverser Hirnwindungen im Kopf des damaligen Präsidenten mit zu verdanken. Vielleicht haben Cheney et al. die "weiche Birne" von George Bush genutzt, um ihre ganz persönliche Agenda zu befördern. Das Weltbild des Menschen ist nur ein Konstrukt seines Hirns. Die Welt sieht eben nicht für alle gleich aus. Wir, als überwiegend ideologieferne Menschen, haben doch nur eine sehr begrenzte Vorstellung über die zerstörerische Kraft derselben. Ideologen wissen das und halten uns deshalb,wohl zu Recht,für schwach. Zu profan? erschreckend? zu simpel? Tut mir leid!